Samoa Joe kritisiert Egoismus im Wrestling-Business – The Young Bucks sehen AEWs Tag-Team-Division auf ihrem bisherigen Höhepunkt

21.10.25, von Jens "JME" Meyer

By All Elite Wrestling - All Elite Wrestling, CC BY-SA 4.0, Link

Vor seinem Titelmatch gegen Hangman Page bei AEW WrestleDream sprach Samoa Joe mit CBS Sports über die Dynamik innerhalb der Wrestlingbranche. Der 46-Jährige erklärte, dass die weit verbreitete Ansicht, man könne entweder Geld verdienen oder Freundschaften pflegen, seiner Meinung nach veraltet sei. Er selbst habe in seiner Karriere beides erreicht und sehe in dieser Haltung eine der Ursachen für interne Konflikte. Joe machte deutlich, dass egoistisches Verhalten zwar kurzfristig Erfolg bringen könne, langfristig aber zu Spannungen und sogar zum Niedergang ganzer Promotions führe. Er betonte, dass Kooperation und gegenseitiger Respekt entscheidend seien, um nachhaltige Strukturen zu schaffen und Unternehmen langfristig erfolgreich zu machen. Als Beispiel verwies Joe auf frühere Phasen seiner Laufbahn, in denen er gemeinsam mit anderen Wrestlern neue Wege im Wrestling aufgebaut habe, um ein besseres Umfeld für Talente und Fans zu schaffen. Diese Haltung wolle er beibehalten, unabhängig davon, wie viel Unruhe oder Konkurrenzdenken in der Branche herrsche. Die Aussagen stehen im Einklang mit jüngsten Bemerkungen von Darby Allin, der betonte, dass AEW bewusst Distanz zu jenen Akteuren geschaffen habe, die durch egoistisches Verhalten den Zusammenhalt im Locker Room gefährdeten.

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Vor ihrem Match gegen Jurassic Express (“Jungle” Jack Perry & Luchasaurus) bei AEW WrestleDream sprachen Matt und Nick Jackson von den Young Bucks im Interview mit Sports Illustrated über die Entwicklung der Tag-Team-Division von All Elite Wrestling. Beide sind überzeugt, dass die Abteilung derzeit so stark besetzt ist wie nie zuvor. Laut den Brüdern spiegelt die aktuelle Matchcard die Tiefe der Division wider. Selbst ohne FTR oder die Young Bucks als Titelträger sei die Qualität der Teams außergewöhnlich hoch. Neue Formationen wie JetSpeed und Brodido, die aktuell die Titel halten, hätten entscheidend dazu beigetragen, frische Impulse zu setzen und das Niveau weiter zu steigern. Matt Jackson hob hervor, dass die Einführung dieser neuen Teams der gesamten Division neuen Schwung gegeben habe, da sie den etablierten Teams neue Gegner und Dynamiken bieten. Die Young Bucks sehen in der aktuellen AEW-Ära eine Mischung aus Erfahrung und Innovation, die die Tag-Team-Szene auf ein bisher unerreichtes Niveau gehoben habe.

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3 Antworten auf „Samoa Joe kritisiert Egoismus im Wrestling-Business – The Young Bucks sehen AEWs Tag-Team-Division auf ihrem bisherigen Höhepunkt“

Lobo sagt:

Egoismus führt dann zu Szenen wie dem berüchtigten Fingerpoke of Doom. Das hat damals definitiv extrem viele Fans verärgert und vergrault.
Es wäre ja zu schön, wenn man jetzt noch wüßte, wer diese egoistischen Wrestler bei AEW waren.

DDP81 sagt:

Miro, vllt Malakai… egoistisch meiner Meinung nach auch Punk ^^ wobei er ist nicht zwingend bei allen unbeliebt war.

Samoajoe sagt:

Egoismus ist bei extrem vielem wrestlern. wahrscheinlich auch bei denen, wo man es nicht denkt.

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