Dana White übt heftige Kritik an UFC Welterweight Champion Tyron Woodley! Wie geht es in der UFC Welterweight Division weiter? – Ehemaliger NFL-Star feiert UFC-Debüt und sorgt sogleich für eine Kontroverse – Zwei Fighterinnen wechseln ihre Gewichtsklasse

22.12.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Dana White übt heftige Kritik an UFC Welterweight Champion Tyron Woodley! Wie geht es in der UFC Welterweight Division weiter?

Das Verhältnis zwischen UFC Präsident Dana White und dem aktuellen UFC Welterweight Champion Tyron Woodley (19-3-1) ist weiterhin mehr als angespannt. Bereits seit einigen Wochen brodelt es hinter den Kulissen gewaltig und so soll Dana White alles andere als zufrieden mit dem Verhalten von Tyron Woodley in den letzten Wochen und Monaten gewesen sein. Der Streit der beiden hatte im Vorfeld des Pay-Per-Views UFC 231: Holloway vs. Ortega einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, als White seinen Welterweight Champion öffentlich anprangerte, dass dieser sich vor einem Kampf bei UFC 233 drückt. Zu diesem Zeitpunkt war die Ultimate Fighting Championship auf der Suche nach einem neuen Main Event für den Pay-Per-View am 26. Januar 2019. Die Show musste, wie wir bereits HIER berichteten, inzwischen abgesagt werden – nicht zuletzt aufgrund des Mangels eines richtigen Main Events.

Als Begründung für die Ablehnung eines Kampfes bei UFC 233 gab Tyron Woodley ein weiteres Mal seine Handverletzung an. Hierfür reiste er kurz nach der öffentlichen Kritik von Dana White nach Pensacola, Florida zu einem Spezialisten, welcher ihm erneut von einer zeitnahen Belastung abriet. In einem Interview mit Ariel Helwani von ESPN erklärte Woodley in diesem Zusammenhang, dass er nicht als der Fighter in die Geschichte eingehen möchte, der lediglich seinen Titel verlor, weil er nicht bei 100% war. Der Höhepunkt in der Karriere eines Mixed Martial Artist ist viel zu kurz, um diesen leichtsinnig zu verschwenden.

Damit reagierte er auch auf die mehrfach wiederholte Kritik von Dana White, nach der er kein wahrer „Fighting Champion“ sei. In der Tat hat Tyron Woodley seinen Titel in den letzten eineinhalb Jahren lediglich gegen den Briten Darren Till (17-1-1) aufs Spiel gesetzt, welchen er via Submission in der zweiten Runde besiegte. Danach hatte er mit eingangs erwähnter Handverletzung pausiert und ist offensichtlich nach wie vor nicht für einen weiteren Kampf bereit. Ein potenzieller Gegner für die nächste Titelverteidigung steht aber schon seit geraumer Zeit fest. Colby Covington (14-1) gewann im Sommer dieses Jahres die Interim UFC Welterweight Championship und pocht seitdem auf eine Titelvereinigung.

In der Zwischenzeit könnte jedoch aber auch ein neuer Interims-Champion ausgekämpft werden. Dies deutete Dana White zuletzt an. So bekäme Colby Covington zeitnah seinen Titelkampf gegen Tyron Woodley, während zwei weitere Top-Fighter der Welterweight Division um einen neuen Interimstitel antreten könnten. Hierfür brachte sich unter anderem Kamaru Usman (14-1) ins Gespräch. Er könnte dann möglicherweise auf den Sieger des Kampfes Robbie Lawler vs. Ben Askren treffen, welcher aufgrund der Absage von UFC 233 jedoch erst bei UFC 235 am 02. März 2019 stattfindet. Solange Tyron Woodley seinen Titel aber nicht verteidigt, ist die Situation in der Welterweight Division festgefahren und die Top-Kämpfer sind vorerst zum abwarten verdammt.

