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Erfolgreiches Jahr 2017 für Ring of Honor: Rekordzuschauerschnitt und massiver Anstieg der Merchandiseverkäufe – Verträge von War Machine & Will Ospreay ausgelaufen – The Kingdom unterschreiben Exklusivverträge – Turnier um neue Women of Honor Championship angekündigt – Titelgewinn von Dalton Castle seit Monaten geplant

29.12.17, von Benjamin "Cruncher" Jung

– Das ausklingende Jahr 2017 war das wohl wirtschaftlich erfolgreichste in der 16-jährigen Geschichte von Ring of Honor. Zu den 42 Shows, welche die Company in diesem Kalenderjahr veranstaltete, kamen insgesamt ca. 48.000 Zuschauer, was einem Schnitt von ca. 1.150 Zuschauern pro Show entspricht. Damit überbot man die bisherige Bestmarke, welche man im Jahr 2015 aufgestellt hatte. Damals kamen durchschnittlich ca. 1.000 Zuschauer zu den 43 Shows. Im Jahr 2016 hatte man zwar sogar 49 Shows veranstaltet, der Zuschauerschnitt lag allerdings bei nur ca. 880 Zuschauern. Des Weiteren waren 26 der 42 Shows im Jahr 2017 entweder ausverkauft oder so gut wie ausverkauft. Dies entspricht einem beeindruckenden Wert von 62%. Viele der Shows, die in Hallen mit einem Fassungsvermögen von ca. 1.000 Zuschauern stattfanden, waren bereits lange im Voraus ausverkauft, sodass man mit Spannung darauf schauen darf, ob die Company in Zukunft etwas größere Hallen anmieten wird. Es ist durchaus möglich, dass man nun nach Hallen Ausschau halten wird, die mindestens 1.500 Zuschauer fassen.

Mit der „Supercard of Honor XI“-Show am „WrestleMania 33“-Wochenende konnte die Company einen neuen Zuschauerrekord aufstellen. Zwischen 3.500 und 4.000 Fans fanden sich am 01. April 2017 im Lakeland Center in Lakeland, Orlando ein. Damit wurde der bisherige ROH-Rekord von 2.500 Zuschauern, aufgestellt beim „Best in the World 2011“-iPPV am 26. Juni 2011 im Hammerstein Ballroom in New York, deutlich überboten.

Auch in Sachen Merchandise-Verkäufe verzeichnete Ring of Honor einen großen Anstieg. In diesem Bereich stiegen die Absatzzahlen durchschnittlich um weit mehr als 30% an! Die Absatzzahlen für Merchandise der ROH-Topstars konnten wohl sogar fast verdoppelt werden. Die Young Bucks – deren ROH-Merchandise nur einen kleinen Teil ihres gesamten Merchandise-Umsatzes ausmacht, da sie die meisten Artikel über Pro Wrestling Tees, Hot Topic und Young Bucks Merch vertreiben – verdoppelten ihre Absatzzahlen bei ROH im Vergleich zum Jahr 2016. Diesbezüglich gibt es auch noch eine interessante Notiz: Zwischen August und dem Beginn der Weihnachtszeit wurden 414.701 „Bullet Club“-Shirts (The Young Bucks, Cody Rhodes, Kenny Omega und Marty Scurll) alleine in den „Hot Topic“-Geschäften in den USA verkauft. Des Weiteren verkaufte die Ladenkette in diesem Zeitraum mehr als 24.000 NJPW-Shirts (hauptsächlich Los Ingobernables de Japon).

 

– Auch wenn viele Fans der Titelwechsel überraschte, so war Dalton Castles Gewinn der ROH World Championship beim „Final Battle 2017“-PPV doch bereits seit vielen Monaten geplant. Obwohl Cody Rhodes als World Champion für die Company ein Erfolg und für „NJPW WrestleKingdom 12“ sogar bereits ein ROH World Championship Match zwischen ihm und Kota Ibushi angekündigt war, hielt man an den Plänen, die seit Monaten bestanden, fest. Es handelte sich um keine Last-Minute-Entscheidung.

 

– Die Verträge von War Machine (Hanson & Raymond Rowe) und Will Ospreay sind in diesem Monat ausgelaufen und zumindest die ehemaligen ROH World Tag Team Champions und IWGP Tag Team Champions haben wohl ihre letzten Auftritte für Ring of Honor absolviert. Während Hanson & Raymond Rowe aber wohl kurz vor einer Unterschrift bei WWE stehen, ist die Zukunft von Will Ospreay noch unklar. Der Brite wurde bereits jetzt für die EVOLVE-Shows am „WrestleMania 34“-Wochenende in New Orleans angekündigt, bei denen er ein Match gegen Matt Riddle worken wird. Dennoch erklärte Will Ospreay bereits in einem Interview, dass sein ROH-Vertrag zwar ausgelaufen ist, dies aber nicht bedeute, dass er nicht weiter für die Company in den Ring steigen werde. Er möchte sich vorerst vor allem auf seine Arbeit bei New Japan Pro Wrestling konzentrieren. Ring of Honor hatte vor Abschluss des Vertrages eigentlich gehofft, dass man ihn immer dann booken kann, wenn er gerade nicht mit New Japan auf Tour ist, dies klappte letztlich aber nicht wie erhofft, da sich Ospreay seltener als angedacht in den USA befand. Pläne für einen Umzug nach Australien, mit denen der 24-jährige zwischenzeitlich geliebäugelt hatte, liegen derweil vorerst auf Eis, da er ein permanentes Visa benötigen würde, um sich in „Down Under“ ein Haus zu kaufen.

 

– Derweil haben The Kingdom (Matt Taven, TK O’Ryan & Vinny Marseglia) nun wohl exklusive Verträge bei Ring of Honor unterzeichnet. Das Trio workte am 17. Dezember 2017 für Northeast Wrestling sein vorerst letztes Match in der US-Independentszene. Im neuen Jahr werden Matt Taven, TK O’Ryan & Vinny Marseglia in Nordamerika exklusiv für Ring of Honor in den Ring steigen.

 

– Im Rahmen des „Final Battle 2017“-PPV wurde bekanntlich ein Turnier um die neu eingeführte Women of Honor Championship angekündigt. Mittlerweile wurde bestätigt, dass insgesamt 16 Frauen in einem Single Elimination Tournament um den Titel antreten werden. Bisher sind Brandi Rhodes, Deonna Purrazzo, Jennny Rose, Jessie Brooks, Kelly Klein, Mandy Leon, Stella Gray, Sumie Sakai und STARDOM’s Mayu Iwatani als Teilnehmerinnen angekündigt, darüber hinaus gab man bekannt, dass weitere STARDOM-Stars mit von der Partie sein werden. Das Turnier wird bei den TV-Tapings am 20. Januar in Nashville, Tennessee – der ersten ROH-Show des Jahres 2018 – starten.

 

Quelle: Wrestling Observer Newsletter

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3 Antworten zu “Erfolgreiches Jahr 2017 für Ring of Honor: Rekordzuschauerschnitt und massiver Anstieg der Merchandiseverkäufe – Verträge von War Machine & Will Ospreay ausgelaufen – The Kingdom unterschreiben Exklusivverträge – Turnier um neue Women of Honor Championship angekündigt – Titelgewinn von Dalton Castle seit Monaten geplant”

  1. Base sagt:

    Es wird langsam echt Zeit für das ROH Network! Hoffentlich nicht mehr lang bis es da ist.

  2. Progrikara sagt:

    Von den Shows her aber das schlechteste bislang

  3. Oh Gott sagt:

    Will zu nxt bitte

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