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Main Event von UFC Hamburg verkündet! – Wann verteidigt Khabib Nurmagomedov seine Lightweight Championship? – Matt Serra in die UFC Hall of Fame eingeführt

24.04.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Main Event von UFC Hamburg verkündet!

Erst gestern berichteten wir noch über die Ausfälle der kommenden UFC Fight Night, welche in Chile stattfinden wird (KLICK!). Einer der abgesagten Kämpfe war unter anderem auch der Light Heavyweight bout zwischen Volkan Oezdemir (15-2) und Mauricio „Shogun“ Rua (25-10), welcher eigentlich als Co-Main Event der Veranstaltung agieren sollte. Da Oezdemir allerdings keine Genehmigung erhalten wird, um nach Chile zu reisen, musste man die Ansetzung absagen und kündigte an, den Kampf zu einem späterem Zeitpunkt wieder zu booken.

Mittlerweile wissen wir auch genau, wann Oezdemir und Rua gegeneinander antreten werden. So werden die beiden Light Heavyweight Contender im Main Event des diesjährigen Deutschland Events aufeinandertreffen. Damit werden sich die beiden auch auf einen Fight über fünf, statt den eigentlich geplanten drei Runden einstellen müssen. Die Veranstaltung findet am 22. Juli in der Barclaycard Arena in Hamburg statt. Damit kehrt die UFC nach beinahe zwei Jahren wieder nach Deutschland zurück und veranstaltet zum zweiten Mal in der Barclaycard Arena ein Event.

Oezdemir kehrt hierbei nach seiner ersten Niederlage im Octagon zurück. Nachdem der Schweizer seine ersten drei Kämpfe unter dem UFC Banner für sich entscheiden konnte, stand er in seinem vierten Fight beim Marktführer bereits in einem Titelkampf gegen Daniel Cormier. Obwohl er in der ersten Runde einige gute Treffer landen konnte, setzte sich Cormier ziemlich deutlich durch und verteidigte damit seinen Titel. Sollte Oezdemir den Kampf gegen Rua ebenso dominant wie seine anderen Erfolge in der UFC für sich entscheiden, könnte schon bald ein weiterer Title Shot warten.

„Shogun“ konnte erstmals in seiner elfjährigen UFC Karriere seine letzten drei Kämpfe für sich entscheiden und steht überraschenderweise auch kurz vor einem Title Shot. Obwohl die besten Tage des Brasilianers gezählt sind, wird er in den offiziellen UFC Rankings auf #7 gelistet und ein Erfolg über Oezdemir würde ihn wieder in die Top 5 bringen. Im Jahr 2010 konnte die MMA Legende bereits die UFC Light Heavyweight Championship gewinnen, allerdings verlor er bei seiner ersten Titelverteidigung den Gürtel gegen Jon Jones.

Tickets für das Event könnt ihr ab dem 27. April bestellen. Für Mitglieder des UFC Fight Club sind die Tickets bereits morgen verfügbar. Sowohl über die offizielle Website der Barclaycard Arena, sowie über Eventim.de könnt ihr euch Karten für die Veranstaltung sichern.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

Wann verteidigt Khabib Nurmagomedov seine Lightweight Championship?

Die Lightweight Division der UFC gilt als talentierteste Gewichtsklasse im gesamten MMA Sport. Im Main Event von UFC 223 konnte Khabib Nurmagomedov (26-0) den Gürtel gewinnen, als er Al Iaquinta via Unanimous Decision schlagen konnte. Eigentlich hätte der Russe gegen Tony Ferguson antreten sollen, der seine letzten elf Kämpfe in der UFC gewinnen konnte und damit die längste Siegesserie in der Geschichte der Lightweight Division hält. Nun stellt sich natürlich die Frage, wann Nurmagomedov wieder ins Octagon zurückkehren wird, um seinen Titel erstmals zu verteidigen.

