AEW Dynamite #332 Ergebnisse + Bericht aus Ontario, Kalifornien, USA vom 11.02.2026 (inkl. Abstimmung und Video der kompletten Show)

12.02.26, von "wrestling-infos.de"

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All Elite Wrestling Dynamite #332
Ort: Toyota Arena in Ontario, Kalifornien, USA
Datum: 11. Februar 2026
Zuschauer: 4.024

Full Show

Dark Match
Singles Match
Zayda Steel (w/ Christopher Daniels) gewinnt gegen Johnny Robbie.
– Dieses Match wurde für „ROH Honor Club“ aufgezeichnet.

Dark Match
Singles Match
Steven Borden gewinnt gegen Kieran Gray.
– Dieses Match wurde für „ROH Honor Club“ aufgezeichnet.

Dark Match
Six Man Tag Team Match
Scorpio Sky & Top Flight (Dante Martin & Darius Martin) gewinnen gegen Shane Haste, Bad Dude Tito & J Cabrera.
– Dieses Match wurde für „ROH Honor Club“ aufgezeichnet.

Zu Beginn der Show begrüßen Excalibur und Bryan Danielson die Zuschauenden in der Toyota Arena. Ein Einspieler fasst die Ereignisse der Vorwoche rund um Kenny Omega und Swerve Strickland zusammen, insbesondere den umstrittenen Eingriff von Swerve im Match zwischen Omega und Andrade El Idolo.

Anschließend steht Tony Schiavone im Ring und kündigt das angekündigte Face-to-Face zwischen Kenny Omega und Swerve Strickland an. Zunächst betritt Omega unter großem Jubel die Halle, danach folgt Swerve Strickland zusammen mit Prince Nana.

Schiavone eröffnet das Segment, weist auf die seit Monaten schwelende Spannung und die Vorgeschichte bei „Maximum Carnage“ hin und gibt Swerve das Wort. Strickland zeichnet den Weg beider nach: Vor fünf Jahren sei Omega der unangefochtene Maßstab im Wrestling und der „God of Pro Wrestling“ gewesen, den alle, auch er selbst, unbedingt herausfordern wollten. Während Omega in den letzten Jahren jedoch immer wieder verletzt, suspendiert oder auf anderen Kontinenten gewesen sei, habe Swerve sich zur Spitze von AEW hochgearbeitet. In dieser Phase, so Swerve, sei Omega für ihn und die „Gemeinde“ praktisch nicht existent gewesen. Die Fans hätten sich deshalb nach einer neuen Leitfigur umgesehen und überall rufe man inzwischen „Whose House?“, wenn er auftrete.

Swerve unterstellt Omega, seine Rolle als Executive Vice President zu nutzen, um sich ohne Umwege wieder in den World-Title-Bereich zu manövrieren. Er erinnert daran, dass er bereits mit anderen EVPs zu kämpfen hatte, die ihre Macht missbraucht hätten und warnt Omega deutlich, sich nicht vor ihn zu drängen, sonst werde er ihn genauso „aus dem Weg räumen“.

Omega kontert, dass er sich selbst nie als „God of Pro Wrestling“ bezeichnet habe, sondern diesen Namen von den Fans erhalten habe. Er betont, dass er deren Vertrauen als Verpflichtung sehe und die Zuschauenden ihn seit Jahren als Garant dafür wahrnehmen, bei AEW die besten Matches zu sehen. Für ihn bedeute dies, noch einmal „den Berg zu besteigen“ und auf dem richtigen Weg zurück zum World Title zu kommen – ohne EVP-Einfluss. Er deutet an, dass Swerve zwar von „seinem Haus“ spreche, er aber bereit wäre, dieses Haus niederzubrennen und erwähnt, dass er einen guten Freund habe, der sich mit solchen Maßnahmen auskenne.

Omega wirft Swerve vor, ihm in der Vorwoche bei der möglichen Titelchance gegen Andrade im Weg gestanden zu haben. Er erklärt, er fordere keinen Respekt, sondern schlicht einen Kampf. Er glaubt genau zu erkennen, mit welchem Maß an Geringschätzung Swerve ihn ansieht und stellt ihn vor die Wahl: Er solle die Herausforderung annehmen oder den Weg freimachen.

Swerve erwidert, Omega sei nervös und im Innersten verängstigt, weil eine neue Generation ihn überholt habe. Er bezeichnet sich selbst als gefährlichsten Mann in AEW, worauf Omega widerspricht und Brody King als diesen Mann benennt. Swerve droht, Omega erneut ins Krankenhaus zu schicken und diesmal dafür zu sorgen, dass er nicht wieder aufsteht.

