Aufgrund von US-Senator: Kehrt Bad Bunny schneller zur WWE zurück als wir dachten? – Update zum ursprünglichen AEW Angebot von Royce Keys (fka Powerhouse Hobbs) – Royal Rumble in Riad: Zuschauerzahl zweitrangig – was WWE wirklich an Saudi-Arabien verdient

09.02.26, von Thomas "Tommy" Windmann

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Quelle: West Smith, Will "Powerhouse" Hobbs, 2022 (cropped), bearbeitet, CC BY 2.0

Aufgrund von US-Senator: Kehrt Bad Bunny schneller zur WWE zurück als wir dachten?

Bryan Alvarez äußerte sich in der Ausgabe von Wrestling Observer Live am Freitag zur Zukunft von Bad Bunny im Wrestling. In einem Gespräch mit Lance Storm erklärte er, dass er damit rechne, dass der Musikstar „eher früher als später“ zu WWE zurückkehren werde. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass der US-Senator Ruben Gallego öffentlich über X dafür geworben hatte, AEW solle Bad Bunny verpflichten, und dabei Tony Khan direkt adressierte. (HIER) Storm merkte in der Sendung an, Gallego scheine sich nicht bewusst zu sein, dass Bad Bunny bereits mehrfach im WWE-Ring gestanden hat. Alvarez betonte in diesem Zusammenhang nochmals, dass die Rückkehr des Musikers zu WWE seiner Einschätzung nach nur eine Frage der Zeit sei. Die Kommentare Gallegos folgten auf die Ausgabe von AEW Dynamite in Las Vegas, bei deren Main Event es zu „Anti-ICE“-Sprechchören kam. Bad Bunny hatte sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch gegenüber der US-Einwanderungsbehörde ICE geäußert, zuletzt Anfang Februar bei der Verleihung der Grammy Awards, wo er sich in seiner Dankesrede klar gegen die Behörde und für die Rechte von Migrantinnen und Migranten positionierte.

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Update zum ursprünglichen AEW Angebot von Royce Keys (fka Powerhouse Hobbs)

Wie der „Wrestling Observer Newsletter“ berichtet, hat All Elite Wrestling (AEW) dem früheren Powerhouse Hobbs, Royce Keys, ein deutliches Angebot zum Verbleib unterbreitet, bevor dieser sich für einen Wechsel zu WWE entschied. Eine frühere Darstellung im Newsletter, wonach das Angebot in etwa auf dem Niveau dessen gelegen habe, was Bryan Danielson bei seinem Wechsel von WWE zu AEW erhalten haben soll, wurde nun korrigiert. Dem aktuellen Bericht zufolge war das Angebot nicht so nah an Danielsons Vertrag, wurde aber dennoch als stark eingestuft und soll eine Laufzeit von fünf Jahren vorgesehen haben. Zudem heißt es, Keys habe sich wohl bereits vor einiger Zeit intern für WWE entschieden. Demnach sei innerhalb von WWE schon seit mehreren Monaten damit gerechnet worden, dass er das Unternehmen verstärken werde.

In Bezug auf die Darstellung Keys’ in den letzten Wochen merkt der Bericht an, dass Tony Khan den Abgang offenbar nicht erwartet habe. Diese Einschätzung basiert laut Dave Meltzer ausschließlich auf seiner Interpretation des Bookings: Das Team JetSpeed wurde an der Seite von Hangman Page positioniert und gewann die Trios Tag Team Titles. Meltzer stellt klar, dass es sich dabei um seine persönliche Deutung des Storytellings handelt und nicht um gesicherte Informationen zu Khans tatsächlichen Überlegungen. Royce Keys feierte bei WWE sein Debüt im Men’s Royal Rumble Match, in das er mit Startnummer 14 einstieg. WWE soll intern sehr zufrieden damit gewesen sein, wie dieses Debüt ablief.

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Royal Rumble in Riad: Zuschauerzahl zweitrangig – was WWE wirklich an Saudi-Arabien verdient

Der Royal Rumble 2026 fand am Samstag, dem 31. Januar, im Riyadh Season Stadium im King Abdullah Financial District in Riad, Saudi-Arabien, statt. Rund 25.000 Menschen verfolgten die Show live vor Ort. Es handelte sich um die erste WWE-Veranstaltung in Saudi-Arabien im Jahr 2026, zwei weitere sind für später im Jahr geplant. Laut Wrestling Observer spielte die tatsächliche Zuschauerzahl für das finanzielle Ergebnis von WWE jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Dem Bericht zufolge wurde die Veranstaltung vollständig von der saudischen Regierung finanziert. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt, doch Meltzer geht davon aus, dass die Summe deutlich über den zuvor kolportierten 55 Millionen US-Dollar pro Tour liegt. Gleichzeitig sei WWE in den letzten Jahren in seinen Quartalsberichten deutlich zurückhaltender geworden, was die Offenlegung spezifischer Finanzdaten zu diesen Shows angeht.

