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Nate Diaz deutet Comeback an – Schwerwiegende Verletzung bei UFC Champion – Möglicher Main Event für London Card

30.01.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Nate Diaz deutet Comeback an

Seit seinen beiden mittlerweile fast schon legendären Kämpfe gegen Conor McGregor (21-3) war von Nate Diaz (19-11) nicht viel zu hören. Mittlerweile sind bereits eineinhalb Jahre seit seinem letzten Kampf im Octagon vergangenen. Kürzlich meldete sich jedoch der frühere UFC Lightweight Championship Contender auf seinen Social Media Accounts zu Wort und deutete ein baldiges Comeback in der UFC an. So gab er an, dass er das Warten satt habe und alle anderen Fighter nicht dieselbe Aufregung wie er versprühen könnten. Darüber hinaus verkündete er, dass er bereits im Mai oder Juni diesen Jahres zurückkehren wolle. Seinen Post schließ er mit den Worten „Aufrichtigst, der wahre Champion“ ab.

Dieser Post provozierte umgehend erste Reaktionen von Fightern aus der Lightweight Division. So bekundeten mit dem ehemaligen Champion Eddie Alvarez (29-5, 1NC) und dem ehemaligen Titelherausforderer Kevin Lee (16-3) gleich zwei große Namen der Gewichtsklasse Interesse an einem Kampf mit Diaz. Beide besitzen bereits eine kleine Vergangenheit mit Diaz. Im Sommer 2015 kam es zu Verhandlungen um einen Kampf zwischen Diaz und Alvarez, den jedoch beide Männer zum damaligen Zeitpunkt ablehnten. Lee äußerte sich bereits mehrfach abfällig über Diaz, um einen möglichen Kampf zu promoten.

Für alle drei Fighter wäre ein Sieg in einem der beiden potenziellen Kämpfe die Chance, wieder an die Spitze der Division zurückzukehren. Insbesondere Diaz zählt nach seinen beiden Kämpfen gegen McGregor zu den größten Draws der UFC, ein aus sportlicher Sicht logischer dritter Kampf gegen McGregor wäre wohl die attraktivste Ansetzung. Durch die Auszeit des Champions befindet sich jedoch die Lightweight Division aktuell in einem Dilemma. So werden Interimschampion Tony Ferguson (23-3) und Khabib Nurmagomedov (25-0) bei UFC 223 im April aufeinandertreffen. Aufgrund der Abstinenz McGregors bezeichnete UFC Präsident Dana White den Interimstitel bereits als „echten Gürtel“ der Gewichtsklasse.

Quellen: MMAJunkie.com, MMAFighting.com

Diskutiert hier mit vielen anderen UFC Fans

Schwerwiegende Verletzung bei UFC Champion

Die Ansetzung zwischen Yoel Romero (12-2) und Luke Rockhold (16-3) beim UFC 221 PPV am 10. Februar verwunderte zunächst viele MMA Fans. Dort sollen die beiden um einen Interimstitel in der Middleweight Division antreten. Als offizielle Begründung wurde lediglich angegeben, dass der aktuelle Champion Robert Whittaker (19-4) unter mehreren Verletzungen leide. Ursprünglich war ein Titelvereinigungskampf zwischen ihm als Interimschampion und Georges St-Pierre (26-2) für das Event vorgesehen. Bekanntermaßen legte St-Pierre den Titel jedoch im Dezember aufgrund einer Kolitis nieder.

Wie UFC Präsident Dana White nun enthüllte, hat Whittaker mit schwerwiegenden Verletzungen zu kämpfen, die erneut die Einführung eines Interimstitels notwendig gemacht haben. So litt der UFC Middleweight Champion unter der vor allem in Grappling Kreisen weit verbreiteten Staphylokokken-Infektion. Diese kann sich so schwer entzünden, dass sie buchstäblich ein Loch auf der Haut der betroffenen Person hinterlässt.

In Whittakers Fall kam erschwerend hinzu, dass er sich die Infektion in der Bauchgegend zugezogen hatte. Da sie zuerst nicht korrekt behandelt wurde, begann sie sich sogar auf Teile seiner inneren Organe auszuwirken. Es soll jedoch zu keinem lebensbedrohlichen Zustand gekommen sein. Whittaker selbst meldete sich am gestrigen Montag erstmals selbst zu Wort und gab bekannt, dass er kurz vor einem Trainingscomeback stehe.

Die Rückkehr ins Octagon hingegen steht noch in den Sternen. Zuerst muss abgewartet werden, wie Whittaker nach der Infektion mit der Belastung und der Intensität des Trainings zurechtkommt. Bei positivem Verlauf könnte er wohl im Sommer seinen nächsten Kampf bestreiten und dann auf den Sieger des Interimstitelkampfes treffen.

Quelle: MMAJunkie.com

Möglicher Main Event für London Card

Am 17. März wird die UFC fast auf den Tag genau nach einem Jahr in die britische Hauptstadt London zurückkehren. Jedoch steht für die Fight Night in der O2 Arena immer noch kein Headliner fest. John Kavanagh brachte kürzlich jedoch einen möglichen Main Event für die Card ins Gespräch. Der Head Coach des irischen Straight Blast Gym (SBG) verkündete, dass sein Schützling Gunnar Nelson (16-3-1) für den Spot vorgesehen sei.

Laut Kavanagh hat der Isländer bereits einen Vertrag unterschrieben. Dies soll jedoch bei der Gegenseite noch nicht der Fall sein. Dort plant die UFC mit dem gebürtigen Engländer Darren Till (16-0-1). Die beiden Fighter hatten sich bereits im vergangenen November auf Twitter beharkt und sich auf den Kampf „geeinigt“. Kavanagh bestätigte jedoch am gestrigen Montag noch einmal, dass das Team von Till immer noch nicht den Vertrag unterschrieben habe, sodass der Kampf weiterhin nicht offiziell ist.

Als Co-Main Event der Card wird voraussichtlich der Kampf des Local Heroes Jimi Manuwa (17-3) und des Polen Jan Blachowicz (21-7) dienen. Genau wie im Fall von Nelson und Till in der Welterweight Division zählen sie in der Light Heavyweight Division zur erweiterten Spitze. Darüber hinaus ist mit Peter Sobotta (17-5) auch ein deutscher Fighter auf der Card vertreten. Er trifft auf den gebürtigen Jamaikaner Leon Edwards (14-3).

Quelle: MMAJunkie.com




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