Perlen des Wrestlings #2: „The boys need their candies“ oder der Steroid-Skandal der WWF

05.07.20, von David "VidDaP" Parke

An diesem Wochenende präsentieren wir euch eine weitere Ausgabe von „Perlen des Wrestlings“. Diesmal geht es um den Steroid-Skandal der damaligen WWF. Auch wenn viele Quellen widersprüchlich waren und ein genauer, roter Faden schwer zu finden war, so hoffe ich doch, einen allgemeinen Überblick über die Ereignisse in den späten 80ern/frühen 90ern geben zu können. Viel Spaß!

Die Ausgangslage:

Die WWF, selbst verantwortlich für die Auswahl des medizinischen Personals, griff bei ihren Veranstaltungen seit 1984 gerne auf den Arzt Dr. George Zahorian zurück, welcher in sehr vielen Shows anwesend war und somit die Wrestler und sonstigen Angestellten kennen lernen konnte. Er praktiziert heute als Urologe in Hershey, Pennsylvania. Hershey war damals ein beliebter „Urlaubsort“ für Wrestler. Die Gründe dafür waren jedoch andere, wie Roderick Toombs (Roddy Piper) später sagte:

„Der Doc war ein sehr netter und berühmter Urologe, welcher uns Wrestler mit zahlreichen Drogen versorgte.“

Im Oktober 1989 saß Theodore Smith III, Bundesanwalt und spezialisiert in Fällen, welche sich mit Drogen beschäftigten, an seinem Schreibtisch. Eine seiner Hauptaufgaben war es, das 1988 durchgesetzte Gesetz gegen die Verbreitung von anabolen Steroiden (diese konnte man legal nur noch bekommen, wenn sie verschrieben wurden) zu verfolgen. Seit der Verschärfung des Gesetzes war aufgefallen, dass der Name Dr. George Zahorian öfter in den Ermittlungen auftauchte (er hatte nämlich angefangen, auch Amateur-Bodybuilder mit Steroiden zu versorgen, was der WWF aber nicht bekannt war). Genauer gesagt hatte Smith eine Aufzeichnung aus Zahorians Büro bekommen. Er sagte später, „es war ein außergewöhnlicher Fall mit den außergewöhnlichsten Beteiligten, die ich je gesehen habe.“ Da Smith es mit einem Doktor zu tun hatte, wollte er aber nicht vorschnell mit einer Anzeige sein, sondern auf weitere Indizien und Beweise des FBI, welche einen Hausdurchsuchungsbefehl hatte, warten. Eine der Untersuchungen bezog sich auf die Lieferung, die Zahorian regelmäßig mit dem Federal Express (FedEx) verschickte – unter anderem fiel auf, dass regelmäßig Pakete an Vince McMahon, Terry Bollea (Hulk Hogan), Roddy Piper und weitere Wrestler der WWF versendet wurden, oftmals an Hotels in Städten, in denen die WWF auf Tour war oder zum Titan Tower, das Hauptquartier der WWF in Stamford, Connecticut. Der Journalist Weldon T. Jones spricht in seinem Buch „Chokehold: Pro Wrestling’s Real Mayhem Outside The Ring“ von insgesamt 43 Wrestlern, die von Zahorian beliefert wurden, 37 davon unter Vertrag bei der WWF. Da nicht klar war, was die Pakete enthielten, wurden Vorladungen an einige Wrestler, inklusive Piper und Hogan, versendet, um vor einer Grand Jury befragt zu werden. Das Ergebnis war, dass Dr. George Zahorian am 27. März 1990 für den Verkauf besonderer Kontrolle unterstehender Substanzen (vor allem Steroide) in 15 Fällen angeklagt wurde.

