*wXw „World Tag Team Festival-Special” – Violence Is Forever im großen Wrestling-Infos.de Exklusivinterview!* – “You can make a much more complete and full painting with tag team wrestling.”

19.09.22, von Katharina "Katha" Kanzan

In dem ersten Teil zu unserer Interviewreihe anlässlich des wXw World Tag Team Festivals und dem Femmes Fatales durften wir mit dem US-Tag Team „Violence Is Forever“ sprechen. Sie erzählen, warum ihnen Tag Team-Wrestling so wichtig ist und welche Pläne sie für die Zukunft haben. Schaut, hört und lest rein!

Deutsch

Katha (Wrestling-Infos.de): Hallo meine lieben Wrestling-Fans, hier ist Katha von Wrestling-Infos.de und bei mir sind Kevin Ku und Dominic Garrini vom Tag Team Violence Is Forever.

Hey, wie geht es euch?

Kevin Ku: Super.

Dominic Garrini: Gut.

Katha (Wrestling-Infos.de): Wie war euer 2022 bis jetzt?

Kevin Ku: Ziemlich gut. Persönlich, beruflich ziemlich beschäftigt.

Dominic Garrini: Sehr geschäftig für uns. Wir haben in diesem Jahr bisher fast 75 Kämpfe bestritten. Also, ein sehr arbeitsreiches Wrestling-Jahr für uns und auch persönlich sind wir sehr beschäftigt.

Katha (Wrestling-Infos.de): Ich habe ein paar Fragen an euch. Zuerst zu euch als Tag-Team. Wie habt ihr euch kennengelernt?

Kevin Ku: Wir haben uns bei einer Show kennengelernt, bei einer Benefiz-Show in Indiana namens Dynamite Cup. Na ja, wir haben uns schon vorher kennengelernt, aber da sind wir offiziell gute Freunde geworden, und dann sind wir einfach immer mehr zusammen aufgetreten. In der amerikanischen Independent-Szene gab es eine ziemlich große Lücke bei Tag-Teams im Allgemeinen. Also beschlossen wir einfach, es dort zu versuchen.

Dominic Garrini: Ja, wir begannen Freunde zu werden und dann mit der Zeit uns immer näher kamen und merkten, dass nicht nur unsere Wrestling-Ansichten, sondern auch unsere persönlichen Ansichten übereinstimmten. Wir wurden sozusagen beste Freunde dadurch. Und wir waren wirklich der Meinung, was Kevin sagte, dass es in der amerikanischen Indie-Szene eine Lücke gab, wenn es um Tag-Team-Wrestling ging. Als wir anfingen, ein Team zu bilden, war das während eines der größeren Signing-Booms. Eine Menge Teams wurden bei NXT unter Vertrag genommen. AEW war gerade erst aus dem Boden gestampft worden. Viele der wirklich guten Tag-Teams in Nordamerika wurden geschnappt. Wir sahen diese Lücke und beschlossen, dass wir sie füllen wollen.

Katha (Wrestling-Infos.de): Hat die Chemie zwischen euch im Ring sofort gestimmt?

Kevin Ku: Vielleicht nicht sofort. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir auf die Beine gekommen sind. Ich glaube, einen Monat nachdem wir uns zusammengetan hatten, traten wir gegen Aussie Open an, und das war eines der größten Tag-Teams, gegen das wir bis dahin gewrestlet haben. Das war eine sehr große Lernkurve für uns. Wir wurden ins Wasser geworfen und mussten entweder untergehen oder schwimmen. Ich würde gerne glauben, dass wir geschwommen sind.

Dominic Garrini: Ja, als wir anfingen, war unser erstes Tag-Match im August 2018, aber dann waren wir nicht in der Lage, beständige Bookings zu bekommen, weil wir ein neues Tag-Team waren und Kevin und ich weit genug voneinander entfernt wohnen, dass es nicht so einfach war, uns als Tag-Team zu buchen, was die Bezahlung angeht. Zu dieser Zeit war es für viele Promoter finanziell nicht möglich, zwei Jungs, die mehr als 6 bis 8 Stunden voneinander entfernt wohnen, als Tag-Team zu buchen. Wir haben viel ausprobiert und uns alles genau überlegt. Erst kurz zuvor hatten wir diese Arbeits- oder diese Managementgröße, als wir gegen die WorkHorsemen für Black Label Pro gewrestlet haben. Das war das erste Mal, dass Kevin und ich das Gefühl hatten, dass wir ein gutes Tag-Match hatten. Und als wir dann die Chance bekamen, mit Mark und Kyle [Anm.: Mark Davis und Kyle Fletcher – Aussie Open] zu arbeiten, hat uns das gezeigt, was wir tun müssen und wie wir uns verbessern müssen. Sie haben uns einige der besten Ratschläge gegeben.

Katha (Wrestling-Infos.de): Welche Ratschläge waren das?

Kevin Ku: Einfach herauszufinden, was wir gut machen und uns darauf zu konzentrieren. Wir waren uns uneins, wie wir uns präsentieren wollten und was wir in unseren Kämpfen machen wollten – wie wir Dinge geplant und zusammengestellt haben. Man hat gemerkt, dass wir im Tag-Team-Wrestling ziemlich neu sind. Wir hatten beide fünf Jahre Singles-Wrestling hinter uns, bevor wir mit Tag-Team-Wrestling angefangen haben. Wir kannten also diese Seite, aber Tag-Team-Wrestling ist ganz anders. Die beiden haben uns einfach den Rat gegeben, herauszufinden, was wir tun wollen, und dafür zu sorgen, dass wir es so gut wie möglich machen.

Katha (Wrestling-Infos.de): Ihr habt zuerst unter einem anderen Namen gewrestlet – Sadkampf. Was ist die Geschichte hinter diesem Namen?

Kevin Ku: Das war nur ein Scherz. Als wir anfingen, ein Team zu sein, wussten wir nicht, wie wir uns nennen würden, weil wir nicht wirklich dachten, dass wir so oft gebucht werden würden, wie wir es waren. Die Leute haben sich einfach von unserer Art zu wrestlen angezogen gefühlt, und wir ergänzen uns beide ziemlich gut. Wir haben uns sehr für Ringkampf und solche Sachen interessiert. Also haben wir dem Ganzen einfach unseren eigenen Stempel aufgedrückt. Es war nur ein Witz, den wir einem Promoter erzählt haben, mit dem wir ziemlich eng befreundet sind, und er hat ihn einfach auf den Flyer gesetzt, und wir dachten: „Wir machen das so lange, bis wir herausgefunden haben, was wir machen wollen.“. Das war ein weiterer Ratschlag, den uns Davis und Fletcher gegeben haben, weil wir gerade dabei waren, 2019 zu wXw zu fahren: Ihr müsst den Namen ändern.

Dominic Garrini: Sie sagten Backstage: Die Leute wissen, dass ihr echt seid, aber wenn sie den Namen sehen, denken sie, es sei ein Scherz. Und das war es auch. Es war lustig, eine Weile. Wir verkauften einige Artikel mit den Logos, die Kevin gemacht hatte. Es war ein lustiger kleiner Insider. Sogar als wir zum Tag-Turnier 2019 kamen, haben die Fans den Namen gerufen. Das hat Spaß gemacht, aber es war einfach etwas, das wir ändern mussten, wenn wir als Tag-Team ernst genommen werden wollten. Wir haben einige Versionen oder Ideen durchgespielt und „Violence is Forever“ ist dann hängengeblieben.

Katha (Wrestling-Infos.de): Was ist die Geschichte hinter diesem Namen?

Kevin Ku: Das hat zwei Seiten. Ich bin ein großer Fan von Hardcore-Musik. In Amerika gibt es eine Band namens Nails, und das ist ein Song von ihnen. Es passt zu unserem Wrestling-Stil, bei dem wir eher brutal ringen und auf Submission setzen, wie es bei Dom und jetzt auch bei mir der Fall ist. Die Leute sehen unsere Kämpfe als etwas brutaler an, also dachten wir uns, wir könnten genauso gut damit weitermachen, denn wir werden einfach weiter brutal sein.

