Perlen des Wrestlings #7: Ric Flair

16.08.20, von David "VidDaP" Parke

Diese Woche soll es „Perlen des Wrestling“ um einen der bekanntesten Wrestler aller Zeiten gehen: Ric Flair, eine Person, die seit seinem Karrierebeginn 1971 bis heute das Wrestling mit prägt und immer wieder in Erscheinung tritt. Viel Spaß beim Lesen!

Übersicht, Geburt und Kindheit:

Ric Flair, dessen richtiger Name Richard Morgan Fliehr lautet, ist sicher eine der schillerndsten Personen im Wrestling mit einer Karriere, die über 40 Jahre anhielt. Viele Begleitfiguren und Journalisten nennen ihn den professionellsten Wrestler aller Zeiten, der während seiner  Laufbahn einige Ligen beeinflusste. Er gewann viele Titel und weitere Auszeichnungen, er ist mit 16 World Heavyweight Titeln in der WWF (NWA, WCS und WWF) der Rekordtitelträger.

Er wurde am 25. Februar 1949 in Memphis, Tennessee geboren als Sohn von Luther und Olive Philipps geboren, allerdings kurz nach seiner Geburt von einer Frau namens Georgia Tann gestohlen, die in ihrer doch sehr fragwürdigen Laufbahn um die 5.500 Kinder von armen Eltern stahl, um sie reichen Familien im Zuge einer „Adoption“ zu verkaufen. Auch Flair wurde an Dr. Richard Reid und Kathleen Kinsmiller Fliehr verkauft und hat seine biologischen Eltern niemals kennen gelernt. Er wuchs in Edina, Minnesota auf und besuchte dort auch die Wayland Academy und für kurze Zeit die University of Minnesota.

Anfänge einer Karriere:

Seine Anfänge nahm Flair im Training unter Verne Gagne in seinem Wrestling Camp im Winter 1971 in Minnesota. Er gab sein Debüt für die American Wrestling Association (AWA) in einem Match gegen George „Scrap Iron“ Gadaski, welches nach zehn Minuten in einem Draw endete. In der Promotion traf er unter anderem auf Dusty Rhodes, Chris Taylor, André the Giant, Larry Hennig und Wahoo McDaniel.

Im Anschluss ging es nach Japan, wo er in der International Wrestling Enterprise (IWE) antrat, die mit seinem Trainer Gagne zusammenarbeitete. Später trat er zudem für Mid-Atlantic Championship Wrestling (MACW), die Jim Crockett Jr. gehörte, und All Japan Pro Wrestling (AJPW) an. Schon im Februar 1975 konnte Flair seinen ersten Single-Titel gewinnen, als er Paul Jones für die Mid-Atlantic TV Championship besiegen konnte.

1975 war Flairs Karriere eigentlich schon beendet, als er sich bei einem Flugzeugabsturz, der das Leben des Piloten forderte, schwer verletzte und die Ärzte ihm mitteilten, dass er wohl nie wieder wrestlen können würde. Es kam glücklicherweise anders. Er musste aber seinen Stil ändern, und von dem Stil eines „Power-Brawlers“ hin zu einem Stil, der dem des „Nature Boy“ entsprach, führte.

1977 konnte er die NWA United States Heavyweight Championship gewinnen, als er Bobo Brazil schlagen konnte. Bis 1980 hatte er fünf Regentschaften und fehdete gegen Ricky Steamboat, Roddy Piper, Mr. Wrestling, Jimmy Snuka oder Greg Valentine.

1981 konnte er die NWA World Heavyweight Championship von Dusty Rhodes gewinnen und wurde zur Hauptattraktion der NWA, die sich im Wettbewerb mit der WWF befand. Insgesamt gewann er diesen Titel neun Mal, inklusive einer über zwei Jahre andauernden Regentschaft (März 1984 – Juli 1986). Ende des Jahres 1985 begann das Tag Team von Arn und Ole Anderson, Flair (den sie als Cousin bezeichneten) bei Angriffen gegen Dusty Rhodes, Magnum T.A. und Sam Houston zur Seite zu stehen, kurze Zeit später unterstützten die drei dann Tully Blanchard im Match gegen Sam Houston. Blanchard trat der Gruppe dann bei: Die „Four Horsemen“ waren geboren. Blanchards Manager J.J. Dillon war ebenfalls dabei. Diese Gruppierung war unangefochten an der Spitze der NWA, nicht nur konnte man alle Faces besiegen, man kontrollierte auch den Großteil der Titel.