Damit eskaliert die Situation: Omega schlägt Swerve ins Gesicht. Beide legen Schmuck und Jacke ab, bevor Swerve Omega mit einem Takedown überrascht. Es entwickelt sich ein intensiver Brawl, der sofort aus dem Ring nach draußen verlagert wird. Swerve schleudert Omega mehrfach gegen Absperrungen und die Ringtreppe, während die Kommentatoren versuchen, die Lage einzuordnen. Omega kontert, wirft Swerve über die Barrikade in die Zuschauermenge und kämpft sich mit ihm durch die Ränge zurück in Richtung Bühne.

Auf dem Seitenteil der Stage trifft Omega Swerve mit einem harten V-Trigger gegen die LED-Wand. Er nimmt Swerve zum One Winged Angel auf die Schultern und scheint einen Sturz von der Stage zu planen. Swerve kann sich jedoch mit einem verborgenen Gegenstand, den er kurz gegen Omegas Kopf setzt, befreien und stürzt sich im Anschluss mit einem Tackle gemeinsam mit Omega von der Bühne durch mehrere Tische. Beide bleiben zunächst reglos liegen, Offizielle und Sicherheitskräfte stürmen herbei und kümmern sich um die Kontrahenten. Die Kommentatoren betonen, wie unberechenbar und persönlich diese Fehde inzwischen geworden ist, bevor sie die Matchcard für den Abend durchgehen.

Backstage steht Renee Paquette mit Kyle Fletcher und Don Callis. Paquette thematisiert den Druck vor Grand Slam Australia und die TNT-Championship-Chance. Callis erklärt, dass die Don Callis Family keinen Druck verspüre, sondern Druck ausübe. Fletcher betont, er lebe für solche Situationen und kündigt an, Tommaso Ciampa zu besiegen, um als TNT Champion nach Sydney zu reisen und dort den Empfang zu bekommen, der ihm im Vorjahr verwehrt geblieben sei. Anschließend fragt Fletcher, ob er das Match wirklich ohne Eingriff bestreiten könne.

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Die Death Riders – Jon Moxley, Pac und Claudio Castagnoli – machen sich durch den Backstage-Bereich auf den Weg in die Arena, begleitet von Marina Shafir. Auf ihrem Marsch kreuzen sie kurz den Weg von Wheeler Yuta. Danach betreten Konosuke Takeshita, Josh Alexander und Mark Davis von der Don Callis Family die Bühne, um das erste Match des Abends zu bestreiten.

1. Match
Trios Match
Death Riders (Jon Moxley, Pac & Claudio Castagnoli) gewinnen gegen The Don Callis Family (Konosuke Takeshita, Josh Alexander & Mark Davis) via Pinfall nach dem Death Rider von Jon Moxley gegen Josh Alexander.
Matchzeit: 15:23
– Pac wird über weite Strecken von der Callis Family isoliert, nachdem Konosuke Takeshita ihn beim Versuch eines Springboard-Manövers von den Seilen zieht und Josh Alexander ihn mit einem harten Crossbody auf den Hallenboden trifft
– In der Schlussphase bringen Takeshita, Davis und Alexander eine Serie von German Suplexes und Lariats gegen Jon Moxley durch, bevor Pac und Castagnoli das Feld räumen und Moxley Alexander mit Sleeper und Death Rider zum Sieg niederschlägt; der Blickkontakt zwischen Moxley und Takeshita nach dem Pinfall unterstreicht die anstehende Continental-Title-Verteidigung bei AEW Grand Slam Australia

Nach dem Match bleibt Moxley im Ring und starrt Takeshita an, der sichtlich frustriert außerhalb des Rings steht. Die Kommentatoren greifen diesen Moment auf und stellen heraus, dass beide schon in wenigen Tagen in Australien um die AEW Continental Championship aufeinandertreffen werden.

Im Anschluss kündigen Excalibur und Bryan Danielson das TNT-Titelmatch als nächstes Highlight an. Kyle Fletcher kommt zusammen mit Don Callis und Lance Archer heraus. Callis nimmt am Kommentatorenpult Platz, während Archer am Ring bleibt. Tommaso Ciampa betritt als Titelträger unter großem Applaus die Arena.

