Überspringt Royce Keys (fka Powerhouse Hobbs) NXT und landet direkt im Main Roster? – Cody Rhodes spricht über die Bloodline Saga und wünscht sich wieder mehr Houseshows!

05.02.26, von Thomas "Tommy" Windmann

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Quelle: West Smith, Will "Powerhouse" Hobbs, 2022 (cropped), bearbeitet, CC BY 2.0

Überspringt Royce Keys (fka Powerhouse Hobbs) NXT und landet direkt im Main Roster?

Der frühere AEW-Wrestler Powerhouse Hobbs hat am vergangenen Wochenende beim Royal Rumble Premium Live Event 2026 sein WWE-Debüt unter dem neuen Ringnamen Royce Keys gefeiert. Seitdem wird spekuliert, welchem Brand er sich anschließen wird.

Laut einem Bericht von BodySlam+ wird Keys bei der kommenden Ausgabe von Monday Night RAW in der Rocket Arena in Cleveland, Ohio, Backstage erwartet. Dennoch soll er perspektivisch zum SmackDown-Roster gehören. Sollte sich dies bewahrheiten, würde Keys den Umweg über NXT überspringen und direkt im Main Roster von WWE eingesetzt werden. Eine offizielle Bestätigung der Roster-Zugehörigkeit durch WWE liegt bislang nicht vor.

Im Men’s Royal Rumble Match startete Keys mit der Nummer 11. Dabei setzte er ein erstes Zeichen, indem er den ehemaligen World Heavyweight Champion Damian Priest eliminierte, bevor er später selbst von „Big“ Bronson Reed aus dem Match geworfen wurde.

Cody Rhodes spricht über die Bloodline Saga

Im Rahmen der aktuellen Ausgabe von Cody Rhodes’ Podcast „What Do You Wanna Talk About?“ stand darüber hinaus die Bloodline-Story im Fokus. Rhodes berichtete, dass es für ihn in der Phase, in der die Bloodline-Saga an Fahrt aufnahm, schwierig gewesen sei, mit seiner Arbeit außerhalb von WWE Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zu diesem Zeitpunkt war er noch bei AEW unter Vertrag. Später wurde er selbst Teil der Geschichte, als er Roman Reigns bei WrestleMania 40 im Jahr 2024 die WWE Championship abnahm. Zudem konnte er gemeinsam mit Jey Uso kurzzeitig die Tag Team Titel gewinnen.

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Rhodes stellte die Bloodline-Story in eine Reihe mit einigen der größten Storylines der Wrestling-Geschichte und bezeichnete sie als zentralen Bestandteil des jüngsten Aufschwungs von WWE. Die enorme Popularität der Bloodline habe es anderen Programmen schwer gemacht, beim Publikum ähnlich stark wahrgenommen zu werden. Er verwies dabei insbesondere auf die Entwicklung des „Tribal Chief“-Charakters von Roman Reigns und die Rolle der „Ula Fala“, die Teil seines Auftritts geworden sei.

Jey Uso schilderte im Gespräch, dass zu Beginn der Bloodline-Story niemand absehen konnte, welches Ausmaß sie annehmen würde. Immer wenn die Beteiligten das Gefühl gehabt hätten, die Geschichte könnte an Dynamik verlieren, seien neue Elemente hinzugekommen, etwa die Einbindung von Sami Zayn, um die Story erneut zu beleben. Als einen wichtigen Faktor für den Erfolg nannte Uso den Trash-Talk von Roman Reigns während der Matches, der das Produkt seiner Ansicht nach deutlich aufgewertet habe. Nach der Rückkehr des Live-Publikums aus der Pandemie-Phase sei es wichtig gewesen, diesen Stil beizubehalten und gleichzeitig in den Arenen intensiv zu arbeiten.

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Uso ging zudem auf die häufige Beschreibung der Bloodline-Story als „Cinema“ durch die Fans ein. Er betonte, dass die Beteiligten selbst diese Bezeichnung zunächst nicht im Blick gehabt hätten, sondern einfach Woche für Woche ihre Rolle gespielt hätten. Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Uso überzeugt, dass die Geschichte rund um die Bloodline noch nicht endgültig abgeschlossen ist und nach einer Pause weitererzählt werden kann.

Wünscht sich wieder mehr Houseshows!

Ein weiteres Thema im Podcast war der aktuelle WWE-Tourplan. Rhodes erklärte, dass er das frühere, dichtere House-Show-Programm vermisst und sich mehr nicht-TV Events wünscht. Er berichtete, er habe der WWE-Führung vorgeschlagen, einmal pro Monat ein House-Show-Wochenende zu veranstalten. Als Gründe nannte er unter anderem mehr Matchpraxis, ein stärkeres Gefühl von Zusammengehörigkeit innerhalb des Rosters und ein deutlicheres Arbeitsgefühl, als wenn man nur an wenigen Tagen pro Woche eingesetzt werde.

