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Wird Conor McGregor gegen Donald Cerrone antreten? – Alles zum anbahnenden Ende der Flyweight Division – Buyrate von UFC 230: Cormier vs. Lewis bekannt gegeben

19.11.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Quelle: Andrius Petrucenia, UFC 189 World Tour Aldo vs. McGregor London 2015 (18776759002) (cropped), bearbeitet, CC BY-SA 2.0

Wird Conor McGregor gegen Donald Cerrone antreten?

Vor zwei Wochen konnte Donald „Cowboy“ Cerrone (34-11, 1 NC) einen historischen Sieg gegen Mike Perry einfahren und damit einige Rekorde brechen. Durch seinen Submission Erfolg über seinen ehemaligen Trainingspartner konnte Cerrone nicht nur den Rekord für die meisten Siege in der UFC Geschichte einstellen, sondern ist nun auch der Kämpfer, der die meisten Stoppage-Siege in der langen Historie der Company einfahren konnte. Nach dem Rekordbruch könnte nun ein riesiger Kampf auf „Cowboy“ warten.

Bereits nach seinem Sieg gegen Mike Perry kündigte Cerrone an, wieder ins Lightweight zurückzukehren, um dort einen weiteren Title Run zu wagen. Nur wenige Stunden später, bei der Post-Fight-Pressekonferenz, meinte „Cowboy“ dann, dass die UFC ihm schon einige potenzielle Gegner genannt hätte und vor allem ein Name den Fans sehr gefallen würde. Einen Namen wollte der Amerikaner noch nicht nennen, jedoch meldete sich Cerrone nur wenige Tage später über Instagram. Dort schrieb Cerrone, dass er auf eine Antwort von Conor McGregor (21-4) warte!

Damit ist auch klar, dass Cerrone in seinem Post-Fight Interview seine irischen Rivalen gemeint hatte. Die beiden hatten bereits im Jahr 2015 einige harte Wortgefechte bei einer großen Pressekonferenz und seitdem wird auch über einen Fight zwischen den beiden Publikumslieblingen spekuliert. Als Conor McGregor nach einer Verletzung von Rafael dos Anjos ohne Gegner dar stand, hatte sich Cerrone auch als Ersatzgegner angeboten, jedoch entschied sich die UFC für Nate Diaz, der McGregor schlussendlich auch besiegen konnte.

Ob und wann der Kampf tatsächlich stattfinden wird, ist noch unbekannt. UFC Präsident Dana White äußerte sich auch schon zu den Gerüchten und meinte, dass die Company erst im Dezember über die Zukunft von McGregor reden werde, da sie bis dahin auf die Entscheidung der Nevada State Athletic Commission (NSAC) warten müsse. Da man die Strafen noch nicht kenne, habe man innerhalb der Promotion auch noch nicht über den nächsten Kampf des Superstars diskutiert. Über Cerrones Post sagte White, dass dies der Wunschkampf des Cowboys sei, es allerdings nicht der Wahrheit entspreche und die UFC noch kein Angebot ausgehandelt habe.

Quelle: MMAFighting.com

Alles zum anbahnenden Ende der Flyweight Division

Im vergangenen Monat wurde bekanntlich der große Trade zwischen der UFC und ONE Championship verkündet, wodurch Ben Askren ab sofort ein Teil des UFC Rosters ist und Demetrious Johnson zur asiatischen Promotion brachte. Dadurch verlor die größte MMA Promotion der Welt das jahrelange Aushängeschild der Flyweight Division, die Johnson seit ihrem Start dominieren konnte. Den Flyweight Gürtel konnte „Mighty Mouse“ in den letzten Jahren insgesamt elf Mal erfolgreich verteidigen und gilt als einer der besten MMA Kämpfer aller Zeiten.

