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Zwei Jahre Ausfallzeit: Veteran erneut operiert
Kota Ibushi hat nach einer weiteren Operation am Oberschenkelknochen das Krankenhaus früher als erwartet verlassen. Der 43-Jährige teilte auf Instagram mit, dass er sich einer zweiten Operation unterzogen hat, nachdem sich eine Schraube an dem im Oktober 2025 gebrochenen Oberschenkelknochen gelockert hatte. Diese sei nun an zwei Stellen stabil fixiert worden. Ursprünglich war ein Aufenthalt von rund zwei Wochen vorgesehen, letztlich konnte Ibushi das Krankenhaus jedoch bereits nach drei Tagen wieder verlassen. Ibushi erklärte, dass ihm von ärztlicher Seite erneut vollständige Ruhe verordnet worden sei. Er betonte aber zugleich, dass er seinen Reha-Prozess in gewisser Weise nach eigenen Vorstellungen gestalten wolle. In seinem Beitrag zeigte er sich dankbar für die medizinische Behandlung und die Unterstützung in seinem Umfeld und bedankte sich ausdrücklich auch bei AEW. Die schwere Verletzung hatte sich Ibushi in einem Match gegen Josh Alexander zugezogen, das in einer Oktober-Ausgabe von AEW Collision 2025 ausgestrahlt wurde. Nach dem Bruch des Oberschenkelknochens war ihm zunächst mitgeteilt worden, dass er voraussichtlich zwei Jahre ausfallen werde. Ibushi hofft jedoch weiterhin, schneller als ursprünglich prognostiziert in den Ring zurückkehren zu können.
Tony Khan bezeichnet zwei Talente als künftige Topstars
Tony Khan hat zwei Namen genannt, die seiner Ansicht nach eine besonders große Zukunft bei AEW und weltweit vor sich haben: Kevin Knight und Persephone. Bei einem Auftritt auf der Super Bowl Radio Row sprach der AEW-Präsident im Interview mit „Compas on the Beat“ über mögliche nächste Topstars der Promotion und sollte dabei je einen männlichen und einen weiblichen Namen nennen. Für den Männerbereich entschied sich Khan für „The Jet“ Kevin Knight. Er betonte, dass Knight zu den Wrestlern gehört, die unter sogenannten Doppelverträgen stehen und sowohl für AEW als auch für New Japan Pro Wrestling (NJPW) antreten. Knight sei ein „fantastischer junger amerikanischer Wrestler“ und inzwischen ein Drittel der AEW World Trios Champions als Teil des Stables Jet Set Rodeo. Laut Khan ist Knight sowohl im Trio, im Tag Team, als auch im Singles-Bereich eine Zukunftsoption für jede größere Promotion. Als weibliches Talent nannte Khan Persephone, die ebenfalls über einen Doppelvertrag verfügt und sowohl für AEW als auch für die mexikanische Promotion CMLL antritt. Khan erklärte, dass Persephone bereits für ihn bei ROH (Ring of Honor) im Einsatz gewesen sei und „alle Werkzeuge“ mitbringe, um sowohl in CMLL als auch in AEW eine wichtige Rolle zu spielen.
MJF über Alleinstellungsmerkmale von AEW
MJF sieht die besondere Stärke von AEW in der Authentizität des Produkts. In einem Interview mit dem ehemaligen NFL-Profi Ross Tucker im Rahmen der Super Bowl Radio Row sprach der frühere AEW World Champion über die Entwicklung der Promotion seit ihrer Gründung 2019 und die Positionierung als Alternative zu WWE. MJF bezeichnete AEW als „massiv erfolgreich“ und nannte Tony Khan einen Visionär, der eine Marktlücke erkannt habe. Khan habe verstanden, dass es neben einem Marktführer wie WWE Raum für eine Alternative gebe, ähnlich wie bei Cola-Marken oder Fast-Food-Ketten. Nach MJFs Darstellung habe man das Konzept erfolgreich in Hollywood platzieren können, AEW veranstalte mittlerweile nahezu monatliche Pay-per-Views und die Shows Dynamite und Collision lägen regelmäßig in den vorderen Rängen der Kabel- und Streamingquoten. Als Beispiel für den internationalen Erfolg verwies er auf ein Stadion-Event mit rund 82.000 Zuschauenden im Wembley-Stadion, das er im Main Event gewonnen habe. Zur Abgrenzung von anderen Promotions nutzte MJF einen Vergleich aus der Gastronomie: Während andere Anbieter im Wrestling-Bereich laut seiner Einschätzung eher „Fast Food“ servierten, biete AEW „gourmet burgers“ – also ein hochwertigeres, authentischeres Produkt. Diese Authentizität sei für ihn ein zentraler Baustein des Erfolgs und Teil von Tony Khans ursprünglicher Idee für die Promotion gewesen. Als weiteres Unterscheidungsmerkmal hob MJF die Rolle des Publikums hervor. AEW sei „die zuhörende Company“, in der Fans eine Stimme hätten. Als aktuelles Beispiel nannte er die jüngste Ausgabe von Dynamite in Las Vegas, bei der ein „F*** ICE“-Chant im Publikum zu hören war. Unabhängig von der politischen Einordnung dieses Slogans ist MJF zufolge bemerkenswert, dass AEW solche Reaktionen nicht zensiere, während andere Promotions in einer ähnlichen Situation wohl eingreifen würden. Genau diese Offenheit sehe er als Teil dessen, was AEW besonders mache.
Quellen: Wrestling Observer, Fightful, Compas on the Beat, YouTube (Ross Tucker), Instagram
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