Netflix-Dokuserie „WWE: Unreal“ gewährt Einblicke in die kreativen Entscheidungsprozesse: Ursprüngliche Pläne für WrestleMania 41, den Royal Rumble 2025 und Elimination Chamber 2025 enthüllt

31.07.25, von Benjamin "Cruncher" Jung

WWE news Neutral beitrag HQ Titan Towers

John O'Neill (jjron)
WWE Corporate HQ, Stamford, CT, jjron 02.05.2012, bearbeitet, CC0 1.0

Die neue Netflix-Dokuserie „WWE: Unreal“ gewährt exklusive Einblicke in die kreativen Entscheidungsprozesse hinter WrestleMania 41 und weiteren bedeutenden Momenten der jüngeren WWE-Geschichte. Besonders die fünfte Episode sorgt für Aufmerksamkeit, da sie eine hitzige Diskussion innerhalb des Kreativteams rund um den geplanten Main Event zwischen CM Punk, Roman Reigns und Seth Rollins zeigt. Elf Tage vor WrestleMania wurde in einem Meeting diskutiert, ob CM Punk den Main Event gewinnen solle. Triple H sprach sich klar dafür aus, Punk den Sieg zu geben – inklusive eines gescheiterten Heel-Turns von Paul Heyman. Bruce Prichard stimmte zu. Ed Koskey hingegen favorisierte Seth Rollins als Sieger, mit einem Turn von Heyman gegen Reigns. Triple H zeigte sich skeptisch und warnte davor, Reigns ohne Heyman zu schwächen.

Im Anschluss an das Match zeigt die Serie emotionale Szenen von CM Punk und Triple H hinter der Bühne. Triple H würdigte Punks Bedeutung, Punk bedankte sich sichtlich bewegt. Becky Lynch lobte das Match später als „Meisterwerk“ gegenüber Michael Hayes. Auch Hayes zeigte sich euphorisch und erklärte, Gott sei wohl ein Wrestling-Fan, da er ihm regelmäßig kreative Ideen „eingebe“.

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Steve Austin sollte ursprünglich eine größere Rolle bei WrestleMania 41 spielen. Interne Planungsunterlagen zeigen, dass er als Special Referee für das Match zwischen Drew McIntyre und Bron Breakker vorgesehen war. Stattdessen blieb es bei einem kurzen Auftritt mit dem ATV und der Verkündung der Zuschauerzahl. Generell weicht das ursprünglich geplante WrestleMania-Line-up deutlich von der finalen Card ab. Nachfolgend die zwischenzeitlich angedachte Card:

WWE Championship
Singles Match
Cody Rhodes (c) vs. John Cena

Singles Match
Roman Reigns vs. Seth Rollins

WWE World Heavyweight Championship
Singles Match
Gunther (c) vs. CM Punk

WWE Women’s World Championship
Singles Match
Rhea Ripley (c) vs. Bianca Belair

Singles Match
Randy Orton vs. Kevin Owens

10 Person Mixed Tag Team Match
The Wyatt Sicks vs. Judgment Day

WWE Women’s Championship
Singles Match
Jade Cargill (c) vs. Nia Jax

WWE Women’s Tag Team Championship
Tag Team Match
Becky Lynch & Charlotte Flair vs. IYO Sky & Asuka
Bad Bunny vs. Dominik Mysterio

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Singles Match – Special Guest Referee: Steve Austin
Bron Breakker vs. Drew McIntyre

Singles Match
AJ Styles vs. Logan Paul

Singles Match
Rey Mysterio (w/ Travis Scott) vs. Chad Gable

WWE Intercontinental Championship
Ladder Match
Jey Uso vs. Damian Priest vs. Sheamus vs. Sami Zayn vs. Bronson Reed vs. Ludwig Kaiser

WWE United States Championship
Ladder Match
LA Knight vs. Jimmy Uso vs. Andrade vs. Santos Escobar vs. Solo Sikoa vs. Carmelo Hayes vs. Shinsuke Nakamura

Auch das kontroverse Segment zwischen Charlotte Flair und Tiffany Stratton wird in der Doku thematisiert. Während eines Promos am 4. April warf Stratton Flair vor, dreimal geschieden zu sein – eine nicht abgesprochene Zeile, die Flair verärgerte. Backstage wurde Stratton dazu aufgefordert, sich bei Flair zu entschuldigen. Flair zeigte sich nach dem WrestleMania-Match jedoch versöhnlich und lobte Strattons Potenzial. Triple H meinte anschließend zu Flair, dass sie genau so jemandem zu einem Durchbruch verhelfe.

Ein weiterer kreativer Vorschlag, der verworfen wurde, betraf den Royal Rumble der Frauen. Eine Idee sah vor, dass sich die letzten beiden Teilnehmerinnen gleichzeitig eliminieren, woraufhin Chelsea Green als Nummer 30 kampflos gewinnt. Triple H nannte den Vorschlag „furchtbar“ und lehnte ab. Green trat schließlich früh ins Match ein und wurde versehentlich von Piper Niven eliminiert. Die Siegerin war Charlotte Flair.

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Auch die Entwicklungen rund um den Elimination Chamber Event und John Cenas Heel-Turn werden beleuchtet. Gemeinsam mit Brian Gewirtz schlug Dwayne „The Rock“ Johnson vor, Cody Rhodes solle bei Elimination Chamber ein Angebot von „The Final Boss“ ablehnen, woraufhin ein spontanes Titelmatch gegen Kevin Owens stattfinden würde. Owens hätte den Titel zwar gewonnen, doch nicht als langfristiger Champion, sondern um für „kontrolliertes Chaos“ zu sorgen. Daraus entwickelte sich letztlich der Turn von John Cena, der sich auf die Seite von The Rock schlug.

Die ersten Reaktionen innerhalb der WWE auf die Serie sind überwiegend positiv. Besonders das große Interesse am Einblick hinter die Kulissen sorgt für Zufriedenheit.

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2 Antworten auf „Netflix-Dokuserie „WWE: Unreal“ gewährt Einblicke in die kreativen Entscheidungsprozesse: Ursprüngliche Pläne für WrestleMania 41, den Royal Rumble 2025 und Elimination Chamber 2025 enthüllt“

EaZy-E sagt:

Die erste angedachte Matchcard wäre zu 100 Prozent besser gewesen!

Lobo sagt:

Mir wird ja selten übel wenn ich etwas lese, aber der erste Teil hätte mich bezüglich der Selbstbeweihräucherung und ähnlichen Dingen fast zum 🤮 gebracht. Punk als Sieger und dann der Kommentar von Michael Hayes🤮🤮🤮

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