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Weitere Neuigkeiten zu UFC 223: Conor McGregor und Nate Diaz reagieren auf Ausfall von Ferguson! – Auch Brian Ortega wollte einspringen – Wird Ferguson vs. Khabib nie wieder angesetzt? – Mehr!

04.04.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Mittlerweile ist es drei Tage her, seitdem bekannt gegeben wurde, dass Tony Ferguson (23-3) sich bei einer UFC Pre-Fight Media Obligation das äußere Kollateralband gerissen hat und deswegen nicht bei UFC 223 gegen Khabib Nurmagomedov (25-0) antreten kann. Vor allem aufgrund des Veröffentlichungsdatums (1. April) dachten viele Fans, dass es sich bei der Meldung um einen Scherz handle, da der Fight in der Vergangenheit bereits drei Mal abgesagt werden musste und nun erneut heiß erwartet wurde. Seitdem wurden mittlerweile weitere Informationen bekannt gegeben und auch mehrere Fighter äußerten sich zu Fergusons Verletzung.

Am Montag waren nämlich sowohl Tony Ferguson, als auch Khabib Nurmagomedov zu Gast und äußerten sich zur kurzfristigen Änderung. „El Cucuy“ erklärte, dass ihm die Meldung, dass er seinen Interims Lightweight Titel verlieren werde, mindestens genauso geschmerzt habe, wie seine Verletzung. Er habe mit der UFC noch nicht über seine Zukunft gesprochen, allerdings sei er schockiert gewesen, dass man ihm den Titel abgenommen hat und er konnte es kaum fassen. Der Ausfall sei etwas, was er nicht selber kontrollieren konnte und er ist der Meinung, dass man ihm nicht den Titel abnehmen sollte, aufgrund einer Freak-Verletzung bei einem UFC Media Event.

Zum Vorfall selber meinte Ferguson, dass er einfach ausgerutscht sei und die Schmerzen sofort gefühlt habe. Nachdem er wieder zu Hause war und die ersten Übungen gemacht habe, soll „El Cucuy“ den Druck im Knie sofort gefühlt haben und auch am nächsten Tag ginge es ihm nicht besser. Er habe zwar versucht, weiter zu trainieren, jedoch hätten sich die Schmerzen immer weiter verschlimmert, woraufhin er einen Arzt aufgesucht habe, um genaue Informationen zu erhalten. Dort wurde dann festgestellt, dass sein Kollateralband gerissen ist und er nicht gegen Nurmagomedov kämpfen könne.

Zwei Fighter, die sehr ironisch auf den Aufall von Ferguson reagierten, waren Conor McGregor (21-3) und Nate Diaz (20-11). Die Tweets der beiden könnt ihr euch selber hier durchlesen:

Conor McGregor:

These fools pull out more times than I do with my dick.

Nate Diaz:

Lol these guys can’t even make it to war..

Auf beide Aussagen antwortete Ferguson bereits. Zu McGregor meinte der ehemalige Interims Champion, dass dieser niemals ausfallen könnte, wenn er niemals kämpfe. Außerdem spielte er auf einen vergangenen Tweet von McGregor an, als der Ire meinte, dass er sich bereithalte. Dazu sagte Ferguson, dass McGregor sich wirklich gut bereitgehalten habe. Über Diaz sagte Ferguson, dass dieser zuletzt noch das gesamte Roster abgelehnt habe und auch er nicht ausfallen könnte, wenn er keinen Kampf akzeptiere. Die Rivalität zwischen den drei Männern geht also wirklich in die nächste Runde.

Wie vorhin schon erwähnt, war auch Khabib Nurmagomedov bei der MMA Hour zu Gast. Dort äußerte sich „The Eagle“ über seinen neuen Gegner Max Holloway (19-3). Der Russe erklärte, dass er sehr dankbar sei, dass Holloway den Fight angenommen habe, er an seiner Stelle jedoch nicht dasselbe getan hätte. Er meinte, dass der amtierende Featherweight Champion wohl bloß fürs Geld kämpfe, ihm selber jedoch seine Legacy deutlich wichtiger sei, weshalb er auch keinen Kampf mit einer Vorbereitungszeit von sechs Tagen akzeptieren würde.

Nurmagomedov betonte auch, dass er gegen Holloway antreten würde, sollte dieser das Kampfgewicht verpassen, solange er weiterhin die Gelegenheit erhalte, um den Titel zu kämpfen. Zu Holloway als Gegner meinte der Russe, dass er seine letzten zwölf Kämpfe in der UFC gewonnen habe und er einer der besten aller Zeiten sei. Er habe eine Menge Respekt vor „Blessed“ und würde ihn nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sollte Holloway gegen Ferguson kämpfen, würde letzterer auch eine Menge Probleme haben, weshalb er nicht vermutet, dass sein neuer Kampf einfacher sei, als der ursprüngliche. Für Holloway sei er [Khabib] jedoch eine ganz neue Herausforderung. Keiner seiner Gegner habe das Wrestling oder die Stärke, die er besitze.

Interessanterweise verkündete der #1 Contender der Feaherweight Division Brian Ortega (14-0, 1 NC), dass ihm ebenfalls der Kampf gegen Nurmagomedov angeboten wurde und er diesen sogar vor Holloway angenommen habe. White habe später jedoch auch eine Antwort des Featherweight Champions erhalten und habe diesem auch den Fight gegeben. Ortega kündigte allerdings auch an, dass er in Zukunft sowohl gegen Holloway, als auch gegen Nurmagomedov antreten möchte. Ein Featherweight Titelkampf zwischen „T-City“ und Holloway soll noch in diesem Jahr stattfinden.

Für alle Fans, die noch Hoffnung haben, dass es irgendwann doch noch zum Traumkampf zwischen Khabib Nurmagomedov und Tony Ferguson kommen wird, gibt es leider schlechte Nachrichten. So wurde UFC Präsident Dana White nämlich befragt, ob man den Kampf in Zukunft ein weiteres Mal ansetzen möchte, worauf White mit einem klaren „Nein“ antwortete. Dies war bekanntlich das vierte Mal, dass Ferguson vs. Nurmagomedov angesetzt wurde und zum vierten Mal musste der Fight abgesagt werden. Sollte es tatsächlich niemals zum Kampf kommen, wird dies wohl einer der größten Ansetzungen in der MMA Geschichte sein, zu der es niemals gekommen ist.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

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