Katha (Wrestling-Infos.de): Ihr habt beide einen Kampfsport-Hintergrund, richtig?

Kevin Ku: Dom hat eher einen legitimen. Ich habe Taekwondo gemacht, als ich jünger war und solche Sachen.

Dominic Garrini: Ja, ich habe einen Hintergrund im brasilianischen Jiujitsu. Bevor ich in der Welt des Wrestlings anfing, war ich sehr aktiv im brasilianischen Jiu-Jitsu. Ich habe über zweihundert Wettkämpfe bestritten. In der IBJJF-Rangliste war ich einmal unter den zehn Besten der Welt. Vor dem Pro-Wrestling bestand mein Leben fast ausschließlich aus Jujitsu-Wettkämpfen, und dann bin ich irgendwie zum Wrestling übergegangen, das als Kind meine erste Liebe war. Ich liebte Pro Wrestling mehr als alles andere. Dann kam ich auf eine amerikanische High School und Wrestling war 2005 nicht mehr cool. Ich bin sozusagen in das Amateur-Wrestling-Team hineingerutscht. Dann boomte Mixed Martial Arts zu diesem Zeitpunkt richtig, also bin ich da reingerutscht, und als ich vom brasilianischen Jiu-Jitsu ausgebrannt war, war Wrestling da, und das war etwas, in das ich mich wieder verliebt habe.

Katha (Wrestling-Infos.de): Ist das der größte Einfluss auf deinen Wrestling-Stil?

Dominic Garrini: Das war er. Ich wurde auch von Johnny Gargano und Candice LeRae trainiert. Sie haben mir sehr früh in meiner Wrestling-Karriere beigebracht, das Amateurwrestling oder Jujitsu mit dem Wrestling zu mischen. Als ich 2016 anfing, hat das meine Einzigartigkeit ausgemacht. Die Leute mochten diese Idee. Ich habe mich als Wrestler definitiv weiterentwickelt und mache jetzt wahrscheinlich etwas weniger Jujitsu, aber das habe ich früher beim Wrestling gemacht. Es ist immer noch da und ein Thema, und ich mag es, mit Leuten zu kämpfen, die mit mir Grapplen können. Wir sind sehr gut mit Daniel Makabe befreundet und er und ich hatten gerade ein Match, das hauptsächlich von Jujitsu und Mixed Martial Arts inspiriert war. Ich genieße es, wenn ich solche Kämpfe machen kann.

Katha (Wrestling-Infos.de): Welche Tag-Teams beeinflussen euch am meisten?

Dominic Garrini: Ich würde auf jeden Fall Ringkampf sagen. Das wäre das erste, das mir in den Sinn kommt. Red Dragon, Bobby Fish und Kyle O’Reilly, von denen haben wir eine Menge übernommen. Wir nennen sie als einen großen Einfluss. Sonst noch jemand?

Kevin Ku: Was die modernen Tag-Teams angeht, würde ich sagen, dass das die zwei Großen sind. Wir schauen uns natürlich alles an, was wir können, aber ich denke, dass unser Stil am besten von den modernen Tag Teams, die wir gerade genannt haben, ergänzt wird. Und dann schauen wir uns viel japanisches Wrestling an. Das sieht man, wenn wir wrestlen, ziemlich gut. Aber ich würde wahrscheinlich sagen, dass Ringkampf groß für uns ist. Offensichtlich von dem ersten Namen, den wir einfach abgekupfert haben und uns einen Scherz erlaubt haben – nicht, dass sie ein Scherz waren, aber wir dachten einfach, dass er lustig ist.

Dominic Garrini: Thatcher fand das ziemlich lustig.

Kevin Ku: Wir haben tatsächlich mit ihm darüber gesprochen.

Dominic Garrini: Wir haben auch einige Sachen von älteren Tag Teams übernommen. Einer unserer wichtigsten Moves ist natürlich der High and Low, der Total Elimination von den Eliminators. Aber weißt du, wir sind einfach nur Schüler. Wir sehen uns eine Menge Videos an, sei es älteres oder neueres Wrestling oder japanisches oder europäisches Wrestling. Wir versuchen, unsere Finger bei allem am Puls der Zeit zu haben. Das ist sehr wichtig für uns.

Katha (Wrestling-Infos.de): Kannst du euer Tag Team in ein paar Worten beschreiben?

Dominic Garrini: Violent.

Kevin Ku: Violent Bruisers

Dominic Garrini: Aggression. Aggression ist ein gutes Wort. Eine Vorwärtsdrang-Mentalität, immer aggressiv, immer nach vorne drängend, den Fuß auf dem Gas. Kardio, denn das ist etwas, worauf wir stolz sind, dass wir so lange durchhalten können.

Kevin Ku: Wir hatten sogar schon ein Tag Team Iron Man Match. Ich glaube nicht, dass das viele Leute sagen können.

Katha (Wrestling-Infos.de): Was macht eurer Meinung nach ein gutes Tag Team aus?

Kevin Ku: Ich denke, das Wichtigste ist das Verständnis füreinander. Ich und Dom reden jeden Tag über Wrestling und das Leben im Allgemeinen. Wir haben ein sehr gutes Verständnis auf persönlicher und professioneller Ebene, was das Wrestling angeht, und wir verstehen, dass wir zwar Singles-Wrestler sein können, aber wir bevorzugen es, Tag Team-Wrestler zu sein. Es gibt so viele Tag Teams, die einfach zusammengewürfelt werden und nicht verstehen, dass es eine Partnerschaft ist. Sie gehen einfach von dem aus, was sie als Singles-Wrestler machen, sie sind nur zwei Individuen.

Dominic Garrini: Der Zusammenhalt ist wirklich das Wichtigste. Für mich bedeutet gutes Tag Team-Wrestling nicht, dass ein Typ einen Move macht und ein anderer einen anderen. Es geht darum, dass zwei Typen zusammenarbeiten, um dieses Bild zu schaffen. Ich habe an einem Seminar mit einem Wrestler teilgenommen, und er hat darüber gesprochen, dass Tag Team-Wrestling so viel einzigartiger ist als Singles-Wrestling. Beim Singles-Wrestling hat man im Wesentlichen drei Farben zur Auswahl, wenn man malt. Man hat eine rote, eine blaue und eine gelbe Farbe. Das sind die beiden Kämpfer im Match und der Referee. Bei einem Tag Team-Match hingegen hat man vier verschiedene Wrestler zur Auswahl, vier verschiedene Wrestler und den Referee. Du hast also fünf verschiedene Farben. Beim Tag Team-Wrestling kann man ein viel kompletteres und vollständigeres Bild malen. Wenn ich hier nur Rot und Blau verwende, anstatt sie zu mischen, um eine neue Farbe zu schaffen, ist es nicht so lebendig. Man nutzt nicht alle Ressourcen aus.

Katha (Wrestling-Infos.de): Eine interessante Erklärung. Bald kommt ihr nach Deutschland. Worauf freut ihr euch am meisten beim diesjährigen wXw World Tag Team Festival?

Kevin Ku: Bei unserem ersten Mal sind wir leider in der ersten Runde ausgeschieden. Dieses Jahr ist es ein bisschen anders, da es ein Round Robin-Turnier ist. Wir freuen uns, dass wir es mit so ziemlich jedem da drin aufnehmen können. Das diesjährige Teilnehmerfeld ist wirklich groß und wirklich verrückt. Es ist cool, dass die wXw wieder internationale Tag Teams einladen konnte. Das ist wirklich cool. Wir freuen uns also darauf, alle zu sehen und die Energie des deutschen Publikums zu spüren. Und ich bin begeistert, dass ich mehr Zeit dort verbringen kann, denn ich war nur dreizehn Stunden dort, bevor ich zurück nach Großbritannien musste. Ich freue mich darauf, einfach abzuhängen.

