WWE lehnte Angebot von AEW ab: Warum durfte Billy Gunn nicht bei der „D-Generation-X“-Reunion auftreten?

21.10.22, von Jens "JME" Meyer

© lev radin / Shutterstock.com / AEW

– In seinem Podcast sprach Brian „Road Dogg“ James in dieser Woche über die Reunion der D-Generation-X bei der „Monday Night RAW“-Ausgabe in der vergangenen Woche und über das Fehlen seines ehemaligen Tag Team Partners Billy Gunn. Laut James ging Gunn davon aus, dass er von Tony Khan die Erlaubnis für einen Auftritt beim Marktführer erhalten würde und noch zwei Tage vor der Show hatte „Daddy Ass“ gegenüber „Road Dogg“ angegeben, dass er mit dabei sein wird. Letztlich kam es dazu bekanntlich nicht und James gab an, dass er die genauen Gründe nicht kenne, aber sowohl Billy Gunn als auch Paul „Triple H“ Levesque sollen nicht glücklich darüber gewesen sein. Ob bewusst oder nicht, ein wichtiges Detail ließ James in seinem Podcast aus, denn tatsächlich hätte Gunn die Erlaubnis unter einer Bedingung erhalten: WWE hätte AEW erwähnen müssen!

Eigentlich hatte man bei WWE wenig Hoffnung, dass Khan seine Erlaubnis geben würde, schließlich wurde ein Auftritt von Gunn zur keiner Zeit angedeutet, dennoch gab es wohl vielversprechende Gespräche. Dies ist insofern überraschend, insofern die Beziehungen zwischen den beiden Companys zuletzt noch einmal deutlich abgekühlt wurden, nachdem WWE mehrere AEW-Talente kontaktiert und unerlaubterweise bezüglich einer möglichen Rückkehr befragt hatte. In der Vergangenheit hatte Khan seine Erlaubnis noch gegeben, so zum Beispiel für einen Auftritt von Billy Gunn bei der „WWE Hall of Fame“-Veranstaltung, für Videos von Paul „Big Show“ Wight und Mark Henry zum Jubiläum von John Cena oder für den Auftritt von Chris Jericho in Steve Austins Podcast auf dem WWE Network. WWE bot Khan kein Geld für einen Auftritt von Billy Gunn an, dies war wohl nie ein Thema und der AEW-President bot an, dass Gunn auftreten darf, wenn WWE On-Air erwähnt, dass er bei AEW unter Vertrag steht. Im Grunde ein ähnlicher Deal wie beim Gastauftritt von Mickie James Anfang des Jahres, als Impact Wrestling erwähnt wurde. Bei WWE zögerte man mit einer Antwort auf dieses Angebot, bevor man letztlich sehr kurzfristig ablehnte.

Innerhalb der Szene ist man sich auch einig, dass WWE niemals die Erlaubnis für Auftritte von WWE-Stars bei AEW geben würde. Ein Auftritt von Cody Rhodes bei einer zukünftigen Jubiläumsshow von All Elite Wrestling wäre beispielsweise absolut undenkbar.

Quelle: Wrestling Observer Newsletter

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23 Antworten auf „WWE lehnte Angebot von AEW ab: Warum durfte Billy Gunn nicht bei der „D-Generation-X“-Reunion auftreten?“

Brayblack sagt:

Ein altes Sprichwort sagt Konkurrenz belebt das Geschäft!

Schade das hier keinerlei einsehen herrscht, dies hätte man in Zeiten von generell schwindenden Interesse für alle Beteiligten doch besser umsetzen können.

Ist ja nun auch kein Geheimnis wo er arbeitet wenn man seinen merc. Anteil bedenkt.

Naya schade Marmelade:>

Scharegg sagt:

@Brayblack :

„Schade das hier keinerlei einsehen herrscht, dies hätte man in Zeiten von generell schwindenden Interesse für alle Beteiligten doch besser umsetzen können.“

Und wie genau hättest Du Dir das denn vorgestellt ?

billy sagt:

Warum sollte aew also auch Leute schicken wenn wwe keine zu aew schicken würde ? 🤔

Wenn müsste der deal ja für beide seiten gelten 🤔

FatBoySlim sagt:

Das ist schon mies von der WWE.

Trasher77 sagt:

Ich würde an Kahns Stelle auch so handeln. Schön die Kuh melken aber nichts dafür tun. Warum?

Von und zu Haselschaf sagt:

Wie ist es eigentlich mit den Fans, dürfen sie im WWE Publikum Merchandise von AEW tragen oder wird es noch so gehandhabt wie früher und alles wird einkassiert wie die Plakate?

Finde es sehr schade, dass Billy nicht teilnehmen durfte, ein kurzer Auftritt und ein wenig abfeiern. Man hätte es ja nicht sagen brauchen, mit einer Bauchbinde beim Entrance hätte vielleicht schon gereicht.

