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Kurz gemosert… #157

05.04.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

„Kurz gemosert…“ beschreibt die Welt des Mainstream-Wrestling mit den Augen eines meckernden „Smart Marks“. In unregelmäßigen Abständen spricht Manuel Moser in der wohl umstrittensten Wrestling-Kolumne aller Zeiten Dinge und Tatsachen an, welche sich manch einer vielleicht nicht traut auszusprechen oder die es aus den Tiefen der „Smart Mark“-Fangemeinde nicht an die Öffentlichkeit schaffen. Harte Worte und eventuelle Spoiler inbegriffen.

 

Wie ich hörte, sind Flashback-Reviews so lukrativ, dass man sich, ohne Rücksicht auf seine Stammkunden, nach einer Handvoll Ausgaben zur Ruhe setzen kann. Da mache ich doch mit, denn heute in einer Woche vor genau sechsundzwanzig Jahren flimmerte Wrestlemania 8 über die Bildschirme. Mein erster WWE-PPV. Und weil am Sonntag auch noch Wrestlemania 34 ansteht…

The World Wrestling Federation proudly presents… WRESTLEMANIAAAAAA!

Alleine wenn man sich den Vorspann, untermalt von der immer wieder absolut geilen Einleitung von Vince McMahon höchstpersönlich, anschaut kann man sicher verstehen, warum diese Veranstaltung den Boden für eine große Zeit der WWE in Deutschland geebnet hatte.
Wer wissen will wie man ein Großereignis bewirbt, ohne eine stundenlange, langweilige Pre-Show, der sollte sich jedes PPV-Intro von Anfang der Neunziger anschauen. Selbst danach, vor der Attitude Era, gab es immer richtig gute Intros. Zwar ohne Vince der das Ganze nochmal mit seiner Stimme aufwertete, aber trotzdem allemal besser als alles was es heutzutage gibt.

Das Line-Up von Wrestlemania 8 ist voll von Legenden die man damals als Einsteiger noch nicht oft bzw. auch nicht mehr so lange zu Gesicht bekam. Und alle weitestgehend in ihrer „Prime“. Hulk Hogan, Randy Savage, Ultimate Warrior, Mr. Perfect, Ric Flair, Roddy Piper. In meinen Augen rückblickend einer, von den Namen her, wohl besten Cards aller Zeiten. Dachte man damals schon, dass Hogan und Flair zu alt für Wrestling sind und ins zweite Glied rücken sollten, würde man sich heute wohl darüber wundern, wenn man bedenkt was beide noch so alles erreicht und mit geprägt haben.

Hört sich also eigentlich ganz gut an, aber ich wäre nicht der der ich bin, wenn ich das auch wirklich so bewerten würde.

Der PPV, den ich damals mit deutschem Kommentar gesehen habe, begann mit dem Opener wo ein gewisser Shawn Michaels gegen Tito Santana antrat. Nun war Tito Santana ein eigentlich recht gut dotierter Wrestler und schon zu dieser Zeit eine Legende. Und wie man das mit Legenden so macht, lässt man sie entweder Pornos drehen oder man gibt ihnen ein scheiß Gimmick und lässt sie sich für aufstrebende Stars hinlegen. So viel sei verraten, Tito Santana hat weder „Gawker“ verklagen, noch irgendeine „Backdoor“ öffnen müssen.
Nun gut. Am meisten genervt hat mich bei dieser Veranstaltung der komische Ringrichter, welcher vor jedem Match erst mal erklären musste, wo man und wo man nicht hin schlagen darf. Achtet mal drauf. Der rennt, während sich die Akteure vorbereiten oder im Staredown befinden, immer durch den Ring und labert und labert und labert und gibt irgendwelche Handzeichen und keinen interessiert es.
Sein Name wurde nie erwähnt. Ich wollte als Kind schon immer wissen, wer das ist und bin beim Anschauen der Videokassette regelmäßig drauf rein gefallen wenn Carsten Schaefer im Verlauf des PPV’s ansetzte mit: „Nicht zu vergessen ist auch der dritte Mann im Ring…“ und ich so, „Ja, ja endlich wie heißt dieser Hurensohn denn jetzt!?“ und Carsten dann, „Es ist Ringsprecher Howard Finkel…“ und ich wieder „Fick dich doch…“.
Das Match war ein klassischer Opener mit Santana als geschlagenem Mann, aber irgendwie doch als moralischem Sieger, weil Michaels sich nach den Finishern von Santana immer gerade so aus dem Ring retten konnte. Trotzdem sieht Santana am Ende irgendwie dumm aus, was nicht nur an seiner Frisur lag.