Dominic Garrini: Ja, es ist einfach eine Fortsetzung dessen, was wir 2019 begonnen haben. Wir waren ein sehr später Verletzungsersatz für das Turnier. Ich sollte schon für Ambition rüberkommen. Kevin war zu der Zeit gerade im Urlaub in Großbritannien. Es stellte sich heraus, dass das Tag-Turnier 2019 das am meisten vom Pech verfolgteste Turnier aller Zeiten war. Jeden zweiten Tag passierte etwas. Es hat alles perfekt geklappt. Ich wollte dort sein, Kevin wollte in Europa sein, also haben wir in letzter Sekunde einen Platz im Turnier bekommen. Wir freuen uns wirklich, dass wir diesmal mehr Vorbereitungszeit haben. Wir freuen uns darauf, mehr als ein garantiertes Match zu haben, natürlich mit dem Round Robin-Format, und wir freuen uns wirklich darauf, den europäischen Zuschauern und insbesondere den deutschen Zuschauern zu zeigen, wie wir seit 2019 gewachsen sind. Einige Leute würden sagen, dass Wachstum für viele Leute in den letzten Jahren wegen der Pandemie und der Unterbrechung des Wrestlings nicht wirklich stattgefunden hat, aber für Kevin und mich war Wrestling nur für ein paar Monate weg. Wir waren sofort wieder dabei. Während der Pandemie haben wir jeden Tag miteinander geredet, wir haben uns gegenseitig Filmmaterial geschickt. Wir haben uns gefragt: Was können wir hier tun? Können wir das schaffen? Wie können wir besser werden? Ich glaube wirklich, dass wir zwei derjenigen sind, die besser aus der Pandemie herausgekommen sind, als wir in die Pandemie hineingegangen sind.

 

Kevin Ku: Ja, wir haben vieles an uns selbst neu bewertet. Zum Beispiel haben wir beide unsere Ernährung und unseren Trainingsstil viel ernster genommen.

Dominic Garrini: Ich bin ganz anders. Ich trage jetzt sogar Schuhe. [lacht] Wir sind einfach sehr gewachsen, und ich freue mich wirklich, dass Kevin und ich dieses Wachstum dort zeigen können. Und ich freue mich, zu reisen. Wir waren fast zwei Jahre lang nicht in der Lage, internationale Reisen zu machen. Die Möglichkeit, dorthin zu reisen – wir werden in der Woche vor Deutschland nach Großbritannien reisen – wir freuen uns einfach darauf, einen netten kleinen Europa-Trip zu machen, wie manche sagen würden.

Katha (Wrestling-Infos.de): Und auf welche Gegner freut ihr euch im Ring am meisten?

Kevin Ku: Für mich würde ich sagen CDK oder Abe und Irie [Anmerkung: Calamari Drunken Kings und Fuminore Abe & Shigehiro Irie].

Dominic Garrini: Ja, Abe und Irie sind für mich wahrscheinlich die Nummer eins. Abe hat einen sehr ähnlichen Grappling-Stil wie ich. Er ist in Japan eine Legende für diesen Kampfstil. Die Möglichkeit, mein Grappling gegen sein Grappling zu testen, wäre gegeben. Außerdem wäre mein Wrestling-Ersatzvater Erick Stevens sehr eifersüchtig, wenn ich gegen Abe wrestlen dürfte. Außerdem freue ich mich schon sehr auf ihre Version von Sanity mit Eric Young und Alexander Wolfe/Axel Tischer. Ich würde mich wirklich freuen, mit ihnen zu wrestlen, denn Axel ist ein Gründungsmitglied von Ringkampf. Damit schließt sich der Kreis zur Geschichte unserer Gründung. Ich habe Eric Young erst vor ein paar Wochen hier in Amerika bei einem Independent-Termin getroffen, und er ist wirklich großartig. Ich würde also gerne gegen sie wrestlen. Außerdem weiß ich, dass es nicht die kompletten Arrows of Hungary sind, aber wir würden sie gerne den Sieg von den Arrows zurückholen, nachdem sie uns 2019 geschlagen haben.

Katha (Wrestling-Infos.de): Freut ihr euch auf ein Rematch?

Kevin Ku: Wir hatten gehofft, dass es die kompletten Arrows of Hungary sein würden, aber Verletzungen passieren und das ist bedauerlich. Wir sind wirklich aufgeregt, einfach bei allem mitzumischen. Es ist so anders als bei den amerikanischen Wrestling-Fans – die europäischen Wrestling-Fans sind einfach viel mehr dabei. Sie sind viel lauter und haben einzigartige Rufe, an denen wir glücklicherweise teilhaben durften. Also, ich freue mich wirklich sehr darauf.

Dominic Garrini: Jede Indie-Show in Europa ist sehr interaktiv, mit lauten Rufen. In Amerika ist das nicht ganz so, vor allem nicht in einer Post-COVID-Welt. Wir konnten den PPV All Out von AEW besuchen. Bei solchen Shows geht es sehr laut zu, aber manchmal wird eine gewöhnliche Indie-Show hier nicht so laut, wie es in Deutschland der Fall ist.

Katha (Wrestling-Infos.de): Wo wir gerade bei den Unterschieden sind, was mögt ihr am Wrestling in Deutschland und was nicht?

Kevin Ku: Äh, ich meine, das ist schwer, weil ich dort nur einmal für das Tag-Turnier 2019 gewrestlet habe…

Katha (Wrestling-Infos.de): Vielleicht dann in Europa?

Kevin Ku: Über Europa im Allgemeinen kann ich nicht wirklich was Schlechtes sagen, weil ich meine Zeit dort wirklich genossen habe, sowohl als Fan als auch als Wrestler bei den Shows. Es scheint nur so, dass viele – ich will niemandem auf die Füße treten, aber ich habe das Gefühl, dass viele europäische Promoter die Talente ein bisschen besser behandeln. Einfach, weil es mehr selbstverständlich ist, dass man sich in Europa um den Transport kümmert. Und es ist viel einfacher, dort herumzukommen als in Amerika. Wenn ich mit Leuten von drüben spreche, die hierher kommen, sagen sie: „Oh, wir haben eine vierstündige Fahrt, und das ist die längste Fahrt, die wir da drüben machen müssen.“ Wovon redest du? Das ist schrecklich? Das ist ein Traum für uns. Eine vierstündige Fahrt, das ist gar nichts. Also, ich denke, das ist eine große Sache. Das ist etwas anderes. Bei vielen Veranstaltern hier ist es manchmal wie Zähne ziehen, nur um an Benzingeld zu kommen, denn im Moment sind die Benzinpreise in Amerika ziemlich schrecklich. Wo ich wohne, in Chicago, einer ziemlich großen Metropole, kostet der Sprit 5 Dollar pro Gallone oder so ähnlich. Das ist nur für normales Benzin. Das Reisen wird immer schwieriger. Die Fluggesellschaften stellen Flüge ein, weil sie nicht genug Piloten haben. Es wird immer schwieriger, und man kann nicht mit dem Bus oder dem Zug von einem Staat in den anderen fahren, weil sie so weit voneinander entfernt sind. Im Gegensatz dazu ist es in Europa ziemlich einfach, den Zug zu nehmen.