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Rhodes stellte sich ein Format vor, bei dem die Veranstaltungen zwar grundsätzlich zum Kanon gehören, aber dennoch als eigenständige, locker präsentierte House Shows beworben werden. Dort könnten Elemente aus den TV-Shows aufgegriffen, aber auch ungewöhnliche Paarungen gezeigt und Talente eingesetzt werden, die erstmals vor Live-Publikum antreten. Er räumte ein, dass sich im Rückblick auch herausstellen könnte, dass ein solches Konzept nicht wie erhofft funktioniert, ist aber der Ansicht, dass es dem Roster helfen könnte, besser im Rhythmus zu bleiben und ein stärkeres Teamgefühl zu entwickeln.

Jey Uso stimmte Rhodes zu und betonte, wie viel Spaß House Shows den Wrestlerinnen und Wrestlern bereiten und dass er das häufigere Wrestling unter dem früheren, volleren Tourkalender vermisse. WWE veranstaltet weiterhin House Shows, diese finden jedoch überwiegend auf internationalen Touren statt. In den USA wird traditionell die jährliche Holiday Tour in der Weihnachtszeit durchgeführt.

RAW, SmackDown oder NXT! Wo wollt ihr Royce Keys sehen?




8 Antworten auf „Überspringt Royce Keys (fka Powerhouse Hobbs) NXT und landet direkt im Main Roster? – Cody Rhodes spricht über die Bloodline Saga und wünscht sich wieder mehr Houseshows!“

Robbi D. Rob sagt:

Bei einem Schwarz-Weiß-Bild, stockt mir immer kurz der Atem.

Rikibu sagt:

Die eigentliche Frage ist doch, wie der eigentliche Reigns Plan ausgesehen hat?
Zum Zeitpunkt der monotonen Regentschaft von Reigns, war Rhodes bei AEW… er konnte also nie Bestandteil der ursprünglichen Planung und Idee gewesen sein…
Wen hätte man Reigns besiegen lassen, wenn Cody bei AEW geblieben wär?
Das würde ich wirklich gerne wissen, weil man ein ganzes roster an den Stammtischmann verbrannt hat und es zu keiner Zeit organisch wirkte, jemanden an Reigns over gehen zu lassen.

Was die Nachhaltigkeit angeht, war das nix.die Zukunft des wrestlings hat von der booking monotonie nicht profitiert
Reigns hat nicht in seinem Charakter von der heel Zeit profitiert… man hat jetzt den aalglatten Lappen aus ihm gemacht wie man es immer vorgehabt hat…und die Leute nehmen das auch noch an, so manipuliert worden zu sein
Dabei ist reigns weder guter heel, noch guter face

Lobo sagt:

@Robbi…NWO-Vibes?

DDP81 sagt:

@Lobo ich glaube, er meint eher Mitteilungen, wenn jemand die Welt verlassen hat….

Hobbs direkt im Mainroster finde ich schwierig außer man will ihn direkt in eine Kategorie „unrelevant“ einplanen. der Hype um Oba Femi ist (zu recht) zu groß. ja, jetzt kann man sagen, es gibt ja zwei Mainshows. aber auch dann werden die vergleiche kommen bzw muss man die Storys versuchen, verschieden zu erzählen. keine Ahnung. ich glaube, ihn bei Nxt als Monster auf zu bauen, wäre evtl die bessere Chance. und bis er dann zum Mainroster wechselt, ist Femi da schon etabliert und es ist evtl etwas einfacher Hobbs anders darzustellen. kommt natürlich drauf an, wie man Femi bucht. wenn er immer nur der Zerstörer ist, ohne andere Merkmale und Storys, wird’s trotzdem schwierig.
oder Hobbs wird tatsächlich der neue Bib E. aber dafür ist seine Aura zu grimmig finde ich. dann vllt als eine Art böser Big E. die sind ja eh noch Heels oder ? da gab’s doch schon mal irgend einen Versuch mit einem nxtler, der direkt danach entlassen wurde, weil da privat etwas vorgefallen ist bzw ihm vorgeworfen wurde.
aber man muss und wird Hobbs auch nicht als Maineventer einplanen. muss man auch auch nicht. trotzdem fände ich es jetzt aktuell schwierig mit den anderen, starken, dunklen Mann.

Robbi D. Rob sagt:

Danke DDP81.

Lobo sagt:

@DDP und @Robbi…bei uns hier in der Gegend sind die auch in Farbe…habe das deshalb nicht damit in Verbindung gebracht.

Robbi D. Rob sagt:

Alles gut Lobo. 🙂 Kein Problem, gibt schlimmeres.

Ich hatte mich nur kurz erschrocken.

Pauly sagt:

Überspringt Royce Keys NXT und landet direkt im Main Roster?
Na klar doch! In der Bedeutungslosigkeit versenkt werden kann man im Main Roster noch viel besser als bei NXT. Darum ist Powerhouse im Main Roster genau dort wo man ihn haben will.

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