Jon Jones verteidigt seinen UFC-Titel im Juli gegen brasilianische Knockout-Maschine – Cejudo gegen Moraes um den vakanten UFC Bantamgetpwichtstitel – Lebenslange Doping-Sperre für UFC-Schwergewicht

11.04.19, von Oliver "Randy van Daniels" Kmetec

Jon Jones verteidigt seinen UFC-Titel im Juli gegen brasilianische Knockout-Maschine

Nachdem der amtierende UFC Halbschwergewichtschampion Jon Jones (24-1, 1 NC) vor wenigen Wochen seinen Titel erfolgreich gegen den Herausforderer Anthony Smith (31-14) verteidigte und damit erfolgreich ins Jahr 2019 startete wird Jones nun im Juli bei der internationalen Kampfwoche der UFC erneut in den Käfig des Marktführers steigen. Nachdem er zuletzt „Löwenherz“ besiegte wird es Jones nun mit einer echten Knockout-Maschine aus Brasilien aufnehmen.

Im Halbschwergewicht findet in der UFC aktuell eine Art Generationswechsel statt. Die älteren Veteranen, die zumeist von Jon Jones geschlagen wurden, werden aktuell von einer Gruppe aufstrebender junger Kämpfer von ihren Spitzenplätzen in der Division verdrängt. Dabei handelt es sich vor allem um die beiden Amerikaner Anthony Smith und Dominick Reyes, die beiden Brasilianer Thiago Santos und Johnny Walker sowie Aleksandar Rakic aus unserem Nachbarland Österreich.

Mit Smith trat der erste Vertreter dieser Gruppe sogar schon gegen Jones an, unterlang jedoch. Nun wird Kämpfer Nummer zwei aus der eben genannten Gruppe der aufstrebenden Halbschwergewichte seine Chance gegen Jon Jones erhalten: Thiago Santos (21-6). Marreta, so der Spitzname von Santos, ist ein ehemaliger Mittelgewichtskämpfer, der in seinen letzten drei Kämpfen in der 205 lbs.-Gewichtsklasse sehr erfolgreich war. Der Brasilianer gewann acht seiner letzten neun Kämpfe, die einzige Niederlage kam im Mittelgewicht gegen den ehemaligen World Series of Fighting Doppel-Champion David Branch. Im Halbschwergewicht besiegte Santos den ehemaligen LFA Mittelgewichtschampion Eryk Anders (11-3), das Top UFC-Halbschwergewicht Jimi Manuwa (17-5) und den ehemaligen KSW Halbschwergewichtschampion Jan Blachowicz (23-8). Auch Anthony Smith wurde schon von Thiago Santos geschlagen. Jones sollte den Brasilianer nicht unterschätzen, denn er konnte beeindruckende 71 % seiner Siege durch (T)KO erzielen.

Jones ist einer der erfolgreichsten MMA-Kämpfer der letzten Dekade. Er konnte zuletzt den Schweden Alexander Gustafsson und den Amerikaner Anthony Smith besiegen. Seine Erfolge wurden aber auch immer wieder durch Doping-Fälle und private Konfrontationen mit dem Gesetz getrübt. Der Kampf findet bei UFC 239 in der T-Mobile Arena in Las Vegas, Nevada, USA am 6. Juli 2019 statt.

Quelle: MMAFighting.com

Cejudo gegen Moraes um den vakanten UFC Bantamgewichtstitel

Nachdem es bei einem Dopingtest des UFC Bantamgewichtschampions TJ Dillashaw (16-4) zum einem anormalen Ergebnis gekommen war, hatte dieser seinen Titel niedergelegt. Nun hat die UFC entschieden, welche beiden Kämpfer eine Chance auf den vakanten Titel erhalten.

So werden Henry Cejudo (14-2) und Marlon Moraes (22-5-1) bei UFC 238 am 8. Juni in Chicago, Illinois aufeinandertreffen.

Der aktuelle UFC Fliegengewichtstitelträger Cejudo konnte bereits vor seine UFC-Karriere deine olympische Goldmedaille im Ringen erzielen. Er konnte seine letzten vier Kämpfe gewinnen. Dabei gewann er seine letzten vier Kämpfen und schlug dabei den besten Fliegengewichtskämpfer der Welt Demetrious Johnson und den besten Bantamgewichtskämpfer der letzten Jahr TJ Dillashaw. Sein Gegner ist ein ehemaliger WSOF Bantamgewichtschampion. Er verlor sein UFC-Debüt gegen Raphael Assuncao, besiegte danach aber John Dodson, Aljamain Sterling, Jimmie Rivera und Raphael Assuncao in einem Rückkampf.

Quelle: MMAFighting.com

Lebenslange Doping-Sperre für UFC-Schwergewicht

Die USADA ist seit einigen Jahren für die Dopingkontrollen und Bestrafungen für Dopingvergehen in der UFC zuständig. Unter der USADA wurden die Kontrollen umfangreicher und die Strafen härter. Das bekam nun auch ein russisches UFC-Schwergewicht zu spühren.

So wurde der Russe Ruslan Magomedov (14-1) von der USADA lebenslang gesperrt, nachdem er zum dritten Mal durch einen Test gefallen war. Genauer gesagt hatte er die Abgabe einer Probe verweigert. Zuvor war er im Jahr 2016 und 2018 positiv getestet wurden. Damit ist Magomedov der erste Kämpfer der von der USADA mit der Höchststrafe belegt wurde. Vor seinen Sperren war er vielversprechend mit 3-0 in die UFC gestartet. Ob diese Siege jedoch tatsächlich sauber waren lässt sich rückblickend durchaus anzweifeln. Dass die erste lebenslange Sperre im MMA gegen einen Russen ausgesprochen wurde kommt nicht unbedingt überraschend, da Russland auch schon in anderen Sportarten massive Dopingvergehen aufzuweisen hatte.

Damit wird Ruslan Magomedov nie wieder in der UFC oder in Nordamerika kämpfen. Ein Kampf außerhalb der UFC wäre aber zum Beispiel in Russland oder Japan dennoch möglich, falls die UFC seinen Vertrag auflöst und eine Promotion die damit verbundene negative Berichterstattung egal wäre.

Quelle: BloodyElbow.com, MMAJunkie.com





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