1986 veranstaltete Jim Crockett den ersten PPV: Starrcade. Bei diesem Event konnte Flair den Heavyweight-Titel einmal mehr gewinnen. Fehden gegen Sting, Ricky Steamboat (mit dem er das „Match of the Year 1989“ hatte) oder Terry Funk schlossen sich in den nächsten Jahren an. Im Jahre 1988 kaufte Ted Turner die Promotion, für die nächsten drei Jahre wurde die Show unter dem Namen NWA World Championship Wrestling, bevor es 1991 endgültig zur WCW wurde. Ric Flair wurde der erste WCW World Heavyweight Champion, war aber zeitgleich auch noch NWA World Heavyweight Champion.

Auch in Japan konnte er zu der Zeit mehrere Titel gewinnen und verteidigen (unter anderem auch die NWA und WCW World Heavyweight Championship gegen Tatsumi Fujinami) und gegen Größen wie Genichiro Tenryu, Riki Choshu, Jumbo Tsuruta, Harley Race oder Kerry Von Erich antreten.

Im Frühjahr hatte Flair dann Unstimmigkeiten mit Jim Herd, dem Präsidenten der WCW, was seinen Vertrag betraf, denn Herd wollte das Gehalt massiv kürzen. Flair war 1990 schon als Booker zurückgetreten und Herd wollte seine Rolle weiter eingrenzen, obwohl Flair der Topstar der Liga war. So sollte Flair laut eigenen Aussagen zukünftig als Spartacus auftreten, mit Glatze und Diamantohrring. Flair lehnte ab, woraufhin Herd ihn feuerte und die WCW World Heavyweight Championship für vakant erklärte.

Der erste Run in der WWF:

1991 wechselte Ric Flair erstmals zur WWF. Dort startete er mit seinem „Finanzberater“ Bobby Heenan und seinem „Unternehmensberater“ Mr. Perfect und forderte schnell Leute wie „Rowdy“ Roddy Piper oder Hulk Hogan. Zeitgleich wurde er von der WCW verklagt, da er Besitzansprüche auf den WCW Heavyweight-Titel anmeldete, da er dafür 25.000 $ bezahlt hätte, die ihm noch nicht erstattet worden sein.

Auch, als er im Jahre 1991 erstmals zur WWF wechselte, war er weiterhin in Japan aktiv, da die dort ansässige Super World of Sports und die WWF eine Zusammenarbeit hatten.

1992 konnte Flair erstmals die WWF Championship gewinnen, als er das Royal Rumble (welches er als Nummer 3 betrat) um den vakanten Titel gewinnen konnte. Diesen verlor er bei WrestleMania VIII dann wieder an Randy Savage. Auch seine zweite Regentschaft dauerte nur einen Monat. Seinen vorerst letzten Auftritt im Fernsehen hatte er am 25. Januar 1993, als er ein „Loser Leaves the WWF“-Match gegen Mr. Perfect verlor und zur WCW zurückkehrte.

Rückkehr zur WCW:

Nach der Rückkehr zur WCW war Flair unter anderem auch bei G1 Climax für die NJPW tätig, wo er Kämpfe gegen Shiro Koshinaka, Masahiro Chono und Jeiji Mutoh antrat. Außerdem trat er in Pyongyang, Nordkorea, vor 190.000 Fans gegen Antonio Inoki an, einer Show die WCW und NJPW zusammen veranstalteten und sich „Collison in Korea“ nannte.

