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UFC 232 zieht über 700.000 Pay-Per-View Buys – UFC-Fighterin wird überfallen und bringt Dieb zur Strecke – UFC kehrt erstmals nach acht Jahren nach Philadelphia zurück

21.01.19, von Philipp "StableGuy" Richter

UFC 232 zieht über 700.000 Pay-Per-View Buys

Der Pay-Per-View UFC 232: Jones vs. Gustafsson 2 stand unter wahrlich keinem guten Stern, nachdem im Blut von Jon Jones (23-1, 1 NC) kurz vor dem Event Spuren eines Metabolits nachgewiesen wurden. Zwar stammten diese von einem früheren Dopingvergehen des nun neuen UFC Light Heavyweight Champion, doch brachte dieser positive Test die Austragung des Events stark in Gefahr. So veranstaltete man den Event am Ende kurzerhand in Inglewood, Kalifornien statt in Las Vegas, Nevada, nachdem die Nevada State Athletic Commission (NSAC) Jon Jones die Kampflizenz entzogen hatte. Für gewöhnlich hätte man den Kampf wohl abgesagt, doch man entschied sich anders und dieses rigorose und über weite Strecken auch rücksichtslose Handeln der Verantwortlichen der Ultimate Fighting Championship (UFC) wurde nun im nachhinein belohnt.

So bewies sich Jon Jones nicht nur im Octagon einmal mehr als einer der derzeit besten Kämpfer der Welt und besiegte seinen schwedischen Kontrahenten Alexander Gustafsson (18-5) auf souveräne Art und Weise, auch polarisierte er die Massen, zog mediale Aufmerksamkeit auf den Pay-Per-View und lockte nicht zuletzt auch viele Fans vor die Fernseher. Dies spiegelt sich nun auch in der Buyrate des Pay-Per-Views wieder. So wollten geschätzte 700.000 Zuschauer das Event sehen und erwarben deshalb den Pay-Per-View, was der zweithöchsten Buyrate nach UFC 229: Khabib vs. McGregor entspricht. Das Event mit dem Hassduell zwischen UFC Lightweight Champion Khabib Nurmagomedov (27-0) und Conor McGregor (21-4) im Main Event kauften sogar 2,4 Millionen Fans als Pay-Per-View.

Dass man mit diesem Event nicht konkurrieren kann, war von vorneherein klar, doch 700.000 PPV-Buys sind nach wie vor eine Marke, die im Kampfsport im Jahr 2018 abseits des oben erwähnten Duells zwischen Nurmagomedov und McGregor nur vom Boxkampf zwischen Canelo Alvarez und Gennady Golovkin am 15. September überboten wurde. Somit konnte die UFC auch den drohenden finanziellen Schaden durch die kurzfristige Verlegung des Events einigermaßen Auffangen und könnte gar mit einem Gewinn aus der Veranstaltung gehen.

Jon Jones hat damit einmal mehr bewiesen, dass er einer der Top-Draws der UFC ist und vermutlich nur Conor McGregor ihn in diesem Punkt übertrumpft. Die Frage, die sich nun lediglich stellt, lautet, ob Jon Jones auch abseits einer solchen medialen Präsenz wie im Vorfeld von UFC 232 für solch ein großes Interesse sorgt. Dies wird sich aller Voraussicht nach bereits am 02. März 2019 bei UFC 235 zeigen. Dort soll Jon Jones seine UFC Light Heavyweight Championship gegen seinen Landsmann Anthony Smith (31-13) aufs Spiel setzen, wenn er denn bis dahin wieder ein Kampflizenz im Bundesstaat Nevada erhält.

Darüberhinaus stellt sich die Frage, welche Kämpfe von Jon Jones die Fans der UFC noch sehen möchten. Ohne Frage steht hier an erster Stelle ein alles entscheidender Kampf gegen seinen langjährigen Rivalen Daniel Cormier (22-1, 1 NC). Dieser tritt aber aktuell nur noch im Schwergewicht der UFC an und wird wohl seine Karriere noch in der ersten Jahreshälfte von 2019 beenden. Darüberhinaus bietet die Light Heavyweight Division kaum noch Möglichkeiten für Jon Jones, sodass man abwarten muss, welchen Karriereweg Jon Jones in den kommenden Monaten einschlagen wird. In jedem Fall wird er in den Plänen der UFC weiterhin eine prominente Rolle spielen, denn neben hervorragender sportlicher Leistungen, rollt bei Kämpfen von Jon Jones der Rubel und dafür lässt sich dann auch mal ein Pay-Per-View über Nacht in einen anderen Bundesstaat verlegen.