Vince McMahon aber hatte Glück, denn ein Medikamente vertreibender Doktor war nicht die allergrößte Schlagzeile, vor allem, da die Käufer offiziell als „John Doe“ bezeichnet wurden. Eine Verbindung zwischen Dr. Zahorian und der WWF wurde nicht bekannt. So wäre es wohl auch geblieben, hätte nicht Zahorians Anwalt Reportern die Nachricht zugesteckt, dass zwei der so genannten „John Doe“s Hogan und Piper wären. Am Vortag der Anhörung sagte der Anwalt wortwörtlich:

„Der Gebrauch von Steroiden ist nicht auf [die genannten] Wrestler begrenzt. Sie werden in der ganzen WWF genommen. Entweder, der Wrestler nimmt sie oder er nimmt nicht [an den Shows] teil.“

Die Anhörung und Verurteilung des Dr. Zahorian:

Dieses Zitat führte dazu, dass die Geschichte in die Schlagzeilen geriet. Als Dr. Zahorian zur Anhörung geladen wurde, warf Vince McMahon sofort sämtliches Zubehör wie Nadeln und auch die Steroide, welche er in seinem Büro aufbewahrte, weg. Diese Sorgen waren aber nichts im Vergleich zu der Panik, welche aufkam, als der Skandal durch die Medienwelt ging. McMahon trug seinem Anwalt, Jerry McDevitt, auf, Hulk Hogan aus der Schusslinie zu nehmen. McDevitt also argumentierte, dass man Hogan ja gar nicht befragen müsse. Er stände ja lediglich sechs Mal bei den Adressen, die von FedEx beliefert worden wären, viel weniger als zum Beispiel bei Piper. Der Kollateralschaden, den die WWF erleiden würde, wäre unnötig hoch, wenn man Hogan als einen der Hauptschuldigen benennen würde. Der Richter, William Caldwell, kaufte ihm diese Stellungnahme ab und gab folgende Pressemitteilung heraus:

„Hulk Hogan hat nichts Illegales getan und wird deswegen nicht belangt. Er gehört nicht in diese Anhörung und wird deshalb auch nicht anwesend sein. Die Hauptpunkte der Anhörung werden die illegalen Aktivitäten des Arztes sein.“

Am Montag, den 24. Juni 1990, begann also die Verhandlung um Dr. George Zahorian in einem von Reporten überquellenden Gerichtssaal. Bundesanwalt Theodore Smith III. hatte nur neun Zeugen, unter ihnen Piper:

Smith: „Haben Sie am 23. März 1990 Dr. Zahorian angerufen und um anabole Steroide gebeten?“
Piper: „Ja, habe ich.“
Smith: „Haben Sie die bei Dr. Zahorian in Kalifornien bestellten anabolen Steroide auch bekommen?“
Piper: „Ja, Sir.“

Nach dem Mittagessen und einigen Vernehmungen anderer Zeugen kam es dann zur größten Herausforderung für den Bundesanwalt – die Vernehmung Dr. Zahorians. Ärzte waren oft geschickte Redner und Jurymitglieder waren schnell verleitet, ihnen zu glauben:

„Ich kenne diese Männer. Ich habe sie behandelt. […] Sie haben kleinste Mengen an Medikation in geringen Dosen verschrieben bekommen. Ich wusste, dass es sie nicht schädigen würde. Über zehn Jahre kenne ich sie, und nicht einer wurde krank, nicht einer hatte irgendein Leiden, welches ihn vom wrestlen abhielt.Ich konnte es nicht glauben. Ich saß am Ring mit Menschen, welche ich seit über zehn Jahren bewundert habe. Ich konnte mit ihnen reden, habe sie behandelt. Über die Jahre wurden diese Menschen zu mehr als nur meinen Patienten. Sie waren wie ein Teil meiner Familie. Aber sie kamen zu mir, öffneten mir ihr Herz und erzählten mir auch von den Mitteln, welche sie zu sich nahmen. Ich kann mich an eine Unterhaltung noch ganz genau erinnern: Ein Mann kam zu mir, zeigte mir eine Flasche und sagte ‚Doc, kannst du mir das besorgen?‘ Ich betrachtete die Flasche. Es stand ‚Nur für Tierärzte‘ drauf. ‚Weißt du, was da drauf steht? Kannst du lesen? Kannst du schreiben?‘ All das konnte er nicht. Er nahm die Steroide, ohne zu wissen, was er da überhaupt zu sich nahm.“

Diese und weitere Aussagen des Arztes führten aber eher dazu, den Eindruck zu erwecken, dass Zahorian immer noch nicht eingestehen wollte, ein Drogendealer zu sein, sondern dass er zu den Wrestlern, die ihm „ans Herz gewachsen waren“, ein lehrreiches Doktor-Patienten-Verhältnis hatte. Gerade der kursiv geschriebene Punkt bereitete Smith Sorgen, doch schon am nächsten Tag erklärte die Jury Dr. George Zahorian für schuldig und verurteilte ihn zu drei Jahren Haft.