Da er zunächst aufgrund der „no-compete“-Klausel nicht in den Ring steigen durfte, war er zunächst der Host seiner Talkshow: „A Flair for the Gold“. Später jedoch konnte er nochmals die NWA World Heavyweight Championship von Barry Windham gewinnen, ein neuntes Mal. Kurze Zeit später löste sich die WCW dann aber endgültig von der NWA. Weitere Titelgewinne folgten, ebenso Fehden gegen „Ravishing Rick“ Rude, Vader, Ricky Steamboat, Col. Robert Parker oder Lord Steven Regal.

Im Juni 1994 konnte Flair der erste Undisputed WCW Champion werden, als er Sting bei Clash of the Champions XXVII besiegen konnte und die WCW International World Heavyweight Championship und die WCW World Heavyweight Championship vereinigte. Nach Hogans Wechsel zur WCW startete er umgehend mit diesem eine Fehde, aus der er aber nicht siegreich vorhergehen konnte. 1995 gründete Flair erneut die Four Horsemen, diesmal bestehend aus ihm selbst, Arn Anderson, Brian Pillman und Chris Benoit. Mit dieser Gruppierung gewann Flair die WCW World Heavyweight Championship zwei weitere Male. Auch die Fehde mit „Macho Man“ Randy Savage um seine Partnerin und Managerin Miss Elizabeth bleibt in Erinnerung.

Ende 1996 wurde die weltberühmte Storyline um die „New World Oder“ ins Leben gerufen, die das Jahr 1997 bestimmen sollte. Er und die andern Mitglieder der Horsemen gerieten mehrere male mit Scott Hall, Kevin Nash und Hollywood Hulk Hogan aneinander, Flair hatte unter anderem ein Match um Hogans WCW World Heavyweight Championship bei Clash of the Champions XXXIII, welches er zwar gewann, aber nur via DQ.

Eine Fehde gegen Eric Bischoff folgte, den er letztlich um die Präsidentschaft der WCW herausforderte. Obwohl die NWO eingriff, konnte Flair gewinnen und wurde Präsident. Er setzte für sich selbst umgehend ein Match um Hogans WCW Championship an, welches er aber durch das Eingreifen seines eigenen Sohnes, David Flair, verlor. Daraufhin gab es bei Uncensored 1999 ein Match, bei dem Hogans Titel und Flairs Präsidentschaft auf dem Spiel standen. Dies konnte Flair gewinnen, da ein parteiischer Ringrichter einen schnellen Three-Count gegen Hogan durchführte. Auch danach nutzte Flair seine Macht aus, gab seinem Sohn die WCW United States Heavyweight Championship und konnte aufgrund seiner Machtposition eine Gruppe von Wrestlern um sich scharen, zum Beispiel Roddy Piper, Arn Anderson oder Jersey Triad. Am 19. Juli verlor Flair die Präsidentschaft in einem Match gegen Sting, der das Amt direkt nach Gewinn niederlegte.

Im Jahr 2000 gewann Flair seinen letzten World-Titel, so konnte er noch zwei Mal WCW World Heavyweight Champion werden, im letzten Jahr, wo die WCW noch eigenständig operierte (sie wurde im März 2001 an die WWF verkauft).

Zweiter Run in der WWF/Evolution:

Nach einer achtmonatigen Auszeit kehrte Flair Ende 2001 zur WWF zurück, in der Rolle des Co-Besitzers der WWF. Dies wurde damit erklärt, dass Shane und Stephanie McMahon Teile der WWF an ein Konsortium (Flair) verkaufen mussten, um die WCW und ECW aufzukaufen. Dies führte dann natürlich zu einer Fehde mit dem Besitzer der WWF, Vince McMahon. Fehden gegen den Undertaker, Stone Cold Steve Austin, Hulk Hogan folgten, im Juni des Jahres 2002 verlor Flair seinen „Co-Besitz“ an Vince McMahon, nachdem Brock Lesnar in ein Match zwischen den beiden eingriff.  Die beiden fehdeten daraufhin miteinander, auch Eddie Guerrero, Chris Jericho und Chris Benoit gehörten zu seinen Gegnern. Er bekam am 2. September sogar eine Chance auf Triple Hs World Championship, dieses Match verlor er aber. Bei Unforgiven wurde er dann Intercontinental Champion, indem er Chris Jericho besiegen konnte.