Quelle: MMAFighting.com

UFC-Fighterin wird überfallen und bringt Dieb zur Strecke

Die UFC Strawweight Kämpferin Polyana Viana (10-2) konnte von ihren Fähigkeiten im Mixed Martial Arts neulich auch sehr gut außerhalb des Octagons Gebrauch machen, als sie Ziel eines Überfalls wurde. In einem Interview berichtete die 27-jährige Brasilianerin, dass sie vor ihrem Apartment-Komplex in Rio de Janeiro alleine auf ihr Taxi wartete und sich die Zeit mit ihrem Handy vertrieb, als plötzlich ein Mann auf sie zukam und sich direkt neben sie setzte.

Polyana Viana bemerkte nach eigenen Angaben sofort, dass etwas seltsam war und steckte ihr Handy daraufhin lieber weg. Weiter berichtete sie, dass der Mann sie aufforderte, ihm das Handy zu geben. Um den ganzen etwas Nachdruck zu verleihen, gab der Mann vor, unter seiner Kleidung eine Schusswaffe zu haben. Allerdings durchschaute Polyana Viana seinen Täuschungsversuch und ging direkt zum Angriff über, damit der Mann gar nicht erst zu der Gelegenheit kommen könnte, vielleicht ein Messer oder ähnliches zu ziehen. Mit einem linken und einem rechten Cross schlug sie den Mann nieder und ließ umgehend einen Tritt ins Gesicht folgen, welcher den Mann voll traf. Bevor der eigentlich ursprüngliche Täter sich erholen konnte, nahm die MMA-Kämpferin ihn in einen Rear-Naked-Choke, bis einige Passanten hinzukamen und die Polizei riefen. Sicherheitshalber kontrollierte die Brasilianerin den Mann bis zum Eintreffen der Gesetzeshüter mit einem Kimura.

Der Mann wurde aufgrund seiner Gesichtsverletzungen zunächst in die Notaufnahme und erst anschließend auf die Polizeiwache gebracht. Laut seinem „Opfer“ Viana handelt es sich bei ihm um einen Straftäter, der erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde, wo er eine dreijährige Haftstrafe wegen bewaffneten Raubüberfalls absaß.

Kurz nach Bekanntwerden dieses Vorfalls nutzte die Ultimate Fighting Championship (UFC) die Publicity um Polyana Viana und verkündete ihren nächsten Kampf. So wird die Brasilianerin bei UFC 235 am 02. März 2019 in Las Vegas, Nevada auf die 26-jährige Hannah Cifers (8-3) treffen, welche erst bei der UFC Fight Night 139: Korean Zombie vs. Rodriguez ihr UFC-Debüt feierte und dieses gegen Maycee Barber (5-0) via TKO in der zweiten Runde verlor.

Polyana Viana war vor ihrem Wechsel zur UFC fünf Kämpfe in Folge ungeschlagen. Diese Serie konnte sie bei ihrem Debüt bei der UFC Fight Night 125: Machida vs. Anders gegen Maia Kahaunaele-Stevenson (6-5) weiter ausbauen, als sie den Kampf in der ersten Runde via Rear-Naked-Choke beenden konnte. Ihren darauffolgenden und bisher letzten Kampf verlor Polyana Viana bei UFC 227: Dillashaw vs. Garbrandt II per Decision gegen die 26-jährige JJ Aldrich (7-2).

Quelle: MMAFighting.com

UFC kehrt erstmals nach acht Jahren nach Philadelphia zurück

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) kehrt am 30. März 2019 erstmals nach acht Jahren wieder nach Philadelphia, Pennsylvania zurück. Wie man in der vergangenen Woche via Twitter bestätigt, wird man das Event UFC on ESPN 2 im Wells Fargo Center in der „City of Brotherly Love“ austragen.

Etwaige Ansetzungen für das Event sind noch nicht offiziell, doch so scheint es so, als käme es bei dieser Veranstaltung zu einem Women’s Strawweight bout zwischen Alexa Grasso (10-2) und Marina Rodriguez (10-0-1). Dieser Kampf war ursprünglich für die UFC Fight Night 144: Assuncao vs. Moraes 2 am ersten Februar-Wochenende eingeplant, doch Rodriguez musste diesen Kampf aufgrund einer Verletzung an der rechten Schlaghand absagen. Die UFC beharrte aber auf einem Fight der beiden Brasilianerinnen und nun soll dieses Duell in Philadelphia über die Bühne gehen. Darüberhinaus planen die Offiziellen derzeit mit einem Kampf zwischen Karolina Kowalkiewicz (12-3) und Michelle Waterson (16-6), welcher ebenfalls im Strawweight der Damen ausgetragen werden sollen.

Letztmals veranstaltete die UFC am 06. August 2011 den Pay-Per-View UFC 133: Evans vs. Ortiz in Philadelphia, Pennsylvania. Damals besuchten 11.583 Fans das Wells Fargo Center, als Rashad Evans (19-8-1) im Main Event der Show auf UFC Hall of Famer Tito Ortiz (20-12-1) traf und diesen in der zweiten Runde KO schlug.

Quelle: MMAJunkie.com

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