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MMA Weltweit – PFL Special: Zahlreiche bekannte Namen investieren insgesamt knapp 28 Millionen US-Dollar in die PFL – Wer ist in die Playoffs eingezogen? – Weitere Kämpfe für PFL #7 angekündigt – Kayla Harrison spricht über einen potenziellen Superfight gegen Cris Cyborg

28.08.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Prominente Investorengruppe schießt der PFL ca. 28 Millionen US-Dollar zu

Als die Professional Fighters League (PFL) gegründet wurde und versprach, in ihrer ersten Saison 10 Millionen US-Dollar Preisgeld auszuschütten, war die Begeisterung in der MMA-Welt groß. Aber nicht alle waren von dieser Idee überzeugt. Einige Kämpfer, Experten und Fans äußerten Fragen, ob die PFL tatsächlich das Kapital besitzt, um solche Preisgelder auch tatsächlich auszuzahlen. Diese Fragen dürften spätestens jetzt beantwortet sein.

So wurde vor circa einer Woche bekannt, dass die PFL einen Zuschuss in Höhe von 28 Millionen US-Dollar erhalten hat. Zu den Investoren zählen unter anderem der Komiker Kevin Hart, der Autor und NLP-Coach Tony Robbins, der MGM-Chairman und Reality-TV Gigant Mark Burnett und der Besitzer der Washington Capitals und Washington Wizards, Ted Leonsis.

In einem Interview mit MMAJunkie wurde der PFL-Präsident Carlos Silva über die Verwendung des Geldes aus diesem Investment befragt. Er sagte, dass es vor allem für folgende Punkte genutzt werden soll:

  • Ein besseres Analyse-System, dass den Fans noch bessere Kampfstatistiken liefert
  • Erweiterung des PFL-Rosters
  • Talententwicklung

Die Nachricht, dass die PFL so große Investitionen erhalten hat, dürfte für die nächste Saison noch deutlich mehr bekannte Kämpfer von einem Wechsel zur Professional Fighters League überzeugen.

Quelle: Sherdog.com, MMAJunkie.com

 

Wer ist in die PFL Playoffs eingezogen?

Bei PFL #6 fanden in der letzten Woche die Zweitrundenkämpfe im Weltergewicht und Mittelgewicht statt. In beiden Gewichtsklassen wurden dabei fast alle freien Playoff-Plätze vergeben. Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier: PFL #6 Ergebnisse aus Atlantic City, New Jersey, USA

Schauen wir nun auf die Punkte und wer es wie in die Playoffs geschafft hat.

Weltergewicht

Der größte Shooting-Star der ersten PFL Saison ist ohne Frage im Weltergewicht zu finden. Sein Name ist Ray Cooper III. Der Kämpfer aus Hawaii konnte zunächst überraschend Jake Shields via TKO in der zweiten Runde besiegen und in seinem zweiten Vorrundenkampf konnte er diesen Auftritt sogar noch einmal überbieten. So knockte er Pavlo Kusch in nur 18 Sekunden aus und zog mit elf Punkten als Führender im Weltergewicht in die Playoffs ein. Doch auch für Kusch bedeutet die Niederlage keineswegs das Ausscheiden, denn seine fünf Punkte aus dem ersten Kampf reichen ebenfalls für einen sicheren Playoff-Platz.

Knapp hinter Cooper III konnte sich der brasilianische Veteran Joao Zeferino den zweiten Platz in der Weltergewichts-Rangliste sichern. Der „Brasilianische Samurai“ besiegte seinen Landsmann Yuri Villefort und sicherte sich so mit zehn Punkten der zweiten Platz der Rangliste. Villefort dagegen ist mit null Punkten ausgeschieden. Den dritten Platz sicherte sich mit neun Punkten der Russe Magomed Magomedkerimov durch einen Sieg über den serbischen Ex-UFC-Kämpfer Bojan Velickovic. Velickovic ist durch seine fünf Punkte aus der ersten Runde aber ebenfalls sicher in den Playoffs dabei.

Auch der ehemalige Top-UFC-Kämpfer Rick Story konnte sich sicher für die Playoffs qualifizieren. Sein Sieg über Carlton Minus erhöhte seinen Punktestand auf acht Punkte. Minus, der nur als Ersatz ins Turnier kam, ist hingegen schon wieder ausgeschieden.

Gerade noch so auf den siebten und damit letzten sicheren Playoffs-Platz konnte sich Jake Shields mit drei Punkten und einem Sieg über Herman Terrado schieben. Obwohl der Cousin von UFC-Superstar Khabib Nurmagomedov, Abubakhar Nurmagomedov, ebenfalls drei Punkte hat, muss er um seinen Platz in den Playoffs zittern. Da er bei seiner Niederlage in Runde 1 schneller als Shields verlor, steht er auf dem Platz hinter Jake Shields. Sollte als der NachholKampf zwischen Paul Bradley und Anderson Ferreira durch ein Finish enden, dann überholt der Sieger Nurmagomedov und schnappt sich den letzten Playoff-Platz.

Mittelgewicht

Im Mittelgewicht sicherte sich der Russlanddeutsche Abusupiyan Magomedov den ersten Platz mit der maximalen Ausbeute von zwölf Punkten. Er konnte den Brasilianer Anderson Goncalves in der ersten Runde ihres Kampfes ausknocken und damit auch eliminieren. Hinter Magomedov reichen dem erfahrenen US-Amerikaner Louis Taylor sieben Punkte und ein Decision-Sieg über Andre Lobato für den zweiten Platz. Lobato ist hingegen ausgeschieden.