2002 gründete Ric Flair dann eine der größten Gruppierungen der WWF/WWE: Evolution. Bei Unforgiven verteidigte Triple H die World Heavyweight Championship gegen Rob Van Dam, als Flair herauskam und eine Attacke mit HHHs Vorschlaghammer andeutete, was der Hunter zum Sieg nutzen konnte. Kurze Zeit später wechselte Batista von Smackdown zu RAW und schloss sich der Gruppierung an.  Im Juni des Jahres 2003 schloss sich dann auch Randy Orton an, der Flair dabei half, Shawn Michaels bei „Bad Blood“ zu besiegen. Nach Armageddon 2003 hielt man mehrere Titel, so waren Batista und Flair die World Tag Team Champions, während Triple H der World Heavyweight Champion war.

Beim SummerSlam 2004 konnte Randy Orton Chris Benoit besiegen und so der jüngste World Champion in der Geschichte der WWE werden. Bei den Feierlichkeiten am folgenden Tag bei RAW hinterging Evolution Randy Orton, kurze Zeit später, bei Unforgiven, holte sich Triple H den Gürtel von Orton, nachdem Flair, Batista und Jonathan Coachman seinen Sieg sicherstellten. Nachdem Batista 2005 das Royal Rumble Match gewann (ganz gegen den Willen von Triple H) und trotz aller Versuche der Gruppierung, Batista ein Match gegen den WWE Champion JBL bei SmackDown! schmackhaft zu machen, Batista Triple H herausforderte, zerbrach die Gruppierung. Bei WrestleMania 21 konnte sich Batista die World Heavyweight Championship dann auch sichern.

Nach der Auflösung von Evolution ging Flair als Face in seine letzten Storylines. Er fehdete gegen Edge, hatte noch mal eine 155 Tage andauernde Regentschaft als Intercontinental Champion und ein längeres Programm mit Mick Foley. Er konnte zudem im Team mit Roddy Piper einmal mehr World Tag Team Champion werden. 2007 wurde er zu SmackDown! gedraftet. Im November verkündete Vince McMahon, dass das nächste Singles Match, welches Flair verlieren würde, sein Retirement-Match sein würde. Er gewann einige „karrierebedrohende“ Matches, bevor er das großartige Match gegen Shawn Michaels bei WrestleMania XXIV in Orlando, Florida, verlor.  Dieses Match wurde von Pro Wrestling Illustrated zum Match of the Year gevotet und er selbst zum „Most Inspirational Wrestler of the Year“.

Zwischen 2002 und 2008 war er auch weiterhin in Japan aktiv, allerdings nicht mehr so häufig, sondern eher in vereinzelten Perioden.

Ausklang der Karriere:

2009 unterschrieb Flair bei Ring of Honor (ROH) und nahm eine Rolle als „Botschafter“ ein, als Autoritätsfigur und trat auch in den Fernsehshows auf.

Auch an Hulk Hogans Australientour „Hulkamania: Let the Battle Begin“ nahm er teil, wo er vier Mal gegen Hogan antrat und sämtliche Matches verlor.

2010 folgte dann ein Abstecher zu TNA. Bei seinem Debüt sah er sich das Match zwischen A.J. Styles und Kurt Angle an, bevor bekannt wurde, dass Flair einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben hatte. Flair hatte immer bekannt gegeben, dass er den McMahons gegenüber loyal sei und seine Karriere nur in der WWE beenden wolle, da er aber seit 2009 nichts mehr von Vince gehört hatte, änderte er seine Meinung. Bei TNA war er zunächst Manager und half Styles, Beer Money (Robert Roode & James Storm) und Desmond Wolfe in ihren Matches. Er hatte immer seine kleine Gruppierung, der später auch Kazarian angehörte. Er gründete die Gruppierung dann auch offiziell unter dem Namen Fourtune. Bei Victory Road stieg Flair dann erstmals selbst wieder für ein Match in den Ring, verlor aber gegen Jay Lethal. Kurze Zeit später vergrößerte Flair seine Gruppierung um Douglas Williams (der ihm im Rückmatch gegen Lethal zum Sieg verhalf) und Matt Morgan. Der Name der Gruppierung änderte sich zu Fortune, da die Mitgliedszahl längst größer als vier war.