Blackswan sagt:

Nach eurer Logik müssten alle die vorher bei WWE waren auch als ex-WWE superstars vorgestellt werden und das immer. Und dann würde klar werden das AEW zu knapp der hälfte aus vorherigen WWE Leuten besteht und das geht doch nicht;)

Edelmann sagt:

Wie sagt man hier zulande? „Eine Hand wäscht die andere.“
Selbst ein noch so naiver und verblendeter WWE Fanboy weiß doch, dass es nebenbei auch AEW, Impact, NJPW etc. gibt. Warum es nicht erwähnen?
Sind schon Zustände in der WWE welche außenpolitisch an Staaten wie die Türkei oder China erinnern. Warum nicht gleich ein neuer WWE Slogan: WWE über alles ?!? 🫣

DDP81 sagt:

@Von und zu Haselschaf ich denke schon, dass TK eine mündliche Erwähnung gewollt hätte.

Aber how ever.

Ich hätte jetzt gedacht, wenn ein TK das anbietet und dies seine einzige Forderung war… In der Zeit „after Vinny“ hätte passieren sollen.

Was genau befürchtet man bei WWE?
Viele folgen hätte es nicht gehabt.

Wieviele WWE Zuschauer wissen nicht, dass Billy bei AEW ist. Jetzt hat WWE ja einen Anteil von älteren, Gewohnheitszuschauern. Sagen wir Mal 0.1 -0.2 Mio (ja korrekt, Mio nicht Mille)…
Vllt weiss ein Teil von dieser gar nicht, dass es AEW überhaupt gibt…vllt 30 bis 50k..wenn überhaupt.
Wieviele von diesen 100 bis 200k schalten deswegen jetzt bei AEW ein? Wird kein großer Teil sein, so ein grosser Name ist Billy outside der DX Bubble und außerhalb der aktuellen Acclaimed Stroyline nicht (zweitere kennt aber keiner dieser Person).
Sagen wir 10-15k schalten jetzt bei AEW ein (finde ich hoch geschätzt).

Wieviele davon werden dann WWE den Rücken zu kehren ? Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und sage, maximal 2 von 15.000…. (nicht 2000, …2….)eher keiner.
Die Sendungen laufen nicht parallel. Und der typische WWE Zuschauer kann mir AEW auch nicht zwingend was anfangen.
Wollt gewinnt AEW dadurch eine minimale Anzahl von festen neuen Zuschauern, die AEW parallel zur WWE verfolgen.

Ist schon schade, denn bei so einem DX Revival (ich halte von diesen spezials allerdings wenig und finde auch, dass dieses diesmal keinen Mehrwert hatte, …ausser, dass es ganz cool ist, diese mal wieder vereint zu sehen).
gehört Billy dazu.

Blackswan sagt:

@Edelmann impact stardom NJPW WOW WWE haben immer nebeneinander existiert und bei Bedarf Leute ,,vermittelt“ AEW greift nur bei anderen an anstatt was wirklich eigenes zu machen (abgesehen vom schlachten, das haben sie drauf). Denke aber wenn die kriesen vorbei sind wird der blut durstig nachlassen und AEW viele Fans verlieren ist aber natürlich bisher nur ne Hypothese

Wrestlingfan94 sagt:

@Blackswan

Wie viele Wrestlingfans kannten vor AEW denn bitte MJF, Darby Allin, Jungle Boy, Sammy Guevara usw.? AEW hat nicht mehr Talente von anderen Promotions übernommen, als WWE. NJPW und Wrestling in Japan ist eine ganz andere Nummer, was WOW bei der Aufzählung zu suchen hat, versteh ich nicht mal.

Düffmaster sagt:

@blackswan

„Nach eurer Logik müssten alle die vorher bei WWE waren auch als ex-WWE superstars vorgestellt werden und das immer.“

So viel Unfug habe ich ja noch nie gelesen. Es geht hier um einen Wrestler der bei AEW unter Vertrag steht und nicht darum wer wann wo Mal gearbeitet hat.

Rikibu sagt:

In Anbetracht der tatsache, dass das Jubiläumssegment eher dafür gesorgt hat, dass einem Fremdschamhaare wachsen, kann aew froh sein, da nicht involviert worden zu sein.
Wwe hat sich hier wieder mal ein Stück selbst demontiert, wenn sie so Angst vor cissor me chants haben und ihre suck it attitude nur noch aus der Erinnerung ein gutes Gefühl erzeugt

Worthless sagt:

On Air werden nur die Partnerligen erwähnt und weil das schon seit vielen Jahren der Fall ist will man womöglich einfach nur verhindern, dass man den Eindruck gewinnen könnte dass WWE und AEW Partner wären. Plain and simple.

