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Interviewhighlights der Woche: The Great Khali bezeichnet das Indien-Projekt von WWE als gescheitert – The Big Show berichtet über seinen körperlichen Zustand – Was denkt Jinder Mahal über das WWE Universe? – Kaitlyn spricht über ihre Drogensucht und ihre Probleme im vergangenen Jahr – Kavita Devi erzählt von ihrem Weg zu WWE

14.03.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Viele aktuelle und ehemalige Pro-Wrestler und Pro-Wrestlerinnen waren im Laufe der letzten Woche in verschiedenen Interviewformaten zu Gast und standen Rede und Antwort. Wir haben für euch einige Highlights zusammengefasst! Viel Spaß beim Diskutieren!

– The Big Show war kürzlich bei „Busted Open Radio“ zu Gast und sprach dabei über seinen aktuellen Gesundheitszustand und  über  den Verlauf seiner Operationen. Wie es ihm aktuell geht und wie The Big Show der WWE in Zukunft weiterhelfen möchte, könnt ihr hier nachlesen.

– Die „Mae Young Classic“ Teilnehmerin Kavita Devi führte vor kurzen ein Interview mit „SportsKeeda“.  Dabei sprach sie über das Wrestling in Indien, über Ihre sportlichen Ziele und über ihr Treffen mit Triple H. Wenn Ihr wissen wollt, was dabei zur Sprache kam, dann findet ihr hier die Antwort.

-The Great Khali sprach kürzlich mit „The New Indian Express“ und äußerte sich dabei sehr kritisch gegenüber WWEs Versuche auf dem indischen Markt Fuß zu fassen. Dabei sprach er auch über seine Zeit innerhalb der WWE und über die indischen Athleten. Die Highlights haben wir hier für euch zusammengefasst.

– Anfang des letzten Jahres gab die ehemalige WWE Diva Kaitlyn die Trennung von ihrem Ehemann PJ Braun bekannt. Jetzt, etwa ein Jahr später,  traf sie sich mit Jim Varsallone vom „Miami Herald“ und sprach über ihre derzeitige Situation. Dabei ging sie insbesondere auf die Trennung von ihrem Eheman und den daraus resultierenden Konsequenzen ein,  sowie auf ihre Drogensucht ein. Was Kaitlyn im Jahr 2017 noch alles durchgemacht hat und wie es ihr damit erging, findet ihr im Folgenden.

– Jinder Mahal wurde vor kurzem vom „SportsKeeda“ interviewt.  Dabei äußert er sich zu den Vorlieben der WWE-Fans, insbesondere zum „Rusev Day“. Wie der ehemalilge WWE Champion darüber denkt, könnt ihr hier nachlesen.

Quellen: Miami Herald, The New Indian Express, SportsKeeda & Busted Open Radio

The Great Khali

Über die WWE in Indien:

„Die WWE hat in Indien versagt. Sie dachten, dass sie mich dafür benutzen und mich im Anschluss fallen lassen können. Ich habe lange versucht WWE zu verlassen, aber sie haben mir immer wieder neue Angebote gemacht. Im Jahr 2014 habe ich mich endlich dazu entschieden die Promotion zu verlassen, da mein Vertrag auslief. Ich wollte nicht mehr mit ihnen arbeiten. Dann habe ich CWE (Continental Wrestling Entertainment) in Punjab gegründet. Das Projekt läuft bisher sehr gut.“

Über das Wrestling in Indien:

„Die Zukunft strahlt für das Wrestling sehr hell und es kann noch besser werden, wenn man es richtig anpackt. Die Mentalität der indischen Athleten ist sehr schwach. Die meisten verlassen sich auf Drogen. Sie glauben, dass die Drogen ihre Leistungen verbessern und sie sich an eine Medaille klammern können. Die Medien geben ihnen zu viel Aufmerksamkeit, wenn sie etwas gewinnen und dann konzentrieren sie sich nicht mehr auf den Sport.“

Big Show

Über seine Hüftoperation:

„Ich habe bisher nicht viel darüber gesprochen. Im September wurde ich an der Hüfte operiert. Die Operation verlief sehr gut. Ich habe mich drei Wochen zuhause erholt und danach konnte ich auch wieder größere Strecken am Stück laufen. Es hat sich gut angefühlt, doch dann bekam ich Fieber. Scheinbar hatte ich mir eine Infektion eingefangen. Nachdem was ich gehört habe, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion bei metallischen Implantaten sehr hoch. Das war halt einfach Pech. Ich musste also zurück ins Krankenhaus nach New York, wo sie mich erneut operiert haben. Wäre die Infektion schlimmer geworden, hätten Sie meine komplette Hüfte ersetzen müssen. Dies hätte das Ende meiner Karriere bedeutet.“

