Will Ospreay über seine Entscheidung, sich AEW und nicht WWE anzuschließen: „Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht…“

13.03.24, von Jens "JME" Meyer

Quelle: Carter Sterling, Will Ospreay, June 2022 (cropped), bearbeitet, CC BY-SA 2.0

Im „Talk is Jericho“-Podcast sprach Will Ospreay in dieser Woche über seine Entscheidung, sich AEW anzuschließen. Der 30-Jährige Brite gab an, dass das Angebot von All Elite Wrestling sowohl finanziell als auch von den Rahmenbedingungen her, wesentlich besser als das von World Wrestling Entertainment war.

Die Hauptsache war, dass ich im Vereinigten Königreich bleiben wollte. Ich weiß, dass ich mich bei einem Umzug in ein anderes Land nicht wirklich wohlfühlen würde. Ich bin 2019 nach Japan gezogen, und so sehr ich es auch liebte, es war einfach nicht mein Zuhause. Wir haben jetzt einen Stiefsohn, oder sie (seine Lebensgefährtin Alex Windsor) hat einen Sohn, ich habe jetzt einen Stiefsohn, und er wurde gerade eingeschult. Wenn man ihre Geschichte kennt und alles, was sie durchgemacht hat… die britische Szene weiß es irgendwie, aber sie hat ihren Mann (der 2020 verstorbene Ryan Smile) verloren. Und da sie sich selbst wieder aufraffen müssen, eine alleinerziehende Mutter zu sein und ihren Mann zu verlieren, ist das schon belastend. Also müssen wir in der Nähe ihrer Familie, ihrer Freunde und ihres sozialen Umfelds sein. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, sie von all dem zu trennen und sie wieder allein zu lassen. Für mich war es also das Wichtigste, im Vereinigten Königreich zu bleiben, aber auch… Ich wollte jetzt mit dem Wrestling weitermachen, weil ich in New Japan alles gemacht hatte, so wie ich es abgeschlossen hatte. Die realistische Option war, dort hinzugehen, wo ich glücklich war und jedes Mal, wenn ich zu AEW kam, hat Tony mir nichts als Vertrauen und Respekt entgegengebracht, von dem Moment an, als ich hierherkam. Es war die richtige Entscheidung für mich zu diesem Zeitpunkt. Ich bin also glücklich hier, und ich freue mich auf die Herausforderungen. Es ist die richtige Entscheidung.

Von Chris Jericho darauf angesprochen, ob er auch mit WWE verhandelt hat, erklärte Ospreay.

Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen dem, was WWE bot, und dem, was AEW bot. AEWs Angebot war viel besser, zum Beispiel der Terminplan. Es war fast so, als ob man bei WWE ein Superstar und berühmt sein könnte, aber die Bezahlung und der Terminplan sind dafür nicht so gut. Ich respektiere jeden, der das macht, aber es ist einfach nichts für mich.

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10 Antworten auf „Will Ospreay über seine Entscheidung, sich AEW und nicht WWE anzuschließen: „Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht…““

PlatinumCaster sagt:

Gut, dass er sich mit Okada nicht im Opener von NXT duellieren muss.

Dass der WWE Terminplan und vor allem die Transfers zu den Veranstaltungsorten nicht selten mit Komplikationen verbunden sind, außer du heißt Roman.

DDP81 sagt:

ich hab vor einiger Zeit noch gesagt, wie WWE ist er zu weniger Entertainer und zuviel Wrestler… zweiteres sehe ich immer noch so, aber der macht am Mic so richtig Spaß. vermutlich würde es schwieriger sein, wenn er viel Skript vorgelegt bekommt …. wer weiss. aber ich glaube, wenn man ihn würde mache lassen, würde er auch im Universum over kommen.

anton sagt:

Und da sagt noch jemand das wwe gut bezahlt 🤣
Wie man deutlich sieht war das wwe deutlich schlechter

Schande sagt:

Findet ihr nicht aud dass Will Ospreay aussieht wie Kyle Fletchers großer Bruder? Die beiden sehen sich unheimlich ähnlich. Und ich finde die wrestlen auch den selben Stil.

Beckylynchteuchalle sagt:

Schande

die Haare, Körperbau und das Gesicht von der Seite ja

Scissorboard sagt:

@Schande: Wundert das wirklich jemanden? Die Beiden sind seit 6 Jahren RIvalen, hatten Fehden und zig Matches gegeneinander, sind (gemeinsam) um die Welt gereist und in vielen Ligen zusammen angetreten. Dass Will Ospreay da sicherlich einen großen Einfluss auf ihn hatte (schaut euch die Beiden zum Beispiel zum Zeitpunkt 2018-2020 mal an) dürfte nur logisch sein. Fletcher ist übrigens 5 Jahre jünger als Ospreay.

Scissorboard sagt:

Ach übrigens, der britische Shooting Star Charles Crowley könnte ein Zwillingsbruder von Will Ospreay sein und steht ihm in vielerlei Hinsicht kaum nach. Ob Charles Crowley Will Ospreay auch wrestlerisch das Wasser reichen kann muss allerdings jeder für sich selbst bewerten: https://www.youtube.com/watch?v=teWZOE6CAL8

Kai R. sagt:

Die Sache das er noch in UK lebt…

Mich würde da mal was interessieren, aber kann hier keiner beantworten, daher mal abwarten…

Jedenfalls gabs da immer und immer wieder große Probleme für PAC mit der einreise, ausreise und dergleichen, während Covid aber auch davor und danach. Hoffentlich geht das bei Ospreay glatter und tritt auch bei PAC nicht mehr auf.

Aber in UK leben und ständig über den großen Teich düsen um 1-2 mal die Woche für AEW zu performen? Na mal sehen wie stressig das so wird.

Aber so war WWE eigentlich nie ne Option. WWE erwartet das der Wohnsitz in den USA ist, egal wo du her kommst. Und WWE mag wohl insgesamt ein bisschen mehr GEhalt geboten haben denke ich… aber gepaart mir anderen Umständen bleibt für Ospreay da wohl am Ende weniger übrig und er kann sich die Insel abschminken. So gesehen blieb also sowieso nur AEW. Ist aber sowieso die bessere Promotion für ihn… auch wenn ich super gerne Ospreay gegen Seth Rollins zb sehen würde. Die könnten ein Feuerwerk im Ring abbrennen das man schon lange nicht mehr bei WWE gesehen hat.

PlatinumCaster sagt:

Kai R.

Umweltfreundlich ist die Nummer auf jeden Fall nicht 😂

Schande sagt:

Ich finde die beiden sehen sich extrem ähnlich, die Augen, die Ohren, der Mund, die Nase von der Seite auch, das Kinn.
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