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Dann kam die nächste Enttäuschung.
Ich hatte schon viel von dieser „Legion of Doom“ gehört und dann kommen sie plötzlich! Geil! Nein, doch nicht. Anstatt sie mal eben in ein kleines Match zu stecken, lassen sie sie nur etwas von unbemannten Zügen ins Mikro brüllen und Paul Ellering (aktuellen Zuschauern vielleicht als Manager der NXT „Authors of Pain“ bekannt), irgendeinen Unsinn dazu reden.

Oooooooh, what a Shit!

Das nächste Match empfand ich schon als zehnjähriger Junge unlogisch.
Was hatten die damals damit, dass den Undertaker niemand covern durfte? Außer Hulk Hogan 1991 hat doch bis tief in die 90er keiner mehr den Undertaker gecovert oder? Immer wenn er am Boden lag haben sie alle nur dumm geguckt.
Und Jake Roberts sah da schon aus wie einer von denen die ich morgens hier immer schon am Kiosk stehen sehe. Dementsprechend blöde hat man ihn auch gebookt, denn anstatt nach seinem Finisher den Undertaker zu pinnen, gammelt er lieber in der Ringecke rum und entscheidet sich dann dafür einen Blick in die Urne von Paul Bearer zu werfen. Könnte ja noch ein Schluck Bourbon drin sein. Jake hat den Taker hier dominiert! Er hätte ihn, mit logischerem Booking, fast schon gesquasht. Und der Tombestone-Piledriver… Das größte Gimmick-Move aller Zeiten. Der Undertaker nimmt Jake auf die Schulter, hakt einen Arm mit ein und legt ihn mit der Stirn auf seine weichen Oberschenkel ab.
In einer Wochenshow-Ausgabe irgendwann Mitte der Neunziger, sagte Schaefer dann irgendwann mal, dass der Tombstone ja nicht das ist was den Gegner ausschalten würde. Es wäre mehr ein Move für die Fans, denn Gegner wäre ja schon vor dem Finishing Move so geschwächt, dass er sich gegen das Cover nicht mehr wehren kann. Das war übrigens während eines Matches, zwischen dem Undertaker und Jeff Jarrett. Als der Undertaker Jarrett zum Tombstone hochnahm, war Jarrett noch voll bei Bewusstsein und hat gezappelt wie ein Fisch im Netz. Nach dem Finisher war er dann platt.
Ich hoffe Carsten hat für diesen Bullshit damals einen ordentlichen Headbutt von Vince McMahon abbekommen!

„YOU’RE FIRED, GUNTHER… ULI… CARSTEN… WHATEVER!!!!!“

Wenn sich viele über Shawn Michaels beschweren, der sich immer ungern für jemanden clean hingelegt hat, darf man solche Geschichten wie hier mit Bret Hart nicht vergessen.
Hart hatte seinen Intercontinental Championship gegen den Mountie verloren. Aber nur, weil er über 40° C Fieber hatte. Klar…
Clean hinlegen wollte sich Hart nämlich auch nie wirklich. Verfolgt mal seine Karriere. Aber genau das sollte ja am Ende auch sein Schicksal sein.
Toller Arbeitgeber übrigens der einen wissentlich totkranken Mann Leistungssport betreiben lässt. Roddy Piper nahm dem Mountie dann den Titel wieder ab und musste ihn jetzt gegen den wiedergenesenen Bret Hart verteidigen. Warum man nicht gleich ein Match zwischen diesen beiden, angeblich sogar Verwandten, gebookt und den Mountie dazwischen geschoben hat, mit dem man sowieso nichts vor hatte, bleibt ein Rätsel.
Und wieder dieses Frettchen im blauen Hemd und der Fliege.
„Gut ufpasse hier Leute, gell. Net Uff die Nase und net in die Augen rein. Des is nämlich verboten. Und schön die Fingerscher über der Gürtellinie und net an den Spatz oder die Klicker greife. Mir sind hier net im Swinger Club!“

Hat im Match dann auch schön auf die Fresse bekommen. Während des Ref-Bumps ist dann aber nichts passiert, was diese Aktion ziemlich unnötig machte. Finish war dumm. Bret Hart wieder Champion. Kein Fieber.