„Man hat mir dann einen PICC-Katheter verpasst. In Prinzip war das ein Infusionsbeutel, der von meinen linken Arm zu meinem Herzen verlief. Sieben Wochen lang bin ich damit durch die Gegend spaziert. Dreimal täglich für insgesamt acht Stunden. Es war, als hätte ich ein kleines Baby bei mir gehabt, denn ich konnte nur drei bis vier Stunden am Stück schlafen, bis ich neue Medizin verabreicht bekam. Das war alles sehr belastend, da ich nichts anderes machen durfte. Ich durfte nicht trainieren und ich durfte auch keine langen Spaziergänge machen. Im Januar haben wir den PICC-Katheter dann entfernt. Aktuell ist die Situation noch ungewiss aber ich denke, dass wir in sechs bis acht Monaten eine genauere Aussage treffen können. Jedenfalls habe ich in der Zeit gelernt, dass Infektionen sehr aggressiv sind. Wir haben hauptsächlich versucht, die Bakterien von der Metallplatte fernzuhalten. Wenn diese erst einmal auf der Platte sind, kann man sie nicht mehr entfernen. Aktuell fühle ich mich gut. Ich habe etwas abgenommen und darf auch wieder ins Fitnessstudio.“

Was er dem Wrestling noch bieten kann:

„Es gibt immer etwas zu tun und ich kann dazu eine Menge beitragen. Den Jüngeren kann ich zeigen, wie man sich in und außerhalb des Ringes verhält und sich selbst präsentiert. Diese Kids kennen sich super mit den sozialen Medien aus, aber wissen noch nicht, wie man sich als Star verhalten muss. Es geht darum etwas zu geben und ich denke, dass es auch einige Leute gibt, die das verstanden haben.“

„Die WWE ist ein Team. Hier geht es nicht um das Ich. Von den Millionen von Menschen da draußen dürfen sich aktuell 70 bis 80 Leute als WWE Superstar bezeichnen. Das Privileg haben nur wenige. Für diese Möglichkeit sollten sie sehr dankbar sein. Sie dürfen mit Superstars arbeiten, die sie früher angehimmelt haben.“

„Zu diesen kleinen Sachen kann ich etwas beitragen und ich habe immer noch Spaß hier. Wäre das nicht der Fall, dann wäre die Situation eine andere. Als Big Show habe ich alles erreicht, jetzt will ich es nur noch genießen. Ich habe keinen Druck mehr und möchte einfach mit den Fans interagieren“

Kaitlyn

Welche schweren Entscheidungen sie im vergangenen Jahr treffen musste:

„2017 war ein wichtiges Jahr für mich. Im Februar hatte ich mich dazu entschieden meine Ehe zu beenden, also vor etwa einem Jahr. Dann kamen die ganzen Schwierigkeiten dazu. Die Scheidung, der Umzug, das Umstrukturieren meiner Firma “Celestial Bodiez“ und die Suche nach neuen Angestellten. Das waren hässliche Angelegenheiten. Ich habe oft an mir selbst gezweifelt. Die schwierigste Entscheidung jedoch war meine Ehe zu beenden. Ich wusste nicht, wie ich die Geschäfte alleine abwickeln sollte. Wie geht es mit meinem Leben weiter? Ich stand im Rampenlicht der WWE, habe danach geheiratet und hatte mit meinem Ehemann eine Partnerschaft. Nun muss ich all das zurücklassen und alles in die eigene Hand nehmen. Das war eine sehr hohe mentale Belastung für mich.“

„Im Oktober habe ich einen Tweet über meine Drogensucht veröffentlicht und bestätigt, dass ich mich in eine Rehabilitationsklinik begeben werde. Ich habe in diesem Jahr so viel durchgemacht und ich wollte diese Erfahrung mit anderen teilen, die ähnliches durchmachen mussten. Jeder muss mal eine schwere Phase durchleben und ich wollte diesen Menschen sagen, dass es okay ist.“