Der Schuldspruch schlug hohe Wellen; jede Zeitung schrieb über den Arzt und seine Verstrickungen zur WWF. Da Vince McMahon die Anzahl der WWE-PPVs vervierfacht hatte (zu WrestleMania gesellten sich der Royal Rumble, Summerslam und Survivor Series), kam der Skandal gerade zur Unzeit. Zudem legte Hulk Hogan noch eine Pause ein, um seine Schauspielerkarriere voranzutreiben. Doch auch bei dessen Wiederkehr wurde es nicht besser. Da der Name Hogan von den Zeitungen immer wieder in Verbindung mit dem Steroid-Skandal genannt wurde, zog er nicht mehr die Anzahl an Zuschauern, auf die man bei der WWF gehofft hatte. Das bewog McMahon dazu, vor die Presse zu ziehen und für positive PR zu sorgen. So vermeldete die „New York Times am 14. Juli, dass die WWF ab sofort ihre Wrestler auf Steroide testen werde. Drei Tage später gab er eine Pressekonferenz in Manhattan, in welcher er zugab, Steroide genommen zu haben, allerdings nur einmal, in den späten Achtzigern. Nach diesen durchaus gelungenen Auftritten hätte es McMahon gerne dabei belassen. Doch ausgerechnet Hulk Hogan ließ es sich nicht nehmen, in einer Talkshow von Arsenio Hall aufzutreten, in der auch er zugab, drei Mal synthetische Hormone genommen zu haben. Allerdings nur, um damit einer Schulterverletzung beizukommen. Um seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen, zog er ein Bild von sich als Zwölfjährigem aus der Tasche:

„Ich habe 20 Jahre lang zwei Stunden am Tag dafür trainiert, um so auszusehen, Arsenio. Ich bin keiner, der Steroid missbraucht und ich benutze es auch nicht.“

Der Fall Vince McMahon:

Im Jahre 1994 wurde auch Vince McMahon für den Ankauf und die Weitergabe von Steroiden belangt.

Es wurde klar, dass Zahorian, als klar wurde, dass dieser 1989 in Schwierigkeiten steckte, schnell fallen gelassen wurde und man versuchte, alle Verbindungen zur WWF zu verschleiern. Der Doktor gab an, dass Offizielle der WWF niemals anwesend waren, wenn er die Steroide und andere Mittel weitergab, dass sein Verhalten falsch gewesen sei und zählte seine Verfehlungen auf: Versand der Waren via FedEx, dass Wrestler entscheiden konnte, welche Mittel er ihnen gab, sein Nichteinhalten von normalen ärztlichen Vorgängen (Folgeuntersuchungen etc.). Eine Aussage stach aber doch heraus:

„Bei einer Show [im Frühjahr 1988] wollte mich Vince McMahon sehen. Er fragte mich gerade heraus ‚Gibst du meinen Wrestlern Steroide?‘ Ich sagte ‚Ja, und wenn du sagst, ich soll damit aufhören, mach ich das. Aber wenn deine Wrestler das Zeug wer weiß wo besorgen, könnten sie krank werden, wer weiß, was das für ein Zeug ist.‘ Er sagte mir dann, ich solle nicht aufhören, sondern seine Wrestler weiter [mit Steroiden] versorgen.“

Zudem solle Hogan ihn gebeten haben, Pakete mit Steroiden für ihn an Vince McMahon zu schicken. Andere, nicht namentlich genannte Wrestler bestätigten, dass, wenn Dr. Zahorian da war, gerade frisch verpflichteten Wrestlern angeboten wurde, einen Vorschuss auf das Gehalt zu bekommen, um sich „Candy“ (ein feststehender Begriff für Steroide) zu besorgen – mit anderen Worten, Vince McMahon hat dafür gesorgt, dass jeder Wrestler seinen Vorrat an Steroiden bekam. Auch Rick Rood (Rick Rude) hatte seine ganz eigene Geschichte darüber:

„McMahon sagte mir bei Aufnahmen, ich sehe nicht gut aus. Ich hab ihm gesagt, dass ich versuche, eine Familie zu gründen und deshalb nichts nehme. Er sagte mir, ich sollte mich ‚pushen‘. Das habe ich als Aufforderung verstanden, dass ich was nehmen sollte.“

