Rückkehr von Brock Lesnar stieß innerhalb von WWE auf viel Ablehnung – Das Weiße Haus ließ sich von Paul Heyman-Promo inspirieren

19.10.25, von Jens "JME" Meyer

Quelle: Miguel Discart, Brock Lesnar in March 2015, bearbeitet, CC BY-SA 2.0

Innerhalb der WWE herrschte offenbar große Überraschung über die Rückkehr von Brock Lesnar. Nach Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens wurde ein Großteil der Mitarbeitenden – einschließlich des Creative Teams – im Vorfeld nicht über die Verpflichtung informiert. Die Entscheidung, Lesnar zurückzubringen, soll intern auf geteilte Meinungen gestoßen sein. Einige Personen innerhalb der Firma sollen sich deutlich gegen die Rückkehr ausgesprochen haben. Vor allem unter weiblichen Angestellten habe es laut Berichten starke Ablehnung gegeben, wobei eine Quelle den Begriff „angeekelt“ verwendet haben soll. Während das Live-Publikum bei Lesnars Auftritt überwiegend positiv reagierte und den Moment als Rückkehr eines großen Stars auffasste, sollen viele aus dem Produktionsteam der Meinung gewesen sein, dass der Effekt nur kurzzeitig war. Besonders das Segment mit R-Truth wurde intern als peinlich empfunden. Über die laufende Klage und die damit verbundenen Vorwürfe wurde nach Lesnars Rückkehr intern nicht gesprochen. Letztlich war die Rückkehr Berichten zufolge ohnehin nur eine Frage der Zeit: Sobald die Rechtsabteilung grünes Licht gegeben hatte, wurden die Gespräche über eine Rückkehr offiziell aufgenommen.

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Laut interner Berichte soll die WWE-Führung behauptet haben, dass das Weiße Haus sich bei einer öffentlichen Stellungnahme an einer Promo von Paul Heyman orientiert habe. Anlass war demnach die Phase rund um den Epstein-Files-Skandal, in der ein Mitarbeiter des Presseteams des Weißen Hauses Kontakt zu einem ranghohen WWE-Verantwortlichen aufgenommen haben soll. In einem internen Austausch habe Paul „Triple H“ Levesque erklärt, dass die Rede Heymans über Brock Lesnars Rückkehr als Inspiration gedient habe. In dieser Promo hatte Heyman unter anderem gesagt: „Mohammed wurde kritisiert. Jesus wurde kritisiert. FDR wurde kritisiert. Brock Lesnar wurde kritisiert.“ Laut der Darstellung der WWE-Führung sei diese Passage in Teilen als Vorlage für die Kommunikationsstrategie des Weißen Hauses genutzt worden.

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15 Antworten auf „Rückkehr von Brock Lesnar stieß innerhalb von WWE auf viel Ablehnung – Das Weiße Haus ließ sich von Paul Heyman-Promo inspirieren“

Lobo sagt:

Ich hätte mich als Mitarbeiterin oder Wrestlerin der WWE auch angeekelt gefühlt bezüglich der Rückkehr Brock Lesnars. Zeigt halt sehr gut, in welche Richtung der Moralkompass dieses Unternehmens zeigt.

Moral sagt:

Moralkompass? Die WWE hat doch sowas gar nicht, weiß nicht mal was das sein soll. Will sowas auch nicht.

SCSA sagt:

Ich kenne kein börsendotiertes Unternehmen, dass nach einem Moralkompass wirtschaftet. 😅

Wrestlingfan94 sagt:

@SCSA

Interessiert eben auch niemanden, ob WWE an der Börse notiert ist, und entschuldigt demnach auch nichts. Und wenn jedes Unternehmen dieser Welt keinen Moralkompass hat, so sollte man asoziales und verwerfliches Verhalten dennoch an den Pranger stellen.

AldiMadeWarrior sagt:

Brock Lesnar auf der gleichen Stufe wie Jesus. Ahja, klar.

SCSA sagt:

Hast du ja nicht unrecht, hab damit nicht die WWE verteidigt. War einfach ein Hinweis. Ob man jetzt diese Firmen an den Pranger stellen muss, sei mal dahingestellt.

DDP81 sagt:

ich lese immer „börsendotiertes Unternehmen“ interessiert dies, das Ananas nicht und macht es auch nicht anders etc PP.
und das stimmt faktischen einfach.
natürlich ist es nicht die Regel… aber auch börsendotiertes Unternehmen haben nach Kritik Abstand von Zusammenarbeitdn, Partnerschaften, Personen etc genommen.
das ist mir als „einfache“ Erkältung zuwenig.
was natürlich stimmt ist, dass WWE nicht das einzigste Unternehmen ist, welches so agiert. aber das macht absolut nichts besser.

Lobo sagt:

@SCSA…muss man nicht…sollte man aber! Ist wie bei dem Lied von den Ärzten (Deine Schuld).

SCSA sagt:

Ich bin eher dafür, dass man selbst aktiv wird. Petitionen unterschreiben, Demonstrationen organisieren, die Menschen an grossen Plätzen darüber zu informieren, sich mit anderen Aktivisten organisieren, etc, anstatt im Internet einen Frust Kommentar zu schreiben. 🤷

Suzuki sagt:

„die Menschen an grossen Plätzen darüber zu informieren, sich mit anderen Aktivisten organisieren, etc,“

Du meinst so einen Ort wie das Interent ? 😊 wo alle Menschen vernetzt sind, sich austauschen können, Petitionen unterschreiben können, oder sich für Aktivitäten wie Demos verabreden können ?

Lobo sagt:

@Suzuki…made my day😉😂😂
@SCSA…es ging mir auch mehr oder weniger darum, dass man das nicht so einfach hinnehmen und schlucken sollte, was einige so machen/veranstalten.

SCSA sagt:

Nein mein ich eigentlich nicht. Eher einen Stand beim Bahnhof und Aufklärung betreiben und nicht im Internent Selbstbefriedigung.☺️

SCSA sagt:

Kann man natürlich auch per Internet seriös machen. Habe ja von Frust Kommentaren geschrieben..

DDP81 sagt:

macht natürlich komplett Sinn.

Lobo sagt:

@SCSA…ich glaube kaum, dass es die WWE interessiert, wenn ich hier in Deutschland auf dienStraße gehe wegen Brock Lesnar. Es könnte aber sein, dass sie sich die Kommentare unter Meldungen zu dem Thema übersetzen lassen und dadurch feststellen, dass es bei etlichen nicht so gut angekommen ist. Wird aber bei diesem Unternehmen wahrscheinlich trotzdem auf taube Ohren stoßen, da es schon lange nicht mehr, sich um die Interessen der Fans wirklich kümmert.

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