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Allen Zweifeln zum Trotz! UFC Light Heavyweight Champion Jon Jones besteht Dopingtest bei UFC 232 – Mehrere verletzungsbedingte Ausfälle wirbeln Card des ersten UFC-Events auf ESPN durcheinander – UFC Featherweight nach mehreren Niederlagen in Folge entlassen

18.01.19, von Philipp "StableGuy" Richter

UFC Light Heavyweight Champion Jon Jones besteht Dopingtest bei UFC 232

Wenn man zynisch sein möchte, dann gleichen die Neuigkeiten der letzten Woche einer „Breaking News“. Der neue UFC Light Heavyweight Champion Jon Jones (23-1, 1 NC) hat einen Dopingtest am Tag von UFC 232: Jones vs. Gustafsson 2 bestanden und es wurden keinerlei leistungssteigernde Substanzen in seinem Blut festgestellt. Interessanterweise wurden dabei auch keine Reste des M3 Metabolits nachgewiesen, welche zuletzt noch als Rückstände eines früheren Dopingvergehens in seinem Blut gefunden wurden. Der Test wurde dabei von der California State Athletic Commission durchgeführt, welche für die Ausrichtung und Kontrolle des Events in Inglewood, Kalifornien zuständig war, und durch die Ultimate Fighting Championship (UFC), wie auch durch die United States Anti-Doping Agency (USADA) bestätigt.

Darüberhinaus musste sich Jon Jones nicht zuletzt aufgrund seiner Vergangenheit mit leistungssteigernden Substanzen auch weiteren Tests der Voluntary Anti-Doping Association (VADA) im Rahmen seines Kampfes gegen den Schweden Alexander Gustafsson (18-5) unterziehen, deren Ergebnisse zum jetzigen Zeitpunkt noch ausstehen.

Im Vorfeld des Pay-Per-Views hatte der Skandalkämpfer einmal mehr für Schlagzeilen gesorgt, als bekannt wurde, dass in seinem Blut Spuren von Metaboliten nachgewiesen wurden, die auf der Liste der verbotenen Substanzen der USADA stehen. Hierbei handelte es sich aber nach Einschätzung der Experten, sowie auch der Verantwortlichen um Reste eines früheren Vergehens von Jon Jones, für welches er bereits 15 Monate gesperrt worden war. So hätten sich diese im Gewebe festgesetzt gehabt und durch die Vorbereitung auf den Kampf gegen Gustafsson seien diese wieder freigesetzt worden und nun im Blut des 31-Jährigen festgestellt worden, obwohl er zuvor wiederum erste Tests bestanden hatte. Dennoch entzog ihm der Staat Nevada, wo das Event ursprünglich stattfinden sollte, seine Kampflizenz, sodass die UFC den kompletten Pay-Per-View kurzerhand nach Kalifornien verlegte, wo Jon Jones weiterhin die Erlaubnis zum Kämpfen hatte.

Dennoch wird Jon Jones wohl zeitnah vor der Nevada State Athletic Commission vorstellig werden und die positive Testung erklären müssen. Dies wird darüber entscheiden, ob und wenn ja, wann Jon Jones eine neue Kampflizenz für den Bundesstaat Nevada ausgestellt wird.

Natürlich äußerte sich auch der neue Light Heavyweight Champion in der Zwischenzeit zu dem negativen Test und erklärte selbstverständlich, dass er kein anderes Ergebnis erwartet hat. Nun würden seinen Kontrahenten auch die Ausreden fehlen und er könne einmal mehr beweisen, dass er Gewichtsklassen übergreifend der beste Kämpfer der Welt sei. Sein nächstes „Opfer“ soll dabei der der Brite Anthony Smith werden. Gegen diesen tritt Jon Jones aller Voraussicht nach am 02. März 2019 im Main Event des Pay-Per-Views UFC 235 an. Interessanterweise wird dieser Event erneut in Las Vegas, Nevada über die Bühne gehen, sodass die Ansetzung wohl erst endgültig offiziell sein wird, wenn Jon Jones seine Lizenz von der Nevada State Athletic Commission zurückerhält. UFC-Präsident Dana White zeigte sich diesbezüglich bereits zuversichtlich und erklärte, dass er sich sicher sei, dass Jon Jones am 02. März in Nevada kämpfen darf.