Auf Nachfrage, ob er mit „was“ Steroide meine, sagte Rude „ja“. Kevin Wacholz (Nailz/Kevin Kelly) konnte diese Geschichte bestätigen, da er sie mitgehört hatte. Er gab an, Vince McMahon habe die Formulieren „go on the gas“ benutzt, welche für das Benutzen von Steroiden stand. Die beiden Anwälte der Verteidigung wussten hier die richtigen Argumente anzubringen und die Aussagen zu entschärfen, so musste Rood zugeben, dass er sowohl in der WCW schon Steroide genommen hatte als auch zu der Zeit viel auf Partys zu sehen war. Auch die Aussage Wacholz‘ konnte entkräftet werden, da dieser einräumte, nicht das beste Verhältnis zu McMahon zu haben und zugleich noch ein eigenes Verfahren mit der WWF bzw. Titan zu haben.

Pat Patterson, schon zu dieser Zeit ein hohes Tier in der WWF, sagte aus, dass Vince und auch dessen Frau, Linda McMahon, von den damaligen Untersuchungen gegen Zahorian wussten. Patterson sollte diesen diskret warnen und darum bitten, die Beweise für etwaige Verbindungen zu vernichten. Dabei ging es ihm laut eigener Aussagen aber vorrangig um die Reputation der Wrestler und somit auch der WWF. Zuvor hatte er noch vehement die Ansetzung Dr. Zahorians bei WWF-Shows verlangt, so dass es bei einer Show dazu kam, dass die für die Anstellung eines Arztes zuständige Mitarbeiterin, Anita Scales, schon einen Arzt angestellt hatte, was dazu führte, dass bei besagter Show zwei Ärzte anwesend waren. In einer Diskussion zwischen Patterson und Scales sagte Patterson den berühmten Satz „The boys need their candies!“.

Vince McMahons persönliche Assistentin, Emily Feinberg, sagte aus, dass sie des Öfteren Schecks an Dr. Zahorian schickte. Dabei sollte sie aber sicherstellen, dass es keine Firmenschecks waren. Zudem kaufte sie einen neuen Kühlschrank für sein Büro, in dem später zu kühlende „medizinische Dinge“ aufbewahrt wurden. Auch gab sie verschiedene Präparate an Hulk Hogan weiter. Aber auch sie gab nicht an, dass Vince andere Wrestler dazu aufforderte, Steroide zu nehmen.

Gerade Hulk Hogan war letztlich der vielleicht wichtigste Zeuge der Verteidigung. Er gab an, dass Vince McMahon ihn niemals aufgefordert hatte, Steroide zu nehmen, dass er immer mit seinem eigenen Geld für die Mittel bezahlt habe und es üblich war, über das Büro von Emily Feinberg „Sammelbestellungen“ bei Dr. Zahorian aufzugeben. Ergänzt wurde das ganze durch die Aussage John Mintons (John Studd):

„Zu dieser Zeit waren Steroide einfach sehr wichtig. Wir mussten nach was aussehen, in Form sein. Es war ein Service, aber [Vince] hat uns nicht gezwungen. Es war absolut meine eigene Entscheidung.“

Der gesamte Prozess endete nach einigen schwammigen Zeugenaussagen (gerade einige Wrestler, welche bei der WWF angestellt waren, gaben ihre Antworten so vage wie möglich) in einem Freispruch, so dass die Weste von McMahon durch diesen Vorfall nicht offiziell beschmutzt wurde. Dieser bedankte sich bei der Jury, auch wenn ihm klar gewesen sei, dass es nur zu diesem Urteilsspruch kommen konnte. Er gab an, durch diese Krise nur als Familie gekommen zu sein und lobte den großen Zusammenhalt.

Insgesamt gab und gibt es sicher Punkte, die dafür sprechen, dass Vince McMahon schuldig gesprochen hätte werden können. Aber die Tatsache, dass gerade der wichtigste Zeuge, Hulk Hogan, sich für Vince aussprach und die Anwälte der Verteidigung viele Aussagen der Zeugen, die McMahon belasteten, entkräften konnten, war ein Schuldspruch letztlich unwahrscheinlich. Auch wenn die Beratung der Jury relativ lange dauerte, wodurch die Hoffnung beim Bundesanwalt nochmals aufkeimte, kam es letztlich ja auch zum Freispruch McMahons.