Quellen: MMAJunkie.com

Ehemaliger NFL-Star feiert UFC-Debüt und sorgt sogleich für eine Kontroverse

Der ehemalige NFL-Star Greg Hardy (3-0), welcher in der National Football League für die Carolina Panthers und Dallas Cowboys aktiv war und im Jahr 2013 gar in den Pro Bowl gewählt wurde, wird am 19. Januar 2019 bei der UFC Fight Night 143: Cejudo vs. Dillashaw sein Debüt unter dem Banner des Marktführers im Mixed Martial Arts feiern. In seiner Karriere als Mixed Martial Artist ist der 30-Jährige bis zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeschlagen. Bei seinem ersten Kampf in der UFC trifft er in einem Heavyweight bout auf seinen amerikanischen Landsmann Allan Crowder (9-3, 1 NC).

Die Ansetzung oder besser gesagt der Zeitpunkt des Debüts sorgte dabei aber für reichlich Gesprächsstoff. So befindet sich auf der Card des Events auch Rachael Ostovich (4-4), die zuletzt in einen Vorfall häuslicher Gewalt verwickelt war. So hatte ihr Ehemann sie im vergangenen Monaten nach einem Streit verprügelt und ihr unter anderem die Augenhöhle gebrochen. In der Folge wurde Ostovich aus ihrem Kampf gegen Paige VanZant (7-4) genommen, welcher eigentlich bei der UFC Fight Night 143 stattfinden sollte. Inzwischen konnte sich aber Ostovich von den Verletzungen so gut erholen, dass sie wieder die Ringfreigabe erhielt und der Kampf wieder angesetzt wurde.

Warum aber nun die Aufregung? Greg Hardy wurde im Jahr 2014 ebenfalls nach einem Vorfall häuslicher Gewalt verhaftet. In der Folge wurde Hardy zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, konnte sich aber letztendlich mit den Vertretern der Anklage in einer Neuauflage des Prozesses außergerichtlich einigen. Von der NFL wurde Hardy zum damaligen Zeitpunkt für zehn Spiele gesperrt, bevor die Suspendierung später auf vier Spiele reduziert wurde. Dennoch wirkt die Ansetzung der beiden Kämpfer bei einem Event mehr als unglücklich und so blieben kritische Stimmen selbstredend nicht aus. UFC Präsident Dana White wies Vorwürfe jeglicher Art aber von sich und erklärte, dass die Ansetzung des Debüts von Greg Hardy in Absprache mit Rachael Ostovich von statten ging, sodass sich die Kritik der Öffentlichkeit damit erübrigt, zumal die beiden Fälle auch keinerlei Zusammenhang aufweisen.

Quelle: MMAJunkie.com

Zwei Fighterinnen wechseln ihre Gewichtsklasse

Der Weight Cut vor einem jeden Kampf sorgt auch im Jahr 2018 noch regelmäßig für Gesprächsstoff und sobald ein Kämpfer bzw. eine Kämpferin das geforderte Gewicht nicht geschafft hat, kommen Stimmen auf, ob die Person denn noch für die Gewichtsklasse geeignet ist oder ob nicht vielleicht die nächsthöhere Gewichtsklasse besser geeignet wäre. Einen Extremfall dessen erlebte zuletzt die UFC-Kämpferin Jessica-Rose Clark (9-5, 1 NC) im Vorfeld des Events UFC on FOX 31: Lee vs. Iaquinta 2. Die Australierin war vor der Veranstaltung so weit vom erwünschten Gewicht von maximal 125 Pfund entfernt, dass sie nach einem harten Weight Cut aus medizinischen Gründen aus dem Kampf genommen und gar im Krankenhaus behandelt werden musste.

In der Folge entschuldigte sich Jessica-Rose Clark bei ihrer Gegnerin Andrea Lee (9-2) für die kurzfristige Absage des Kampfes und gab nun bekannt, dass sie als Reaktion auf die Probleme beim Weight Cut ins Bantamgewicht mit einem Gewichtslimit von 135 Pfund zurückkehren wird.

Den entgegengesetzten Weg schlägt hingegen die Tschechin Lucie Pudilova (8-3) ein. Wie die 24-Jährige verkündete, wird sie nach mehreren Kämpfen im Bantamgewicht zurück in die Fliegengewichtsklasse der Damen wechseln, um beim Debüt der UFC in Prag, Tschechien am 23. Februar 2019 gegen Liz Carmouche (12-6) antreten zu können. Ihre amerikanische Gegnerin war den Weg vom Bantamgewicht ins Fliegengewicht bereits im Vorjahr gegangen und steht in ihrer neuen Gewichtsklasse bei einem Record von 1-1.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

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