WrestleMania bald dauerhaft in Saudi-Arabien? Zusammenarbeit soll ausgeweitet werden – Eva Marie: „Ich wrestlte mehr, als ich sollte“ – Liv Morgan bei Stranger Things-Premiere – The Rock dachte nie an die Umsätze bei „The Smashing Machine“

08.11.25, von Stephan "PBC_BayBay" Leven

Quelle: Eva Rinaldi creator QS:P170,Q37885816, Dwayne Johnson 2, 2013, bearbeitet, CC BY-SA 2.0

Am 31. Januar 2026 wird der Royal Rumble erstmals in Saudi-Arabien stattfinden, womit sich der Ölstaat eines der vier großen PLEs im Jahr gesichert hat. Dave Meltzer berichtet im neusten Wrestling Observer Newsletter, dass die angedachte Zahl an Shows für das kommende Jahr noch weiter erhöht werden könnte. Eigentlich sind zwei Großveranstaltungen pro Jahr für das Land im Nahen Osten angedacht. Durch die frühe Verkündung des Royal Rumbles fand 2025 jedoch nur eine Show dort statt, sodass WWE Crown Jewel nach Perth, Australien, verlegt wurde. Dementsprechend sollte es 2026 drei PLEs in Saudi-Arabien geben (neben dem Royal Rumble beispielsweise Crown Jewel und Night of Champions). Diese Zahl könnte aber noch erhöht werden, sodass weitere Premium Live Events 2026 dort ausgetragen werden könnten. WWE bekommt wohl pro PLE im Ölstaat 55 Millionen US-Dollar, wobei die Zahl für den Royal Rumble deutlich höher ausfallen soll. Zudem gibt es wohl Gerüchte, dass WrestleMania ab 2027 dauerhaft in Saudi-Arabien stattfinden könnte und nicht nur in dem einen Jahr. Abgesehen vom Royal Rumble und WrestleMania 43 gibt es bislang aber keine konkreten Ankündigungen für weitere Premium Live Events in Saudi-Arabien.

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In einem kürzlich veröffentlichten YouTube-Video gab Eva Marie an, dass ihre Rückkehr zu WWE ursprünglich in einer anderen Rolle geplant war – nämlich als Sprachrohr für ihre Kollegin Piper Niven (damals bekannt als Doudrop). Im Nachhinein habe sich jedoch einiges anders entwickelt als gedacht. Eva Marie erklärte, dass die ursprüngliche Planung gewesen sei, sie würde lediglich unterstützen und nicht selbst viele Matches absolvieren. Doch die Dinge hätten sich rasch geändert. Sie sagte, sie habe „viel mehr gewrestlt, als ich sollte“. Bei ihrer Rückkehr habe sie sich im Performance Center noch einmal fit gemacht und intensiv mit Trainerinnen und Trainern gearbeitet, um wieder in den Ring-Rhythmus zu finden. Dennoch gab sie zu, dass sie sich bei Rückkehr nicht wohl damit fühlte, Matches von acht bis zehn Minuten Länge zu bestreiten: Sie wisse, dass ihr Skillset eher grundlegend sei und sie darauf bedacht sei, keine „botches“ abzuliefern, weshalb sie davon ausgehe, dass ihre Gegnerinnen und Gegner sie stets tragen müssten.

„Das war eigentlich unglaublich, weil ich in diesem kurzen Abschnitt viel mehr gewrestlet habe, als ich eigentlich sollte. Der ursprüngliche Plan war, dass ich Piper einfach begleite, quasi als Sprachrohr oder Managerin. Aber dann wurde ich plötzlich selbst in mehrere Matches gesteckt, was mich ehrlich gesagt überrascht hat. Ich wollte nur sicherstellen, dass ich keine Fehler mache, also habe ich versucht, so vorbereitet wie möglich zu sein.“

Liv Morgan war diese Woche bei der Weltpremiere der fünften Staffel von „Stranger Things“ in Los Angeles präsent – obwohl sie derzeit verletzt pausieren muss. Die Premiere fand am Donnerstag im TCL Chinese Theatre statt. Morgan fällt seit Juni aus, nachdem sie sich eine Schulterverletzung zuzog, die eine Operation erforderlich machte. Die fünfte Staffel von „Stranger Things“ wird voraussichtlich am 26. November auf Netflix veröffentlicht.