2. Match
AEW TNT Championship
Singles Match
Kyle Fletcher gewinnt gegen Tommaso Ciampa (c) via Pinfall nach einem Sheer-Drop-Brainbuster —> Titelwechsel
Matchzeit: 16:53
– In der Schlussphase häufen sich die Nearfalls: Fletcher zeigt unter anderem einen Avalanche Backdrop Driver vom zweiten Seil, eine Liger Bomb, eine Apron-Powerbomb und einen Brainbuster, während Ciampa mit mehreren Running Knees und einem Brainbuster fast den Sieg einfährt, ehe Fletcher ihn mit Michinoku Driver, Lariat und anschließendem Sheer-Drop-Brainbuster endgültig pinnt

Nach dem Titelwechsel kommt Renee Paquette in den Ring und interviewt den neuen TNT Champion. Fletcher erklärt, er habe genau das getan, was er angekündigt habe und bezeichnet sich als größten TNT Champion aller Zeiten. Er kündigt an, den Titel in Sydney gegen jede denkbare Herausforderung zu verteidigen – Herkunft und Hintergrund seiner Gegner seien ihm egal. Am Ringrand blendet die Kamera Ciampa ein, der sichtlich niedergeschlagen im Sitzen das Geschehen verfolgt.

Dann ertönt die Musik von Mark Briscoe, der auf die Stage tritt und Fletcher zunächst gratuliert. Briscoe erinnert daran, dass beide in ihrer bisherigen Matchserie 3:3 stehen und bietet an, für das entscheidende siebte Aufeinandertreffen nach Sydney zu kommen und Fletcher damit Heimvorteil zu geben. Er zweifelt jedoch daran, ob der frisch gekrönte Champion das, was er gerade versprochen habe, auch einlösen könne. Fletcher reagiert gereizt, erklärt, er sei das ständige Aufeinandertreffen mit Briscoe leid, müsse sein Versprechen aber halten und nehme die Herausforderung an. Gleichzeitig fordert er, dass „Spiel sieben“ größer werden müsse als alle bisherigen Duelle: Er schlägt eine Ladder-Match-Stipulation vor und formuliert, dass Briscoe, wenn er „nach oben greifen“ wolle, dies auch symbolisch tun solle. Briscoe nimmt ohne zu zögern an und der TNT-Titel über dem Ring in Sydney wird als Leitmotiv etabliert.

Ein Einspieler kündigt anschließend AEW All In am 30. August 2026 im Wembley Stadium in London an. Es werden die Vorverkaufsdaten (Vorverkauf Mitte März, allgemeiner Verkauf kurz darauf) eingeblendet.

Ein weiteres Video beleuchtet das anstehende AEW Women’s Tag Team Title Match bei Grand Slam Australia: Babes of Wrath (Willow Nightingale & Harley Cameron) sprechen darüber, ihren Titel in Australien verteidigen zu wollen und MegaBad (Megan Bayne & Penelope Ford) in Camerons Heimat zu schlagen.

Zurück in der Halle folgen die Entrances für das nächste Tag Team Match. Daniel Garcia und Clark Connors werden von Jon Moxley begleitet, ein vorab aufgezeichneter Einspieler zeigt, wie sie Orange Cassidy und Roderick Strong als „Verlierer-Umfeld“ darstellen und ankündigen, die Conglomeration weiter zu destabilisieren. Orange Cassidy betritt gemeinsam mit Roderick Strong die Bühne; schon auf der Rampe ist zu sehen, dass Strong sichtlich distanziert agiert und Cassidy stehen lässt, um alleine zum Ring zu gehen. Moxley nimmt erneut bei den Kommentatoren Platz und schildert seine Sicht auf die Verbindungen zwischen den Death Riders und den War Dogs, betont aber, dass Cassidy und Strong aus seiner Sicht kein eingespieltes Team seien.

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3. Match
Tag Team Match
Orange Cassidy & Roderick Strong gewinnen gegen Daniel Garcia & Clark Connors (w/ Jon Moxley) via Pinfall von Orange Cassidy an Daniel Garcia nach einem Einroller (Small Package).
Matchzeit: 09:12
– In der Anfangsphase bearbeiten Garcia und Connors vor allem Roderick Strong in ihrer Ringecke, bis Cassidy sich per Blind Tag einwechselt und mit einer Serie schneller Aktionen kurzzeitig das Momentum zu seinen Gunsten dreht
– Clark Connors erzielt mehrere Big Impacts, unter anderem einen Spear auf dem Apron, bevor er beim Versuch eines weiteren Angriffs außerhalb des Rings von Darby Allin aus dem Publikum in die Zuschauenden gezogen wird; im Ring nutzt Cassidy die Verwirrung, kontert einen Ansatz von Garcia zum Dragon Tamer und rollt ihn zum überraschenden Sieg ein

