AJ Styles Karriereende ohne „große“ Farewell-Tour geplant – John Cena würdigt CM Punks Auftritt in Saudi-Arabien

10.12.25, von Benjamin "Cruncher" Jung

Quelle: Staff Sgt. James Selesnick, John Cena 134616, bearbeitet, CC0 1.0

AJ Styles plant sein Karriereende für das Jahr 2026 und hat bereits betont, dass dieses nicht mit einer umfassenden Farewell-Tour à la John Cena verbunden sein wird. Der 48-jährige WWE-Star gab bekannt, dass für ihn keine weiteren Auftritte in Japan oder Australien mehr vorgesehen sind – sein Abschied von diesen Märkten ist bereits erfolgt, wie HIER in Japan zum Beispiel.

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Insight“ mit Chris Van Vliet berichtete John Cena über ein Gespräch mit Styles zum Thema Rücktritt. Demnach erklärte Styles, dass er sich physisch nicht mehr in der Lage sieht, eine klassische Abschiedstour zu absolvieren: „Ich bin 48. Ich merke, dass ich meinen Körper schon lange über die Grenze hinaus beanspruche, auch wenn die Fans das nicht sehen. Die Vorbereitung, das Cooldown, die Erholung – all das kostet zunehmend Kraft“, so Styles laut Cena. Er wolle den Ring verlassen, solange er noch sein gewohntes Leistungsniveau halten kann und nicht, wenn bereits Fragen nach einem früheren Abtritt laut würden.

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Beim WWE-Event Crown Jewel: Perth im Oktober standen sich Cena und Styles ein letztes Mal im Ring gegenüber – mit Cena als Sieger. Im Podcast lobte Cena Styles als einen der „besten Wrestler aller Zeiten“. Wie Styles betont, hat er noch keine festen Pläne für die Zeit nach seiner aktiven Karriere, kann sich jedoch eine Funktion im Trainerteam von WWE vorstellen. Cena bestreitet am kommenden Wochenende sein Abschiedsmatch bei Saturday Night’s Main Event gegen Gunther in Washington, D.C.

John Cena hat sich in der aktuellen Ausgabe des Podcasts ebenfalls emotional zur Begegnung mit CM Punk in Saudi-Arabien geäußert. Nach früherer Kritik an WWE-Veranstaltungen in Saudi-Arabien trat Punk beim diesjährigen Night of Champions in Riad an und entschuldigte sich öffentlich für einen polarisierenden Tweet aus dem Jahr 2020. Punk erklärte, der damalige Post habe nichts mit Saudi-Arabien zu tun gehabt, und zeigte sich dankbar für die Erfahrung vor Ort.

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Für Cena war das Aufeinandertreffen mit Punk ein Moment, der seiner Meinung nach über das eigentliche Sports Entertainment hinausgeht: „Einer der größten Momente war, Phil Brooks nach Saudi-Arabien kommen zu sehen. Das hat mich zu Tränen gerührt“, so Cena. Er lobte den Umgang Punks mit Vergangenheit und Versöhnung, das Verschmelzen von Kulturen sowie Punks Auftreten im eigenen Gimmick: „Er hat einfach funktioniert. Es war für ihn auch ein Stück Selbstfindung und Akzeptanz.“ Cena betonte, wie sehr sich die Stimmung in Saudi-Arabien im Laufe der Jahre verändert habe. Die Fans seien heute lautstark und leidenschaftlich, was das Land zu einem attraktiven Austragungsort gemacht habe. Im Rückblick auf seine Karriere bezeichnete Cena die Erlebnisse rund um das Match gegen CM Punk als besonders bedeutend und bezeichnete Punk sogar als seinen „Wrestling-Seelenverwandten“.

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WWE intensiviert die Zusammenarbeit mit der saudischen Regierung weiter: Nach dem Royal Rumble 2026 wird auch WrestleMania 43 im Jahr 2027 erstmals in Saudi-Arabien stattfinden.

Diskutiert hier über das baldige Karriereende von AJ Styles!




