
By Sarah Bellia - Own work, CC BY-SA 4.0, Link
Paul Wight (FKA Big Show) denkt noch lange nicht an ein Karriereende
Paul Wight hat auf Social Media ein Update zu seiner körperlichen Verfassung gegeben und dabei verdeutlicht, wie weit er auf seiner Fitnessreise bereits gekommen ist. Der 53-Jährige, der früher in WWE als Big Show auftrat und seit 2021 bei AEW unter Vertrag steht, veröffentlichte ein aktuelles Foto und gab an, derzeit 393 Pfund (rund 178 Kilogramm) zu wiegen. Sein Ziel sei ein Gewicht von 360 Pfund (rund 163 Kilogramm). In seiner aktiven Zeit bei WWE wurde Wight teilweise mit rund 500 Pfund (über 225 Kilogramm) angekündigt.
In seinem Beitrag bedankte sich Wight für den langjährigen Rückhalt der Fans und verband das Foto mit entsprechenden Hashtags zu seiner Fitnessreise. Seit seinem Wechsel zu AEW ist er in verschiedenen Funktionen im Einsatz, unter anderem als Wrestler, Kommentator und in der Community-Arbeit. Zuletzt war er am 24. Januar in der Kommentator*innenrolle bei „AEW Collision“ zu sehen.
Ein In-Ring-Comeback lässt allerdings weiter auf sich warten: Wight hat seit über zwei Jahren kein Match mehr bestritten. Ein Rücktritt steht für ihn nach eigenen Angaben dennoch nicht zur Debatte. In einem Auftritt bei „Not Sam Live“ gegen Ende des Jahres 2025 erklärte er, er wolle erst dann in den Ring zurückkehren, wenn er körperlich wieder in der Lage sei, Leistungen zu zeigen, auf die er stolz sein könne. In den vergangenen Jahren habe er mehrere Operationen durchlaufen, zuletzt einen kleineren Eingriff am Rücken.
Wight betonte, dass er nicht in einem Zustand in den Ring zurückkehren möchte, in dem Zuschauerinnen und Zuschauer nur Mitleid mit ihm hätten. Er wolle weiterhin den Eindruck einer dominanten Präsenz vermitteln und erst dann zurückkehren, wenn er das entsprechende Niveau wieder erreicht habe. Solange dies nicht der Fall sei, denke er nicht daran, seine Karriere zu beenden.
Ricochet mit Kritik an der WWE: WWE-Hauptkader-Run habe Vermächtnis beschädigt
Ricochet hat sich in einem Interview ausführlich dazu geäußert, wie er seine Zeit im WWE-Hauptkader bewertet und welchen Einfluss diese Phase seiner Meinung nach auf sein Wrestling-Vermächtnis hatte. Auf Social Media reagierte er zunächst auf ein Video eines früheren Matches gegen AJ Styles mit der Aussage, die gezeigte Version von Ricochet sei eine verwässerte, quasi aus einem anderen Universum stammende Variante seiner selbst gewesen.
Gegenüber Mark Hoke in der Sendung „The Mark Hoke Show“ führte Ricochet diese Gedanken aus. Er beschrieb den aktuellen Ricochet als denselben Charakter, den Fans aus seiner Zeit auf der Independent-Szene und bei New Japan Pro Wrestling kennen – also jene Art von Auftritten, die ihn ursprünglich populär gemacht hätten. Schon in NXT habe er seiner Darstellung nach näher an dieser Version gelegen.
Rückblickend ordnet er den Wechsel Anfang 2019 kritisch ein. Damals wurden Ricochet, Aleister Black, Johnny Gargano und Tommaso Ciampa per Grafik als Neuzugänge für Raw angekündigt, um frische Gesichter in den Hauptkader zu bringen. Aus Ricochets Sicht stellte sich diese Beförderung für seine eigene Karriere jedoch als Einschnitt dar. Er verglich die darauffolgenden fünf Jahre mit einem „Blip“ aus dem Marvel-Universum: Seine Entwicklung sei in eine andere Realität verschoben worden und habe nicht mehr zu dem Bild gepasst, das Fans zuvor mit seinem Namen verbunden hätten.
Obwohl er positiv hervorhob, in dieser Zeit seine Ehefrau kennengelernt, Freundschaften geschlossen, Erinnerungen gesammelt und eine große Plattform genutzt zu haben, zog er für den reinen Wrestling-Aspekt ein ernüchterndes Fazit. Die Jahre im WWE-Hauptkader hätten die öffentliche Wahrnehmung von Ricochet und sein sportliches Vermächtnis spürbar beschädigt, da sie nicht mehr dem entsprachen, was er zuvor aufgebaut hatte. Erst mit seinem Wechsel zu AEW habe er das Gefühl, wieder zu jener Version von Ricochet zurückgekehrt zu sein, die Fans aus seiner früheren Laufbahn kannten.
Ricochet sieht die in WWE gezeigte Figur gewissermaßen als jemand anderen, der denselben „Charakter“ in einer alternativen Version interpretiert. In AEW ist er derzeit als National Champion aktiv und soll den Titel am heutigen Mittwoch gegen Jack Perry verteidigen.
Wollt ihr Paul Wight nochmal für einen letzten Run im Ring erleben? Schreibt es uns HIER!




4 Antworten auf „Paul Wight (FKA Big Show) denkt noch lange nicht an ein Karriereende – Ricochet mit Kritik an der WWE: WWE-Hauptkader-Run habe Vermächtnis beschädigt“
Bin ich voll bei Ricochet und finde für Devitt also Balor zählt das fast genauso.
Ich war anfangs echt begeistert von dem NXT Ricochet und dann kam der Wechsel auf die große Bühne der WWE. Schon sehr schnell glaube als er dann gleich US Gold kurz abräumte dachte ich wow und schon stagniert sein Gimmick in der Entwicklung, ist er im Ring um Welten hinter der Puma Zeit zurück.
Jetzt bei AEW gefällt er mir wieder wie zu NJPW Zeiten oder noch früher zu „Inner City Machine Guns“ Zeiten bei Dragon Gate und den ganzen Solo Schlachten die er so von da an durch alle möglichen Ligen hatte.
@Beast from the East ich gehe mal davon aus, dass Balor jetzt einen Run bekommt, vllt sogar bei Mania als „Dämon“ wiederkommt. Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Vermutlich liegt es auch einfach daran dass Ricochet älter geworden ist, aber das was ich bisher von ihm bei AEW gesehen habe fand ich auch nicht besser als seine guten Zeiten bei WWE.
„Wight betonte, dass er nicht in einem Zustand in den Ring zurückkehren möchte, in dem Zuschauerinnen und Zuschauer nur Mitleid mit ihm hätten. Er wolle weiterhin den Eindruck einer dominanten Präsenz vermitteln und erst dann zurückkehren, wenn er das entsprechende Niveau wieder erreicht habe“
Also niemals mehr.
@Pauly
hast du denn Ricochet bei wwe und auch jetzt bei AEW komplett verfolgt? seine Nxt Zeit war ja ganz ordentlich, wobei der Charakter auch hier schon zu glatt war. aber im Mainroster?