Wer Spaß an so was hat, kann sich hier eine PDF-Datei mit Original-Beweismitteln ansehen.

Bei Vorschlägen zu weiteren Themen oder anderen Anregungen, ab in die Kommentare damit! Sonst diskutiert auch gerne im Forum mit!

Quellen: espn.com, Shaun Assael: „Sex, Lies and Handlocks“, apnews.com, Weldon T. Jones: „Chokehold: Pro Wrestling’s Real Mayhem Outside The Ring“, babyfacevheel, fightnewnow.net, wwfoldschool.com




9 Antworten auf „Perlen des Wrestlings #2: „The boys need their candies“ oder der Steroid-Skandal der WWF“

Jan Gando sagt:

Klasse geschrieben und zusammengefasst.

Es war mir schon sehr früh klar, dass es unmöglich sein kann, solche Körper zu haben, bei diesem ganzen Reisestress, Medienauftritten usw.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Selbst heute noch, habe ich da so einige im Verdacht.

Ein positives Beispiel ist hier sicher Cesaro.
Er gehört was die Kraft angeht sicher zu den Stärksten den die WWE zur Zeit, aber er sieht trotzdem nicht aus wie ein Brock Lesnar.

Kvlt sagt:

„cDevitt also argumentierte, dass man Hogan ja gar nicht befragen müsse. Er stände ja lediglich sechs Mal bei den Adressen, die von FedEx beliefert worden wären, viel weniger als zum Beispiel bei Piper.“

Geiles Argument. Nach der Logik könnte quasi jeder Drogenkonsument behaupten, dass er vor Gericht keine Aussage bzw nicht angeklagt werden muss, weil ja sein Kumpel oder sonst ein Bekannter viel mehr Drogen gekauft bzw bestellt hat. 🙂

holger pögl sagt:

Wenn das so weitergeht, wird das meine Lieblingskolumne!
Als Spätfolge des Steroidmissbrauchs in den 80ern und 90ern des verg. Jahrhunderts starben Wrestler reihenweise an Herzversagen. Denn auch das Herz ist ein Muskel und war somit in Mitleidenschaft gezogen worden: Rick Rude, British Bulldog, Randy Savage, Ultimate Warrior, um nur einige zu nennen.
Verantwortlich dafür ist natürlich letztendlich Vince McMahon, denn er war und ist der Big Boss (Man), und auch der (Ray Traylor) starb einunvierzigjährig am Herzinfarkt.

Renatus sagt:

Wirklich eine tolle Kolumne!! Macht mega Spaß zu lesen!! Freue mich auf die nächsten Folgen

Johannes sagt:

Saustark geschrieben. Hoffe aber das wird jetzt nicht zum Ersatz für die Podcast weil da ja schon ne Weile keiner mehr kam

Wildness78 sagt:

Danke an David für die tolle Kolumne.
Ich finde es interessant das der erste Prozess im Juni 1990 war.Kurz vorher standen sich Hogan und Warrior bei WM 6 gegenüber, und beide schienen ziemlich unnatürlich aufgepumpt.Da hat man das Ding mit den „Candies“ wohl noch weiter durchgezogen.Aber wie so oft ist Vince mit einem blauen Auge davon gekommen.
Themenvorschläge wären vielleicht Auf- und Abstieg WCW,ECW oder die dramatische Geschichte der van Erichs und World Class.

Braindead sagt:

klasse kolumne, wirklich sehr sehr interessant. nur in diesem artikel ist mir eine aussage aufgefallen, die ich nicht verstehe. sie ist im bereich über hogan und seinem interview mit arsenio hall:

„Um seine Glaubwürdigkeit zu erhöhen, zog er ein Bild von sich als Zwölftägigem aus der Tasche:“

verstehe ich „Zwölftägigem“ einfach nur nicht oder ist hier ein schreibfehler unterlaufen?

Braindead

Es heißt natürlich „Zwölfjährigem“. Das hat das Rechtschreibprüfprogramm zerhauen. Danke für den Hinweis!

olevfb sagt:

… ich hoffe das wird ein Ersatz für die Podcasts (jedem das seine) 😉

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