Flashlight into the Nexus #2: Fear of Change: All Elite Wrestling und die neue Ära im Pro-Wrestling!

28.06.19, von Marvin "Nexus 3D" Weyer

Liebe Leser von Wrestling-Infos.de, heute präsentieren wir euch die zweite Ausgabe der neuen Kolumne „Flashlight into the Nexus“ auf Wrestling-Infos.de. Dabei handelt es sich um die monatliche Kolumne von unserem Schreiber Marvin aka. Nexus 3D. Er wird aus den verschiedensten Perspektiven die aktuellen (und auch vergangenen) Geschehnisse des Pro-Wrestling analysieren, kommentieren und kritisieren. Dabei sind seinen persönlichen Interessen keine Grenzen gesetzt, von Main Stream bis zur Independent-Szene und persönlichen Erfahrungsberichten, eine abwechslungsreiche Wundertüte wird euch fortan monatlich mit „Flashlight into the Nexus“ präsentiert. Bei Anregung oder Kritik könnt ihr gerne unter diesem Post kommentieren oder Nexus3D persönlich im Forum unter DIESEM Link kontaktieren. Nun aber viel Spaß!

Das Jahr 2019 ist bereits seit sechs Monaten vorangeschritten und das „Pro-Wrestling“ erlebt derzeit seine Renaissance. Es ist gewissermaßen ein Kindheitstraum vieler jüngerer Zuschauer (mich eingeschlossen), die seit ihrem Fan-Dasein immer nur von den glorreichen Konkurrenzauswirkungen gehört haben und über die „Attitude Era“ immer nur romantisierte, nostalgische Versionen erzählt bekamen. „Damals war alles besser, World Championship Wrestling war besser, Wrestler X oder Y hat die Ära ausgelöst, getragen, zerstört.“  Die unterschiedlichsten Meinungen kursieren noch heute, doch eine Sache lässt sich wohl festhalten: Konkurrenz belebt das Geschäft, Pro-Wrestling ging es nie besser.

All Elite Wrestling ist offiziell am 01. Januar 2019 ins öffentliche Erscheinungsbild getreten und von Tony Khan, The Young Bucks und Cody Rhodes ins Leben gerufen worden. Tony Khan und sein Vater Shahid Khan sind die finanziellen Träger des Unternehmens und vor allem Tony Khan gilt, neben den verpflichteten Wrestlern, als „Mastermind“ bzw. „Ideengeber“, da er an Matt und Nick Jackson herangetreten ist, um ihnen die Idee einer eigenen Liga zu unterbreiten. Er selbst ist seit Kindheitstagen bekennender Wrestling-Fan und hat sich in den Medien gewissermaßen den Ruf eines „Nerds“ erarbeitet, da er teilweise geschichtliche Fakten besser parat hat als so manche Wrestler, die zu diesem Zeitpunkt in den Ring gestiegen sind. Trotz des großen Erfolges von „ALL IN“ und der damit verbundenen Aufbruchstimmung waren die Brüder zunächst skeptisch, doch die guten Geschäftskontakte von Tony Khan machten Hoffnung und die ersten Verhandlungen wurden Mitte/Ende des Jahres 2018 geführt. Im November folgten die ersten Urheberrechtssicherungen und in Jacksonville, Florida, als Trademarks wie „All Elite Wrestling“, „All Out“, „Double or Nothing“, „Tuesday Night Dynamite“ und zahlreiche Logos gesichert worden sind. Im gleichen Atemzug haben Cody und Brandi Rhodes, The Young Bucks, Adam Page und SoCal Uncensored (Christopher Daniels, Frankie Kazarian und Scorpio Sky) ihre Verträge bei Ring of Honor nicht verlängert und in der Web-Show „Being The Elite“ mit einem möglichen Abgang zu World Wrestling Entertainment gespielt.