Der ungeschlagene Champion verkündete nun, dass er entweder im November oder Dezember wieder zurückkehren möchte. Bereits nach seinem Sieg bei UFC 223 erklärte Nurmagomedov, dass er im Madison Square Garden gegen Georges St-Pierre antreten wolle. Allerdings betonte er nun, dass er gegen jeden Kämpfer antreten werde, den die UFC ihm anbieten wird und meinte, dass seine Gewichtsklasse sehr stark besetzt sei. Mit Conor McGregor, Eddie Alvarez, Tony Ferguson, Dustin Poirier und Kevin Lee habe er eine Menge Contender, die auf ihn warten. Alle seien hervorragende Kämpfer und würden eine große Herausforderung stellen.

Erst am vergangenen Wochenende holte sich Kevin Lee den größten Sieg seiner Karriere, als er Edson Barboza dominieren konnte und in der fünften Runde finishte. Nach dem Fight forderte er Nurmagomedov heraus. Jedoch verlor Lee noch bei UFC 216 gegen Tony Ferguson, der weiterhin gemeinsam mit Conor McGregor als Top Contender gilt. McGregor ist selbstverständlich der größte Draw und wäre die populärste Wahl. Ein Fight zwischen Nurmagomedov und dem Iren könnte alle PPV Rekorde der UFC brechen, allerdings stellt sich hier die Frage, ob der ehemalige Double Champion nach seinem kontroversen Vorfall während der UFC 223 Fight Week tatsächlich einen Titelkampf verdient.

Dustin Poirier und Eddie Alvarez konnten ihre letzten Kämpfe jeweils gegen Justin Gaethje gewinnen, allerdings deutet sich hier ein Rematch zwischen den beiden an. Im vergangenen Jahr stiegen die beiden Contender bereits zusammen ins Octagon, allerdings endete der unterhaltsame Kampf nach einem illegalen Knie von Alvarez in einem No Contest. Auf jeden Fall gibt es an der Spitze der Division momentan eine Menge interessante Match-Ups und wir werden euch darüber informieren, sollte es weitere Neuigkeiten bezüglich des Titelrennens geben.

Quelle: MMAFighting.com

Matt Serra in die UFC Hall of Fame eingeführt

Seit einigen Jahren ist die UFC Hall of Fame Zeremonie während der International Fight Week eine Tradition. Dabei werden in jedem Jahr ein Kämpfer in die Pioneer-Wing, in die Modern-Era Wing und in die Contributors Wing eingeführt. Außerdem wird ein legendärer Kampf ausgezeichnet und ebenfalls in der Ruhmeshalle geehrt. Im vergangenen Jahr durften sich Maurice Smith, Kazushi Sakuraba, Urijah Faber und Joe Silva über die Einführung in die Hall of Fame freuen und am vergangenen Wochenende gab die UFC das erste Mitglied der diesjährigen Ruhmeshalle bekannt.

So wird der ehemalige UFC Welterweight Champion Matt Serra (11-7) in die Pioneer-Wing der Hall of Fame eingeführt. Der Amerikaner bestritt 1999 seinen ersten Profikampf und debütierte nur zwei Jahre später in der UFC. In seinem ersten Run wurde er hauptsächlich durch seine Niederlage gegen Shonie Carter berühmt, da er das erste Opfer eines Spinning Back Fists Finishes war. Zwar konnte er Veteranen wie Yves Edwards und Jeff Curran besiegen, allerdings unterlag er auch B.J. Penn und Din Thomas.

2006 war er dann ein Teil der Ultimate Fighter 4 Staffel, die er für sich entscheiden konnte. Sein Gewinn war ein Title Shot gegen Georges St-Pierre, der als riesiger Favorit in den Kampf ging. Serra schockte jedoch die Welt und gewann den Titel via KO in der ersten Runde. Bis heute gilt der Erfolg als größter Upset der UFC Geschichte. Zwar verlor er den Gürtel bei seiner ersten Titelverteidigung, allerdings sicherte er sich seinen Platz in den Geschichtsbüchern. Nachdem er Chris Lytle unterlag, beendete Serra seine Karriere im Jahr 2010. Seitdem fungiert er als Trainier für Chris Weidman, Al Iaquinta und viele weitere. Außerdem ist er den Host des UFC Unfiltered Podcasts und gilt als einer der besten BJJ-Coaches in Amerika.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

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