Falls Günther Jauch es mal bei der 50€-Frage wissen möchte:
Lex Loser trinkt gerne Milch von der Gazelle.

Auch damals gab es das klassische Multi-Man-Match, mit dem man alle auf die Card packte die noch nichts zu tun haben. Der Mountie war auch dabei und er schien seinen Titelverlust ziemlich gut verkraftet zu haben. Keine Silbe dazu, dass er sich den Titel jetzt wieder zurückholt. Egal.

Endlich ein Match mit Pfeffer drin. Randy Savage gegen Flair und Savage holte wieder den Klassiker, sein verletztes Knie, aus dem Schrank. Flair veröffentlichte Fake-Fotos von sich und Elizabeth. Dafür gabs am Ende des Matches ein paar Schellen für den Nature Boy. Savage gewinnt mit einem klassischen Heel-Move, indem er Flair beim Cover die Badehose runterzieht. Übrigens war auch der damals ca. 12-jährige Shane McMahon anwesend, als Elizabeth zum Ring kam. Damals hat er wahrscheinlich noch gedacht, dass er mal WWE übernehmen wird. Lange bevor seine Schwester sich einen Backstage-Politiker anlachte.

Dann kam etwas, was in der deutschen Ausstrahlung gefehlt hat. Es gab einen Rückblick auf die Fehde zwischen Hogan und Sid Justice. Hogan wurde von Jack Tunney zum Herausforderer auf den Titel von Ric Flair ernannt. Justice war dagegen und veranstaltete in den darauf folgenden Wochen so viel Chaos das er bei Wrestlemania gegen Hogan antreten durfte. Savage wurde dann, wie schon erwähnt, zum Herausforderer von Flair. Logisch ist was anderes, aber so war es nun mal.
Als es dann endlich wieder zu einem Match kam, war das ein, für damalige Verhältnisse, ziemlich großes Aufeinandertreffen.
Money Inc. Vs. Natural Disasters. Die Naturgewalten gegen das scheinbar unbesiegbare Team von Jimmy Hart. Money Inc. setzte mit diesem Match den Trend sich als Champions auszählen zu lassen. Die Disasters waren damals saumäßig over und kamen tatsächlich als große Bedrohung rüber. Hinzu waren sie technisch gar nicht so schlecht. Gerade für solche Fettsäcke.

Als Sid Justice dann interviewt wird, sieht man im Hintergrund, dass er in einer Fake-Umkleidekabine steht. Nicht nur dass die Spinde aussehen als seien sie in die Wand eingelassen. Es fehlt auch einer dazwischen und dort sehen wir nur den Fake-Rahmen mit der Wand dahinter.
Man konnte sich wohl keine echte Umkleidekabine leisten.

Hogan gegen Justice war dann der wohl größte Reinfall an diesem Abend. Matches von Justice sind immer langweilig und am Ende haben sie dann auch noch das Finish abgefuckt. Papa Shango kam offenbar zu spät aus dem Ho-Train, so dass dessen Rettungsaktion für Justice nach Hogans Legdrop of Doom viel zu spät kam. Justice musste also aus dem Cover auskicken. Sehr ungewöhnlich, da sonst nie jemand aus dem Legdrop auskicken darf. Außer man ist der Ultimate Warrior. Und der kam dann auch noch. Erst einmal, sah er aus wie ein 80er Jahre Waschweib mit seinem Wischmopp auf dem Kopf und ohne Steroide wirkte er wie eine billige Kopie von sich selbst. Die Renegade Betaversion sozusagen.