14 Antworten auf „AJ Styles Karriereende ohne „große“ Farewell-Tour geplant – John Cena würdigt CM Punks Auftritt in Saudi-Arabien“

Lobo sagt:

Sorry, aber die Aussage von Cena zu Punk bringt mich regelrecht zum 🤮. Ist genauso ein scheinheiliges Getue wie Infantino mit Trump bei der WM-Auslosung.

fan_since_1989 sagt:

Bin seit Beginn von TNA(W) dabei, also 2004, und AJ war immer mein Liebling dort. Am besten fand ich ihn aber sogar 2014/15 in Japan, bevor er dann zur WWE kam. Ich hoffe dass die mainstream Fans sich noch einiges älteres von ihm anschauen, denn er war von 2005-2015 mitunter das beste was man als Fan sehen konnte. Bei WWE fand ich ihn dann nicht mehr so grandios. Und immerhin der 2. Leader des Bullet Club damals gewesen, tolle Zeit, da fand ich Kenny Omega auch noch toll. Danke Styles, tolle Karriere, bin gespannt gegen wen er nochmal ran darf.

Lobo sagt:

@fan_since…habe die NJPW-Zeit nicht gesehen, dafür aber die extrem starke Zeit bei TNA

Whatever sagt:

Ich weiß nicht recht, leider wirkt Styles irgendwie wie ein Fremdkörper im aktuellen wwe roster. Dieses gewürfelte Team usw. Ich würde ein Match gegen Chad Gable (ohne Maske) nehmen, wird aber wohl nicht passieren…..Gable ist ein Thema für sich. 😔

Robert sagt:

-aj Styles beste Zeit, war bei TNA, da hatte er Klasse Gegner, in jeder Rubrik war er Champion.

-aber wenigstens ist Styles, nicht so scharf drauf, eine abschiedstour zu machen. wahrscheinlich will er einfach ein Match, gegen den besten, fragt sich nur wer das sein wird

Wrestling1984 sagt:

Moin,

Schwieriges Thema… Verstehe nicht weshalb man ein Land lobt, das Menschenrechte mit Füßen tritt. Da könnte man auch glatt Russland in den Himmel loben und jeder weiß, das es verlogen wäre.

Saudi Arabien zählt zu den Ländern die über Umwege Terroroganisationen finanzieren und zählen zu den Förderern des radikalen Islam.
Nur leider wollen alle was vom Geld haben. Würde es den Ländern wirklich um Frieden gehen, würde man mit solchen Ländern so wenig wie möglich zusammenarbeiten

Beast from the East sagt:

Eigentlich war, zumindest wenn es nach AJ geht, er nie der Anführer vom Bullet Club eher aufgrund seiner Mic Skills das Sprachrohr.
Er hat selber gesagt der Erfinder und echte Anführer war eben auch der erste Anführer nämlich Prince Devitt.
Nur am dem Tag wo Balor gerade NJPW verlies, fand auch das Debüt von Styles mit dem Angriff auf Okada statt. Man hat dann halt einfach sich gesagt ersetzen wir Devitt halt einfach mit Styles.

Backstage hat er immer gesagt wir (der Bullet Club) brauchen keinen Anführer denn alle sind wichtig. Styles sagt selber die Zeit damals hat ihm gerade darum besonders Spaß gemacht weil halt keiner sich als besser oder wichtiger als der andere gesehen hat.

SCSA sagt:

„wahrscheinlich will er einfach ein Match, gegen den besten“ – Gunther 🙂

UE sagt:

Gunther…Gunther…Gunther Ich hab so die Schnauze voll von Gunther.

Beckylynchteuchalle sagt:

Wrestling1984

Menschenrechte sind egal, es interessiert nur die Kohle

Ben Loo sagt:

@SCSA / UE

Ist euch yeeten lieber, der Cody…???

Oder phönix aus der Asche Sammy????

Ja, ich weiß, ist langweilig; egal wie man es dreht und wendet…

Oder der Undertaker bekommt sein Rückmatch; nachdem er ja mit seinem Abgang unzufrieden war:
Den Drehbuchschreibern ist ja alles zuzutrauen

SCSA sagt:

Ich bin für Gunther. Da war nix ironisch gemeint. Gunther ist einer meiner Lieblingswrestler. Ich hoffe auf Gunther.

SCSA sagt:

Welche Terror-Organisationen sind den das, Wrestling84? Radikaler Islam stimme ich dir ja zu, aber immerhin sind sie im Wandel, wenn auch sehr langsam.

Beckylynchteuchalle sagt:

SCSA

eine Schnecke ist schneller 😆

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