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Wechselt UFC Welterweight Champion Tyron Woodley noch in diesem Jahr ins Middleweight? – Haben Nick und Nate Diaz eine Zukunft bei UFC? – Trotz Disqualifikation beim Debüt: Ehemaliger NFL-Star Greg Hardy wird definitiv noch einmal für UFC antreten

29.01.19, von Philipp "StableGuy" Richter

Wechselt UFC Welterweight Champion Tyron Woodley noch in diesem Jahr ins Middleweight?

Am 02. März 2019 verteidigt UFC Welterweight Champion Tyron Woodley (19-3-1) seinen Titel bei UFC 235 in Las Vegas, Nevada gegen Kamaru Usman (14-1). Wie wir bereits HIER berichteten, sorgte diese Ansetzung für einige Schlagzeilen, nicht zuletzt weil sich die UFC damit auch den Unmut des ehemaligen Interim UFC Welterweight Champions Colby Covington (14-1) zuzog. Fans und Experten hingegen reagierten gegenteilig und waren zunächst einmal froh, dass Woodley seinen Titel endlich wieder aufs Spiel setzt, nachdem er in den letzten Jahren in erster Linie mit Abwesenheit geglänzt hat. So kämpfte Woodley im Jahr 2018 lediglich gegen den Briten Darren Till (17-1-1), welchen er jedoch via Submission in der zweiten Runde besiegte. Für seine Titelverteidigung zuvor muss man bis in den Juli 2017 zurückgehen.

Im Jahr 2019 möchte Woodley, der nichtsdestotrotz aktuell der Champion mit den meisten Titelverteidigungen in der UFC ist, aber wieder regelmäßiger antreten. In der MMA Show von Ariel Helwani enthüllte Woodley, dass er seinen Titel zunächst gegen Kamaru Usman und schließlich auch gegen Colby Covington verteidigen möchte, bevor er dann den nächsten Schritt wagen will. Dieser beinhaltet nach eigenen Angaben den Wechsel ins Middleweight der UFC, wo er dann Jagd auf einen weiteren Titelgürtel machen möchte. So lautet sein konkretes Ziel der nächste Champion in zwei Gewichtsklassen zu werden. Somit stellte er auch klar, dass er im Falle eines Wechsels der Gewichtsklassen keineswegs die Welterweight Championship niederlegen möchte, sondern diese auch weiterhin bei jeder Gelegenheit verteidigen wird.

Seinen ersten Kampf in der nächst höheren Gewichtsklasse möchte Woodley nach eigenen Angaben noch in diesem Jahr bestreiten. Ob für ihn dann sofort ein Titelkampf auf dem Plan steht oder ob er zunächst einen weiteren Kampf bestreiten muss, ist noch unklar. Derzeit hält der Australier Robert Whittaker (20-4) die UFC Middleweight Championship und verteidigt diese im Februar bei UFC 234 gegen Kelvin Gastelum (15-3, 1 NC), einen Kämpfer, den Tyron Woodley in einem Catchweight bout interessanterweise bereits vor einigen Jahren bezwingen konnte.

Quelle: MMAFighting.com

Haben Nick und Nate Diaz eine Zukunft bei UFC?

Die Zukunft der beiden Brüder Nick Diaz (26-9, 2 NC) und Nate Diaz (19-11) ist weiterhin unklar. In den letzten Monaten waren die beiden Brüder erstmals seit längerer Zeit wieder in Ansetzungen der UFC vertreten, doch am Ende zerschlugen sich diese, sodass man weiterhin auf ein Comeback der beiden warten muss. So sollte Nate Diaz ursprünglich im Co-Main Event von UFC 230: Cormier vs. Lewis gegen Dustin Poirier (24-5, 1 NC) antreten, doch einige Wochen vor diesem Kampf musste Poirier das Duell aufgrund einer Verletzung absagen. Nick Diaz war hingegen für UFC 235 im Gespräch und sollte beim Pay-Per-View am 02. März gegen Jorge Masvidal (32-13) antreten, doch Nick Diaz stimmte den Bedingungen der UFC nicht zu, sodass auch diese Ansetzung letztendlich gestrichen werden musste.