Dwayne Johnson hat sich jüngst im Rahmen eines Podcasts zur enttäuschenden Bilanz von „The Smashing Machine“ geäußert. Der Film über den MMA- und Wrestling-Kämpfer Mark Kerr generierte in den USA Einnahmen von rund 11,3 Mio. US-Dollar, weltweit etwa 20 Mio. US-Dollar – das bislang schlechteste Eröffnungsresultat in Johnsons Karriere. Johnson betonte, dass für ihn bei diesem Projekt von Anfang an nicht die kommerzielle Performance im Fokus stand, sondern die persönliche Herausforderung und die Möglichkeit, sich schauspielerisch neu zu erfinden. Er führte weiter aus, dass diese Art von Film für ihn einen Wendepunkt markiere – eine Gelegenheit, komplett anders zu arbeiten, sich „zu verlieren und zu transformieren“. Trotz der kommerziellen Unterperformance zeigte er sich stolz auf das Projekt und sagte, der Film habe sein Leben in unerwarteter Weise verändert.

The Smashing Machine markiert für mich einen Wendepunkt, auf den ich schon lange hingearbeitet habe. Zum ersten Mal in meiner Karriere habe ich einen Film nicht gemacht, um an den Kinokassen Erfolg zu haben, sondern um mich selbst herauszufordern. Ich wollte mich öffnen, mich verlieren, verändern, in jemand völlig anderen verwandeln. Kein einziges Mal habe ich dabei an Einspielergebnisse gedacht. Es ging nur darum, etwas zu schaffen, das mich als Künstler weiterbringt – egal, wie es finanziell ausgeht.“

Quellen: Wrestling Observer Newsletter, Fightful, YouTube (Daria & Toni Unwrapped), X (@WrestleFeatures), The Hollywood Reporter

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5 Antworten auf „WrestleMania bald dauerhaft in Saudi-Arabien? Zusammenarbeit soll ausgeweitet werden – Eva Marie: „Ich wrestlte mehr, als ich sollte“ – Liv Morgan bei Stranger Things-Premiere – The Rock dachte nie an die Umsätze bei „The Smashing Machine““

fan_since_1989 sagt:

ist mir schnuppe, ich guck njpw und seit beginn aew, daher egal was die machen, zeigt aber was bei wwfe los ist

Rikibu sagt:

„ich wrestlete mehr als ich sollte“ … und selbst das war noch zu viel… in Relation zum eigentlichen Können.

Wrestlemania in einem unrechtsstaat? verwundert doch nicht, ist es die quasi Vergipfelung des ehemaligen Chairman, der ja auch nicht ganz ohne ist und einiges auf m Kerbholz hat.
Auch diese Verklärung mit Wrestlemania ist mir in diesem Zusammenhang ein Rätsel. Wenn eine langjährige Veranstaltung stetig an ihrem Niedergang gearbeitet hat, dann ist es doch Wrestlemania? Einst wurden hier legendäre Fehden zuende geführt oder zumindest auf neue Zwischenhöhen getrieben… aber heute? keine Spur von Erinnerungswürdigkeit und rein in die quantitative Randomness… da ist doch egal wo das stattfindet, außer für die, die da vielleicht live hingehen, um sich schlechte Music Playback Acts zwangsreinziehen zu müssen…

für alle anderen stehen da auch Kameras rum und der Käse wird durch den Äther geblasen und WWE kann wieder das inflationär genutzte first time ever brüllen…

Andreas Herr Götz sagt:

Aber nicht so egal das ein Kommentar abgegeben werden muss XD

EvaLOL sagt:

Eva Marie: „Ich wrestlte mehr, als ich sollte“ – glauben das nicht alle?
Eva Marie so: Hilfe Hilfe, ich kann nicht wrestlen und die WWE hat mich in Matches gesteckt! Kann sie die WWE deswegen nicht verklagen? LOL

SCSA sagt:

Also im Moment sind die USA auch einen Unrechtsstaat. 😅

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