Nach dem Match richtet sich die Aufmerksamkeit auf eine Loge in der Arena: Unter der bekannten „Timeless“-Musik erscheint Toni Storm, begleitet von Luther. Sie spricht darüber, dass sie mit ihren Entscheidungen im Reinen sei und blickt auf das Hair-vs-Hair-Tornado-Tag-Match bei Grand Slam zurück, in dem sie gemeinsam mit Orange Cassidy gegen Marina Shafir und Wheeler Yuta antritt. Storm kündigt an, dass Shafir ihr das Haar abrasieren dürfe, falls sie es nicht schaffe, in Australien standzuhalten und beschreibt, wie sie sich selbst als „balden Bastard“ neu erfinden würde. Umgekehrt stellt sie in Aussicht, Shafirs Kopf so kahl zu rasieren, dass diese sprichwörtlich wie eine Ware im Halloween-Regal wirken würde.

Als Storm anschließend auf Wheeler Yuta zu sprechen kommt, unterbricht dieser sie vom Entrance-Bereich aus lautstark und fordert eine unmittelbare Reaktion. Marina Shafir erscheint daraufhin auf der Bühne und zerrt Mina Shirakawa in einem Aufgabegriff mit sich. Während Daniel Garcia im Ring erneut auf Orange Cassidy losgeht und diesen attackiert, schneidet Yuta am oberen Teil der Stage eine sichtbare Haarsträhne von Mina Shirakawa ab und lässt sie gedemütigt zurück. Storm verfolgt das Geschehen schockiert aus ihrer Loge, während Shafir und Yuta sich zurückziehen und Shirakawa verzweifelt am Bühnenrand bleibt. Die Kommentatoren ordnen die Szene als deutliche Botschaft an Storm und Cassidy vor dem Hair-vs-Hair-Match in Australien ein.

Backstage ist Don Callis in einem Einspieler mit Andrade El Idolo zu sehen. Callis erklärt, er habe Andrade in der Vorwoche bewusst an Kenny Omegas Seite positioniert, weil er in ihm den zukünftigen AEW World Champion sehe. Andrade bedankt sich auf Spanisch und Englisch für das Vertrauen und macht deutlich, dass „Hangman“ Adam Page ihm auf dem Weg zum Titel im Weg stehe.

Direkt anschließend meldet sich Hangman Page aus dem Backstage-Bereich. Er räumt ein, dass er ursprünglich ein Match gegen Kenny Omega erwartet und sich darauf eingestellt hatte, doch nun stehe mit Andrade einer der besten Wrestler der Welt vor ihm. In einem konzentrierten, ruhigen Statement betont Page, dass er die Chance auf ein World-Title-Match beim Pay-Per-View nicht aus der Hand geben werde und Andrade in Australien deutlich machen wolle, dass er seinen Weg zurück zur AEW World Championship konsequent weitergeht.

Ein weiterer Backstage-Clip zeigt Kevin Knight und „Speedball“ Mike Bailey, die als Jet Set Rodeo über ihre aktuelle Rolle als AEW World Trios Champions sprechen. Knight schlägt vor, im Laufe des Jahres auch nach Singles-Titeln zu greifen, Bailey ergänzt, dass Jet Set Rodeo 2026 „alles Gold“ in AEW ins Visier nehmen wolle.

Zurück im Ring kündigt Justin Roberts das Three-Way-Tag-Team-Match um die Position der Nummer-eins-Herausforderer auf die AEW World Tag Team Championship an. Zuerst erscheinen The Young Bucks (Matt & Nick Jackson) unter lautem Jubel in Südkalifornien, mit Pyro und den bekannten Money-Effects. Es folgen The Rascalz (Dezmond Xavier & Myron Reed) begleitet von Zachary Wentz, sowie Private Party (Zay & Marq Quen), die erstmals seit längerer Zeit wieder bei Dynamite zu sehen sind und entsprechend mit „Welcome back“-Rufen bedacht werden.