Es folgten noch einige andere Fehden, zudem hinterging er seine eigene Gruppierung, um sich Hogan und Bischoff anzuschließen. Im August 2011 fand dann Flairs letztes Match gegen Sting statt, welches er verlor. Bei diesem verletzte er sich am Trizeps, was weitere Matches verhinderte. Im April des Jahres 2012 bat Flair um Auflösung seines Vertrags, am 11. Mai wurde er gefeuert. Ende des Jahres verkündete Flair dann, dass er nie wieder wrestlen würde.

Am 31. März 2012 wurde er der erste Wrestler, der zwei Mal in die WWE Hall of Fame aufgenommen wurde: einmal als Wrestler, einmal mit den Four Horsemen.

Am 26. Januar 2013 gab er nochmals ein Comeback für AJPW, wo er aber aufgrund einer Verletzung nicht aktiv im Ring stand, sondern nur ein paar Chops an Seiya Sanada verteilte.

Bis heute tritt Flair in unregelmäßigen Abständen bei der WWE auf, um zum Beispiel seine Tochter, Charlotte Flair, zu unterstützen. Zuletzt fungierte er als Mentor von Randy Orton, bevor ein Punt von Letzterem dafür genutzt wurde, Flair vorerst erneut aus den Shows zu schreiben.

Rückblick:

Flair war immer sehr beliebt bei den Zuschauern, da er mit seinem Verhalten im Ring sehr gut ankam. Das führte letztlich sogar dazu, dass es in mehreren Städten einen „Ric Flair Day“ gibt. Die Robe, die er bei WrestleMania XXIV trug, ist in im National Museum of American History in Washington, D.C. ausgestellt. Wie schon anfangs geschrieben, gilt Flair bei zahlreichen Journalisten und Experten als bester Wrestler aller Zeiten, auch viele Musiker ehren ihn in ihren Songs, gerade Rapper (Pusha T: Sweet Serenade, Killer Mike: Ric Flair oder Offset: Ric Flair Drip).

Aber es war nicht immer alles eitel Sonnenschein, 1998 zum Beispiel äußerte sich Steve Austin recht negativ über Flair und sagte, es sei Zeit, die Schuhe an den Nagel zu hängen, Flair sei schon für längere Zeit nicht mehr gut gewesen. Slam! Sports schrieb 1999, dass Flair sein Denkmal zerstöre, auch Pro Wrestling Illustrated kritisierte, dass Flair seinem Legendenstatus schade. Nichtsdestotrotz setzte Flair seine Karriere bis 2008 fort, da war er 59. Als er dann bei TNA doch noch mal seine Schuhe schnürte, konnte es die Fachwelt kaum fassen und drückte großes Bedauern darüber aus. 2016 gab Flair zu, dass das Fortsetzen der Karriere bei TNA das sei, was er am meisten bereute.

Was gibt es sonst noch zu sagen?:

Flair hat neben dem Wrestling einige Auftritte in Fernsehshows und -filmen gehabt, z.B. in der Serie Baywatch oder im Film Magic Mike XXL, außerdem lieh er seine Stimme einem Charakter im Videospiel „Command & Conquer: Red Alert – Uprising“. Zudem hat er 2004 seine Autobiographie „To Be The Man“ herausgebracht.

Flair hatte in seiner langen Karriere natürlich auch einige Streitereien mit Kollegen, er kritisierte Bret Hart (der die WCW als „Minor league“ bezeichnete) dafür, aus dem Tod von Owen Hart und dem Montreal Screwjob sehr viel Nutzen gezogen zu haben. Auch zu Shane Douglas, Mick Foley, Hulk Hogan und Bruno Sammartino soll das Verhältnis nicht gut gewesen sein, allerdings schaffte es Flair auch immer, die Vorbehalte und Streitereien zur Seite zu wischen und Frieden oder sogar Freundschaft zu schließen.

