
By grenwail - https://www.flickr.com/photos/165310657@N06/28105245987/, CC BY 2.0, Link
In einem Interview mit SoCal Val für WrestlingNewsCo hat Deonna Purrazzo offen über den Umgang mit Body Shaming sowie ihre Erfahrungen mit AEW gesprochen. Dabei hob sie insbesondere die Unterstützung des Unternehmens für die Weiterbildung seiner Talente hervor. Purrazzo schloss im Sommer 2023 ihr Bachelor-Studium in Geschichte an der Southern New Hampshire University ab, während sie noch für TNA im Ring stand. Anfang 2024 wechselte sie schließlich zu AEW – auch wegen der dort angebotenen Programme. „AEW ist so großartig darin, uns zu ermutigen, wieder zur Schule zu gehen. Sie haben ein Programm, bei dem sie uns die Studiengebühren bis zu einem bestimmten Betrag pro Jahr erstatten. Das war ein sehr großer Teil meiner Entscheidung, dorthin zu gehen“, erklärte Purrazzo. Inzwischen arbeitet sie an ihrem Master-Abschluss: „Ich bin sehr dankbar, dass AEW es so einfach und reibungslos gemacht hat, dass ich mein Studium fortsetzen kann. Und ich bin mittlerweile auf halbem Weg.“ Ein weiteres Thema war der persönliche Umgang mit Body Shaming. Purrazzo berichtete von negativen Kommentaren in sozialen Medien, die sie zunächst stark belasteten. „Ich musste mir klarmachen, dass Menschen, die mich beleidigen, nicht meine echten Fans sind. Diese Leute kaufen keine Tickets für Dynamite oder für die Independent-Shows, auf denen ich auftrete. Sie unterstützen mich nicht, also verdienen sie auch nicht meine Aufmerksamkeit.“ Heute gehe sie deutlich gelassener mit solchen Anfeindungen um: „Es hat viel Therapie gebraucht, viele Gespräche mit meinen Freunden, meinem Mann und meiner Familie, um an diesen Punkt zu kommen. Aber niemand auf Twitter hält mich nachts mehr wach, niemand bringt mich zum Weinen. Ich gebe ihnen nicht mehr die Macht.“ Purrazzo, die seit über zehn Jahren im Wrestling aktiv ist, betonte abschließend, wie wichtig es sei, sowohl körperlich als auch mental an sich zu arbeiten. „Wenn man bereit ist, diese Arbeit für sich selbst zu leisten, dann kann einen niemand aufhalten.“
Das Ring of Honor Women’s Pure Tournament hat offiziell begonnen. Der Titel selbst war bereits im April angekündigt worden, konkrete Pläne entstanden jedoch erst Ende August – kurz vor dem Pay-per-View Death Before Dishonor. Wie Fightful Select berichtet, kam ein Großteil der Organisation erst in den Tagen unmittelbar vor der Show zustande. Tony Khan, Eigentümer von ROH, erklärte zuvor, dass Verletzungen mehrerer Wrestlerinnen die Planungen verzögert hätten. Zwischenzeitlich gingen einige Talente sogar davon aus, dass die Idee des neuen Titels ganz verworfen worden sei. Letztlich wurden die Turnier-Brackets erst kurz vor Death Before Dishonor festgelegt und die Beteiligten informiert. Auch andere Elemente der Veranstaltung seien erst in den letzten Tagen vor dem Event finalisiert worden. Trotz technischer Probleme beim Streaming äußerten sich Personen aus dem Umfeld zufrieden mit der Aufmerksamkeit, die ROH durch die Übertragung auf YouTube erhalten hat.
Diskutiert in unserem Forum mit vielen anderen Wrestlingfans über diese Themen! Klick!