4. Match
Three Way Tag Team Match – #1 Contender Match für die AEW World Tag Team Championship
The Young Bucks (Matt & Nick Jackson) gewinnen gegen Private Party (Zay & Marq Quen) und The Rascalz (Myron Reed & Dezmond Xavier w/ Zachary Wentz) via Pinfall von Matt Jackson an Myron Reed nach einem Double-Team-Driver.
Matchzeit: 14:09
– Zu Beginn dominieren Private Party und The Rascalz mit schnellen Double-Team-Kombinationen, bevor sich die Young Bucks per Blind Tag ins Match bringen und an die frühe Überraschungsniederlage gegen Private Party aus den Anfangstagen von AEW erinnern
– Während Matt Jackson seine Serie aus rollierenden Northern-Light’s-Suplexes zeigt und Nick Jackson mit Kombinationen aus Springboard-Kicks, Lariats und Destroyer das Tempo hochhält, wird HOOK in einer Loge eingeblendet, der das Match beobachtet und laut Kommentar möglicherweise nach künftigen Gegnern Ausschau hält
– Private Party landen ihren Gin-’n’-Juice gegen Dezmond Xavier, die Rascalz kontern mit Cancún Tornado und 450 Splash, doch letztlich setzen sich die Young Bucks nach einer Serie von Superkicks, einem BTE Trigger und einem Double-Team-Tombstone gegen Myron Reed durch und sichern sich damit das nächste Titelmatch gegen FTR

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Unmittelbar nach dem Match ertönt die Musik von FTR. Cash Wheeler schiebt Stokely Hathaway im Rollstuhl zum Ring, während Dax Harwood mit einem der Tag-Team-Titel in der Hand folgt. Im Ring sprechen Dax und Cash die lange Rivalität beider Teams an und verweisen gemeinsam auf insgesamt 18 gewonnene World Tag Team Championships. Harwood räumt ein, dass es in der Vergangenheit Momente der Rivalität und des Neids gegeben habe, betont aber, dass FTR in jeder Promotion, in der sie angetreten seien, zu den erfolgreichsten Teams gehört hätten. Den Young Bucks hält er entgegen, dass sie ihre Erfolge erst in einer Firma erreicht hätten, die sie selbst mit aufgebaut haben.

Noch bevor Harwood weiter ausholen kann, reagiert Matt Jackson mit einem Superkick gegen Dax, kurz darauf trifft Nick Wheeler. Stokely versucht im Rollstuhl hektisch, sich in Sicherheit zu bringen, doch die Young Bucks stellen sich mit den Gürteln vor ihn. Sie spielen kurz mit der Andeutung eines weiteren Superkicks, reichen Hathaway dann jedoch die Titel zurück und verlassen die Szene, was ihre veränderte Haltung und den selbstbewussten Anspruch auf die Spitze der Division unterstreicht.

Ein Videopaket zeigt im Anschluss Will Ospreay nach seiner Operation und in der Reha. Er reflektiert seine vergangenen Erfolge, stellt die Frage, ob er nach der Verletzung noch derselbe „Assassin“ sein könne und kündigt an, bei seiner Rückkehr im Ring Antworten auf diese Fragen zu geben.

Es folgt ein Promo-Video zu AEW Grand Slam Australia und insbesondere zum AEW-World-Title-Match zwischen MJF und Brody King. Brody King spricht darüber, dass sein jüngster Sieg über MJF ein Karrierehöhepunkt gewesen sei, aber künftig von einem noch größeren Moment übertroffen werde: dem Gewinn der AEW World Championship in Australien. MJF ordnet die jüngsten Ereignisse aus seiner Sicht ein und verspricht, Brody King in Sydney klar in die Schranken zu verweisen und seinen Titel zu verteidigen.

Nun steht der Main Event an. Zuerst betritt Thekla die Arena, begleitet von einer düsteren Inszenierung, die ihren Charakter als unberechenbare und arrogante Herausforderin unterstreicht. Anschließend kommt Kris Statlander als AEW Women’s World Champion heraus, deutlich fokussiert, mit dem Lederstrap in der Hand. Ein kurzer Einspieler erinnert an den Angriff des „Triangle of Madness“ (Skye Blue, Julia Hart & Thekla) bei Collision, der letztlich zur Strap-Match-Stipulation geführt hat. Bryan Danielson weist bei den Kommentatoren darauf hin, dass der für dieses Match verwendete Strap derselbe sei, mit dem er in einem früheren Strap Match angetreten ist. Justin Roberts kündigt das Match als Titelmatch mit 60-Minuten-Zeitlimit an.

