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Robert Whittaker verletzt! Middleweight Titelkampf bei UFC 221 abgesagt – Kommt es bald zum ersten Champion vs. Champion Kampf zweier Frauen? – Großer Championship-Double-Header für UFC 220 offiziell bestätigt!

16.01.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Robert Whittaker verletzt! Middleweight Titelkampf bei UFC 221 abgesagt

Am Wochenende wird mit UFC 220: Miocic vs. Ngannou der erste Pay Per View des neuen Jahres stattfinden. In knapp einem Monat wird die UFC dann nach Australien reisen, um in Perth das zweite Großevent des Jahres zu veranstalten. Dabei ist die größte MMA Promotion der Welt erstmals in West-Australien zu Gast. Im Hauptkampf des Abends sollte der Lokalmatador Robert Whittaker (19-4) seine UFC Middleweight Championship zum ersten Mal gegen Luke Rockhold (16-3) verteidigen. Dazu wird es aber leider doch nicht kommen.

Wie ESPN nämlich am Wochenende bekannt gegeben hat, verletzte sich der Champion im Training und muss seinen Titelkampf absagen. Die UFC fand jedoch schon schnell einen Ersatzgegner für Rockhold. So wird der Amerikaner gegen Yoel Romero (12-2) antreten, der in seinem letzten Kampf noch Robert Whittaker in einen hart umkämpften Fight unterlag. Der Kubaner sollte eigentlich zwei Wochen nach UFC 221 gegen David Branch antreten, jedoch wurde dieser Kampf nun abgesagt, damit Romero und Rockhold um den Interims Titel kämpfen können.

Mittlerweile veröffentlichte Whittaker auch schon ein Statement zu seiner Verletzung. Zunächst entschuldigte er sich bei all seinen Fans und erklärte, dass er keine medizinische Freigabe für das Event erhalten habe. Die Veranstaltung hätte ihm sehr viel bedeutet, da er vor heimischem Publikum unbedingt seinen Titel verteidigen wollte. Nun werde er sich auf seine Regeneration fokussieren, um so schnell wie möglich wieder zurückkehren zu können. Zu guter Letzt wünschte er sowohl Rockhold, als auch Romero viel Glück für ihren Kampf.

Whittaker konnte seine letzten acht Kämpfe hintereinander gewinnen und sich bei UFC 213 zum Interims Champion krönen. Nachdem Georges St-Pierre seinen Titel abgegeben hatte, wurde „Bobby Kuckles“ endgültig zum Undisputed Champion gekrönt. Sein letzter Gegner Yoel Romero erhält seine zweite Chance auf das Gold und damit auch die Möglichkeit, im Falle eines Sieges, seine einzige Niederlage in der UFC gegen Whittaker auszugleichen. Rockhold hingegen könnte zum zweiten Mal die Middleweight Championship beim Marktführer gewinnen.

Quellen: MMAFighting.com, ESPN.com

Kommt es bald zum ersten Champion vs. Champion Kampf zweier Frauen?

Spätestens seit ihrer erfolgreichen Titelverteidigung gegen Holly Holm (12-4) hat Cristiane „Cyborg“ Justino (19-1, 1 NC) ihre Position als beste Kämpferin der Welt gesichert. Die Brasilianerin ist seit 2005, als sie ihr Profidebüt verlor, ungeschlagen und konnte seitdem jeden großen Titel ihrer Gewichtsklasse gewinnen. Während sie sich bei Strikeforce endgültig an die Spitze kämpfen konnte und dort den Gürtel gewinnen konnte, festigte „Cyborg“ ihre Position als bestes weibliche Featherweight aller Zeiten mit ihren Titelerfolgen bei Invicta und in der UFC. Momentan ist ihre Zukunft noch ziemlich ungewiss.

Nach ihrer letzten Titelverteidigung bei UFC 219 verkündete die 32-jährige nämlich, dass sie ihre Championship am liebsten gegen die Top Herausforderin Megan Anderson (8-2) verteidigen wolle. Anderson gilt nach Justino als bestes Featherweight der Welt und hält momentan die Invicta Championship. Nur wenige Tage nach ihrer Herausforderung an Anderson verkündete „Cyborg“ über Instagram, dass sie einen Kampf gegen die Australierin bei UFC 221 akzeptiert habe und sie damit ein Teil der Card sei. Anderson erklärte jedoch nur kurze Zeit später, dass sie bei UFC 221 nicht antreten werde und ihr selber kein Kampf gegen Justino angeboten wurde.