Desweiteren haben sich auch die drei ehemaligen UFC-Kämpfer Gasan Umalatov (3 Punkte), Bruno Santos (6 Punkte) und John Howard (5 Punkte) für die Playoffs qualifiziert. Das russische Top-Talent Shamil Gamzatov (6 Punkte) konnte mit zwei Decision-Siegen seinen ungeschlagenen Record intakt halten und sich somit ebenfalls für die Playoffs qualifizieren. Außerdem zog der US-Amerikaner Rex Harris mit drei Punkten sicher in die Playoffs ein.

Ausgeschieden ist Eddie Gordon. Mit Caio Magalhaes und Sadibou Sy kämpfen zudem noch zwei Kämpfer um den letzten Playoff-Platz. Auch hier ist die Rechnung sehr einfach: der Gewinner ist qualifiziert, der Verlierer ist eliminiert. Interessant ist noch, dass der Sieger mit einem Erstrunden-Finish bis auf den dritten Platz klettern könnte.

Quelle: PFLMMA.com

 

Kämpfe für PFL #7 angekündigt

Während die meisten Kämpfer bereits in die PFL Playoffs eingezogen sind oder eliminiert wurden, gibt es immer noch einige die eine Chance auf einen Platz haben oder um diesen zittern müssen. Die Rede ist von jenen Kämpfern, deren zweite Kämpfe wegen Verletzungen oder Suspendierungen noch nicht stattgefunden haben. Die meisten von ihnen werden nun bei PFL #7 antreten und um die letzten noch offenen Playoff-Plätze kämpfen.

Es gibt in noch fünf Gewichtsklassen offene Playoff-Plätze, die meisten Platze sind noch im Halbschwergewicht zu vergeben. Mit Smealinho Rama gegen Jamie Abdallah, Sean O’Connell gegen Bazigit Atayev und Jason Butcher gegen Emiliano Sordi finden in dieser Gewichtsklasse gleich drei Vorrundenkämpfen bei PFL #7 statt.

Desweiteren wird das russische Top-Talent Magomed Idrisov im Federgewicht im einen Platz in den Playoffs kämpfen. Im Weltergewicht steigt der ehemalige Bellator und UFC-Kämpfer Paul Bradley wieder in der Ring und im Mittelgewicht hat der ehemalige UFC-Kämpfer Caio Magalhaes als Ersatz ebenfalls noch die Chance in die Playoffs zu kommen.

Hier eine Übersicht über alle Kämpfe:

Schwergewicht:

Mike Kyle (23-15-1, 0 Punkte) vs. Caio Alencar (11-3, 0 Punkte)
Mo De’Reese (5-0, 0 Punkte) vs. Leroy Johnson (8-2, 0 Punkte)
Halbschwergewicht:
Smealinho Rama (10-4, 0 Punkte) vs. Jamie Abdallah (7-3, 0 Punkte)
Sean O’Connell (18-9, 5 Punkte) vs. Bazigit Atayev (18-2, 0 Punkte)
Jason Butcher (11-3, 0 Punkte) vs. Emiliano Sordi (16-7, 0 Punkte)
Weltergewicht:
Paul Bradley (23-9, 0 Punkte) vs. Anderson Ferreira (11-1, 0 Punkte)
Robert Hale (5-2, 0 Punkte) vs. Ramazan Kuramagomedov (3-1, 0 Punkte)
Mittelgewicht:
Caio Magalhaes (10-5, 0 Punkte) vs. Sadibou Sy (6-3, 0 Punkte)
Federgewicht:
Magomed Idrisov (8-2, 0 Punkte) vs. Alexandre Bezerra (21-5, 0 Punkte)

Quelle: MMAJunkie.com, PFLMMA.com

 

Kayla Harrison würde ins Federgewicht wechseln! – Kampf mit „Cris Cyborg“ als Ziel?

Die amerikanische Goldmedaillengewinnerin im Judo, Kayla Harrison (2-0), konnte ihre Mixed Martial Arts Karriere bei der Professional Fighters League sehr erfolgreich mit zwei Siegen über Brittney Elkin und Jozette Cotton starten. Doch im Leichtgewicht (155 lbs.) der Frauen gehen ihr bereits langsam die Gegner aus, weshalb sie nun ihre Zukunft überdenkt. In einem Interview mit Luke Thomas von MMAFighting sagte Harrison, dass sie den PFL Matchmakern vertraut, dass diese gute Gegnerinnen in der 155 lbs.-Gewichtsklasse für sie finden werden. Dennoch ist sie sich bewusst, dass die Rufe für einen Wechsel ins Federgewicht lauter werden, wenn sie weitere Kämpfe im Leichtgewicht gewinnt.

Desweiteren erklärte sie, dass sie nicht überzeugt vom Weight Cutting sei und im Falle eines Wechsels ins zehn Pfund leichtere Federgewicht ihren Körper langfristig dafür anpassen müsste. Harrison sagte, dass sie die Beste sein will und um die Beste zu sein, muss sie die Beste besiegen und diese kämpft aktuell im Federgewicht. Hierbei spielt Kayla Harrison ohne Frage auf die aktuelle UFC Featherweight Championesse Cristiane „Cyborg“ Justino an. Cris Cyborg hat seit ihrem Debütkampf im Jahr 2005 keinen Kampf mehr verloren. Jedoch war oft Kritik über das Level ihrer Gegnerinnen laut geworden, die eigentlich aus leichteren Gewichtsklassen stammten und ihr fast immer körperlich unterlegen waren. Dies wäre bei Kayla Harrison nicht der Fall. Allerdings müsste Harrison wohl noch einige Jahre arbeiten und viele Kämpfe gewinnen, um sich mit „Cyborg“ messen zu können. Ob die mittlerweile 33-jährige Brasilianerin dann aber noch kämpft, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar.

Quelle: MMAFighting.com

 

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