Bryan Danielson fordert Zack Sabre Jr. zu einem Entscheidungsmatch heraus – Plant AEW eine weitere Stadion-Show in den USA? – Notiz zu den Käufern der AEW-PPVs

12.02.24, von Jens "JME" Meyer

Quelle: Krystal Bogner, DanielBryan2013, bearbeitet, CC BY 2.0

Bryan Danielson verlor am gestrigen Sonntag bei New Japans „THE NEW BEGINNING IN OSAKA 2024“ in Japan ein Rematch gegen Zack Sabre Jr., sodass es nun 1:1 zwischen den beiden Super-Technikern steht. (Zumindest wenn man ignoriert, dass die beiden bereits 2008 beim „wXw 16 Carat Gold“ in Deutschland ein erstes Match gegeneinander bestritten, welches damals Danielson gewann.) Somit wird es wohl ein drittes Match geben, denn im Anschluss an einen erneuten modernen Klassiker forderte Bryan Danielson den Briten zu einem Two-out-of-Three-Falls Match auf neutralem Boden heraus. Nachdem die beiden zuletzt bei „AEW Wrestledream“ in Seattle sowie gestern in Osaka aufeinandertrafen, stellt sich nun also die Frage, wo das entscheidende Match stattfinden wird. Spekuliert wird bereits jetzt bezüglich eines Matches bei „AEW All In“ im Wembley Stadion in London, wobei dies für den Engländer Zack Sabre Jr. wohl eher ein Heimspiel denn ein Match auf neutralem Boden wäre.

Wie Andrew Zarian vom Mat Men Podcast berichtet, plant man bei AEW, abseits von „AEW Grand Slam IV“ im Artur Ashe Stadium in New York, noch eine zweite Stadion-Show in den Vereinigten Staaten. Wo und wann diese Show stattfinden könnte, ist aktuell aber noch nicht bekannt.

Eine interessante Notiz gibt es zu den Käufern der AEW-PPVs. Entgegen der lange verbreiteten Annahme, dass die AEW-PPVs ein sehr treues Publikum ansprechen, welches einfach jede Show kauft, zeigt die Studie genau das Gegenteil. So kauften 2023 ungefähr 590.000 Haushalte einen AEW-PPV. Nur ca. 11.500 Haushalte, also ca. 2 %, kauften alle 8 Pay-per-views. Derweil zahlten satte 399.300 Haushalte, also ca. 67 %, nur für einen PPV. Im Jahr 2022 kauften insgesamt 520.000 Haushalte mindestens einen AEW-PPV, wobei 39.000 (ca. 7,5 %) bei allen Shows dabei waren und 305.800 (ca. 59) Haushalte nur eine Show orderten. Des Weiteren zeigt sich, dass die AEW-PPVs ein deutlich jüngeres Publikum ansprechen als die PPVs von WWE und TNA. Dagegen schneidet AEW auf dem Land deutlich schlechter ab, als WWE und TNA, dafür sind die Haushalte, die AEW-PPVs ordern, einkommensstärker als die der Konkurrenz.

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