Dies bedeutet, dass es vorerst weiterhin nicht zum Aufeinandertreffen zwischen „Cyborg“ und Anderson kommen wird. Die beiden sollten bereits bei UFC 214 um die vakante UFC Women’s Featherweight Championship kämpfen, jedoch musste Anderson aufgrund persönlicher Gründe absagen und wurde durch Tonya Evinger ersetzt. Seitdem hat man auch nichts von einer möglichen Rückkehr Andersons gehört. Trotzdem gibt es momentan einen anderen Kampf für „Cyborg“ über den eine Menge spekuliert wird und der möglicherweise verwirklicht wird.

Die Rede ist von einem Champion vs. Champion Kampf gegen Amanda Nunes (15-4). Die Brasilianerin konnte den Bantamweight Titel bekanntlich bei UFC 200 gegen Miesha Tate gewinnen und seitdem erfolgreich gegen Ronda Rousey und Valentina Shevchenko verteidigen. Momentan gibt es allerdings auch für Nunes keine wirkliche Herausforderin in ihrer Gewichtsklasse, da Raquel Pennington momentan aufgrund einer Verletzung außer Gefecht ist und sie alle anderen Top Contender bereits besiegen konnte. Deswegen möchte UFC Präsident Dana White auch den Super Fight ansetzen.

So erklärte White, dass er alles dafür tun werde, „Cyborg“ vs. Nunes zu booken, da es der größte Fight ist, den man momentan in der Women’s Division ansetzen könne. Die Bantamweight Championesse wolle auch unbedingt gegen Justino antreten und er selber denkt, dass sie ein schweres Match-Up für „Cyborg“ sei. Auch Nunes sei groß, stark und habe einen harten Punch. Außerdem habe sie ihre Karriere als Featherweight begonnen und wird im Octagon keinen deutlichen Größennachteil gegen Justino haben.

Auch Nunes‘ Head Coach beim American Top Team erzählte, dass seine Kämpferin unbedingt den Kampf gegen Justino wolle und man Geschichte schreiben wolle. Er selber denkt auch, dass Nunes kein Problem haben wird, wieder ins Featherweight zurückzukehren und sie auf jeden Fall kräftiger sein werde als zuvor. Das Match-Up gegen „Cyborg“ sei perfekt und beide Frauen hätten eine Menge zu gewinnen. Er denkt, dass es zu 100 Prozent zum Super Fight kommen wird, da jeder den Kampf sehen möchte und es ein großer Schritt für Women’s MMA sei.

Eine Partei ist allerdings nicht so begeistert vom Kampf und das ist „Cyborg“ selber. Sie erklärte, dass sie lieber zunächst gegen ein anderes natürliches Featherweight antreten möchte, da dies der einzige Weg sei, ihre Gewichtsklasse zu etablieren und stärken. Sollte Nunes Interesse an den Kampf haben, solle sie zunächst eine Herausforderin im Featherweight besiegen und sich selber wieder in die Division bringen. Sie könne weiterhin Super Fights bestreiten, wie in ihren ersten Kämpfen in der UFC, doch so konnte sich die Gewichtsklasse noch nicht etablieren. Als World Champion sie es laut ihr nämlich wichtig gegen die #1 Herausforderer zu kämpfen, damit die Fighter ihrer Gewichtsklasse auch eine Motivation haben, sich nach oben zu arbeiten.

Außerdem sei dies auch die Sache, die den Sport ausmache. Warum sollten alle weiblichen Featherweights auch trainieren, wenn sie wissen, dass sie sowieso keinen Title Shot erhalten können? Ihre Verantwortung sei es, ihre Division gut zu repräsentieren und nach ihrem Rücktritt eine konkurrenzfähige Gewichtsklasse zu hinterlassen. Obwohl ihr Statement eine deutliche Sprache spricht, erklärte Dana White auch nach der letzten Fight Night am Sonntag, dass er weiterhin „Cyborg“ vs. Nunes booken wolle und er weiter daran arbeiten werde, Justino zu überzeugen. Sollte es Neues zum Kampf geben, werdet ihr es hier erfahren.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

Großer Championship-Double-Header für UFC 220 offiziell bestätigt!

In gut zwei Wochen wird mit UFC 220: Miocic vs. Ngannou der erste Pay Per View des Jahres 2018 über die Bühne gehen. Diesen wird die Ultimate Fighting Championship im prestigeträchtigen TD Garden in Boston, Massachusetts veranstalten. Wrestling-Infos.de berichtete darüber bereits an dieser Stelle: KLICK! In der vergangenen Woche hielt der Marktführer des Mixed Martial Arts Sports dann im Rahmen der UFC 219 Weigh Ins eine Pressekonferenz ab, bei der man das Event offiziell bestätigte und zugleich auch noch die beiden Hauptkämpfe des Abends verkündete. Moderiert wurde die PK vom UFC Präsidenten Dana White höchstpersönlich. White gab bekannt, dass es gleich zwei Title Fights geben werde. So wird zum einen Stipe Miocic (17-2) seine UFC Heavyweight Championship gegen Francis Ngannou (11-1) auf’s Spiel setzen müssen und zum anderen muss Daniel Cormier (19-1, 1 NC) seine UFC Light Heavyweight Championship gegen Volkan Oezdemir (15-1) verteidigen. Uns erwartet also tatsächlich ein großer Championship-Double-Header!