5. Match
AEW Women’s World Championship
Strap Match
Thekla gewinnt gegen Kris Statlander (c) via Pinfall nach einem mit dem Strap fixierten Curb-Stomp-ähnlichen Tritt gegen den Kopf —> Titelwechsel
Matchzeit: 13:52

– Skye Blue und Julia Hart tauchen am Ring auf, lenken zunächst Referee Aubrey Edwards ab und versuchen, mit einem Spear sowie weiteren Eingriffen das Match zu drehen; Statlander kann Hart mit dem Strap abwehren und Blue vom Apron befördern, dreht sich dann aber direkt in einen Spear von Thekla, die Statlanders Arme mit dem Strap hinter ihrem Rücken fixiert und sie mit einem Tritt in den Kopf auf die Matte schickt, woraufhin sie die blutende Championess pinnt und den Titel gewinnt

Nach dem Titelwechsel stürzen sich Thekla, Julia Hart und Skye Blue unmittelbar auf die geschlagene Statlander und treten weiter auf sie ein. Die Situation kippt endgültig zu einem Drei-gegen-eins-Überfall, bis die Musik der Brawling Birds ertönt: Jamie Hayter und Alex Windsor eilen mit einem Hammer beziehungsweise einem Metallrohr bewaffnet zum Ring. Sie vertreiben das Triangle of Madness aus dem Ring, Thekla hält den frisch gewonnenen Gürtel eng an sich und zieht sich mit Hart und Blue auf die Stage zurück. Hayter und Windsor positionieren sich schützend bei der am Boden liegenden Statlander und liefern sich einen intensiven Staredown mit den abziehenden Heels.

Mit diesen Bildern, der neuen AEW Women’s World Champion Thekla auf der Rampe und den Brawling Birds im Ring, endet AEW Dynamite in Ontario. Die Kommentatoren weisen zum Abschluss auf AEW Grand Slam Australia sowie das nun offiziell angekündigte Singles Match zwischen Kenny Omega und Swerve Strickland in der kommenden Dynamite-Ausgabe hin.

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18 Antworten auf „AEW Dynamite #332 Ergebnisse + Bericht aus Ontario, Kalifornien, USA vom 11.02.2026 (inkl. Abstimmung und Video der kompletten Show)“

Dino sagt:

„ AEW Women’s World Champion Toni Storm, begleitet von Luther.“ das ist sie schon länger nicht mehr 😀

War wieder ne richtig starke Sendung mit einigen Überraschungen und vielen anbahnenden Matches die vielversprechend sind.
Auch schön, dass PP zurück sind. Die Bucks hätten das Match nicht gewinnen brauchen, das killt den heat der anderen jüngeren Teams.

Robert sagt:

-eine starke Ausgabe von dynamite,hatte den Eindruck, g4and Slam hier schon zu sehen.

-zwei überraschende,aber doch sinnvolle titelwechsel

NXTRulez sagt:

Thekla gefällt mir extrem gut. Da passt alles. Vom Entrance, Charisma, Technik, usw.
Das Fletcher den Titel holt war zu erwarten. Und er wird ihn in Australien erfolgreich verteidigen.

Johnny sagt:

Ciampa verliert in seinem 2. Match den Titel wieder?
Wie heißt es da so oft: Titel Gewinn war wohl Vertragsbestandteil, hat man schon verbrannt, verschwindet wieder in der Undercard….
Bloß das man Fletcher in Australien als Champ antreten lassen kann?
So entwertet man die Titelgewinne.

Waylon Mercy sagt:

Sorry aber da hätte Ciampa gleich bei WWE bleiben können. Es gibt null gute Argumente ihn jetzt wie den absoluten Deppen darzustellen. Bin eher AEW Fan aber das war eine Katastrophe. 1 Woche Champ, seit wann ist Vince Russo AEW-Headbooker?

Sonst auch schwach, YB schon wieder on topp? Erinnern allmählich an Hulk Hogan!

Neu hier sagt:

Wrestlerisch sehr stark! Das Match Ciampa vs. Fletcher war genial, nur das Ende überraschend, nicht unbedingt positiv. Ein Draw hätte es auch getan und dann Triple Threat mit Briscoe in Australien! So war der Run von Ciampa viel zu kurz!

Young Bucks hätten den Sieg nicht gebraucht..

Takeshita muss Moxley besiegen, damit endlich die Konfrontation mit Okada kommt, deren „Rivalität“ sich wie Kaugummi durch die DC Family zieht.

Andrade sagt:

Von KI geschrieben? Formulierungen hören sich sehr danach an und dann auch so Sachen wie Womens World Champion Toni Storm. Solche Fehler machen Menschen normalerweise nicht, da sie wissen das sie nicht mehr Champion ist, KI kann so etwas schon einmal durcheinander kriegen.

