© AEW/TNA
Josh Alexander hat noch einmal erläutert, warum er eine Titelchance bei NXT Stand & Deliver ausgeschlagen und sich stattdessen langfristig für AEW entschieden hat. Im Mai 2025 hatte er bereits öffentlich gemacht, dass er ein Angebot von WWE für ein Titelmatch bei dem Premium Live Event abgelehnt hatte. In einem aktuellen Gespräch im Battleground Podcast ging er nun näher auf die Hintergründe ein. Zum Zeitpunkt der Verhandlungen stand Alexander bei TNA unter Vertrag. Nach seiner Darstellung war damals eine andere Geschäftsführung verantwortlich als heute, und insbesondere das Management, das die Gespräche mit WWE führte, habe ihn stark enttäuscht. Er bezieht sich dabei auf den früheren TNA-Präsidenten Anthony Cicione, dessen Vorgehensweise er als problematisch empfand. Laut Alexander seien intern Dinge passiert, die ihn in ein schlechtes Licht rücken sollten, was er später richtiggestellt habe. Diese Erfahrungen hätten ihn insgesamt gegenüber dem WWE-Angebot „vergrault“. Parallel dazu habe er sehr früh ein positives Gefühl gegenüber AEW entwickelt. Alexander beschreibt sich als jemanden, der stark auf sein Bauchgefühl hört, und dieses habe ihn klar in Richtung All Elite Wrestling gelenkt. Die Company sei von Beginn an sehr interessiert gewesen, habe ihm sprichwörtlich „den roten Teppich ausgerollt“ und deutlich gemacht, dass man seine Arbeit schätze – sei es in Matches, Promos oder vorproduzierten Segmenten. Für Alexander war dies ein Signal, dass AEW ihn nicht nur verpflichten, sondern auch seine Leistungsbereitschaft und seinen Einsatz würdigen wolle. Ein weiterer Faktor war für ihn, dass bereits viele seiner Freundinnen und Freunde bei AEW unter Vertrag standen und er sich dort von Anfang an gut aufgehoben sah. Unter dem Strich habe sich die Promotion für ihn „sofort passend“ angefühlt.
In der vergangenen Woche fand im WWE Performance Center bekanntlich wieder ein WWE-Tryout statt, an dem einige Indie-Talente teilnahmen. Passend dazu berichtete Dave Meltzer im Wrestling Observer, dass in diesem Jahr weitere Tryout-Camps geplant sind, bei denen man hauptsächlich weitere Talente aus der Independent-Szene unter die Lupe nehmen will. In einem Update heißt es nun, dass innerhalb von All Elite Wrestling die Meinung vorherrscht, dass WWE die wirklich guten Worker in den Indies so schnell wie möglich unter Vertrag nehmen will. Daher stehe man selbst unter Zugzwang, diese selbst schnell zu verpflichten.
Quellen: Battleground Podcast, Wrestling Observer.
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4 Antworten auf „Trotz WWE-Angebot inklusive Titelchance: AEW-Wrestler erklärt Unterschrift bei All Elite Wrestling – WWE setzt AEW unter „Zugzwang““
Josh Alexander zeigt bei AEW auch gute Matches, wie jetzt gegen Kenny Omega. Er sollte jedoch von der Callis Family getrennt auftreten, um sich Titelchancen zu verdienen. Er geht etwas unter und kassiert, wie gegen Omega, zu viele Niederlagen.
@Neu hier…Josh Alexander war für mich eine Art jüngerer Kurt Angle von dem was er in der Vergangenheit (schon bei TNA) im Ring gezeigt hat. Technisch absolut sauberes Wrestling und immer für starke Matches gut.
@Lobo: Dem kann ich mich anschließen! Kenne ihn nur von TNA, aber da mochte ich ihn auch sehr. Ich finde nur, dass er ohne die Don Callis Family noch mehr reißen könnte!
das Problem ist, dass AEW unter den Mainevent rund um Hangman, MJF, Swerve, Ospreay, Mox, Omega …zu wenig erzählt. Takeshita, Fletcher werden dazu stoßen, Joe ist aktuell dabei und vllt aufgrund der Story erzählt man noch was mit Okada die nächsten Wochen….
aber da drunter gibt es soviele gute Leute, die zwar heute Matches zeigen…. aber um diese ganzen Midcardtitel erzählt man einfach zuwneig gute Storys. es gibt jede Menge Titel und jede Menge heute Leute, die geile Matches zeigen. aber kreativ ist da nicht soviel. du hast da unendlich Potential in der UpperMidcard .