Dominic Garrini: Die Verkehrssysteme in Europa sind viel durchdachter und besser als hier in Amerika. In Amerika sind die Transportsysteme in der Regel für Großstädte reserviert, aber um aus einer Großstadt an einen anderen Ort zu gelangen, muss man entweder fliegen oder eine lange Fahrt auf sich nehmen. Es gibt wirklich keine andere Möglichkeit wie das Zugsystem, das Europa hat. Es ist absolut besser als alle Verkehrsmittel, die Amerika hat. In Amerika geht es sehr stark nach dem Motto „Was tust du jetzt für mich?“, weshalb die Fluggesellschaften die Bahnindustrie hier übernommen und zerstört haben. Wir freuen uns darauf, nach Europa zu kommen. Allein schon wegen der Interaktion mit den Fans. Beim letzten Mal haben sie so viele coole Sachen zusätzlich zum Turnier gemacht – das Bowling-Turnier, die Fans sind direkt am Ring und bringen sich immer ein. Sie sind bei jeder Show dabei und machen etwas. wXw macht einen tollen Job. Sie haben eine Menge in dieses Wochenende gesteckt. Wir haben die Tag League, Femme Fatales, die We love Wrestling Wild Card Edition. Sie haben so viele coole Sachen am Laufen und so viele Anreize für die Fans, nicht nur zu kommen, sondern bei all diesen Shows interaktiv zu sein. Viele Leute haben mich gefragt, was mein Lieblingsmatch war, das ich jemals live gesehen habe, und das war bei der Tag League im Jahr 2019. Ich glaube, es war Nacht 2, Bobby Gunns wrestlete gegen Tim Thatcher. Es war nicht einmal wie – das Match ist großartig, aber die Fans in der Arena waren so unglaublich, dass sie wollten, dass Tim Bobby besiegt, was das Match noch besser gemacht hat. Kevin und ich freuen uns auf jeden Fall auf eine solche Atmosphäre und darauf, eine solche Atmosphäre zu erzeugen.

Katha (Wrestling-Infos.de): Ich mache einen AEW-Podcast, also muss ich fragen – Ihr wart in einer Episode von Dark Elevation in einem 10 Man Tag-Match. Wie war eure Erfahrung mit AEW?

Kevin Ku: Es war eigentlich gut. Sie behandeln jeden dort ziemlich gut. Wir hatten nie das Gefühl, mit niemandem reden zu können, weil wir so viele Freunde dort haben und sie uns sehr entgegengekommen sind. Man hat nicht das Gefühl, dass man zu jemandem wie Punk oder Chris Jericho nicht „Hallo“ sagen kann. Jeder ist dort sehr gastfreundlich. Das war super cool. Aber um darauf zurückzukommen – es war sehr einschüchternd, einfach weil wir Big Show dort hinten herumlaufen sehen, Mark Henry. Und wir wollen niemandem auf die Zehen treten, denn wer sind wir? Wir waren nur da, um einen Job für sie zu erledigen. Wir waren dort kein gesigntes Talent. Offensichtlich war es ein recht kurzes Match. Wir glauben nicht, dass wir zeigen konnten, wer wir als Individuen sind, aber so ist das manchmal.

Dominic Garrini: Ich habe mit BJ Whitmer, dem Produzenten von AEW, gesprochen, als wir das Match hatten, und er meinte: „Hey Mann, tut mir leid, dass ihr nicht mehr reinbekommen habt.“ Ich sagte: „Geht ein Komparse zu Tom Cruise und sagt: Hey Mann, kann ich ein paar Zeilen in diesem Film haben?“ Nein, wir sind da, um einen Job zu machen. Wir sind da, um innerhalb ihrer Parameter zu arbeiten. In diesem Match haben wir das getan, aber wir hätten gerne eine weitere Chance zu wrestlen und zu zeigen, was wir können und wie wir AEW mehr von Nutzen sein können. Das ist so eine Sache, je mehr AEW wächst, desto mehr wächst ROH innerhalb von All Elite Wrestling. Es gibt hoffentlich etwas, das wir dort erreichen und tun können. Wir glauben, dass wir im Moment ein Top-Tag-Team in der Welt des professionellen Wrestlings sind und wir denken, dass wir ihrer Tag-Division viel bieten könnten. Es ist alles eine Frage der Zeit und des Ortes. Das ist das Wichtigste im Wrestling: Es geht darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Katha (Wrestling-Infos.de): Apropos Ziele – was sind eure Ziele als Tag Team neben dem Sieg im World Tag Team Festival?

Kevin Ku: Ich meine, ganz ehrlich, seit ich und Dom angefangen haben, war es unsere Mission, Tag Team-Wrestling relevant zu machen. Ich weiß, dass viele Leute das sagen, aber wir meinen es wirklich so. Wir sind hinter den Kulissen, wir drängen darauf, dass jüngere Tag Teams in größere Shows kommen, in denen wir sind. Vor allem im Fernsehen ist Tag Team-Wrestling immer ein bisschen im Hintergrund. Manchmal bekommen sie nicht so viel Zeit, Main-Event-Matches und solche Sachen. Aber Tag Team-Wrestling ist so viel interessanter für mich, weil da vier Leute gleichzeitig drin sind. Es gibt so viele verschiedene Geschichten, die man in einem einzigen Match erzählen kann. Wir wollen also einfach nur, dass es relevant ist, ehrlich gesagt. FTR hat das ganz gut hinbekommen, aber ich habe das Gefühl, dass sie das nur bis zu einem gewissen Grad mit dem Fernsehprodukt schaffen können. In der Independent-Szene sind wir überall präsent. Wir wollen also als das beste Tag Team der Welt gesehen werden.

Dominic Garrini: Ja, wie Kevin schon sagte, hat FTR das Profil des Tag Team-Wrestlings auf der Fernsehebene wirklich erhöht und ich denke, dass wir einen großen Teil davon auf der Independent-Ebene geleistet haben. IWTV ist der größte Streaming-Service für Independent-Wrestling in der Welt. Wir wurden drei Mal zum IWTV Tag Team des Jahres gewählt, von den Fans. Sie wissen also ganz klar, dass da etwas im Gange ist, und sie halten uns für die Besten. Unsere Aufgabe in den letzten zwei Jahren war es, einen IWTV World Tag Team Championship Titel einzuführen, was sie gerade getan haben. Unser Ziel ist es, die Arbeit, die wir geleistet haben, fortzusetzen. Seit 2019 haben wir die amerikanische Tag Team-Szene auf der Independent-Ebene neu aufgebaut. Ich glaube wirklich, dass die Leute uns immer noch als Tag Team sehen, auch wenn wir unsere Sachen als Singles gemacht haben, und das ist es, was wir wollen. Wir wollen als Tag Team wahrgenommen werden und wir wollen, dass die Leute sagen, wir wollen Violence Is Forever, weil sie die Besten der Welt sind. Ich glaube nicht, dass es auf der Independent-Ebene viele gibt, die mit uns vergleichbar sind. Und dann wollen wir uns auf nationaler Ebene mit Teams wie FTR, Motor City Machine Guns und so weiter messen.

Katha (Wrestling-Infos.de): Team Filthy macht sich auf den Weg zu New Japan Pro Wrestling. Habt ihr vor, diesem Beispiel zu folgen?

Kevin Ku: Hoffentlich. Tom [Anm.: Tom Lawlor] ist ein sehr enger Freund von uns. Wir sprechen ziemlich oft mit ihm. Wir haben ihn sogar erst letztes Wochenende gesehen. New Japan ist ein großes Ziel für uns, einfach weil wir japanisches Wrestling lieben. Wir wollen einfach nur in Japan wrestlen, wann immer das für uns möglich ist – denn Visa sind heutzutage schwer zu bekommen, besonders in Japan. Sie sind immer noch abgeschottet, erst bei der letzten Show von New Japan durften die Fans jubeln, was verrückt ist.

Dominic Garrini: 30 Monate.

Kevin Ku: Also hoffen wir, dass wir dorthin kommen können. Wir versuchen, uns nicht zu sehr damit zu beschäftigen. Wir versuchen, an die Gegenwart zu denken und an das, was wir jetzt kontrollieren können.