JME sagt:

@ Worthless

Da schreibst du Unsinn. Plain and simple. Weder NJPW noch Impact sind Partner. Und tatsächlich ist AEW bisher WWE öfter entgegen gekommen, als die beiden genannten Promotions. Der Grund ist einzig und alleine, dass AEW die einzig nennenswerte Konkurrenz ist, mit der WWE um Zuschauer kämpft. Ob da 300 Leute in New York zu NJPW oder Impact gehen, eine Woche vor einer WWE Show, ist irrelevant. Anders wenn 8.000 Leute eine Woche vor einer WWE Show in NYC zu einer AEW Show gehen.

Phenom sagt:

Ist doch logisch und würde ich auch nicht anderst machen. Wenn ich die Nummer 1 bin, erwähn ich doch nicht die Konkurenz in meinem Produkt. Man sieht ja nur schon kleinere Konflikte bei USA und FOX.

Wenn ich Coca Cola bin, mach ich doch keine Werbung für Pepsicola.

FatBoySlim sagt:

Ich kapiere es nicht warum man die Konkurrenz so komplett IGNORIERT, also ich meine auch komplett nicht erwähnt. Dabei kann man doch so eine Erwähnung zu seinem Vorteil nutzen, nach dem Motto: Seht her, da gibt es noch die anderen da, ABER wir sind viel besser! Stattdessen wird aber einfach so getan als gäbe es „den Feind“ nicht. Aber wer keine Konkurrenz hat, ist doch kein echter Sieger. Stellt Euch mal die Olympischen Spiele vor wo nur 1 Mensch dran teil nimmt. Und der gewinnt natürlich alles, logisch. Das ist doch langweilig. Interessant und zum richtigen Sieg wird es doch erst, wenn es Konkurrenz gibt. Einfach alles was man nicht mag weg ignorieren ist doch unreifer Kindergarten.

FatBoySlim sagt:

Ich kapiere es nicht warum man die Konkurrenz so komplett IGNORIERT, also ich meine auch komplett nicht erwähnt. Dabei kann man doch so eine Erwähnung zu seinem Vorteil nutzen, nach dem Motto: Seht her, da gibt es noch die anderen da, ABER wir sind viel besser! Stattdessen wird aber einfach so getan als gäbe es „den Feind“ nicht. Aber wer keine Konkurrenz hat, ist doch kein echter Sieger. Stellt Euch mal die Olympischen Spiele vor wo nur 1 Mensch dran teil nimmt. Und der gewinnt natürlich alles, logisch. Das ist doch langweilig. Interessant und zum richtigen Sieg wird es doch erst, wenn es Konkurrenz gibt. Einfach alles was man nicht mag weg ignorieren ist doch unreifer Kindergarten.

DDP81 sagt:

@Phenom was ist denn daran bitte logisch, wenn die WWE anfragt, ob Billy auftreten darf? Da geht’s um einen gefallen…und den gibt’s nunmal nicht für Nüsse. Bei Micki James hat man es ja auch gemacht.
Du tust aber mittelweile auch alles um WWE gegen AEW zu verteidigen.

@worthless wurde micki James nicht als Impact Champ genannt bei ihren Auftritt ? Weiss es nicht mehr 100%, meine aber ja.

Genizer sagt:

WWE hätte am Ende kein Bock darauf das Billy mehr Aufmerksamkeit und Daddy Ass Chants bekommt als DX..simpel..der Hype in dem Segment wäre pure Werbung für AEW..

Phenom sagt:

@DDP81

Ich verteidige die WWE ja gerne, aber diesesmal nicht. Für mich ist es einfach logisch, dass man keine Werbung für die Konkurenz macht.

AEW ist jetzt schon ein anderes Kaliber als Impact. Die kann man nicht gleichsetzen.

Ich versteh euch ja. Mir hätte es auch gefallen wenn Billy Gunn dabei gewesen wäre und eine AEW Erwähnung hätte mir überhaupt nichts ausgemacht. Aber wir sind Fans, nicht die Firma.

Lobo sagt:

Ich vermute mal, dass man einfach Schiss vor dem Impact von Daddy Ass und Scissor me Rufen hatte, die so laut gewesen wären, dass selbst eine Manipulation der Akustik schwer gefallen wäre.

DDP81 sagt:

@Phenom wenn Du als Firma etwas möchtest, musst Du in irgend einer Art dafür zahlen . Und das wäre halt die Erwähnung gewesen. Wenn die WWE für sich entschiesen hat, dass er Preis zu hoch ist, dann ist das so.
Und AEW ist eigentlich kein Konkurrent.. das waren sie damals im Wüstenkampf gegen NXT. Es gibt wenige Schnittstellen zwischen RAW und AEW. Aber hatten wir ja jetzt genug erwähnt..für mich ist es nicht verständlich, anscheind sieht man in AEW einen größeren Konkurrenten als sie wirklich sind.

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