Cihuampa schon wieder seinen Titel los. Wechwsl hat sich ja echt gelohnt.

Cruncher sagt:

Ui, gefährliche Behauptung 😀
Gerne mal schreiben, an welchen Formulierungen du das so fest machst.
Ich finde ehrlich gesagt, dass ich besser als eine KI schreibe.
Klar, könnte eine KI das mit der Championesse durcheinander bringen. Oder ich habe einfach das „ehemalige“ vergessen. Was widerum krass menschlich wäre… Findest du nicht? 😉

Orton92 sagt:

Grad Gesehen: wieder eine starke Show mit ner menge Überraschungen! Krasse Matches! Es war so klar, dass es nun wieder Leute gibt die Ciampas Run als beendet erklären! Vielleicht mal abwarten??? Vielleicht hat man sich hierbei sogar etwas gedacht?? Kann bestimmt nicht sein! Young Bunks finde ich den richtigen Moment! Die anderen haben noch Zeit und man muss hier langsam Cope / Christian mit den größtmöglichen Matches bringen! Damit positioniert man das ganz geschickt!
Ich feier Thekla! Großartig..hätte ihr nur den Moment beim PPV gewünscht!
Johnny: welche Undercard?;)

Suzuki sagt:

„Vielleicht mal abwarten??? Vielleicht hat man sich hierbei sogar etwas gedacht?“

Was soll man sich denn da großartig bei gedacht haben für den Anschluss? Gibt doch nichts worauf man aufbauen könnte.

Wenn man jemanden direkt beim Debüt einen Titel gewinnen lässt und ihn im nächsten Einzel-Match den Gürtel wieder gegen jemand anderen verlieren lässt, dann ist das einfach nur ein scheiß booking, da braucht man auch nichts mehr abwarten, Tony denkt meistens nur von einem geilen Match zum nächsten.
Und natürlich ist Ciampa jetzt nicht begraben oder sein Run beendet, der wird jetzt halt weiter in der Midcard paar ordentliche Matches bestreiten, gibt ja auch genug Midcard Titel um die er noch fehden kann.

Johnny sagt:

Klar ist es möglich das Ciampa zeitnah wieder den Titel holt.
Aber klar ist auch das, Stand jetzt, die Kritik gerechtfertigt ist.
Und ich denke auch als AEW muss man die mal zulassen.
Ich finde es auch doof das die Young Bucks schon wieder gewinnen.

Und ja die Undercard gibt es bei AEW nicht wirklich. Aber du weißt was ich meine.
Und ob diese „ich muss alle probieren irgendwie relevant zu halten“ Einstellung immer das beste ist, kann man auch so oder so sehen.
Den Women Titelwechsel beurteile ich nicht. Weil für mich die Division von keinem Interesse ist.

Orton92 sagt:

Johnny : Sorry aber was ist denn die Kritik? Das man Ihn krass präsentiert, einen wichtigen Titel gewinnen lässt und er Ihn nun wieder verliert? Ohne das Follow up zu wissen????
Zudem kann ich mich nicht erinnern, dass wir so ein Debut schon mal hatten. Ausserdem,nach diesem Match, hat Ihm der Titelverlust nicht geschadet. Er wurde sehr beschützt. Hast das Match überhaupt gesehen?

Zu den Young Bucks: Man hat es ja geschafft diese aus der Belanglosigkeit, endlich wieder wertig zu bekommen. Warum sollten sie jetzt, wo sie ENDLICH wieder over sind, verlieren. Und auch hier muss es relevanter werden um die Tag-Titel wieder on the Point zu bekommen.

Die Einstellung ist vor allem eines: Respektvoll den Wrestlern gegenüber…auch wenn es nicht immer von Nöten scheint.

Lobo sagt:

@Johnny…Tatsache ist aber auch, dass ein Fletcher die Zukunft ist, er ist sehr viel jünger, extrem talentiert und gerade mit Blick auf den PPV in seiner Heimat bestimmt auch länger schon so geplant. Eventuell ursprünglich von der Planung auch eher ohne Ciampa, weil der Wechsel zu AEW von ihm ja wohl wirklich sehr schnell erfolgte und der Titelgewinn wirklich ein kleiner Bonus für die Unterschrift war. Was dauerhaft mit Ciampa kommen wird werden wir wohl abwarten müssen, aber mMn verkörpert ein Kyle Fletcher „die Zukunft“ von AEW.

