Wollte WWE einen Bruch der Partnerschaft zwischen NJPW und AEW bezwecken? Shinsuke Nakamura bat wohl um Entlassung aus seinem WWE-Vertrag, um ein Match gegen Hiroshi Tanahashi zu realisieren!

03.12.25, von Benjamin "Cruncher" Jung

shinshuke nakamura wwe beitrag

Quelle: Tabercil, Shinsuke Nakamura at BCW East Meets West, bearbeitet, CC BY-SA 3.0

Im Vorfeld von „Wrestle Kingdom 20“, dem zentralen Event von New Japan Pro Wrestling (NJPW), kam es hinter den Kulissen zu intensiven Verhandlungen rund um das Abschiedsmatch von Hiroshi Tanahashi. Wie Trish Spiers von Social Suplex berichtet, prüfte NJPW zunächst die Möglichkeit eines Matches gegen den aktuellen WWE-Superstar Shinsuke Nakamura – ein Match, das als Referenz an Tanahashis erstes Tokyo Dome-Match vor zwanzig Jahren besondere Symbolkraft besessen hätte. Tatsächlich kam es Anfang 2025 zu konkreten Gesprächen zwischen NJPW und WWE mit dem Ziel, Nakamura als finalen Gegner zu verpflichten. Parallel dazu plante NJPW auch ein letztes Match von Jeff Cobb, der allerdings nach seinem Wechsel zu WWE und dem ursprünglichen Booking einer Show in den USA bereits vorzeitig aus dem NJPW-Programm genommen wurde.

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Die Verhandlungen zwischen NJPW und WWE standen stark im Zeichen der aktuellen Wrestling-Politik. Social Suplex berichtet, dass Shinsuke Nakamura sich Ende 2024 erneut an WWE band, im Sommer aber überraschend von den TV-Bildschirmen verschwand. Nakamura bat offenbar seinen Arbeitgeber zu dieser Zeit um eine Auflösung seines Vertrages, um das Match gegen Tanahashi möglich zu machen. WWE lehnte allerdings seine Entlassung ab und laut vertraglichen Klauseln wäre ein Auftritt für NJPW unter Voraussetzungen selbst ohne Vertragsauflösung möglich gewesen. Der Hintergrund laut Social Suplex: WWE selbst wollte mit der potenziellen Teilnahme Nakamuras an „Wrestle Kingdom 20“ gezielt in das Kooperationsverhältnis zwischen NJPW und der US-Promotion All Elite Wrestling (AEW) sowie deren Partnerin Consejo Mundial de Lucha Libre (CMLL) eingreifen. Daran, ihn zu entlassen, hatte man kein Interesse, ein Auftritt als aktueller WWE-Star wäre aber möglich gewesen, wenn New Japan auf bestimmte Bedingungen eingegangen wäre, die zum Nachteil von AEW gereicht hätten. AEW-CEO Tony Khan wurde eigenen Angaben nach über die Verhandlungen informiert und zeigte sich mit der Situation unzufrieden.

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Schließlich wurde NJPW deutlich gemacht, dass eine weitreichende Zusammenarbeit zwischen NJPW und WWE – unter Einbindung eines vertraglich gebundenen WWE-Stars wie Nakamura – das Verhältnis zu AEW und CMLL erheblich belasten könnte. Nicht nur AEW „kämpft“ bekanntlich gegen WWE, auch in Mexiko will WWE mit AAA an der Vormachtstellung von CMLL rütteln. NJPW entschied sich daher gegen die Umsetzung des angedachten „Traummatches“ und setzte stattdessen das Duell Tanahashi gegen AEW-Star Kazuchika Okada als Main Event von Wrestle Kingdom 20 an. Der bekannte Wrestling-Analyst Dave Meltzer bestätigte in „Wrestling Observer Radio“ die wesentlichen Aspekte des Berichts. Er hob hervor, dass Nakamura grundsätzlich die vertragliche Möglichkeit gehabt hätte, an der Show teilzunehmen, NJPW jedoch bewusst auf das Match verzichtete, um die Partnerschaften mit AEW und CMLL nicht zu gefährden.

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Diskutiert hier mit vielen anderen Fans über den Versuch der WWE die Partnerschaft zwischen AEW, NJPW und CMLL zu trennen!

4 Antworten auf „Wollte WWE einen Bruch der Partnerschaft zwischen NJPW und AEW bezwecken? Shinsuke Nakamura bat wohl um Entlassung aus seinem WWE-Vertrag, um ein Match gegen Hiroshi Tanahashi zu realisieren!“

fan_since_1989 sagt:

wer seit jahren njpw kennt, muss kein wwe mehr gucken. und das sage ich obwohl ich wwfe auch vor +35 jahren kennen gelernt habe. aber in japan hast du ganz andere spitzen qualität. der mainstream fan kann das durch die leute die zu aew gewechselt sind, ebenfalls kennenlernen, zwar nicht die atmosphäre, aber immerhin einige der kämpfer. wwe bleibt mainstream und show für familien. njpw ist kunst, aew ist attitude. wcw 2.

Rikibu sagt:

Ist halt viel Politik dabei… Dass hier nicht der Zuschauer im Interesse der WWE steht, überrascht ja gar nicht… dass man so hinterhältig durchs business pflügt und verbrannte Erde hinterlässt, überall wo man geht und steht als WWE, statt sich inhaltlich den Mitbewerbern zu stellen… leider ist WWE 2 big 2 fail… aber kritisieren darf man sie wegen ihres schlechten business stils trotzdem…

SCSA sagt:

Die WWE ist doch nicht 2 big 2 fail. lol. 2 big 2 fail ist wen bei Misswirtschaft und drohendem Konkurs der Staat eingreifen würde. ZB bei Banken, Fluggesellschaften, Autoindustrie, Rohstoffindustrie etc. Aber sicher nicht gehört da TKO dazu. lol

Lobo sagt:

@SCSA…na, da wäre ich mir bei einer Trump-Regierung nicht allzu sicher, dass der nicht dann eingreifen würde.








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