„Komm wir kopieren den Warrior!“
„Wie sieht der denn aus?“
„Warte guck mal… Wrestlemania 8, da war er dabei!“
„…“
„…“
„Ernsthaft?“
„Also dort hat er Pops gezogen.“
„…“
„…“
„OK, dann mach halt mal.“

Ich höre oft, dass Hogan zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr so over war wie früher. Kann ich ehrlichgesagt nicht erkennen. Roman Reigns und John Cena wären froh, wenn sie nur ansatzweise solche Reaktionen bekommen würden oder jemals bekommen hätten.
Auch der Warrior bekam weniger Reaktionen. Sowieso hat beim Erklingen seiner Musik keiner so wirklich mitbekommen, dass gerade etwas passiert. Sid Justice hat das alle einfach mal ge-„No sellt“ und sich gemütlich einen Stuhl geholt, anstatt wenigstens mal geschockt zu gucken.

Nunja, das war Wrestlemania 8.

Für Kritiken jeglicher Art stehe ich gerne im Forum von Wrestling-Infos.de, unter kurzgemosert@gmail.com oder auf Twitter zur Verfügung.





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19 Antworten zu “Kurz gemosert… #157”

  1. eater of asses sagt:

    ja ja endlich wie heißt dieser Hu……. denn endlich 😀 😀 😀

    ich habe mich bepisst vor lachen

  2. Ohje sagt:

    Bepisst vor lachen, wenn man im Ghetto lebt und einstelligen IQ hat , verständlich.

    Schade einfach, dass egal wie berechtigt oder nicht, man auf so eine niveaulose billige asoziale Schiene geht.

  3. dp sagt:

    Hart vs Piper war ein sehr gutes Match:
    Finish wie bei Hart vs Austin(SS 96)…
    Piper hat Heel Rolle perfekt übernommen und Hart nochmal gepusht weil er sich von ihm pinnen ließ was wohl Jahre nicht im TV passiert war…
    Fand die Umsetzung Klasse.

    Roberts vs Taker:
    Danke das du genau das schreibst was ich bis heute dachte..Squash Match von Roberts und Sinnlos das Roberts ihn nicht covert…

    Main Event:
    Flair/Savage hätte den ME stellen müssen…
    Hogan/Justice war eigl nicht schlecht vom Vorgeplenkel her..schaut euch mal Promos von Sid an nach der PK 92 oder zw.Rumble und Wm 92…er war gut…
    das Match leider Bullshit und das Ende das Mieseste bis dato

  4. Bra- & Panties-Empire sagt:

    @ Ohje

    Google bitte mal nach SATIRE! Danke!

    Allgemein muss ich sagen, dass WM 8 aus dem Jahr 1992 eine der besseren Wrestlemanias war. Für viele sogar die beste Wrestlemania in den 90er Jahren.
    Mit Bret Hart vs. Roddy Piper hat man sogar eines der besten Matches der Wrestlemania-Geschichte auf die Beine gestellt.

    Klar war damals auch nicht alles Gold was glänzte aber für mein Empfinden besser & deutlich fan-freundlicher als es heute ist. Der wichtigste Fakt war, dass man den Wrestlern ihr Gimmick auch abnahm. Sie waren glaubwürdig.

    Dennoch Danke für den Bericht und für ein paar Lacheinlagen.

  5. Ohje sagt:

    @Bra
    Ja dann schick mal Link , wo Sartire für dich asoziales, beleidigendes , niveauloses Unterschichten-Niveau haben MUSS!!!
    Klar KANN es so sein, aber das ja auch nur für die Unterschicht dann „zum bepissen“.

    Aber Niveau für 90% hier eh nur ne Creme^^

  6. Bra- & Panties-Empire sagt:

    @ Ohje

    Nichts für ungut aber du scheinst der Einzige zu sein dem das so aufregt. Es ist doch nur sowas wie ein Witz oder Sketch. Wenn man sich daran aufzieht sollte man überlegen ob es nicht an einem selber liegt. Sorry!