Dominic Garrini: Wir sind sehr gut mit Daniel Garcia von AEW befreundet und ich habe ein Interview mit ihm gehört. Er hat gesagt, dass er weniger Erfolg hatte, als er Ziele verfolgte, wie als er sich einfach von den Zielen finden ließ. Ich habe Kevin dieses Zitat geschickt, und das war sozusagen die zweite Hälfte unseres Jahres. Wir jagen nicht aktiv etwas hinterher. Wir machen einfach unser eigenes Ding und lassen die Dinge auf uns zukommen. So sehen wir das. Was das Team Filthy angeht, so waren wir sozusagen das Original in der MLW und dann gab es ungefähr 9 Millionen Ableger des Team Filthy. Das ist Toms Witz, dass es 9 Millionen verschiedene Versionen dieses Teams gibt. Wenn New Japan der Meinung wäre, dass wir in diese Vision von Team Filthy passen, würden wir das mehr als begrüßen.

Katha (Wrestling-Infos.de): Wenn alle „verbotenen Türen“ offen wären, was wären eure Traumgegner?

Kevin Ku: Für eine sehr, sehr lange Zeit waren es Red Dragon, Bobby und Kyle.

Dominic Garrini: Offensichtlich hat Kyle im Moment mit einigen Verletzungen zu kämpfen, also ist das etwas in den Hintergrund gerückt.

Kevin Ku: Wenn es jemals passieren könnte – Bryan Danielson und Jon Moxley. Ich denke, das wäre absolut unglaublich, denn wir haben viel von dem, was wir am Wrestling lieben, von Bryan Danielson übernommen. Ganz allgemein von Ring of Honor aus den frühen 2000er Jahren.

Dominic Garrini: Drei weitere echte Tag-Matches, die so etwas wie Traum-Tag-Matches für uns sind – und dann werde ich ein einzelnes Match für mich anführen – aber drei weitere Traum-Tag-Matches wären – es wurde immer viel über uns und FTR gesprochen. Es ist eine Idee, die seit fast zwei Jahren herumgeistert. Wir würden gerne die Besten aus dem Signed-Bereich gegen die Besten aus dem Independent-Bereich antreten lassen. Der Ball liegt dabei in ihrem Feld. Wir haben von vielen Promotern gehört, die versucht haben, das auf die Beine zu stellen. Es liegt also ganz an FTR, ob sie auf diese Promoter eingehen und es passieren lassen wollen. Ein weiteres Team, gegen das Kevin und ich gerne antreten würden, wären die Motor City Machine Guns, Alex Shelley und Chris Sabin. Sie sind ein Top-Tag-Team, wenn wir an den modernen Indie-Wrestling-Tag-Stil denken. Ich habe gegen Alex in einem Singles-Match gewrestlet. Wir sind ziemlich eng mit Alex befreundet und wir wissen, dass er das gerne machen würde. Es ist nur alles: Wann und wo und wie? Und dann sind die Briscoe Brothers für unser Fandom wahrscheinlich eines der größten Tag-Teams aller Zeiten. Wir würden uns also freuen, wenn wir gegen Mark und Jay wrestlen könnten. Und dann noch eine weitere Anspielung auf unsere Liebe zum alten Ring of Honor-Wrestling – ich baue einen Großteil meiner Angriffe auf Samoa Joe auf. Ich würde liebend gerne gegen Samoa Joe antreten, in jeder Art von Match, in jeder Form.

Katha (Wrestling-Infos.de): Gibt es japanische Tag-Teams, gegen die ihr gerne wrestlen würdet?

Kevin Ku: Viele Leute haben uns gefragt, ob wir gegen die Astronauts [Anm.: Fuminori Abe und Takuya Nomura] wrestlen wollen.

Dominic Garrini: Ja. Wenn wir in Japan ein Tag-Team-Match machen würden, wären die Astronauts ganz vorne mit dabei. Strong Hearts wären auch ziemlich cool.

Kevin Ku: Ja, Strong Hearts wären cool. Ich habe das Gefühl, dass es eine große Lücke in der Junior Tag Team Division in New Japan gibt. Ich meine, wir sind technisch gesehen Junioren, ich glaube, wir sind die Gewichtsklasse. (lacht)

Dominic Garrini: Es würde mir nichts ausmachen, gegen TJP und Francesco Akira, United Empire, zu wrestlen. Sie sind die aktuellen New Japan Junior Heavyweight Tag Champs. Und vor der Auflösung – SHO und YOH, aber die gibt es leider nicht mehr.

Katha (Wrestling-Infos.de): Ich habe eine Frage von einem meiner Teammitglieder an dich, Kevin. Dein erstes Match bei der IWE war gegen Ace Romero. Wann werden wir ein Rematch sehen und warum ausgerechnet in Oberhausen?

Kevin Ku: Ja, das ist lustig, dass er das tatsächlich wusste. Das war mein allererster Kampf überhaupt und ich habe ihm aus Versehen die Nase gebrochen. Ich glaube, er will mir dafür eine Quittung geben. Ich weiß es nicht, hoffentlich bald mal. Es ist ein Running Gag für eine Promotion namens Black Label Pro, dass ich mein jährliches, vertraglich verpflichtetes Singles Match habe, was ich dieses Jahr schon oft hatte. Vielleicht dort. In letzter Zeit hatte ich nur noch selten Singles Matches, weil wir uns auf Tag Team-Wrestling konzentrieren. Wir sagen nicht nein zu Singles-Matches, aber wir konzentrieren uns auf unser Tag Team.

Katha (Wrestling-Infos.de): Am Ende eines jeden Interviews stelle ich gerne eine random Frage: Wenn ihr mit einem anderen Tag Team den Partner tauschen könntet, welches wäre das?

Kevin Ku: Oh, Mann. Ich sage Dom, dass er in einem Tag Team mit Vinnie Massaro sein könnte, weil er ein italienischer Landsmann ist. Ich habe ihm gesagt, dass es für mich in Ordnung ist, wenn er mit ihm tauscht.

Dominic Garrini: Oh Gott, von Buffalo….

Kevin Ku: …Myung Jae Lee.

Dominic Garrini: Er ist ein neuerer Wrestler von Grapplers Anonymous in Buffalo [Anm.: Wrestling-Schule], aber er ist auch koreanischer Amerikaner und ich denke, dass Kim und Kevin ein tolles Tag-Team abgeben würden. Wenn wir große Namen nennen würden, würde ich wollen, dass Kevin ein Team mit Bryan Danielson bildet. Das ist sein Lieblingswrestler aller Zeiten.

Kevin Ku: Samoa Joe.

Dominic Garrini: Ja, also – ein Team mit Bryan Danielson, nur damit er es gemacht hat und diese Erfahrung machen kann. Er hat so viel von Bryan Danielson gelernt. Selbstverständliche hat er gerade gesagt, dass ich mich mit Samoa Joe zusammenschließen soll. Es ist einfach unser Fandom, seit wir aufgewachsen sind, und wir würden das feiern.

Katha (Wrestling-Infos.de): Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, meine Fragen zu beantworten. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, mit euch zu reden. Und an alle, die zusehen. Schaut euch auf jeden Fall unsere anderen Interviews zum wXw World Tag Team Festival an. Wir sehen uns alle beim nächsten Mal. Ciaui!

Englisch

Katha (Wrestling-Infos.de): Hello my lovely wrestling fans, it is Katha from Wrestling-Infos.de here and with me are Kevin Ku and Dominic Garrini from the Tag Team Violence Is Forever.
Hey, how are you?

Kevin Ku: Great.

Dominic Garrini: Good.

Katha (Wrestling-Infos.de): How was your 2022 so far?

Kevin Ku: Pretty good. Personally, professional rather busy.

Dominic Garrini: Very busy for us. We’re going with almost 75 matches so far this year. So, very busy wrestling year for us and very busy personally as well.

Katha (Wrestling-Infos.de): I’ve got some questions for you. First about you as a tag team. How did you two meet?

Kevin Ku: We met at a show, at a benefit show in Indiana called Dynamite Cup. Well, we met before that, but that’s when we officially became good friends and then we just were on more and more shows together. There was a pretty big lapse in the American independent scene in tag teams in general. So, we just decided that we would give it a go there.