„Es gab eine Phase, da lief meine Ehe richtig schlecht. Dies hat meine Sucht sehr verschlimmert und das wiederum führte zu einer Reihe von Ereignissen, welche mich mein Leben überdenken ließen. Ich fühlte mich nicht mehr glücklich und ich war auch nicht mehr ich selbst. Meine Firma repräsentierte nicht mich und die Dinge, an die ich glaube. 2017 ging es für mich darum die Fesseln zu lösen und wieder zu mir selbst zu finden.“

 

Kavita Devi

Ob sie als Kind ein WWE Fan war:

„Ich habe die Matches geliebt, welche WWE auf die Beine gestellt hat, aber ich hätte mir nie erträumt, dort selbst einmal in den Ring zu steigen. Einmal war ich bei einer lokalen Veranstaltung und der Performer im Ring sprach eine “Open Challange“ aus. Ohne darüber nachzudenken, habe ich meine Hand gehoben, bin in den Ring gestiegen und habe realisiert, dass ich das schaffen kann. Ich habe bis zu diesem Moment immer nur aus der Ferne zugesehen. Danach hat mich der Great Khali unter seine Fittiche genommen und mich für die Zukunft vorbereitet.“

Wer ihre favorisierten WWE Superstars waren:

„Das waren John Cena, der Undertaker und natürlich der Great Khali. Ihre Matches habe ich mir immer angesehen.  Das Frauen-Wrestling habe ich wiederum sehr selten verfolgt. Ich habe mal gelesen, dass indische Frauen nicht in den Ring steigen sollen und das hat mich berührt. Deswegen habe ich mir vorgenommen, sollte sich hierfür je eine Möglichkeit für mich bieten, werde ich Sie ergreifen. In Indien sind alle verrückt nach der WWE.“

Über Triple H:

„Er war sehr nett und höflich zu mir. Er hat mir gratuliert, da ich die erste indische Frau bin, welche es auf dieses Level geschafft hat. Er hat mir auch noch einige Ratschläge mit auf den Weg gegeben und gesagt, dass ich hart an mir arbeiten soll.“

Über ihre nächsten Ziele:

„Ich möchte WWE Women’s Champion werden. Dabei ist es mir egal, ob ich Charlotte, Sasha Banks, Bayley oder wen auch immer besiegen muss.  Ich habe hart mit dem Great Khali trainiert und möchte an der Spitze stehen genau wie er und Jinder Mahal. Eines Tages wird eine indische Frau den Titel halten.“

 

Jinder Mahal

Seine Meinung zum Rusev Day:

„Ja der “Rusev Day“ hat die WWE im Storm erobert. Das ist ja das Coole an der WWE. Man weiß nie, was bei den Fans zündet. Daniel Bryan hatte das „Yes-Movement“, das war phänomenal. Noch heute rufen zahlreiche Fans in den Hallen immer wieder „Yes“. Oder das “Fandangoing“, was nach WrestleMania 29 over kam. Man weiß nie, was sich durchsetzt. Manchmal macht man etwas, von dem man nicht viel erwartet und auf einmal wird es ein riesen Hit. Solche Sachen kann man nicht vorhersagen und erst recht nicht planen. Natürlich hätte ich gerne so einen Moment für mich selber, aber sowas muss auf natürlichen Wege passieren, so wie es bei den genannten Beispielen auch war. Es wird etwas kommen, aber das kann man nicht planen. Wenn es passiert, dann passiert es eben. Das liegt ganz am WWE Universe.“




3 Antworten auf „Interviewhighlights der Woche: The Great Khali bezeichnet das Indien-Projekt von WWE als gescheitert – The Big Show berichtet über seinen körperlichen Zustand – Was denkt Jinder Mahal über das WWE Universe? – Kaitlyn spricht über ihre Drogensucht und ihre Probleme im vergangenen Jahr – Kavita Devi erzählt von ihrem Weg zu WWE“

Nennt_mich_einfach_den_Fruityman! sagt:

Sehr offenes Interview von Kaitlyn. Ich mochte sie immer. Ihr Spear hatte mehr Impact als der von Reigns aktuell.
Jedenfalls sieht man mal wie schnell es im Leben geht, ein Auf und ab. Egal ob Liebesleben, Berufsleben oder die eigene Gesundheit, sicher sollte man sich über nix im Leben sein.
Tut mir Leid für sie aber ein altes Sprichwort besagt, dass es immer am Dunkelsten vor Tagesanbruch ist.

Indische wrestler sind schrecklich langweilig

Hahahahaha Schauspieler genau so

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