Am 02. Januar folgte die große Enthüllung, „All Elite Wrestling“ ward geboren! Die Young Bucks und Cody Rhodes unterschrieben nicht nur Verträge als Wrestler, sondern fungieren auch als Executive Vice Presidents, zudem stieß ungefähr einen Monat später auch Kenny Omega hinzu, der nach Vertragsende mit New Japan Pro Wrestling bei AEW unterschrieb. Er folgte dem „Elite“ Cast und erhielt ebenso eine einflussreiche Position hinter den Kulissen. Tony Khan wurde offiziell als Präsident und Kopf der Liga verkündet, doch laut eigenen Angaben wird er primär hinter den Kulissen arbeiten und keine tragende Rolle „On-Air“ übernehmen. Brandi Rhodes übernimmt die Rolle des „Chief Brand Officer“ und wird auch als Wrestlerin in den Ring steigen. Mit einer Pressekonferenz am 07. Februar 2019 folgten dann auch große Talentankündigungen und die Verpflichtung von Namen wie Chris Jericho, Dr. Britt Baker, Joey Janela und PAC. Im Laufe der folgenden Monate wurden nicht nur zahlreiche weitere Wrestler verpflichtet, sondern auch Kooperationen mit der chinesischen Liga „Oriental Wrestling Entertainment (OWE)“ und der mexikanischen Liga „AAA Wrestling“ verkündet.

 

Der kleine Entstehungsrückblick dient nur als grobe Orientierung, vielmehr möchte ich den Fokus auf die damit einhergehende Dynamik in der Wrestling-Welt lenken und die Positivität, die ich seit letztem Jahr wahrnehme. Seitdem ich mich mit Wrestling beschäftige, war World Wrestling Entertainment stets meine Nummer 1, vor allem auch, weil es mein persönlicher Einstieg in diese verrückte Welt gewesen ist und ich mit der Liga zahlreiche nostalgische Erinnerungen verbinde. In den laufenden Jahren und vor allem durch zahlreiche Leute aus dem Forum, hier auf Wrestling-Infos.de, wurde mir eine ganz neue Welt eröffnet, zahlreiche Ligen, von denen ich meist sogar noch nicht mal etwas gehört hatte. Ich begann mich mit Ring of Honor zu beschäftigen, mit Pro Wrestling Guerrilla und irgendwann folgte New Japan Pro Wrestling und britische Promotions wie PROGRESS oder Revolution Pro Wrestling. Ich schätze alle Ligen, ohne den anderen Ligen ihre Qualitäten abzusprechen. Natürlich, mein Interesse befindet sich im stetigen Wandel und bestimmte Dinge sprechen mich nicht mehr an oder werden in Zukunft ihren Glanz verlieren. Doch ich bin der Auffassung, ebenso wie bei meinem Interesse, dass das Wrestling zu den Unterhaltungsformaten gehört, die sich stets im Wandel befinden und die unglaubliche Vielfalt eines der wichtigsten Auszeichnungsmerkmale sind. Und mit Innovation und Ideenreichtum habe ich seit jeher auch die Young Bucks verbunden, die das nicht nur in ihren Matches bewiesen haben, sondern auch durch abwechslungsreiches Storytelling auch mit „Being The Elite“ geschafft haben. Zugleich waren die Fanbindung und Nähe ein ausschlaggebendes Merkmal, da man es den Brüdern stets abkaufte, das bestmöglichste Match präsentiert zu bekommen. Aus einer Wertschätzung ihrer Philosophie entwickelte sich ein Hoffnungsschimmer, der zu einer fanfreundlichen Bewegung mutierte.