    Apropos Nivea bzw. Niveau:

    https://pbs.twimg.com/media/CL53w8PWEAAsYTi.jpg

  7. Lord of Darkness 1308 sagt:

    Also ich muss auch sagen WM8 war sehr sehr cool. Aber selbst WM9 fand ich auch sehr cool obwohl diese ja von vielen Wrestling Fans und Verantwortlichen als schlechteste WM Ever angesehen wird. Das kann ich allerdings kein Stück nachvollziehen. Vielleicht kann mich ja mal jemand aufklären warum WM9 so schlecht gesehen wird. Wenn man sich aber mal die heutigen WM´s dagegen anschaut finde ich persönlich das WM9 um mehrere Klassen besser ist. Wie Bra schon sagte kann man das Wrestling von damals nicht mit dem von heute vergleichen. Aber die Gimmicks damals waren besser und haben allesamt die Zuschauer in ihren Bann gezogen. Da spielte es auch keine Rolle ob da Midcarder im Ring standen oder Maineventer. Was lernen wir daraus? Früher war eben doch nicht alles scheiße.

  8. WorldsGreatest sagt:

    Bin da ganz bei Ohje, ab dem Satz hatte ich leider keine Lust mehr weiterzulesen…

  9. BloodScorpion sagt:

    @ohje, das es ziemlich beleidigend ist jemandem zu unterstellen nur über einen einstelligen IQ zu verfügen, ist dir aber bewusst ja und zeugt auch nicht Grad von überlegener Intelligenz. Es gibt Leute die eine einfache Form der Satire, auch mit dir ersten beleidigungen, bevorzugt und gerne lese ich auch solches, obwohl ich tatsächlich mehr als nur einen einstelligen IQ verfüge.

  10. MasterMuelln sagt:

    @Ohje
    Wieso ließt du sie denn überhaupt?
    Ist ja wohl nichts neues, wie es in dieser Kolumne ,,ab geht!,,
    Es gibt schon 157 Ausgaben und dir fällt jetzt erst der Stil Dieser Kolumne auf?
    Ehhm jaaa.

  11. Lord of Darkness 1308 sagt:

    Und die Welt wartet weiter auf meinem Kommentar von heute morgen.

  12. suicide Dive sagt:

    Ich fand Wrestlemania 8 cool, klar gab es zur damaligen Zeit schon bessere, aber ich fand
    es nicht schlecht. Habe mir Wrestlemania 8 letztens angeguckt und was mir dabei auffiel ist das in den ersten drei Matches. Drei Wrestler der New generation gegen
    drei wrestler der old generation gekämpft haben also haben hier zwei unterschiedliche generationen gekämpft. Das Jahr 1992 war ohne hin nicht schlecht, es war der Übergang von Hulkemania runs wild zur new generation und voralem sieht man meine zwei größten Idole aller Zeiten…… und zwar Bret Hart und der Undertaker

    Der Main event da gebe ich den Herr Moser recht, war wirklich schlecht, wobei deine kommentare mal wieder sehr amüsant waren. Allerdings war es glaube ich der manager der zu spät eingegriffen hatte, aufjedenfall hatten sie es gut verbockt.

  13. WomanEmpire279 sagt:

    Ich fand einfach klasse, dass es damals noch kein Pay-TV gab und man WM (und die anderen damals noch 4 Großevents) einfach im TV angucken konnte. Da wars für einen eingefleischten Wrestlingfan ein Muss, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen und sich vor die Glotze zu schmeißen und Wrestling zu gucken (PPV kann man ja dann noch nicht sagen). Da hats auch noch nicht 7 Stunden gedauert. Mit andren Worten: damals gabs die geilsten Shows gratis, heute muss man für diesen meist hirnrissigen Mist Kohle blechen. Hm, was sagt uns das? heute gehts echt nur um Abzocke, nicht mehr darum, dass die Fans Spaß haben. Preisfrage: wo ist der Fehler????

  14. Lord of Darkness 1308 sagt:

    @ WomanEmpire

    Der Nachteil früher war das man die Events dann halt 3 – 4 Wochen später nach der Live Veranstaltung gucken musste aber da es damals auch noch kein Internet gab hat man sich trotzdem gefreut wie Bolle weil man keine Ergebnisse gespoilert bekam.