Dominic Garrini: Yeah, it was one of those things, where we started a friendship and then we became closer and closer through time, realized that not only our wrestling views aligned, but our personal views aligned. We kind of became best friends out of it. And we really thought, what Kevin was saying, that there was a lapse on the American Indie Scene when it came to tag team wrestling. When we started teaming, it was during one of the bigger signing booms. A lot of teams are getting signed at NXT. AEW just gotten off the ground. A lot of the really good tag teams in North America were getting grabbed up. We saw that void and we decided we wanted to be part of that.

Katha (Wrestling-Infos.de): Was there instant chemistry in the ring between you?

Kevin Ku: Maybe not instant. It took us a little bit to get our feet beneath us. I think it was a month after teaming, we wrestled Aussie Open and that was one of the biggest tag teams we’d wrestled to date. It was a very big learning curve for us. We got thrown into the water and we had to either sink or swim. I’d like to think that we were swimming.

Dominic Garrini: Yeah, when we started, our first tag match was in August of 2018, but then we weren’t able to get consistent reps because we were a new tag team and Kevin and I we live far enough away from each other that it was not the easiest to book us as a tag team in terms of paying. It’s not financially possible for a lot of promoter at that time to bring in two guys to be a tag team from over 6 to 8 hours away from each other. There was a lot of plugging and playing and figuring everything out. Just shortly before, we had that work or that management size when we wrestled the WorkHorsemen for Black Label Pro. That was the first time Kevin and I felt that we had a good tag match. And then getting the chance to work with Mark and Kyle [Note: Mark Davies and Kyle Fletcher – Aussie Open], it showed us what we needed to get done and how we needed to improve. They gave us some of the greatest advice.

Katha (Wrestling-Infos.de): What was it?

Kevin Ku: Just to figure out what we do well and to hone in on that. We were kind of scattered brain and all over the place as to how we wanted to present ourselves and what we wanted to do in our matches – planning things and putting stuff together. They could tell that we’re rather new to tag team wrestling. We both had five years of singles wrestling under our belts before we started tag teaming. So, we knew that side of it, but tag team wrestling is so different. They just gave us the advice to figure out what we want to do and to make sure that’s as best as we can do it.

Katha (Wrestling-Infos.de): You first wrestled under a different name, Sadkampf. What is the story behind that name?

Kevin Ku: Just a joke. When we first started teaming, we didn’t know what we would call ourselves because we didn’t actually think that we would keep teaming consistently and be booked as much as we had been. People just kind of gravitated to the way we both wrestled, and we both compliment each other rather well. We were really into Ringkampf and stuff like that. So, we just put our own spin on it. It was literally just a joke that we told a promoter one time, that we were rather close with, and he just put it on the flyer and we thought “we’ll keep doing this until we figure something out”. That was another piece of advice that Davis and Fletcher gave to us, because we were just about to go over for 2019 for wXw: You guys gotta change that name.

Dominic Garrini: They said in the back: People know you guys are real, but they see that name and they think it’s almost like a joke. And it was. It was fun while it lasted. We sold some merchandise with the logos that Kevin made. It was a fun little jaunt. Even when we came over to the 2019 Tag Tournament the fans chanted it at us. That was fun, but it was just something that, if we want to be taken seriously as a tag team, we had to change the name. We had gone through some incarnations or some ideas and Violence is Forever kept sticking.

Katha (Wrestling-Infos.de): What is the story behind that0o9 name?

Kevin Ku: It’s kind of a twofold. I’m big into Hardcore music. There’s a band in America called Nails, and that’s a song of theirs. It goes along with how our styles are in wrestling, where we’re rather bruisers as we wrestle, and submission based as Dom is and I’ve become. People see our matches as being a bit more violent, so we just figured, we might as well keep going with it, because we’re just going to keep being violent.

Katha (Wrestling-Infos.de): You both have a martial arts background, right?

Kevin Ku: Dom has more of legitimate one. I did Taekwondo when I was younger and stuff like that.

Dominic Garrini: Yes, I have background in Brazilian Jiujitsu. Before I started in the pro wrestling world, I was very active in competitive Brazilian Jujitsu. I had over two hundred competition matches. I was ranked top ten in the world through the IBJJF, in their rankings, at one point. Pretty much before pro wrestling my life was competing in jujitsu, and then I kind of just transitioned it over to pro wrestling, which was my first love as a kid. I loved pro wrestling more than anything. Then I got to an American high school and pro wrestling wasn’t cool in 2005 anymore. I kind of fell into the amateur wrestling team. Then mixed martial arts was really booming at that point. So, I fell into that and then once I kind of started to get burned out from Brazilian Jiujitsu, prowrestling was there and it was something that I fell back in love with.

Katha (Wrestling-Infos.de): Is this the biggest influence of your wrestling style?

Dominic Garrini: It was. I was also trained by Johnny Gargano and Candice LeRae. They taught me very early in my pro wrestling career to mix the amateur or the jujitsu with the pro wrestling. When I first started back in 2016, that was the unique simplifier of me. People liked that idea. I’ve definitely grown as a wrestler and I probably do a little less jujitsu now, but I used to in my pro wrestling. It’s still always there and a thread and I always like to really mix it up with people that can grapple with me. We’re very good friends with Daniel Makabe and him and I just had a match that was mainly inspired by jujitsu and mixed martial arts. I do enjoy when I get to do matches like that.

Katha (Wrestling-Infos.de): Which tag teams influence you the most?

Dominic Garrini: I would say Ringkampf for sure. That would be one that comes to mind. Red Dragon, Bobby Fish and Kyle O’Reilly, we take a lot from them. We cite them as a massive influence. Anybody else?

Kevin Ku: As far as modern tag teams, I’d say those are two big ones. We obviously watch everything that we can, but I think our styles are best complemented by the modern tag teams that we just cited. And then we watch a lot of Japanese wrestling. You can see that when we wrestle quite a bit. But I would probably say that Ringkampf was big. Obviously from the first name that we kind of just ripped off and made a joke – not that they were a joke, but we just thought it was funny.

Dominic Garrini: Thatcher thought it was pretty funny.

Kevin Ku: We actually talked about it.

Dominic Garrini: We pull some stuff from older tag teams as well. Obviously one of our main moves is the High and Low, the Total Elimination from the Eliminators. But you know, we’re just very much students in the game. We watch a lot of tape, whether it be older wrestling, newer wrestling or Japanese wrestling, European wrestling. We kind of try to really have our fingers in the pulse of everything. That’s very important to us.

Katha (Wrestling-Infos.de): Can you describe your tag team in a few words?

Dominic Garrini: Violent.

Kevin Ku: Violent bruisers

Dominic Garrini: Aggression. Aggression is a good word. A press forward mentality, you know, always aggressive, always pressing forward, foot on the gas. Cardio, because that’s something we pride ourselves on, is being able to go as long as we can.

Kevin Ku: We’ve actually had a Tag Team Iron Man Match. Don’t think a lot of people can say.

Katha (Wrestling-Infos.de): What do you think makes a good tag team?

Kevin Ku: I think that most important is the understanding of each other. Me and Dom talk everyday about wrestling and life in general. We have a very good understanding on a personal and professional level as far as wrestling goes and we understand that we can be singles wrestlers, but we prefer being tag team wrestlers. There’s so many tag teams around the world that are just thrown together and they don’t understand that it’s a partnership. They just go off of what they do as singles wrestlers, so it’s just two individuals.

Dominic Garrini: Cohesion is really the big thing. To me, good tag team wrestling doesn’t mean one guy hits a move, one guy hits another move. It’s two guys working together to create that painting. I took a seminar with a pro wrestler and he talked about how tag team wrestling is so much more unique than a singles match. In a singles match you essentially have three colors to choose from when you’re painting. You have a red, a blue and a yellow. That’s the two guys in the match and the referee. Whereas in a tag team match you have four different wrestlers to choose from, four different players there and the referee. So you have five different colors. You can make a much more complete and full painting with tag team wrestling. If I’m just using red here and blue here as opposed to mixing them together to make a new color, it’s not as vibrant. You’re not using all the resources.