Cody Rhodes passte hervorragend zu dieser besagten Philosophie, denn er hatte einen Plan, er wollte den Wrestling-Fans beweisen, für etwas höheres bestimmt zu sein. Diese Hingabe konnte und kann man förmlich greifen, obgleich er natürlich nicht zu den besten Wrestlern der Welt gehört, so hat er es geschafft, sich außerhalb der WWE zu einem Topstar zu entwickeln. Er bestritt zahlreiche Matches gegen seine „Traumgegner“, ehe er sich schließlich den Young Bucks anschloss und Teil der Gruppierung „Bullet Club“ wurde. Deren hervorragende Chemie hob nicht nur die Gruppierung auf eine höhere Stufe, sondern verschaffte New Japan Pro Wrestling eine ungemeine Popularität bei amerikanischen Fans, die zuvor noch nicht auf das Produkt aufmerksam geworden sind. Sie wurden zu Aushängeschildern bei New Japan Pro Wrestling und Ring of Honor und manifestierten eine eigene Dynamik und verschafften den Ligen dadurch großen finanziellen Erfolg. Rückblickend bin ich heilfroh, diese Entwicklungen mehrere Jahre lang verfolgt zu haben, denn als Zuschauer wurde man nicht nur belohnt, sondern Teil einer eigenen Bewegung, die für das Wrestling in diesem Jahr und den nächsten Jahren wegweisend sein wird.

 

Für viele wirkt nämlich das minimalistische Setting zahlreicher Independent-Promotions abschreckend, außerdem ist der Zugang erst seit einigen Jahren deutlich einfacher geworden, weshalb man lange Zeit schlicht auch einfach nicht die Möglichkeit hatte, zahlreiche Indie-Promotions langfristig zu verfolgen (oder es einfach zu teuer war). Daher argumentieren viele Fans, dass man lieber bei dem Global Player „World Wrestling Entertainment“ bleibt: Es ist ein vertrautes Produkt, weltweit empfangbar und in den meisten Ländern sogar Teil der Fernsehlandschaft. Nun haben wir jedoch eine einzigartige Situation, denn die kreativen Köpfe hinter All Elite Wrestling haben ihren Ursprung und die größten Erfolge im Independent-Bereich gesammelt. Sie kreieren eine finanziell abgesicherte Liga, die trotz weniger Shows bereits unglaubliche Erfolge feiern konnte (Ausverkaufte Shows, enorme Nachfrage, unglaublich profitables Merchandise, eine wöchentliche TV-Show auf TNT, vielseitiges Roster mit großen Namen des Main-Streams und der Indie-Szene) und so den Wrestlern und Fans ein alternatives Main-Stream Produkt zu bieten. Sie popularisieren Merkmale des Independent-Wrestlings und bringen eine moderne Interpretation der besagten Merkmale aufs Papier. Wrestler haben seit World Championship Wrestling nun wieder die Möglichkeit, ein finanziell abgesichertes und gutes Leben zu führen, ohne zwangsläufig bei World Wrestling Entertainment zu unterschreiben, die bis dato die einzige finanziell lukrative Möglichkeit gewesen ist. Natürlich, es gibt noch einige Wrestler, die bei keiner großen Liga unter Vertrag stehen und dennoch hohe Einnahmen verbuchen können (Joey Ryan, als Beispiel). Dies wird sich in Zukunft auch noch verbessern, denn auch die Independent-Ligen werden durch die Konkurrenz der größeren Ligen profitieren, neue Stars hervorbringen und vor allem die große Aufmerksamkeit des Sportes nutzen, um weitere Fans anzusprechen. Wrestling ist auf dem aufsteigenden Ast und die Szene gedeiht.

