
By Collision Conf - https://www.flickr.com/photos/collisionconf/52162076422/, CC BY 2.0, Link
Tony Khan, Präsident und CEO von AEW, hat in der Sendung „The Takedown with Jon Alba“ von Sports Illustrated einen Ausblick auf die internationalen Pläne der Promotion für das Jahr 2026 gegeben und dabei auch die Rückkehr von AEW All In: London ins Wembley Stadium bestätigt. Khan erklärte, man wolle 2026 neue internationale Märkte erschließen, in denen AEW bislang noch keine Shows veranstaltet hat. Als Beispiele nannte er Frankreich sowie weitere Regionen in Australien. Bisher habe AEW dort lediglich in Brisbane gastiert, künftig peile man unter anderem Sydney an. Generell wolle man Städte ansteuern, in denen AEW über eine gute TV-Präsenz verfügt, bislang aber noch keine Live-Events abgehalten hat. Als Beispiel für eine erfolgreiche Erschließung eines neuen Marktes verwies Khan auf den jüngsten AEW-Besuch in Manchester. Trotz einer langjährigen Ausstrahlung auf ITV habe AEW dort bis vor Kurzem noch keine Show veranstaltet. Der erste Event in Manchester sei sehr gut angenommen worden und diene Khan zufolge als Beleg dafür, dass sich der Schritt in neue Städte mit bestehender Fanbasis lohnen könne. Ein zentraler Punkt seiner Ausführungen war die Zukunft von AEW All In: London. Khan stellte klar, dass AEW im Jahr 2026 ins Wembley Stadium zurückkehren will, nachdem man 2025 auf diese Veranstaltung verzichtet hatte. Stattdessen habe man in diesem Jahr mit Forbidden Door eine erfolgreiche Show in der Londoner O2 Arena ausgerichtet. Khan erinnerte daran, dass All In: London 2023 aus seiner Sicht einen Zuschauerrekord bei den verkauften Tickets für eine Pro-Wrestling-Show aufgestellt habe und dass auch der erneute Besuch 2024 positiv verlaufen sei. Für 2026 rechnet er mit entsprechender Nachfrage, wenn All In ins Wembley zurückkehrt. Khan bezeichnete die Rückkehr nach London und ins Wembley Stadium als eines seiner wichtigsten Ziele für 2026 und sieht darin einen zentralen Baustein der internationalen Wachstumsstrategie von AEW.
Außerdem äußerte sich der AEW-Präsident diese Woche zur möglichen Beteiligung von AEW-Wrestlern am diesjährigen G1 Climax geäußert. Das traditionsreiche Turnier von New Japan Pro Wrestling (NJPW) startet am 11. Juli in den USA, genauer gesagt in der NOW Arena in Chicago. In einem Interview im „Battleground“-Podcast erklärte Khan, dass er davon ausgeht, dass mehrere AEW-Wrestler am Turnier teilnehmen werden. Die bisherigen Gespräche zwischen den beiden Promotions deuten laut Khan darauf hin, dass eine Zusammenarbeit bevorsteht. Auf die Frage, ob er kreativen Einfluss auf die Bookings der AEW-Wrestler bei NJPW habe, stellte Khan klar, dass die Entscheidungsgewalt über die Turniergestaltung und das Booking bei NJPW liege. Zwar könne NJPW auf ihn zukommen, wenn es um die Nominierung von AEW-Talenten gehe, das weitere Vorgehen sei jedoch allein Sache von New Japan. Khan zeigte sich zuversichtlich, dass die Kooperation weiter ausgebaut wird und blickt dem G1 Climax in den USA mit Vorfreude entgegen. Abschließend betonte Tony Khan, dass es bei AEW keine vertraglich zugesicherte „creative control“ für einzelne Wrestler gebe. Die kreative Leitung liege ausschließlich bei ihm, jedoch werde bei AEW sehr kooperativ gearbeitet und Ideen gemeinsam mit Coaches und Talenten entwickelt.
Diskutiert in unserem Forum mit anderen Wrestlingfans über diese Themen! Klick!



