
By Super Festivals - https://www.flickr.com/photos/superfestivals/53896134778/, CC BY 2.0, Link
Laut einem Bericht von Wrestling Observer Live war die viel diskutierte „Diddy“-Promo von MJF im Vorfeld anderen AEW-Talenten nicht bekannt. Demnach wussten die übrigen Beteiligten in der Umkleide nicht, dass dieser konkrete Inhalt on air gebracht werden würde. Der Bericht hält fest, dass diese Darstellung zutrifft und es im Anschluss eine Reihe von Personen gegeben haben soll, die mit der Promo nicht glücklich waren. Konkrete Namen oder detaillierte Schilderungen möglicher Konsequenzen wurden nicht genannt.
Die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche WWE-Rückkehr von Chris Jericho sorgen weiter für Gesprächsstoff. Der frühere WWE- und aktuelle AEW-Star steht seit Monaten im Fokus von Gerüchten, wonach er All Elite Wrestling verlassen und zu WWE zurückkehren könnte. Unter anderem war gemutmaßt worden, Jericho würde am 5. Januar 2026 bei Raw auftreten, was sich jedoch nicht bestätigte.
In einem Gespräch mit GamesHub äußerte sich nun Hall of Famer Rob Van Dam (RVD) zu der Frage, ob Jericho im Falle einer Rückkehr eine ähnliche Abschiedstour wie John Cena erhalten könnte. RVD bezeichnete die Art und Weise, wie Cenas Rücktritt inszeniert wurde, als „sehr besonders“ und erklärte, er könne sich nicht erinnern, dass ein anderes Karriereende zuvor in diesem Ausmaß aufgebaut worden sei. Zugleich verwies er darauf, dass bereits über eine mögliche Retirement-Tour von Brock Lesnar spekuliert werde und dass solche Ankündigungen seiner Ansicht nach die Einzigartigkeit des Cena-Programms etwas verwässern könnten. Mit Blick auf Jericho betonte RVD, dies solle dessen Bedeutung für das Wrestling-Geschäft nicht schmälern. Er hob hervor, dass Jericho sehr viel für die Branche getan und zahlreiche Erfolge vorzuweisen habe. Dennoch sei Cena aus seiner Sicht eine eigene Größenordnung gewesen: Während seiner aktiven Zeit in WWE sei Cena dauerhaft als „der“ Topstar positioniert worden, der über Jahre hinweg im Zentrum der wichtigsten Programme stand und alle anderen großen Namen im Ring gegenüberstand.
Parallel dazu ging auch AEW-Kommentator und Hall of Famer Jim Ross in seinem Podcast „Grilling JR“ auf Jerichos Zukunft ein. Ross vertrat die Auffassung, dass für Jericho im Wesentlichen nur zwei realistische Optionen bestehen: entweder bei AEW zu bleiben oder zu WWE zurückzukehren. Er gehe davon aus, dass Jericho in AEW einen sehr guten Vertrag habe und dort über großen Einfluss verfüge, unter anderem, indem er eng mit dem Kreativteam zusammenarbeitet und seine eigenen Storylines maßgeblich mitgestaltet. Ross hob zudem hervor, wie wichtig Jericho hinter den Kulissen für AEW sei: Er helfe Talenten, berate sie und bringe regelmäßig eigene Ideen ein. Aus Sicht von Ross würde ein Abgang Jerichos die Marke AEW spürbar treffen, auch wenn man natürlich hoffe, dass andere Talente in eine größere Rolle hineinwachsen könnten. Letztlich habe Jericho jedoch Optionen und sei klug genug, diese sorgfältig abzuwägen.
Der Wrestling Observer verwies jüngst darauf, dass es – anders als bei einigen früheren Abgängen – bislang keine internen Hinweise innerhalb von AEW auf einen bevorstehenden Abschied Jerichos gibt. Sein letzter dokumentierter Einsatz war bei AEW Dynasty 2025, wo er den ROH World Title an Bandido verlor. Konkrete Anzeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Wechsel liegen derzeit nicht vor, sodass die Mutmaßungen um eine mögliche WWE-Rückkehr weiterhin rein spekulativ bleiben.
Chris Jerichos Status ist derzeit DAS Thema. Was denkt ihr, wo wird es zukünftig auftreten?