Smoke79 sagt:

Ja es ist nicht alles Gold was glänzt, aber wer hätte gedacht das sich Aew so entwickelt. Charakterentwicklung, Promos die zu was führen.,unterhaltung,Überraschungen und unerwartetes. Klar hätte man Chiampa nicht gleich wieder den Titel abnehmen müssen aber hey Wer hätte gedacht das er verliert. Keiner, und dann auch noch fair (nicht als Clown) ohne Eingriff von Archer. 2 Überraschungen in einem Match. Ja die Bucks hätte es jetzt nicht gebraucht da wäre was neues mal gut gewesen. Und wenn man sich nach 25 min schon auf die nächste Dynamit freut (Swerve – Kenny) dann ist das schon befriedigend. Und das Tekla den Titel gewinnt ist ebenfalls eine Überraschung. Für eine Weekly sehr stark. Da freut man sich auch auf jeden Ppv.

Rikibu sagt:

Holy cow…
Thekla did it… was für ein starkes match…
Stat und Thekla auf Augenhöhe und noch besser als das erste match der beiden… jetzt noch ein Finale bei Revolution anzünden…

zweite Überraschung war Fletchers Sieg über Ciampa….
auch hier best wrestling auf Augenhöhe… und AEW beweist, dasss Titel jederzeit wechseln können bei einer Personalsituation die auf Augenhöhe glaubwürdig gewinnen kann.

Dass aber jetzt Briscoe wieder ne Titelchance bekommt, irgendwie nachvollziehbar, aber irgendwie auch nervig… hat er doch erst den Titel verloren… warum jetzt wieder ein Titelmatch? für welche erbrachte Leistung? Gut, Nr. 7 gegen Fletcher wird die Hütte abreißen…
danach muss aber erstmal Schluss sein… hoffe, Fletcher gewinnt und es gibt n rematch gegen Ciampa bei Revo

Auch schön viel Zündstoff war im Eröffnungssegment… swerve wirkt halt immer heelig irgendwie… egal wie freundlich er scheint… es ist und bleibt spannend…

FalCole sagt:

Leute, ihr labert alle so ein BS, das kann man keinem zeigen. Der Titelwechsel von Ciampa an Kyle war grandios, baut den Psycho Killer perfekt auf – wie gewonnen, so zeronnen. Er ist ein fighting Champion und gegen den langjährigen Bekannten Briscoe kannte er sich aus, Kyle war neu und er hat ihn unterschätzt, weil sein Charakter eben denkt, er wäre der Beste. Nun, da er direkt gemerkt hat, dass es nicht so ist, kann er völlig am Rad drehen und das baut auf!

Diese Ausgabe war vom Match/Storytelling, von den Aktionen, den Überraschungen und dem gesamten Aufbau grandios! Ich hatte PPV Feeling! Und wer nicht, der sollte sich mehr mit dem Storytelling innerhalb des Seilgevierts beschäftigen und weniger dem, womit WWE versaut hat.

DDP81 sagt:

@Waylon Mercy
hast Du das Match gesehen?
Ciampa sah nach vielen aus, aber absolut nicht nach einem Deppen… das Match war der absolute Burner….

also wer hier jetzt sagt, dass es das für Ciampa war…..Leute die beiden haben sich ein mega Match geliefert…. da sah niemand auch nur im Ansatz schlecht aus.
hätte er Fletcher besiegt, hätte man alle geschimpft, wie man den guten jungen Flechter gegen einen alten WWEler nur verlieren lassen kann….

ich kann die Kritik über den Zeitpunkt schon irgendwo nachvollziehen. Flechter hätte auch in den Heimat Champ werden können, anstatt als Champ dort hin zu reisen. und Ja, vllt ist der Zeitpunkt für dieses Aufeinandertreffen auch zu früh gewesen, Ciampa hätte noch ein paar Wochen verteidigen, gegen eine Kategorie unter Flechter. diese Kritik kann ich irgendwie versehen, aber zu behaupten, dass es dass jetzt für Ciampa war, dass er dafür auch bei der wwe hätte bleiben gehen oder sogar wie ein Depp aussah…Leute entspannt euch. das Match war großartig, viel zu gut für eine Weekley.
und wenn’s nur darum geht, dass Ciampa einen Titel haben muss…es gibt soviele Midcardtitel bei AEW, da wird schon was möglich sein….

ich fand die Ausgabe mega. einige Überraschungen, kein abstinker.

loud_croud sagt:

Ja ist ja toll das FalCole schon weiß wie die Storys weiter gehen.
Und naja PPV Feeling? Bisschen über euphorisch.
Aber alles gut. War eine solide Ausgabe

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