Weitere Entlassungen befürchtet: Will man nur die Gehälter neu verhandeln? – Rückkehr nach Saudi Arabien noch in diesem Jahr – Drittes Match für „Smackdown“ und erstes Match für „NXT Great American Bash“ bestätigt – „The Diamond Mine“ eröffnet in der nächsten Woche

16.06.21, von Jens "JME" Meyer

Quelle: Anton from USA, Kyle O'Reilly September 2013, bearbeitet, CC BY-SA 2.0

– Nachdem im April und Mai jeweils eine Entlassungswelle durch WWE rollte, glaubt man mittlerweile, dass demnächst noch weitere Kündigungen folgen könnten. Demnach möchte die Company weitere Kosten einsparen, da WWE President Nick Khan das Roster für zu aufgebläht hält. Innerhalb von WWE wird aber auch gemunkelt, dass die Entlassungen eigentlich nur eine Taktik sind, um Talenten mit gut dotierten Verträgen neue Deals zu geringeren Konditionen anbieten zu können. Zu dieser These würde passen, dass man nun Samoa Joe zurückgeholt und auch Interesse an einer Rückkehr von Aleister Black haben soll. Dies wird so natürlich nicht kommuniziert, viele Personen innerhalb der Promotion glauben aber, dass dies ein Grund für die Entlassungen ist und man ist natürlich nicht sehr glücklich damit. Durch die einseitigen Kündigungsklauseln, die fast alle Talente in ihren Verträgen haben, kann der Marktführer die bestehenden Deals jederzeit aufkündigen, um dann neu zu verhandeln. Da man vermutet, dass WWE die Gehälter von weiteren Talenten senken möchte, erwartet man auch weitere Entlassungen.

– Laut Informationen des PWInsider wird WWE vermutlich noch in diesem Jahr für eine weitere Show nach Saudi Arabien zurückkehren. Das saudische Ministerium für Sport soll sich demnach auf den November als Termin festgelegt haben, ein genauer Datum und eine Location sind aber noch nicht bekannt. Im Jahr 2018 schloss WWE mit dem Königreich bekanntlich einen 10-Jahres-Deal ab, welcher der Company von Vince McMahon jährlich 40 bis 50 Mio. US-Dollar für zwei Shows pro Jahr einbringt.

– Für die kommende Ausgabe von „Friday Night Smackdown“ wurde nun das Match Otis vs. Angelo Dawkins bestätigt. Bereits zuvor standen die Paarungen Apollo Crews & Commander Azeez vs. Kevin Owens & Big E und Baron Corbin vs. Shinsuke Nakamura fest.

– Derweil wurden für die NXT-Ausgabe in der nächsten Woche ein Non-Title Match zwischen NXT Cruiserweight Champion Kushida und Kyle O’Reilly, Hit Row vs. Ever-Rise sowie Matches von Adam Cole und Franky Monet gegen noch unbekannte Gegner:innen angekündigt. Darüber hinaus wird kommende Woche „The Diamond Mine“ eröffnen, wobei immer noch unklar ist, um was es sich dabei handelt.

WWE „NXT #589“
Ort: Capitol Wrestling Center im WWE Performance Center in Orlando, Florida, USA
Datum: 22. Juni 2021

(Non-Title) Singles Match
NXT Cruiserweight Champion Kushida vs. Kyle O’Reilly

Singles Match
Adam Cole vs. TBA

Singles Match
Franky Monet vs. TBA

Tag Team Match
Hit Row vs. Ever-Rise

– Das erste Match für das „NXT: Great American Bash“-Special am 6. Juli ist offiziell. So werden die langjährigen Partner Adam Cole und Kyle O’Reilly ein weiteres Mal aufeinandertreffen.

Quelle: Mat Men Podcast, Fightful, PWInsider

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9 Antworten auf „Weitere Entlassungen befürchtet: Will man nur die Gehälter neu verhandeln? – Rückkehr nach Saudi Arabien noch in diesem Jahr – Drittes Match für „Smackdown“ und erstes Match für „NXT Great American Bash“ bestätigt – „The Diamond Mine“ eröffnet in der nächsten Woche“

Jan Gando sagt:

Gängige WWE Praxis. Man hat das ja schon mehrfach gemacht in anderen Bereichen.
Schade, dass die Meisten da wohl kuschen werden.

