
By Super Festivals - https://www.flickr.com/photos/superfestivals/53896134778/, CC BY 2.0, Link
MJF bezieht klare Position zu Epstein-Files
MJF hat sich in einem Interview deutlich zu den sogenannten Epstein Files und den darin enthaltenen Vorwürfen geäußert. In der Sendung Mostly Sports sprach der AEW-Star über die veröffentlichten Unterlagen, die Verbindungen prominenter Personen zu Jeffrey Epstein, einem wegen Sexualdelikten an Minderjährigen verurteilten Straftäter, dokumentieren sollen. Die Epstein Files umfassen Gerichtsunterlagen und weiteres Material, in denen unter anderem Namen wie der US-Präsident Donald Trump, Microsoft-Mitgründer Bill Gates und Ex-Präsident Bill Clinton auftauchen. Die Dokumente waren über Jahre Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen, bevor sie schrittweise veröffentlicht wurden. MJF fand in dem Gespräch deutliche Worte und kritisierte, dass das Thema seiner Ansicht nach teilweise heruntergespielt oder „unter den Teppich gekehrt“ werde. Unabhängig von politischen Positionen sei Pädophilie inakzeptabel, betonte er und bezeichnete die gesamte Situation als „ekelhaft“ und „wirklich verdorben“.
US-Senator fordert AEW-Auftritt von Bad Bunny
Ein amtierender US-Senator wirbt öffentlich dafür, dass AEW den Musikstar Bad Bunny für Auftritte verpflichtet. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) rief der demokratische Senator aus Arizona, Ruben Gallego, Tony Khan dazu auf, Bad Bunny in der Promotion einzusetzen. Der Grammy-prämierte Musiker ist seit Jahren als großer Wrestling-Fan bekannt und stand seit 2021 bereits drei Mal für WWE im Ring. Gallego schrieb an Khan adressiert, es sei an der Zeit, für AEW eine große Fanbasis zu festigen. Bad Bunny liebe Wrestling und solle Auftritte bei der Promotion absolvieren, lediglich auf ein Stretcher Match könne man dabei verzichten. Der Tweet wurde wenige Tage vor Bad Bunnys Auftritt als Headliner der diesjährigen Super-Bowl-Halbzeitshow veröffentlicht. Der Aufruf fällt in eine Woche, in der AEW aus anderen politischen Gründen im Fokus stand. Bei der jüngsten Ausgabe von Dynamite in Las Vegas war ein lautstarker „F*** ICE“-Chant der Zuschauenden zu hören. Bad Bunny, ebenso wie AEW-Wrestler Brody King, gilt als offener Kritiker der US-Behörde ICE (Immigration and Customs Enforcement), die nach tödlichen Vorfällen in Minneapolis zuletzt verstärkt in der Kritik stand. MJF, der gemeinsam mit Brody King im Ring stand, als der Chant aufkam, hob in einem Interview mit dem ehemaligen NFL-Profi Ross Tucker hervor, dass AEW seinen Fans eine Stimme lasse und deren Reaktionen nicht zensiere. Dies sehe er als ein zentrales Unterscheidungsmerkmal zu anderen Promotions. Bad Bunny feierte zuletzt auch musikalisch große Erfolge: Sein Album „Debi Tirar Mas Fotos“ wurde bei den Grammy Awards am vergangenen Wochenende als Album des Jahres ausgezeichnet. Sein bisher letztes Wrestling-Match bestritt er bei WWE Backlash 2023 in Puerto Rico, wo er Damian Priest besiegen konnte. Spekulationen, dass San Juan erneut Austragungsort des Premium Live Events werden könnte, bestätigten sich nicht – Backlash 2026 findet am 9. Mai in Tampa, Florida, statt. Im Dezember 2025 war Bad Bunny zudem als Zuschauer bei einer CMLL-Show in der Arena México zu sehen.
.@TonyKhan it’s time for @AEW to solidify a huge fan base. @sanbenito love wrestling, need him to make some appearances. Just no stretcher match please.
— Ruben Gallego (@RubenGallego) February 6, 2026
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7 Antworten auf „MJF bezieht klare Position zu Epstein-Files – US-Senator fordert AEW-Auftritt von Bad Bunny“
Respekt dafür!!! Brody, Bunny, MJF. Die Mehrheit schweigt leider noch, auch unter den Wrestling Fans
Mega stark. 💪
Nicht dass sich das dicke Orangenkind jetzt auch noch mit AEW anlegt. 🙂
Ich glaube alle die nichts damit zu tun haben, möchten eine vollständige Aufklärung und eine strafrechtliche Verfolgung aller Verdächtigen Personen. Das grösste Problem ist, dass der meisterwähnte dort drin der US President ist. Der kommt mehrmals darin vor als Jesus in der Bibel oder Harry Potter in den Büchern.
@SCSA…ich vermute mal, du hast auch das Video mit den 36.000 Erwähnungen gesehen. Das war schon extrem vielsagend und eindeutig.
Bugs Bunny > Bad Bunny
Bad Bunny eine Plattform zu geben wäre als vielen Gründen richtig. es kommt natürlich auch drauf an, wie TK bzw die Familie Khan zu den Thema steht und wie weit sie öffentlich dazu stehen würden.
ein „wir lassen die Stimmen zu“ ist ja kein 100% Standpunkt.
aber nachdem WWE die Finger von Bad Bunny genau deshalb lässt, wäre das das Zeichen.
und es hätte halt einen riesen Nebeneffekt für AEW… Bad Bunny hat WWE genutzt, weil sie die riesen Reichweite haben … such wenn WWE davon mehr hatte als er.
aews Reichweite ist bei weiten kleiner. sein Auftritt würde zumindest Aufmerksamkeit bringen.
die Frage ist, ist diese Reichweite von AEW groß genug für den Musiker, wenn er ein Statement setzen will.