Vor allem aber möchte All Elite Wrestling etwas anderes werden und inhaltlich/kreativ ein Gegenentwurf zu World Wrestling Entertainment bilden. Sie orientieren sich an den Problemen und Fehlern ihres Konkurrenten und versuchen daraus zu lernen. Keine oder wenige Restriktionen für die Akteure, kreative Freiheit und Zusammenarbeit bei Gestaltung des Charakters, der Fehden und den Promos. Die Fokussierung auf den sportlichen Aspekt und viele weitere Dinge. Bevor ihr jetzt bereits wütend auf die Tastatur kloppt und meint, dass ich WWE hier nun unrechtmäßig beschuldige: Ich spreche euch damit nicht euer persönliches Interesse ab, ich werde auch weiterhin vereinzelte WWE-Shows schauen und sicherlich auch unterhaltsame Aspekte finden. Doch man sollte auch nicht die Augen vor dem Zeitgeist verschließen und die Stimmen aus den zahlreichen Bereichen überhören. Und im besten Falle reagiert World Wrestling klug und reagiert (was ja teilweise bereits geschieht). Eine Win-Win Situation für beide Unternehmen.

Doch warum sind viele Fans kritisch und skeptisch gegenüber All Elite Wrestling? Natürlich gibt es noch zahlreiche Bereiche, in denen sich die Liga erst beweisen muss, und vor allem ab Herbst, wenn die wöchentliche TV-Show an den Start geht, beginnt ein unbekannter „Wrestling-Alltag“, der zunächst bewältigt werden muss. Doch warum soll im Umkehrschluss die Hoffnung und der Hype geschmälert werden? Bei mir macht sich häufig das Gefühl breit, dass viele Fans, die meist Anhänger des WWE-Produktes sind, Angst vor den Veränderungen haben, da die Möglichkeit besteht, ein „besseres“ Produkt könnte den Marktführer ablösen. Meiner Meinung nach ist es aber wichtig, sich von den Kategorien „besser“ oder „schlechter“ zu lösen, denn letztlich ist es ganz simpel: Wrestling bedient verschiedene Geschmäcker. Es wird AEW-Fans geben, die sich dem WWE-Produkt entsagen und umgekehrt. Es wird auch Fans geben, die beide Ligen verfolgen und die verschiedenen Shows genießen. Es gibt Fans, die mit beiden Ligen nichts anfangen können und sich auf eine andere Liga einlassen und dort ihr Herzblut fließen lassen. Das große Ganze darf nicht aus dem Blickfeld verschwinden, denn diese Veränderungen kann für die Konsumenten nur positiv ausgehen.

Viele WWE-Fans ärgern sich, weil „ihr“ Produkt massiv unter Kritik steht. Auch hier sei gesagt: Kritik ist gut, denn dies zeigt, wenn Menschen investiert sind. Es wird immer Personen geben, die alles als „Mist“ betiteln werden und kritisieren, weil sie sich in der Unzufriedenheit laben. Doch ein Großteil der Fans kritisieren, bemängeln und ärgern sich, weil sie letztlich ein gutes Wrestling-Produkt haben möchten, um von der Illusion und Magie dieses Sportes umarmt und unterhalten zu werden.

Es gibt Regeln in diesem Business, die ein gutes oder schlechtes Produkt beeinflusst. Regeln sind zwar nicht in Stein gemeißelt, doch viele Muster sind über die Jahre geblieben. Doch, wie bereits erwähnt, wenn es Regeln gibt, dann folgende: Kreativität, Innovation und das „Leben“ am Puls der Zeit. Weiter möchte ich auf diesen forcierten Kampf zwischen „WWE und AEW“ gar nicht eingehen. Denn es ist, welch Ironie (!), kein echter Kampf für die Fans: Es ist ein belebtes Aufwachen, die verschiedensten Ligen werden versuchen, die bestmöglichen Matches und die tollste Unterhaltung an den Tag zu legen. Ist dies nicht der Fall, werden sie in Form von fallenden Zuschauerzahlen, geringerem Interesse oder allgemeiner Unzufriedenheit bestraft. Wir, die Fans, sind der Wegweiser für die Zukunft. Wo wollen wir hin?