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Im weiteren Kontext verweist der Wrestling Observer auf den saudischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF), der in den vergangenen Jahren massiv in Sport- und Unterhaltungsprojekte investiert hat und dafür international unter anderem wegen des Vorwurfs des „Sportswashing“ kritisiert wurde. Berichten zufolge sieht sich der PIF inzwischen jedoch mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert, unter anderem nach der Beteiligung an einem gemeinsamen Erwerb von EA im Umfang von 55 Milliarden US-Dollar. In mehreren Projekten soll es Hinweise auf „financial distress“ geben, was den Fonds dazu veranlasst habe, Aktivitäten zu beschränken.

Laut Wrestling Observer wächst die Einschätzung, dass der PIF seine zentralen Ziele – vor allem internationale Aufmerksamkeit und Investitionen – bereits weitgehend erreicht habe. Vor diesem Hintergrund erscheine es für den Fonds weniger attraktiv, langfristig weiterhin extrem hohe Summen für Sport- und Entertainmentdeals zu zahlen. Der bestehende Vertrag zwischen WWE und der saudischen Regierung läuft jedoch noch bis 2027 und umfasst nach aktuellem Stand auch die Austragung einer WrestleMania in Saudi-Arabien.

Will die WWE mit einem Auftritt von Bad Bunny der AEW zuvorkommen?




5 Antworten auf „Aufgrund von US-Senator: Kehrt Bad Bunny schneller zur WWE zurück als wir dachten? – Update zum ursprünglichen AEW Angebot von Royce Keys (fka Powerhouse Hobbs) – Royal Rumble in Riad: Zuschauerzahl zweitrangig – was WWE wirklich an Saudi-Arabien verdient“

Dino sagt:

Trump und seine Machenschaften kritisieren und dann zur WWE gehen die heftig an Trums Eiern saugen wäre schon sehr peinlich.

Sobel sagt:

Sehe ich ähnlich! So, wie Bunny beim Superbowl aufgetreten ist und dann wieder zu einem doch sehr konservativen Unternehmen wie der WWE zurückkehren? Daran würde sich zeigen, wie viel von seinem Getue ernst gemeint war und was davon nur ein Publicity-Stunt.
Und 25.000 Zuschauer bei einem Rumble sind schon eine Schande. Klar, aber darauf kommt es ja nicht an, genau.

Loki sagt:

Niemals nicht taucht Bad Bunny in einem WWE Ring auf solange a) Trump an der Macht ist b) WWE so stark in den Trump Kosmos involviert ist.

Edelmann sagt:

@ Dino

Warten wir erstmal ab ob es wirklich soweit kommt. Es sind ja bisher nur Vermutungen & Gerüchte.
Aber ja, am Ende wäre es wieder ein typischer Fall von „Wasser predigen, Wein trinken.“.
Aber egal wo & egal worum es geht am Ende zählt der Profit doch immer mehr als die eigenen Prinzipien.

Braindead sagt:

Kurz- bis mittelfristig, kann ich mir einen Auftritt von Bad Bunny bei WWE nicht vorstellen. Dafür waren seine klaren Äußerungen bei den Grammys zu deutlich. Mr. Trump hat auf seine Äußerungen ja auch auf seine übliche Kleinkindart reagiert und schon deshalb wäre der Aufschrei wohl groß, sollte er plötzlich wieder bei WWE auftauchen. Ich kann mir von Seiten WWE’s durchaus ein Interesse vorstellen, vor allem wenn AEW mit einem Auftritt von ihm liebäugeln sollte, aber aus Bunny’s Sicht, erbigt das keinerlei Sinn. Er hat einen Auftritt bei WWE nicht nötig. Er ist der aktuell erfolgreichste Solokünstler der Welt und hat genügend Plattformen und Reichweite. Auch wenn ich ihn natürlich nicht näher kenne, traue ich ihm so ein Wendehalsverhalten nun wirklich nicht zu.

Braindead

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