Shawn Michaels über die Arbeitsbedingungen bei NXT, frühere Anschuldigungen gegen ihn selbst, die Auftritte von Auftritt von Jordynne Grace und William Regal sowie die NXT Womens Division

04.02.24, von Benjamin "Cruncher" Jung

Quelle: David Seto, Shaw n Michaels at WrestleMania XXIV, bearbeitet, CC BY 2.0

WWE Legende Shawn Michaels sprach am vergangenen Mittwoch im Media Call mal wieder über ein paar verschiedene Themen und kam dort aus aktuellem Anlass natürlich auch auf Vince McMahon und die derzeitige Sorge um sichere Arbeitsbedingungen zu sprechen. Auch auf Anschuldigungen von Brutus Beefcake und Marty Jannetty gegen ihn selbst zu ähnlichen Vorfällen ging Michaels ein. Diesbezüglich gab er zu verstehen, in der Vergangenheit kein Heiliger gewesen zu sein, er habe aber nie etwas getan, bei dem es kein klares Einverständnis gab. Auf Vince McMahon ging er nicht im Detail ein, gab aber immer wieder zu verstehen, dass man ein sicheres Arbeitsumfeld mit einer offenen Kommunikation und positiver Atmosphäre anstrebt und dass er genau wie die Talente optimistisch in die Zukunft blickt. Insgesamt habe sich die Transparenz und Offenheit in den vergangenen 2 Jahren deutlich zum Besseren gewendet und er ist froh, dass man es heute anders macht als früher. Auch zu weiteren Themen äußerte sich der „Sexy Boy“.

  • Auf den Rumble Auftritt von Jordynne Grace angesprochen verwies er darauf, dass es heute einfacher ist als früher so etwas zu machen und er scherzte in Richtung Triple H, warum das bisher aber noch nicht bei NXT geklappt hat. So würde er sich wünschen, auch bei NXT immer mal wieder Companyfremde Worker einsetzen zu können.
  • Ob William Regal wieder dauerhaft vor den Kameras auftauchen wird, muss man abwarten. Jeder hat sich aber über diesen Auftritt gefreut.
  • Er sei sehr stolz auf die Performance der NXT-Talente in den Royal Rumble Matches. Jeder habe es sich verdient und es fühlte sich auch genau so an.
  • Bezüglich der Womens Division bei NXT muss man sich keine Sorgen machen. Es gibt laut Michaels so viele talentierte Damen, dass man gar keine Spots für die Damen suchen müsse, diese würden sich praktisch ergeben. Besonders lobte er in diesem Zusammenhang Trainerin Sara Amato, die frühere Sara Del Rey, welche er als das „am besten gehütete Geheimnis“ im Business bezeichnete.
Siehe auch  W-IPin Wrestling Weekly #154 - der Wrestling-Wochenrückblick auf WWE und den Rest der Welt: Podcast vom 14.10.21 (Ausblick auf "Crown Jewel 2021": Was darf man aus Saudi-Arabien erwarten? - Der längste W-I-Podcast aller Zeiten kommt kommenden Donnerstag LIVE!)

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7 Antworten auf „Shawn Michaels über die Arbeitsbedingungen bei NXT, frühere Anschuldigungen gegen ihn selbst, die Auftritte von Auftritt von Jordynne Grace und William Regal sowie die NXT Womens Division“

Bash sagt:

Das ist halt noch die alte Generation von Wrestlern. Er war sicher kein frommes Lamm.
Selbst damals musste man den im TV in die Augen sehen und einiges war klar.

Er war alles. Aber bestimmt selten nüchtern bzw. clean.

Nur meine Meinung. Kann mich irren oder aber er hatte schon in jungen Jahren Augenprobleme und diesen Schlafzimmerblick bzw. frisch aus der Ausnüchterungszelle geholt.

Braindead sagt:

@Bash

Naja, ob er betrunken oder unter Drogen gearbeitet hat, wage ich nicht zu beurteilen, aber was seinen Blick angeht: Gab es da nicht vor Jahren dieses Video mit Bret Hart, in dem sie über ihre Geschichte geredet haben und erwähnte HBK da nicht irgendwas bezüglich seiner Augen? Denke das hatte er dann schon immer. Ging glaube ich in die Silberblickrichtung, kriege das nicht mehr ganz zusammen.

Braindead

Bash sagt:

Ja. Wollte nichts unterstellen was ich nicht weiß.

Daher meinte ich auch Augenkrankheit.

Wie gesagt. Er hatte immer einen komischen Blick. Auch in jungen Jahren.

Unabhängig davon glaube ich ihn direkt niemals ein Unschuldsengel gewesen zu sein.

Das waren andere Zeiten.

fan_since_1989 sagt:

Shawn war früher wirklich mies drauf, sowohl vor den Kameras als auch ein richtes A…l… hinter den Kulissen. Das sagte nicht nur Bret. Man hat deutlich gemerkt, wie viele Worker keine Lust auf ihn hatten, es gab ständig Stress mit ihm, auch in Bars. Die DX zeit war am schlimmsten und damit meine ich nicht den witzigen Teil der DX. Hat ja dann später zu Gott gefunden, seine Frau hat ihn geerdet und so ist er ein feiner Kerl geworden. Konnte mit ihm ein paar Worte wechseln auf einer Tour in Frankfurt, muss 2004 oder 2005 gewesen sein. Ich stand immer auf der Seite von Bret, schon seit Beginn der 90er.

Lobo sagt:

@fan_since…der Montreal Screw Job ging aber nicht hauptsächlich von HBK sonder von Vince aus. Er hat sich halt nur der ganzen Sache hingegeben und mitgemacht, aber die Hauptschuld lag nicht bei ihm. Besonders enttäuscht war ich eher damals von Earl Hebner, dass der sich dazu bereit erklärt hat dabei mitzumachen.

Scissorboard sagt:

„So würde er sich wünschen, auch bei NXT immer mal wieder Companyfremde Worker einsetzen zu können.“

Das hatten sich die letzten Partner von WWE (PROGRESS, ICW und wXW) auch von NXT bzw WWE gewünscht. Und was war nach Triple H’s Live Auftritt bei ICW? Nichts als heiße Luft.
Ich hoffe ja, dass die Beziehungen zwischen den Ligen nicht völlig abgekühlt sind und Projekt Europa noch mal Realität werden wird. Aber die letzte Kooperation hat man eindeutig versemmelt.

Scissorboard sagt:

Achja, für WWE war die Zusammenarbeit auch nur bedingt erfolgreich. Denn die richtigen Superstars wie Cara Noir konnte man nicht zu WWE holen…was schade ist, weil vor allem Cara Noirs Entrance dem von Undertaker zB bezüglich Atmosphäre in nichts nachsteht.

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