Auch „WWE Money In The Bank“ abgesagt – John Cena im Interview über neue Gesichter einer Ära – Setzt WWE aktuelle Ideen und Änderungen auch nach der Coronakrise weiter um?

03.04.20, von David "VidDaP" Parke

– Der für den 10. Mai angekündigte „WWE Money In The Bank 2020“-PPV wird nicht wie geplant im XL Center in Hartford, Connecticut stattfinden. Es ist aktuell noch unklar, wann und wo die Show stattdessen über die Bühne gehen wird, es könnte aber erneut auf das WWE Performance Center hinauslaufen. „WWE Money In The Bank“ wäre der erste PPV nach „WrestleMania 36“. Wie wir HIER bereits berichteten, könnte WWE nach „WrestleMania“ aber auch eine Auszeit drohen, da unter anderem der Bundesstaat Florida eine sogenannte „stay-at-home order“ bis mindestens Ende April herausgab und so auch das Performance Center geschlossen bleiben muss. Wann WWE wieder zu normalen Abläufen zurückkehren kann und was mit den geplanten TV-Shows und PPV passiert, ist aktuell noch unklar.

– John Cena sprach diese Woche in Corey Graves‘ „After The Bell“-Podcast über den Status der WWE. Er redete unter anderem darüber, dass die aktuelle WWE ein Gesicht bräuchte, zeigte sich aber unsicher dahingehend, ob man dieses überhaupt etablieren könne:

„Es braucht einen, vielleicht zwei Charaktere, das ist es, was eine Ära prägt, weil diese nach den Persönlichkeiten ihrer Topstars definiert wird. […] Das Publikum ist aber so gemischt, dass, sobald die Firma sich für eine Figur entscheidet, egal, ob diese zuvor gefeiert wurde, es sagt ‚F**k dich, du sagst mir nicht, wen ich mag!‘.“

Cena erklärte weiter, dass es immer Personen im Publikum und im WWE Universe geben wird, welche die Midcard feiern, welche, die für die Top-Stars sind oder für den „underground dude“ und wieder andere stehen hinter dem Cruiserweight, ganz zu schweigen von den Fans verschiedener Shows (SmackDown, RAW, NXT). Aber dies müsse nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein:

„[… Vielleicht sind wir jetzt an einer anderen Stelle, vielleicht geht es uns gut mit Performern wie Roman [Reigns], Braun [Strowman], Sheamus und New Day. In jedem Roster, ob SmackDown, RAW oder NXT, es gibt nicht die eine Person, auf die du dich freust. Gehst du zu NXT, siehst du acht bis neun Stars, gehst du zu RAW, siehst du acht bis neun Stars, gehst du zu SmackDown, siehst du acht bis neun Stars.“

– Triple H verriet im Gespräch mit „TV Guide“, dass das „Firefly Fun House Match“ zwischen John Cena und „The Fiend“ Bray Wyatt anders sein wird, als alles, was WWE jemals produziert hat. Man gab bereits bekannt, dass das Match in „Wyatts Welt“ stattfinden wird. Zudem sprach Hunter über das Bone Yard Match zwischen dem Undertaker und AJ Styles:

„Das Match wird in einer Location außerhalb stattfinden. Das gibt uns die Möglichkeit, Dinge anders zu machen als sonst, sie anders aufzunehmen und auszustrahlen. Wir hoffen, dass wir WrestleMania in einer Art und Weise präsentieren können, welche die Leute noch nie gesehen haben und dass wir sie unterhalten können, wie sie es noch nicht erlebt haben.“

All die Maßnahmen, welche WWE aufgrund der Coronakrise traf und trifft, müssten laut Hunter auch keine einmalige Sache bleiben:

„Im Moment ändert sich alles, aber ich denke, wir haben nun die Möglichkeit zu schauen, was die neue Norm wird. All diese Dinge, ob mehrere Nächte, andere Drehorte [für Matches] oder auch andere Dinge, all dies sind Möglichkeiten für die Zukunft. Wenn wir jetzt erfolgreich sind, kann es auch in der Zukunft Erfolg bringen.“

Quelle: twitter.com/wrestlevotes, wrestlinginc.com, TV Guide, After The Bell Podcast

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3 Antworten auf „Auch „WWE Money In The Bank“ abgesagt – John Cena im Interview über neue Gesichter einer Ära – Setzt WWE aktuelle Ideen und Änderungen auch nach der Coronakrise weiter um?“

Daniel_CN_Wuhan sagt:

Ich bin seit 1991 WCW+WWE Fan, ich gestehe sowas fand ich nie so relevant, halt nur am Anfang als Kind (Bret Hart, Undertaker, blonder Sting).

WCW fand ich schon als Jugendlicher (meine 1996-Ende) dahingehend ätzend, dass sie Piper, Savage, Hogan, Nash usw. als Main Event präsentierten, aber die eigentliche Show durch die Techniker (Mexikaner, Japaner, Benoit etc.) und auch durch unterhaltsame Charaktere wie Disco Inferno (haha) wie auch stiffe Typen ala Meng spannend war.

„Nachfolger“ auf Niveau von Stone Cold, The Rock, Undertaker, Hogan, HBK usw. im Sinne von Reaktionen sehe ich bei WWE nach wie vor nur durch das Booking der WWE nicht.

horzella82 sagt:

Ich bin auch seit 1992 Fan der WWE/WWF. Es stimmt, dass man nicht mehr den einen Star hat wie damals. Das zeichnete sich schon Ende der 90er ab, mit Austin, Rock, Tripple H usw. Genug Material hat man, nur leider häufig das falsche Booking. Vielleicht nutzt die WWE die Zwangspause mal um dich zu resetten und neue kreative Ideen zuzulassen. Tripple H und Paul Heymann sollten die komplette Kreativität erhalten

Horst Brack sagt:

„Den einen Star“ – das gab es vielleicht mal zu den Anfangszeiten von Hulk Hogan. Aber selbst da jubelten ziemlich schnell viele Fans lieber dem Ultimate Warrior zu. John Cena mag ja ein guter Wrestler (gewesen) sein, aber das Denken und Reden sollte er vielleicht lieber anderen überlasen.

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