Stipe Miocic sicherte sich das Schwergewichts-Gold im Mai 2016 mit einem Sieg über Fabrício Werdum. Es folgten zwei erfolgreiche Titelverteidigungen gegen Alistair Overeem – im September 2016 – und Junior dos Santos – im Mai 2017. Alle drei Kämpfe gewann der 35-Jährige via Knockout in der ersten Runde. Miocic könnte mit einem weiteren Sieg einen neuen Rekord aufstellen, denn in der 20-Jährigen Historie der UFC Heavyweight Championship schaffte es noch kein Fighter, den Titel dreimal in Folge zu verteidigen. Ihm gegenüber steht jedoch ein echtes Beast und die Rede ist dabei ausnahmsweise mal nicht von Brock Lesnar, sondern von Francis Ngannou. Der 31-Jährige bestritt bisher sechs Fights unter dem Banner der UFC und gewann alle sechs vorzeitig, vier davon sogar in Runde 1. Seine namenhaftesten Opfer hießen Andrei Arlovski und Alistair Overeem. Ngannou gilt daher nicht umsonst als der derzeit heißeste Herausforderer im gesamten MMA Sport. Die Ausgangslage des Main Events ist demnach klar zu definieren: Entweder Miocic krönt sich zum dominantesten Schwergewichts-Champion aller Zeiten oder der Senkrechtstarter Ngannou erklimmt endgültig die Spitze des Eisberges in der UFC Heavyweight Division!

Die Situation im zweiten Titelkampf ist dagegen etwas komplizierter. So ist Daniel Cormier zwar der amtierende Halbschwergewichts-Champion, allerdings verlor er während seiner Regentschaft bereits zweimal gegen den vielleicht besten MMA Fighter aller Zeiten Jon Jones. Aufgrund diverser Vorfälle wurde Jones der Titel aber sowohl im Jahr 2015, als auch im Jahr 2017 wieder aberkannt. Der Profiteur war wiederum Cormier, der das Gold trotz der Niederlagen in beiden Fällen zugesprochen bekam. Abgesehen von der „Akte Jones“ ist der 38-Jährige aber ohne jeden Makel. Zwischen der ersten – Januar 2015 – und der zweiten – Juli 2017 – Niederlage gegen Jones legte er einen überzeugenden Titelrun hin, in welchem er Anthony Johnson – gleich zweimal -, Alexander Gustafsson und Anderson Silva besiegte. Sein nächster Gegner heißt nun Volkan Oezdemir. Der 28-Jährige Schweizer gewann im Jahr 2017 drei Fights gegen Ovince St. Preux, Misha Cirkunov und Jimi Manuwa und erkämpfte sich dadurch den Platz des Herausforderers #1. Jetzt will er Geschichte schreiben und zum ersten schweizerischen Champion der UFC Historie werden. Sein Ziel ist also klar. Das Ziel von Cormier dürfte derweil sein, endlich seine Kritiker verstummen zu lassen und zu beweisen, dass er nicht nur Champion ist, weil Jon Jones sich nicht benehmen kann, sondern weil er das beste Halbschwergewicht der Welt ist.

Neben den beiden Main Events wurden noch zehn weitere Fights angesetzt:

Featherweight bout – Calvin Kattar vs. Shane Burgos
Light Heavyweight bout – Gian Villante vs. Francimar Barroso
Bantamweight bout – Thomas Almeida vs. Rob Font
Featherweight bout – Kyle Bochniak vs. Brandon Davis
Welterweight bout – Abdul Razak Alhassan vs. Sabah Homasi
Flyweight bout – Dustin Ortiz vs. Alexandre Pantoja
Featherweight bout – Dan Ige vs. Julio Arce
Women’s Strawweight bout – Maryna Moroz vs. Jamie Moyle
Lightweight bout – Islam Makhachev vs. Gleison Tibau
Featherweight bout – Enrique Barzola vs. Arnold Allen

Die Pressekonferenz könnt ihr euch hier übrigens nochmal in voller Länge ansehen:

Quelle: MMAJunkie.com, YouTube.com/UFC

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