Ich persönlich war nie froher, Wrestling-Fan zu sein. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir derzeit das vielfältigste, qualitativ hochwertigste und unterhaltsamste Wrestling zu sehen bekommen, was es je gab. In allen Bereichen passieren große Dinge, allen voran eben All Elite Wrestling, die den Markt im Sturm erobern und möglicherweise eine neue Ära einleiten. Dann haben wir noch New Japan Pro Wrestling, die sich wirtschaftlich gefestigt haben, große Erfolge feiern und den amerikanischen und internationalen Markt erobern wollen. Zahlreiche Shows in den USA, im August folgt mit „Royal Quest“ eine Show in London. Die mexikanische Liga „AAA“ veranstaltet mit eigener Zugkraft im Madison Square Garden, während es Independent-Ligen wie Game Changer Wrestling gelingt, eine Fanbase über den Streaming-Anbieter „FITE“ aufzubauen und mit innovativen Konzepten, technisch hochwertigem Wrestling und Death Match Wrestling die Herzen des „Underground-Wrestlings“ höher schlagen zu lassen. Die National Wrestling Alliance befindet sich im Neuaufbau, Ring of Honor versucht sich als Traditionsmarke zu etablieren und Impact Wrestling erlebt eine (zumindest kleine) Renaissance. Ich könnte mit zahlreichen weiteren Beispielen untermauern, was ich eigentlich nur sagen möchte: Wir schreiben das Jahr 2019, wir sind Teil einer Revolution.





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14 Antworten zu “Flashlight into the Nexus #2: Fear of Change: All Elite Wrestling und die neue Ära im Pro-Wrestling!”

  1. Base4ever sagt:

    Genau so siehts aus 😉 Ein toller Artikel und es gibt nichts zu verbessern oder zu widersprechen!

  2. Jerico* sagt:

    Wirklich gut geschrieben.

    Dem gibts wenig bis nix hinzu zufügen!
    Schönen tag euch

  3. retenek sagt:

    Tolle Kolumne!
    Das hier sollte jeder Wrestling Fan lesen.

  4. Johannes sagt:

    Ich bin zwar vom WWE Produkt im Moment nur enttäuscht, doch auch dem AEW Hype kann ich nur schwer was abgewinnen, weil hier meiner Meinung nach mit zu vielen Platzpatronen geschoßen wird. Ich mein AEW wird von sehr vielen so in den Himmel gelobt und als Messias des Wrestling gefeiert der dem Satan WWE der uns Jahrelang unterdrückt die Stirn bietet und uns ins gelobte land führt das es sogar langsam lächerlich wirkt. Was hat AEW denn bisher geleistet außer 2 (zugegeben sehr gute) Show. Nix genau. Man hat ein Roster zusammengestellt, einen TV-Deal gemacht und 3 weitere Shows angekündigt. Das würde jede andere Promotion genauso machen. Wo ist also das besondere bei AEW das jetzt alle durchdrehen? Ich würd mich schon freuen wenn AEW es packt aber ich seh auch die GEwaltigen Fallstricke die noch kommen. Und entschieden wird auch nicht im Herbst wenn sie Starten weil aus neugier werden die ersten beiden Episoden Traumqouten ham. Aber abgrechnet wird so joa Januar, Februar nächsten Jahres. Da zeigt sich dann ob AEW wirklich konstant liefern konnte und kann oder ob sie nur ein Strohfeuer waren das hell brannte aber schnell wieder erlosch.

  5. Phenomenal AJ Styles sagt:

    Ich finde, dass war eine wirklich gut geschriebene Kolumne und das ist auch meine Meinung.

    Wirklich toll geschrieben, Marvin *in die Hände klatsch*

  6. sayumi sagt:

    eine wirklich schöne kollumne die stark auch meine Gedanken beschreibt. Vorallem das ständige indi und aew gebashe seitens langjähriger wwe Fans nervt ziemlich. Hja natürlich wird auch anders herum kritisiert, Was auch unschoene Ausmasse annehmen kann. Jedoch ist hier grad wirklich einiges im Wandel, und das kann doch am Ende nur gut für alle sein. Es gab Wrestling vor der Wwe, und es wird Wrestling nach, oder auch abseits der Wwe immer geben.