Bei Anmerkungen und Themenvorschlägen: Tobt euch ruhig aus! Entweder hier in den Kommentaren oder auch gerne bei uns im Forum.

Nächste Woche wird die Kolumne nicht erscheinen, da wir mit AEW Dynamite am Samstag und SummerSlam am Sonntag zwei größere Veranstaltungen haben, die uns mit Sicherheit beschäftigen werden.

Quellen: New York Post, superluchas.com, wwe.com, Nature Boy Ric Flair: The Definitive Collection (DVD), Pro Wrestling Illustrated, Slam! Sports, Baltimore Sun, Ric Flair: To Be The Man, Calgary Sun, Mick Foley: Have a Nice Day!.




8 Antworten auf „Perlen des Wrestlings #7: Ric Flair“

Kvlt sagt:

Sehr schöner Bericht (wieder).

„…die in ihrer doch sehr fragwürdigen Laufbahn um die 5.500 Kinder von armen Eltern stahl…“

Was war das damals denn für ne Zeit, in welcher man tausende Babys klauen konnte? Woebei…sie hatte das wahrscheinlich professionell aufgezogen und wenn man schlitzohrig genug war. Damals gab es ja noch nicht so viele Hilfsmittelchen usw. und selbst heute werden ja etliche Fälle erst nach (sehr) langer Zeit entdeckt. Aner wäre Ric Flair nicht entführt worden und man weiß ja nicht wer seine richtigen Eltern bzw was sie für Menschen waren, wer weiß ob er jemals zum Wrestler geworden wäre und ohne den Nachnamen „Fliehr“ hätte er wohl auch nicht „Flair“ als Wrestler gehißen (wenn er denn…). Insofern hatte es vielleicht sogar was gutes.

Das er mal ein „Power Brawler“ war wusste ich auch noch nicht. Kann ich mir bei ihm aber auch nicht so richtig vorstellen bzw dass er der Typ dafür war.

„So sollte Flair laut eigenen Aussagen zukünftig als Spartacus auftreten, mit Glatze und Diamantohrring. Flair lehnte ab…“

In den 90ern gab es noch echt gute Drogen und Jim Herd hatte sie wohl alle. 🙂
Anders kann man sich solch eine Idee nicht erklären und es war wohl eine der besten Entscheidungen seiner gesamten Wrestlingkarriere da nein zu sagen. Kann mir nicht vorstellen, wie sich Flair von diesem Gimmickwechsel hätte erholen hätte können.

John Cena sagt:

Schade, finde die perle nicht gelungen, weil es nur um einen wrestler geht, so könnte man Shawn Michaels, undertaker, triple h, John Cena usw auch nehmen, dann hat man Wikipedia für wrestler hier neu, ich fände die vorigen besser 🙂

Bisschen Kritik am Rande

Ansonsten gefällt mir das Format super!

TheShowOff sagt:

Sehr guter Artikel.

Als Vorschlag für die nächste Perle, hätte ich Sting vs Jeff Hardy bei der Victory Road 2011.

Mit freundlichen Grüßen

Jumbo sagt:

Inhaltlich einige Wirren enthalten. Flair kehrte 1993 nicht zur WWF zurück sondern zur WCW und Hogan konnte 1994 nicht zur WCW zurückkehren, da er zuvor nie dort war.

Bastian sagt:

Sehr coole Perle. Fande ich sehr gut über das Leben einer der schillernden Personen im Wrestling zu berichten.

Ein Vorschlag meinerseits wäre über das Leben von John Cena zu berichten. Oder über Authority. ((Stephanie und TripleH) und noch ein paar andere.)

Great Muta sagt:

Biografie als Perlen des Wrestlings finde ich jetzt nicht so der bringer.Was auch eine Perlen des Wrestlings für mich ist,der erste und leider auch letzte Europer PPV Summer Slam 1992.

Lobo sagt:

Ich wäre für eine Geschichte über die tragische Geschichtender von Erichs

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