Katha (Wrestling-Infos.de): An interesting explanation. Soon you will come to Germany. What are you looking for the most in this year’s wXw World Tag Team Festival?

Kevin Ku: Unfortunately, in our first year we were out the first round. This year to my understanding is a bit different where it’s a round Robin tournament. We’re excited that we get to mix it up with pretty much everyone in there. This year’s field is really big and really insane. It’s cool that they’re able to bring over international tag teams again, to do this. That’s really cool. So, we’re excited to see everyone, feel the energy of the German crowd. And I’m stoked to get to spend more time there, because I was only there for 13 hours before I had to go back to the UK. I’m excited just to hang out.

Dominic Garrini: Yeah, it’s just a continuation of what we started in 2019. We were a very late injury replacement for the tournament. I was already coming over for Ambition. Kevin was actually vacationing in the UK at the time. It turned out that 2019 tag tournament was the most snakebitten tournament of all time with things happening every other day. It all worked out perfect. I was going to be over there, Kevin was going to be in Europe, so we got a last second spot in the tournament. We’re really excited to have more prep time. We’re excited to have more than one guaranteed match, obviously with the round Robin format and we’re really excited to show the European crowd, and especially the German crowd, how we’ve grown since 2019. Some people would say that growth didn’t really happen for a lot of people over the last couple years because of the pandemic and wrestling shutting down, but wrestling only shut down for Kevin and I for a few months. We were right back at it. During the pandemic, we talked every day, we were sending each other footage. We were saying, what can we do here? Can we do this? How can we get better? I really think that we are two of the individuals that actually came out of the pandemic better than what we went into the pandemic with.

Kevin Ku: Yeah, we we’ve reevaluated a lot about ourselves. Like we both took our nutrition and our training styles a lot more seriously.

Dominic Garrini: I am a lot different. I actually wear shoes now. [laughs] We’ve just grown a lot and I’m really excited for Kevin and I showing that growth over there. And I’d be really excited to spend some time traveling. We weren’t able to do international travel for over almost two full years. So the ability to go over there – we’re going to go to the UK the week before Germany – we’re just really excited to have a nice little European vacation as some would say.

Katha (Wrestling-Infos.de): And whom are the opponents you look most forward meeting in the ring?

Kevin Ku: For me, I would say CDK or Abe and Irie [Note: Calamari Drunken Kings and Fuminore Abe & Shigehiro Irie].

Dominic Garrini: Yeah, Abe and Irie are probably number one for me. Abe has a very similar grappling style to me. He’s a legend in Japan for that grappling style. The ability to test my grappling versus his grappling would be there. Plus, my surrogate wrestling father, Erick Stevens, would be highly jealous if I get to wrestle Abe. As well, I’m actually really looking forward to their version of Sanity with Eric Young and Alexander Wolfe/Axel Tischer. I would be really excited to wrestle them as Axel is an initial Ringkampf member. That kind of pulls that story of our creation back full circle. I just met Eric Young a couple weeks ago here in America doing an independent date and he is very awesome. So, I’d love to wrestle them. Plus, I know it’s not the full Arrows of Hungary, but we’d love to maybe get that one back on the Arrows after they beat us in 2019.

Katha (Wrestling-Infos.de): Are you looking forward to a rematch?

Kevin Ku: We were hoping that, it was going to be the full Arrow of Hungary, but injuries happen and that’s unfortunate. We’re really excited just to get in the mix of everything. It’s so different than American wrestling fans – the European wrestling fans are just so much more with it. They’re so much louder and they have the unique chants and stuff like that, which we were fortunate to be a part of. So, just really excited for that.

Dominic Garrini: Every indie show in Europe is very interactive, loud chants. It’s not quite like that in America, especially in a post COVID world. We were able to attend AEWs PPV All Out. Shows like that get very loud, but sometimes your run-of-the-mill Indie show here doesn’t get as rowdy as the stuff over there gets.

Katha (Wrestling-Infos.de): Speaking about the differences, what do you like and dislike about the wrestling in Germany?

Kevin Ku: Uh, I mean, it’s hard, because I’ve only wrestled there once for the tag tournament in 2019…

Katha (Wrestling-Infos.de): Perhaps than in Europe?

Kevin Ku: Europe in general I can’t really say a lot of dislikes because I really enjoyed my time there, going to show as a fan and as a wrestler. It just seems like a lot of –  not throwing one under the bus, but I feel like a lot of European promoters treat talent a bit better. Just because it’s more understood that your transportation is taken care of in Europe. And it’s a lot easier to get around there than it is in America. When I talk to people from over there, that are coming here, they are like “Oh, we have like a four hour drive and that’s the longest drive we have to do over there.” What are you talking about? This is terrible? That’s a dream for us. A four hour drive that ain’t nothing. So, I think that that’s a big thing. That’s different. With a lot of promoters here it is like pulling teeth sometimes just to get gas money, because right now gas prices in America are pretty terrible. Where I live, in Chicago, which is a rather big metropolitan city, it’s $5 a gallon, something like that. That’s just for regular. It’s getting tough for traveling. Airlines are shutting down flights because they don’t have enough pilots to fly or anything like that. It’s becoming harder and harder and you can’t take a bus or a train from one state to another for your booking because they’re so far apart. As opposed over there, it’s rather easy to take the train.

Dominic Garrini: The transportation systems in Europe are entirely more well thought out and better than here in America. In America the transportation systems are usually reserved for metropolitan cities, but getting out of a metropolitan city to one place or another, it’s a flight or a long drive. There really is no other option like the train system that Europe has. It is entirely better than any kind of transportation America had. America is very much like a “what are you doing for me now?” thing, which is why the airlines took over and killed the rail industry here.
We look forward coming over to Europe. Just the interaction with the fans. Last time they did so much cool stuff in addition to the tournament – the bowling tournament, the fans are right on top of the ring, chanting always. They are at every show doing stuff. wXw does a great job. They put a lot into this weekend. We have the Tag League, you have Femme Fatales, you have the We love Wrestling Wild Card Edition. They have so much cool stuff going on and so much incentive for fans to not only come out but be interactive for all of those shows. A lot of people asked me what my favorite match I ever watched live was and it comes back to being at Tag League in 2019. I believe it was night 2, Bobby Gunns wrestled Tim Thatcher. It wasn’t even like – the match is great, but the fans in the arena were so amazing towards wanting to see Tim beat Bobby that made that match that much better. Kevin and I are definitely looking forward to getting that kind of environment and wrestle to get that kind of environment.

Katha (Wrestling-Infos.de): I’m doing an AEW podcast, so I have to ask – You were on an episode of Dark Elevation in a 10 Man Tag Match. How was your experience with AEW?

Kevin Ku: It was quite good actually. They treat everyone there rather well. We never felt like we couldn’t talk to anyone, because we have so many friends there and they were very accommodating to us. You don’t feel like you can’t say “Hi” to someone like Punk, you can’t say “Hi” to Chris Jericho. Everyone is very welcoming there. That was super cool. But going back to that – it was very intimidating, just because we see Big Show walking around back there, Mark Henry back there. And like, we don’t want to step on toes because who are we at the end of the day? We’re just there to do a job for them. We’re not assigned talent there. Obviously, it was a rather short match. We don’t think that we got to showcase who we were as individuals, but that’s kind of how it goes sometimes.

Dominic Garrini: I talked with BJ Whitmer, who is a producer for AEW, when we did the match and he was like “Hey man, sorry you guys didn’t get more in.” The line, I said, was “Does an extra actor go to Tom Cruise and say: Hey man, can I have some lines in this movie?” No, we’re there to do a job. We’re there to work within their parameters. In that match we did that, but we’d love another chance to work and show what we can do and show how we can be more beneficial to AEW. That’s one of those things, the more AEW continues to grow, the more the ROH brand continues to grow within All Elite Wrestling. There’s hopefully something that we can obtain and do. We do think that we are a top level tag team in the world of professional wrestling right now and we think that we could offer a lot to their tag division. It’s all about time and place. That’s what in wrestling is most important: It’s about being at the right place at the right time.