Quelle: ESPN.com, MMAJunkie.com

Mehrere verletzungsbedingte Ausfälle wirbeln Card des ersten UFC-Events auf ESPN durcheinander

Am morgigen Samstag findet der erste Event der Ultimate Fighting Championship (UFC) auf ESPN statt. Die UFC Fight Night 143: Cejudo vs. Dillashaw wird im Barclays Center in Brooklyn, New York über die Bühne gehen und beinhaltet mit dem Main Event zwischen Henry Cejudo (13-2) und T.J. Dillashaw (16-3) gar einen für eine Fight Night eigentlich ungewöhnlichen Titelkampf, wenn Cejudos UFC Flyweight Championship auf dem Spiel steht.

Während besagter Main Event aber nach wie vor auf der Card steht und wohl wie geplant über die Bühne gehen wird, wurde die Card an anderer Stelle durch drei Verletzungen in der vergangenen Woche noch einmal durcheinander gewirbelt. So verletzt sich zunächst Ion Cutelaba (14-3) und wird nun nicht gegen den ehemaligen UFC Light Heavyweight Title Contender (27-7) antreten können. Der Moldawier konnte zuletzt zwei beeindruckende Knockouts verzeichnen und wollte mit einem Sieg über Glover Teixeira in den Rankings der UFC Light Heavyweight Division weiter aufsteigen. Diese Chance bleibt ihm nun verwährt. Statt ihm wird der US-Amerikaner Karl Roberson (7-1) gegen den Brasilianer antreten.

Noch härter trifft die UFC der Ausfall von John Lineker (31-8). Das brasilianische Bantamweight befand sich nach einer Niederlage gegen T.J. Dillashaw zuletzt wieder im Aufwind und konnte seine letzten beiden Kämpfe gewinnen. In den Rankings der Bantamweight Division wird Lineker darüberhinaus auf dem sechsten Platz geführt und hätte sich mit einem weiteren Sieg weiter nach oben arbeiten können. Nun musste der 28-jährige Brasilianer seinen Kampf gegen Cory Sandhagen (9-1) aufgrund einer Rippenverletzung aber absagen. Stattdessen erhält nun Mario Bautista (6-0) die Chance sich gegen Sandhagen zu beweisen und feiert bei diesem Event sein UFC-Debüt.

Zu guter letzt wurde schließlich noch der Welterweight bout Randy Brown (10-3) vs. Chance Rencountre (12-3) kurzfristig abgesagt, nachdem Brown den Kampf nicht wahrnehmen konnte. Zunächst sollte Dwight Grant (8-2) kurzfristig für Brown einspringen, doch auch dieser musste schließlich aufgrund einer Augenverletzung passen. Letztendlich erhält nun Kyle Stewart (11-1) seine erste Chance bei einem UFC-Event und tritt gegen Chance Rencountre an.

Quelle: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

UFC Featherweight nach mehreren Niederlagen in Folge entlassen

Das Featherweight Jason Knight (20-6) wurde in der vergangenen Woche von der Ultimate Fighting Championship (UFC) entlassen, nachdem er seine letzten vier Kämpfe allesamt verloren hatte. In seiner Anfangszeit beim Marktführer im Mixed Martial Arts konnte sich „Mississippi Mean“ einen gewissen Namen machen und vier seiner ersten fünf Kämpfe gewinnen. Hierbei besiegte er unter anderem bekanntere Namen wie Daniel Hooker (17-8), Alex Caceres (14-11) und Chas Skelly (17-4). In der Folge erhielt er mit Ricardo Lamas (19-7) einen ersten Top-Kämpfer der UFC Featherweight Division als Gegner, welchem er aber via TKO in der ersten Runde unterlag. Es folgten drei weitere Niederlagen und nun schließlich die Entlassung.

Jason Knight zeigte sich aber direkt nach seinem Abgang von UFC wieder kämpferisch und adressierte via Twitter bereits verschiedenste Promotions und bot ihnen seine Dienste an. Dabei nannte er unter anderem Bellator MMA, ONE Championship und einige weitere größere amerikanische Ligen. Auch bei der Rizin Fighting Federation brachte er sich ins Gespräch. Wo Knight seine Karriere nun fortsetzen wird, ist noch unklar, doch es scheint fast so, als wäre er bereit, sich überall zu beweisen.

Quelle: BJPenn.com, MMAFighting.com, MMAJunkie.com

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