Vince McMahon in Autounfall verwickelt: Ermittlungen wegen rücksichtslosen Fahrens – WWE Ring Boy Klage: Kläger fordern Ablehnung des Antrags auf Abweisung

30.07.25, von Benjamin "Cruncher" Jung

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Quelle: World Wrestling Entertainment

Ex-WWE-Chairman Vince McMahon war am Donnerstag, den 24. Juli, in einen schweren Autounfall verwickelt, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Wie TMZ berichtet, ereignete sich der Unfall gegen 9 Uhr morgens in Connecticut, als McMahons 2024er Bentley auf der Route 15 auf Höhe Westport auf das Heck eines 2023er BMW 430 auffuhr und anschließend mit der mittleren Leitplanke kollidierte. Trümmerteile des Aufpralls flogen in die Gegenfahrbahn und wurden von einem Ford Fusion, der in südlicher Richtung unterwegs war, überfahren. Alle drei beteiligten Fahrer – darunter McMahon – trugen Sicherheitsgurte und blieben unverletzt, jedoch mussten alle Fahrzeuge abgeschleppt werden. Aufgrund des Vorfalls wurde McMahon eine Vorladung bei einem geringfügigen Vergehen wegen rücksichtslosen Fahrens und zu dichtem Auffahren ausgestellt. Eine Gerichtsverhandlung ist für August angesetzt.

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Im Rechtsstreit um die sogenannte „Ring-Boy“-Affäre haben die Kläger nun offiziell auf den Antrag der Gegenseite zur Abweisung der Klage reagiert. Wie Brandon Thurston von POST Wrestling und Wrestlenomics berichtet, fordert die Anwaltseite der acht Kläger ein Gericht in Maryland dazu auf, den Versuch von WWE, TKO, Vince McMahon und Linda McMahon, das Verfahren einstellen zu lassen, abzulehnen. Die Kläger berufen sich auf den Child Victims Act von Maryland, der 2023 in Kraft getreten ist, und argumentieren, dass die mutmaßlichen sexuellen Übergriffe in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren eine direkte Verbindung zum Bundesstaat Maryland aufweisen. Das damalige WWE-Management, so die Vorwürfe, habe entweder aktiv zu einem toxischen Umfeld beigetragen oder nicht eingegriffen, obwohl es von den Vorfällen wusste. Konkret werfen die Kläger dem ehemaligen Ringsprecher Mel Phillips sowie dem ehemaligen WWE-Offiziellen Pat Patterson schwere Übergriffe vor. Die WWE bestreitet, dass sie rechtlich zur Verantwortung gezogen werden könne, da die Betroffenen keine formellen Mitarbeiter gewesen seien und Phillips auf eigene Rechnung gehandelt habe. Die Kläger kontern, dass WWE sehr wohl von den Übergriffen wusste, insbesondere von Phillips’ Verhalten, und ihn dennoch nach seiner Entlassung 1988 erneut eingesetzt habe. Auch die regelmäßigen WWE-Tapings wie Tuesday Night Titans in Maryland sollen laut Klägerseite belegen, dass WWE dort geschäftlich aktiv war. Ein weiterer Streitpunkt ist die Rolle von TKO, dem heutigen Mutterkonzern von WWE. TKO versucht sich mit dem Argument aus der Verantwortung zu ziehen, dass die angeblichen Vorfälle lange vor der Fusion mit WWE stattgefunden haben. Die Klägerseite hält dagegen: Mit der Übernahme von WWE habe TKO auch alle rechtlichen Verpflichtungen übernommen – ein Punkt, den auch Linda McMahons eigene Gerichtsunterlagen bestätigen. Der Fall wird vor dem Hintergrund geführt, dass der Child Victims Act von Maryland Anfang 2025 auch vor dem US Supreme Court angefochten wurde. Eine Entscheidung über die Fortführung des Verfahrens in Maryland steht derzeit noch aus.

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4 Antworten auf „Vince McMahon in Autounfall verwickelt: Ermittlungen wegen rücksichtslosen Fahrens – WWE Ring Boy Klage: Kläger fordern Ablehnung des Antrags auf Abweisung“

Cara Trivet sagt:

Vinnie bleibt sich selbst treu. 🙂

Lobo sagt:

Ab einem gewissen Alter steigt aber auch generell das Unfallrisiko. Ich musste in den letzten Jahren ein paar Mal (vor und nach Schulter-OP) mit meinem Vater mitfahren, der zu der Zeit knapp über 80 war und habe mich jedes Mal extrem unwohl gefühlt, da ich gemerkt habe, dass seine Reaktionen immer etwas verzögert waren auf Grund seines Alters.

Hohenback sagt:

Lobo@
Das ist halt der Lauf des Lebens, in ein paar Jahren werden wir sicher auch an den Punkt angekommen sein wo wir uns selbst fragen müssen ob es noch richtig ist sich selbst hinter ein Steuer zusetzten.
Ich persönlich finde es am wichtigsten das man sich, wenn es dann soweit ist selbst eingesteht das man nichts mehr hinterm Steuer zu suchen hat und freiwillig seine Fahrerlaubnis abgibt.

Lobo sagt:

@Hohenback…sehe ich genauso.

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