Johnson verlor bei UFC 227 nach sechs Jahren als Champion den Gürtel an Henry Cejudo (13-2) im wohl besten Flyweight Kampf in der Geschichte des Sports. Cejudo erklärte nach dem Kampf sofort, dass er einen zweiten Titel gewinnen möchte und forderte den Bantamweight Champion T.J. Dillashaw heraus. In der vergangenen Woche wurde dieser Superfight auch offiziell bekannt gegeben, jedoch wird es dabei um den Gürtel von Cejudo gehen und nicht wie ursprünglich geplant um den Bantamweight Titel.

In den vergangenen Wochen meldeten sich auch einige Kämpfer der Flyweight Division zu Wort und hatten schlechte Neuigkeiten für alle Fans der Gewichtsklasse. Sowohl Jose Torres, als auch Jarred Brooks gaben bekannt, dass sie von der UFC entlassen wurden. Vor allem Torres sagte schon öfters in der Öffentlichkeit, dass die UFC plane, die Flyweight Division zu eliminieren. Gerüchten zufolge sollen die meisten Flyweights, die ihren letzten Kampf verloren haben, entlassen werden, während einige andere ins Bantamweight wechseln dürfen. Mit Sergio Pettis kündigte ein ehemaliges Top-Flyweight auch schon den Wechsel in die höhere Gewichtsklasse an.

Auch Henry Cejudo betonte des Öfteren, dass sich das Ende der Flyweight Division anbahne und er in Zukunft auch im Bantamweight antreten werde. Seine Titelverteidigung gegen Dillashaw im kommenden Januar könnte tatsächlich der letzte Flyweight Kampf in der UFC Geschichte werden. Damit könnten andere Promotions wie Bellator, ONE Championship oder Rizin FF in Zukunft einige großartige Flyweights unter Vertrag nehmen und der Marktführer für die kleinste Gewichtsklasse der Männer werden.

Quellen: ESPN.com, MMAFighting.com, MMAJunkie.com

Buyrate von UFC 230: Cormier vs. Lewis bekannt gegeben

Zu Beginn dieses Monats fand mit UFC 230: Cormier vs. Lewis der nächste Pay Per View der UFC statt. Im Hauptkampf verteidigte Daniel Cormier (22-1, 1 NC) erstmals seinen UFC Heavyweight Gürtel gegen Derrick Lewis (21-6, 1 NC). Cormier dominierte seinen Gegner und konnte in der zweiten Runde den Sieg via Submission einfahren. Damit schrieb „DC“ Geschichte, denn in der Historie der UFC gab es noch keinen Double-Champion, der auch beide Gürtel erfolgreich verteidigen konnte. Nun wurden auch die PPV Zahlen für seinen historischen Erfolg bekannt gegeben.

Momentan wird vermutet, dass UFC 230 insgesamt 250.000 Mal verkauft wurde, womit sich der PPV im Mittelfeld dieses Jahres einreihen würde. Das letzte Mal, als Cormier in einem Hauptkampf stand, konnte sich die Veranstaltung noch ca. 375.000 Mal verkaufen. UFC 226: Miocic vs. Cormier ist mit UFC 220: Miocic vs. Ngannou auch der erfolgreichste PPV dieses Jahres, wenn man UFC 229: Khabib vs. McGregor ignoriert. Man muss jedoch auch bedenken, dass der Hauptkampf von UFC 230 erst extrem spät angekündigt wurde und man den Fight dementsprechend auch nicht lange vermarkten konnte.

Außerdem fand UFC 230 nur knapp vier Wochen nach dem Megaevent UFC 229 statt und man kann davon ausgehen, dass viele Fans nicht erneut so viel Geld für eine Großveranstaltung ausgeben wollten. Zunächst wurde für UFC 230 der Main Event zwischen Valentina Shevchenko und Sijara Eubanks angekündigt und wir können davon ausgehen, dass dieser Fight nicht mehr als 100.000 Buys eingefahren hätte. Über Cormier als Draw sagt diese Zahl wieder aus, dass er zwar immer wieder solide Zahlen einfahren kann, jedoch bloß gegen Jon Jones in die Nähe der 1-Millionen-Marke drankommen kann.

Quelle: MMAFighting.com

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