Kvlt sagt:

Vor allen Dingen war das mit den Gehälterkürzungen sowieso zu erwarten, nachdem man viele Wrestler einfach nur deshalb wegkaufte um sie anderen Ligen vor der Nase wegzuschnappen.

Stefan sagt:

Klasse endlich Corbin vs Nakamura !
😂
Dieses mal über 5 Minuten ?

Kvlt sagt:

@Stefan: Ich frage mich ja wie gelangweilt die Wrestler, ob der immer gleichen Gegner sein müssen. 🙂

Bingo sagt:

Man merkt halt den Unterschied. Bei WWE steht das Geldverdienen im Mittelpunkt, bei AEW nicht. Geht solange gut, wie Papa Khan bereit ist, seinem Sohn das Hobby zu finanzieren.

Jan Gando sagt:

Stimmt ja nicht ganz. AEW schreibt schon jetzt schwarze Zahlen.

sXe4Life sagt:

Man kann eigentlich bis auf Kross und Cameron Grimes das ganze NXT Roster entlassen. Das sind nur Matchmarks. Kein Mainstreampublikum wird jemals einschalten, um Leute wie Kyle OReilly oder Adam Cole anzuschauen, die beide aussehen wie 12-Jährige Cosplayer. Wenn das Publikum die Wrestler nicht ernstnehmen kann, weil es sie leicht verprügeln könnte, sollte man solche Leute nicht vor die Kamera lassen. Selbst HBK zu Bestzeiten sah aus, als könnte er Adam Cole essen. Leute wie Kevin Oinkins und Sami Zayn können auch gehen. In jedem Baumarkt findet man solche untrainierten Honks. Leute wollen larger-than-life Wrestler. Hogan. Rock. Austin etc. waren nie die besten Wrestler oder Athleten, aber haben Millionenpublikum angelockt. Die Marks von heute wie Will Osprey und Ricochet hingegen drawen keinen Cent und sitzen dafür mit 40 im Rollstuhl

Bingo sagt:

@Jan Gando: Papa Khan hat aktuell in einem Interview gesagt, dass er durch AEW etwas weniger an seine Kinder vererben wird können. Und der wird wohl besser wissen, wie die Geschäftszahlen so aussehen. Bei einem geschätzten Vermögen über 8 Milliarden $ wird es aber verschmerzbar sein.

JME sagt:

@Bingo

Das waren Papa Khans Worte, als Tony ihm den Vorschlag gemacht hat. 😉 Also bevor AEW überhaupt an den Start gegangen ist. Das wurde nur nun in einem Forbes-Artikel thematisiert, der übrigens überhaupt nichts Neues beinhaltet sondern längst bekannte Dinge neu aufwärmt, und der auch eher schlecht recherchiert ist.

Damals, also zu der Zeit aus der Papa Khans Worte stammen, hat man damit gerechnet, dass AEW vor 2022 keinen TV-Deal bekommt, der wirklich Geld abwirft. Und Papa Khan hat damit scheinbar gar nicht gerechnet. Den lukrativen TV-Deal bekam man aber bereits im Januar 2020, als WarnerMedia den bestehenden Vertrag schon nach 2 Monaten verlängert hat. 175 Millionen bis Ende 2023, dann jetzt durch den erweiterten Deal noch einmal eine zweistellige Millionensumme oben drauf. Mittlerweile erhält AEW also alleine durch dem WarnerMedia Deal ca. 50 Millionen im Jahr, die letzten beiden PPVs hatten Einnahmen von jeweils 7 Millionen US-Dollar. Das sind also schon 64 Millionen im Jahr, da sind keine Tickets, kein Merchandise, keine Sponsorengelder und Werbeanteile drin.

Mit „schwarze Zahlen schreiben“ ist nebenbei auch nicht gemeint, dass man die 100 Mio. Startkosten wieder eingefahren hat, sondern dass man schon jetzt mehr einnimmt als man ausgibt. Das hat TNA übrigens z.B. zu keinem Zeitpunkt geschafft. Streng genommen hat Papa Khan seinem Sohnemann also einen Kredit gegeben und die Investition scheint sich durchaus auszuzahlen, wenn ein Unternehmen nach 2 Jahren schon schwarze Zahlen schreibt. Das ist nämlich keineswegs selbstverständlich.

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