Katha (Wrestling-Infos.de): Talking about goals – what are your goals as tag team besides winning the World Tag Team Festival?

Kevin Ku: I mean, quite honestly, it’s been the mission since me and Dom first started, it’s been that we want to make tag team wrestling relevant. I know a lot of people say it, but we really mean it. We’re behind the scenes and stuff, we push for younger tag teams to get on bigger shows we’re on. Especially on TV tag team wrestling is always just kind of in the background. Sometimes they don’t get as much time, main event matches and stuff like that. But tag team wrestling is so much more interesting to me because there’s four individuals in there at one time. There’s so many different stories that you can tell in in one match. So, we just want to make it relevant, honestly. FTR has done quite well with that, but I feel like they can only do it to a certain extent on the television product. We’re everywhere on the independent scene. So, we want to be seen as the best tag team in the world.

Dominic Garrini: Yeah and like Kevin was saying, FTR’s really raised the profile of tag team wrestling on the television level and I think that we’ve done a lot of that on the independent level. IWTV is the biggest streaming service regarding independent wrestling in the world. We are three time defending IWTV tag team of the year as voted by the fans. So clearly, they know there’s something going there, where they think we’re the best. Our chore over the last two years has been to get an IWTV World Tag Team Championship title introduced, which they just did. Our goal is to continue the work, that we’ve done. For us since 2019 it’s all been groundwork of rebuilding the American tag team scene on the independent level. I really think that even though we’ve gone and done our stuff as singles, people still see us as a tag team and that’s what we want. We want to be noticed as a tag team and we want people to say, we want Violence Is Forever, because they are the best in the world. On the independent level I don’t really think there’s many that compare to us. And then it would just be, testing ourselves on a national level against teams like FTR, against Motor City Machine Guns, teams like that.

Katha (Wrestling-Infos.de): Team Filthy is making its way into New Japan Pro Wrestling. Do you plan to follow suit?

Kevin Ku: Hopefully. Tom [Note: Tom Lawlor] is a very close friend of ours. We speak with him quite often. We actually just saw him this past weekend. New Japan is a big goal for us just because we love Japanese wrestling. Just wrestling in Japan in general, whenever that can happen for us – because Visas are a bit hard to come by these days, especially in Japan. They are still so closed off and they literally just had fans be able to cheer at New Japan shows this past show, which is crazy.

Dominic Garrini: 30 month.

Kevin Ku: So we’re hoping that we can get over there. We try not to dwell too much on that. We try to think about the present and what we can control now.

Dominic Garrini: We’re really good friends with Daniel Garcia from AEW and I listened to an interview with him. He had said, that when he was chasing goals, he seemed to find less success, then when he just let the goals find him. I sent Kevin that quote and that’s kind of been the second-half of our year. We’re really not actively chasing anything. We’re just doing our own thing and letting stuff come to us. That’s really how we look at it. When it comes to Team Filthy, we were kind of the original in MLW and then there’s been about 9 million offshoots of Team Filthy. It’s Toms joke to us, that there’s 9 million different versions of this team. If New Japan, if we were to see fit, that we would fit that vision of Team Filthy for them, we would more than welcome it.

Katha (Wrestling-Infos.de): If all “forbidden doors” were open, what would your dream opponents be?

Kevin Ku: For a very, very long time it was Red Dragon, Bobby and Kyle.

Dominic Garrini: Obviously, Kyle is going through some injury stuff right now, so that one is kind of on the back burner.

Kevin Ku: If it could happen ever – Bryan Danielson and Jon Moxley. I think that would be absolutely incredible, because we pattern a lot of what we love of wrestling from Bryan Danielson. Just early 2000s Ring of Honor in general.

Dominic Garrini: Three other real tag matches that are kind of dream tag matches for us – and then I’ll hit a single match for me – but three other dream tag matches would be – there’s always been a lot of talk about us and FTR. It’s kind of been a beat around idea for almost two full years. We’d love to test the best in the signed realm versus best on the independent. The ball is in their court on that. We’ve known of many promoters, that have tried to set it up. So, that is completely on them, if they want to respond to those promoters and make that happen. Another team that would mean a lot for Kevin and I to wrestle, would be the Motor City Machine Guns, Alex Shelley and Chris Sabin. They are a top tag team when we think about the modern indie wrestling tag style. I have wrestled Alex in a singles match. We’re pretty close friends with Alex and we know that he’d like to make that happen. It’s just all: When and where and how? And then for us, back in our fandom, the Briscoe Brothers are quite possibly one of the greatest tag teams of time and space. So, for us to wrestle Mark and Jay, we would love that as well. And then just one more piggyback on our love of old Ring of Honor Wrestling – I build a lot of my offense on Samoa Joe. I would love to wrestle Samoa Joe in any kind of match, in any kind of form.

Katha (Wrestling-Infos.de): Are there any Japanese wrestling tag teams you like to wrestle against?

Kevin Ku: A lot of people have been asking us to wrestle Astronauts [Note: Fuminori Abe and Takuya Nomura].

Dominic Garrini: Yeah. If we were going to do a tag team match in Japan, Astronauts would be right up there. Strong Hearts would be pretty cool too.

Kevin Ku: Yeah, Strong Hearts would be cool. I feel like there’s a big void in the Junior Tag Team Division in New Japan. I mean, we’re technically juniors, I think we’re the weight class. [laughs]

Dominic Garrini: I wouldn’t mind wrestling TJP and Francesco Akira, United Empire, over there. They are the current New Japan Junior Heavyweight Tag Champs. And prior breaking up – SHO and YOH, but they are no more, sadly.

Katha (Wrestling-Infos.de): I have a question from one of my team members, for you Kevin. Your first match at IWE was against Ace Romero. When will we see a rematch and why will it be in Oberhausen?

Kevin Ku: Yeah, that’s funny, that they actually knew that. That was my very first match ever in general and I busted open his nose accidentally. I think he wants to give me a receipt for that. I don’t know, hopefully sometime soon. It’s a running joke for a promotion called Black Label Pro that I have my yearly contractually obligated singles match, which I’ve had a lot this year with them. Maybe there. It’s kind of few and far between, that I’ve been having singles matches recently, just because we’re focused on tag team wrestling. We’re not going to say no to singles matches, but we’re focused as a tag team.

Katha (Wrestling-Infos.de): At the end of every interview I like to ask a random question: If you could switch partner with another zag team, which one would that be?

Kevin Ku: Oh, man. I’ll tell Dom that he could be in a tag team with Vinnie Massaro, at the West Coast, because he’s a fellow Italian. I told him that’s who I’m OK with him switching with.

Dominic Garrini: Oh gosh, from Buffalo….

Kevin Ku: …Myung Jae Lee.

Dominic Garrini: He’s a newer wrestler out of Grapplers Anonymous in Buffalo [Note: Wrestling School], but he’s also Korean American and I do think Kim and Kevin would make a great tag team. If we were doing more big names, I would want Kevin to team with Bryan Danielson. It’s his favorite wrestler of all time.

Kevin Ku: Samoa Joe.

Dominic Garrini: Yeah, so – team with Bryan Danielson just so they could do it and have that experience. He pulled so much from Bryan Danielson. Obviously, he said, for me to team with Samoa Joe. It’s just our fandoms, when we came up, and what we really greatly enjoy.

Katha (Wrestling-Infos.de): Thank you so much for taking the time to answer my questions. It’s been really, really fun talking to you. And to everybody watching. Be sure to check out our other interviews heading into the wXw World Tag Team Festival. See you all next time. Ciaui!

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