  15. WomanEmpire279 sagt:

    @ Torti
    Genau so isses. Damals hat es auch keine Sau gestört, das erst 3 Wochen später zu gucken, man war froh, überhaupt gucken zu können (hier im Osten noch viel mehr) und ja, man hat sich wochenlang wie Bolle drauf gefreut. In Zeiten des WWW haben sich die Ansprüche natürlich geändert und jeder will alles sofort live miterleben. Ich persönlich brauch das jetzt nicht unbedingt, ich finds eben nur ziemlich unverschämt, dass man dafür extra zahlen muss. Bei den sinkenden Zuschauerzahlen und Ratings sollten die eigentlich froh sein, dass überhaupt noch einer guckt und es sollte endlich wieder gratis für jeden da sein. Aber das ist natürlich pures Wunschdenken, ich weiß. Und so sehr Fan bin ich jetzt nicht, dass es mir das wert wäre (es sei denn, es kommt mal ein reines Roman-Reigns-Special, so 4-5 h??). Und wenn ich dann hier immer lese, dass diejenigen, die dafür extra zahlen, doch jedesmal nur rummeckern, da bin ich richtig froh, mein Geld anderweitig ausgeben zu können.

  16. Bra- & Panties-Empire sagt:

    Würde mich ja mal interessieren da wir hier beim Thema sind welche Wrestlemanias Ihr am besten / schlechtesten fandet.

    Bei mir persönlich liegen WM 32 (2016) und WM 27 (2011) ganz hinten. Ganz ganz schwach…
    Aber auch die Ausgaben 11 (1995), 13 (1997) und 15 (1999) waren schwere Kost.

    Positiv sind natürlich die Ausgaben aus den Jahren 2001-2003 (WM 17 – 19) hervorzuheben.
    Wrestlemania 21 war auch klasse und durchweg gut.

  17. WomanEmpire279 sagt:

    @ Bra-& Panries-Empire
    Sorry, Arne, aber ich gehöre nicht so zu den Statistikern. Ich merke mir nicht wer wann bei welchem PPV gegen wen gekämpft hat und wer gewonnen hat. Spielt für mich nicht so ne große Rolle. Mir gehts und gings immer mehr um die Wrestler an sich,wen ich da toll fand (und finde). Ich fand z.B. das Match Bulldog gegen Bret Hart super da ich ja Riesen-Bulldog-Fan war) und natürlich das ewig lange Match HBK gegen Hart. Jetzt frag mich aber nicht, wann das jeweils war, bei welchem Event. Wie gesagt, Daten sind für mich nicht soooo wichtig, viel wichtiger war das Match an sich. Mir sind eher die Wrestler im Gedächtnis geblieben als die Fakten, an welchem Tag sie gegen wen gekämpft haben. Es gab sehr viele tolle Matches und noch mehr tolle Jungs damals: Bulldog, Diesel, HBK, Undertaker, Warrior, Hogan…etc. um nur einige meiner Favs zu nennen.
    Seit der Wende (Westfernsehen) bis dann das Pay-TV losging, habe ich jeden einzelnen Großkampftag (nicht nur WM) auf Video (VIDEO!!!?) aufgenommen und hab sie alle heute noch im Schrank stehen. ?

  18. suicide Dive sagt:

    @Bra- & Panties-Empire

    ja in Gross und ganzem kann ich mich dir schon anschliessen.

    Wrestlemania 11 ist bei weitem das schlechteste die Matches waren alle scheisse auser
    Diesel gegen Shawn Michaels.

    Wir schwärmen ja alle von der attitude Era aber Wrestlemania 13-16 hatte auch eine ziemlich schlechte lower bzw mid card.

    Das beste Wrestlemania in meinen Augen ist Wrestlemania 19, weil das das einzige Wrestlemania ist das sowas wie vier Hauptmatches hat und nicht zu vergessen shawn michaels gegen Jericho war auch richtig gut.

    was ich noch gut finde vom Gesamtpaket ist Wrestlemania 21,23 und 24

  19. Lord of Darkness 1308 sagt:

    @ Bra- & Panties-Empire

    Ich finde die ganzen alten WM´s klasse so 6, 7, 8, 9

    Richtig mies fand ich WM32

    Die Storyline da um den Taker und Shane McMahon für mich total sinnfrei und alleine das Match hat für mich schon den ganzen PPV kaputt gemacht weil der Taker sich nicht hinlegen wollte, was ich aber verstehen kann aber die Story trotzdem konsequent durchgezogen wurde. Auch das No Holds Bared Match zwischen Lesnar und Ambrose war sehr schwach und der Rest von WM32 war so 08/15

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