    Wir , als Fans der unterdchiedlichen Lager, koennen einen Spasskrieg beginnen, wenn wirklich mal wieder zwei Promotions kopf an Kopf kaempfen, was immer passieren kann. Bis dahin lasst uns doch einfach Wrestlingfans sein.
    Zu Kommentaren wie wwe wird immer weit nummer 1 sein, kann sein. Muss aber nicht denn schon andete Marktführer mit riesen Abstabd haben ihre Kronen verloren.
    Ich rede hier nicht von aew, nur eine allgemeine Feststellung.

  7. SVK sagt:

    100% Sign!!!
    Tolle Kollumne
    WE WANT MORE CHANT

  8. Michhier sagt:

    Interessante Theorie zu den Indies und ihrem Profit aus dem entstehen der AEW. Ich zweifle aber daran. AEW stellt sich als Sammelbecken der Indis da, wieso sollte man andere Indies schauen? Ich glaube nur Nischenprodukte wie Deathmatch, oder Luchalibre werden aufgrund ihres „Stills“ profitieren.

  9. Dive like Orton sagt:

    Toller Text – weiter so!
    Man kann aus der Kolummne deine leidenschaft zum Wrestling sehr schön heraus lesen.
    Ich persönlich bin natürlich auch über WWE zum Wrestling gekommen und kannte auch jahrelang nichts anderes.
    Lustigerweise war ich im Jahr 2016 dann von einem gewissen Kevin Owens so unfassbar begeistert, dass ich mich fragte, wo dieser Typ denn all die Jahre abgeblieben war.
    Ich tauchte ein in die große „Kevin Steen Recherche“ und stieß auf seine DVD’s bei ROH.
    Und was soll ich sagen? Mir wurde quasi ein Tor zu einer anderen/neuen (Wrestling)Welt geöffnet.
    Mein erster ROH PPV war dann Final Battle 2016.
    Für mich zum damaligen Zeitpunkt ein unfassbares Event.
    Allein das Match Ospreay vs Scurll vs Dragon Lee hat mich unfassbar aus den Latschen gehauen (damliger ME war übrigens O’Reilly vs. Adam Cole :D)
    Anschließend kam immer mehr dazu NJPW, Lucha Underground PWG, und jetzt freue ich mich auf AEW.
    Mal sehen was die Zukunft noch so bereit hält, man darf in jedem Fall gespannt sein.
    MFG Dive like Orton

  10. BigPoppaPump sagt:

    Sehr gut geschrieben, spricht mir aus der Fanboy Seele, ich hasse dieses ständige Ligen gebashe, wir sind doch alle Wrestling Fans, aber produktive Kritik ist im Internet so selten wie ein Dodo. Ich kann nur zustimmen, es macht derzeit richtig Spaß Fan zu sein, der Quotenkrieg wird hoffentlich zwei gute Ligen hervorbringen, aber man wird vermutlich weiterhin nur „scheiß wwe“ Kommentare lesen. So, ich hab viel getippt und wenig gesagt, schönes Wochenende allen und genießt Fyter Fest

  11. Top geschrieben, bin ebenfalls gespannt was die Zukunft bringt! 👍🏻

  12. und ich entferne mich immer weiter von diesem business. es wird immer ermüdender, dem ganzen scheiss zu folgen. AEW anhänger dreschen verbal auf WWE anhänger ein und andersrum genauso. der ganze zirkus gleicht mittlerweile nur noch einem einzigen schwanzvergleich. ich hab einfach keinen bock mehr drauf. einfach zuviel stress für ein paar zirkusnummern. macht ihr mal. ich kümmere mich lieber mehr ums echte leben.

  13. Silvio Hoffmann zwingt dich doch keiner das zu Lesen.
    Schau es halt nur, wenn die Leute im Internet nerven.

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