Auf Nachfrage erklärte UFC-Präsident Dana White, dass man den beiden Brüdern gerne noch einmal die Rückkehr in ein Octagon der UFC ermöglichen möchte, doch wenn sich die beiden schlichtweg weigern bzw. die Umstände nicht stimmen, dann kann man sie nicht zu ihrem Glück zwingen. Sollte jedoch einer der beiden noch einmal die Lust und das Feuer verspüren und einen weiteren MMA-Kampf bestreiten wollen, dann stünde ihnen die Tür bei der UFC jederzeit offen.

Die Chancen auf ein Comeback der beiden Brüder werden aber zunehmend immer geringer. So ist Nate Diaz seit seinem zweiten Kampf gegen Conor McGregor (21-4) am 20. August 2016, welchen er nach Punkten verlor, nicht mehr in das Octagon gestiegen. Bei seinem älteren Bruder liegt der letzte Kampf gar noch länger zurück. So bestritt Nick Diaz das letzte Mal am 31. Januar 2015 einen Kampf, als er Anderson Silva (34-8, 1 NC) ebenfalls nach Punkten unterlag. Das Aufeinandertreffen der beiden wurde letztendlich aber als No Contest gewertet, nachdem Anderson Silva positiv auf leistungssteigernde Substanzen getestet wurde und auch bei Nick Diaz Spuren von Marihuana nachgewiesen wurden.

Quelle: MMANews.com

Trotz Disqualifikation beim Debüt: Ehemaliger NFL-Star Greg Hardy wird definitiv noch einmal für UFC antreten

Mit Spannung erwarteten Fans und Experten das UFC-Debüt des ehemaligen NFL-Stars Greg Hardy (3-1) bei der UFC Fight Night 143: Cejudo vs. Dillashaw vor zwei Wochen. Hier traf Greg Hardy im Co-Main Event des Abends auf seinen Landsmann Allan Crowder (10-3, 1 NC) und wurde nach einem illegalen Kniestoß in der zweiten Runde disqualifiziert. Gerade in dieser Situation erkannte man deutlich die Unerfahrenheit des 30-Jährigen, woraufhin bereits Stimmen zu hören war, dass das Debüt Hardys zugleich dessen letzter Kampf beim Marktführer gewesen sein könnte.

Dies dementierte UFC-Präsident Dana White aber nun und erklärte, dass wir Greg Hardy auf jeden Fall noch einmal in einem Octagon der Ultimate Fighting Championship sehen werden. So habe dieser sicherlich einen Fehler gemacht, doch zuvor habe White einige gute Aktionen beim Mann aus Tennessee gesehen, die diesem in jedem Fall einen weiteren Kampf in der UFC gesichert haben. Welche Rolle dabei der prominente Name des Pro Bowlers von 2013 spielt, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Vor seinem Wechsel zu UFC hatte Greg Hardy alle seine drei bisherigen Profi-Kämpfe auf beeindruckende Art und Weise gewonnen, indem er seine Kontrahenten jeweils in weniger als einer Minute ausknocken konnte. Auch gegen Allen Crowder war Hardy keineswegs klar unterlegen, doch am Ende brachte ihn ein kostspieliger Fehler um einen möglichen Sieg. Hardy entschuldigte sich während der Post-Fight-Pressekonferenz für seine Aktion und akzeptierte die Disqualifikation als logische Folge seines Fehlverhaltens. Gleichzeitig forderte er Crowder zu einem Rückkampf heraus, was auch Dana White bereits als mögliche Option für einen zweiten Kampf von Greg Hardy unter dem Banner der UFC nannte.

Quelle: MMAFighting.com, MMANews.com

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