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Großer Welterweight Title Eliminator angesetzt – UFC 215 mit schlechtester PPV Buyrate seit 2005! – TUF 25 Sieger Jesse Taylor nach positivem Dopingtest für ein Jahr gesperrt

23.10.17, von Benjamin "Cruncher" Jung

Großer Welterweight Title Eliminator angesetzt

Zuletzt verteidigte UFC Welterweight Champion Tyron Woodley (18-3-1) seinen Titel bei UFC 214, als er Demian Maia in einem eher unspektakulären Kampf via Unanimous Decision besiegen konnte. Seitdem laboriert der amtierende Titelträger an einer Verletzung, die er sich im Kampf zugezogen hatte und sitzt deswegen aus. Ein großer Kampf in der Division wurde bereits für UFC 217 angekündigt, wenn Stephen Thompson und Jorge Masvidal gegeneinander antreten werden. Der nächste Gegner Woodleys wird jedoch in einem anderen Fight ermittelt.

Wie die UFC bestätigt hat, werden der ehemalige UFC Welterweight Champion Robbie Lawler (28-11, 1 NC) und der ehemalige UFC Lightweight Champion Rafael dos Anjos (27-9) am 16. Dezember bei UFC on FOX 26 gegeneinander antreten. UFC Präsident Dana White betonte hierbei auch schon, dass der Sieger dieses Kampfes der nächste Herausforderer um den Welterweight Titel sein wird. Die Free-TV Veranstaltung findet im MTS Centre in Winnipeg, Kanada statt und wird das vorletzte UFC Event des Jahres sein.

Lawler trat ebenfalls zuletzt bei UFC 214 an, als er Donald Cerrone via Unanimous Decision bezwingen konnte. Vor diesem Kampf pausierte er knapp ein Jahr, nachdem er seinen Titel gegen Woodley verloren hatte. „Ruthless“ konnte die Welterweight Championship zwei Mal erfolgreich verteidigen und gewann von 2014 bis 2016 stets den „Fight of the Year“-Award. Dos Anjos debütierte in diesem Jahr in der Welterweight Division und konnte zwei Kämpfe gewinnen. Seinen letzten Fight bestritt er gegen Neil Magny, den er in der ersten Runde zur Aufgabe zwingen konnte.

Auch der Co-Main Event der Veranstaltung wurde verkündet. So wird Jose Aldo (26-3) wieder ins Octagon steigen und dabei auf Ricardo Lamas (18-5) treffen. Die beiden traten bereits im Jahr 2014 gegeneinander an, als Aldo seinen Titel erfolgreich gegen Lamas verteidigen konnte. In letzter Zeit lief es jedoch nicht mehr so optimal für den Brasilianer, da er zwei seiner letzten drei Kämpfe verlor und dabei seinen Titel gegen Conor McGregor und später gegen Max Holloway verlor. Lamas gewann seine letzten beiden Kämpfe gegen Charles Oliveira und Jason Knight.

Quelle: MMAFighting.com

UFC 215 mit schlechtester PPV Buyrate seit 2005!

Das große Problem in diesem Jahr für die UFC war der Mangel an Starpower. Die beiden größten Stars der vergangenen Jahre Ronda Rousey und Conor McGregor traten in diesem Jahr nicht für die Company an und werden es höchstwahrscheinlich auch nicht in naher Zukunft. McGregor wird anscheinend in einigen Monaten zurückkehren und seinen UFC Titel verteidigen, jedoch scheint Rouseys Karriere beendet zu sein und auch der drittgrößte Draw der UFC Jon Jones scheint für die nächsten Jahre außer Gefecht zu sein, da ihm eine Dopingsperre von bis zu vier Jahren droht.

Desto bedeutender ist deswegen die Rückkehr des ehemaligen Top Draws der UFC Georges St-Pierre, der bei UFC 217 nach fast vier Jahren wieder ins Octagon steigen wird und dabei auf Michael Bisping treffen wird. Der Frankokanadier war zu seiner aktiven Zeit immer ein Garant für eine Buyrate von 600.000 bis eine Million, jedoch verkauft sich sein Comeback Gerüchten zu folge nicht so gut wie erwartet. Dave Meltzer veröffentlichte vor einigen Tagen die Buyrate von UFC 215, welche noch einmal verdeutlicht, dass die UFC auf jeden Fall wieder Draws benötigt.

So soll sich der Pay Per View gerade einmal 100.000 Mal verkauft haben! Dies ist der schlechteste Wert seit 2005 und betont mal wieder, dass man kein Star wird, wenn man andere Draws besiegt. Im Main Event verteidigte Amanda Nunes bekanntlich ihren Titel gegen Valentina Shevchenko. Nunes konnte in ihren letzten beiden Fights gegen Miesha Tate und Ronda Rousey gewinnen, die als größte Draws in der Geschichte der Division gelten. Dabei stand die Brasilianerin im Main Event von UFC 200 und UFC 207, zwei Großveranstaltungen, die sich über eine Millionen Mal verkauft haben. Dabei zeigt sich klar, dass sie nicht wirklich von diesen großen Siegen profitieren konnte und selber kein Draw ist.

Im Vorfeld wurde der Titelkampf zwischen Nunes und Shevchenko als beste Ansetzung in der Women’s Bantamweight Historie betitelt und es gab auch Anspannungen zwischen den beiden Frauen. Trotzdem konnte das Event nicht das Interesse der Casual Fans erwecken. Damit reiht sich das Event in diesem Jahr in die Liste von schlecht-verkauften Events ein. Einzig UFC 214 mit dem Grudge Match zwischen Daniel Cormier und Jon Jones konnte mit 860.000 Buys sehr gute Zahlen einfahren. Nach dem Event folgen UFC 209, UFC 210 und UFC 211 mit je 300.000 Buys. Alle anderen Großveranstaltungen verkauften sich noch schlechter.

Quellen: MMAFighting.com, Tapology.com

TUF 25 Sieger Jesse Taylor nach positivem Dopingtest für ein Jahr gesperrt

Das große Comeback von Jesse Taylor (31-15) galt als eines der Feel-Good Moments dieses MMA Jahres. Der Amerikaner, der im Jahr 2008 erstmals für Aufmerksamkeit in der größten MMA Promotion der Welt sorgte, war ein Teil des „The Ultimate Fighter 25“-Casts und konnte sich bis ins Finale der Reality Show kämpfen. Das TUF Finale konnte Taylor via Submission für sich entscheiden und war damit wieder ein UFC Fighter, nachdem er 2008 noch von der Company entlassen wurde. Dieser Feel-Good Moment wurde jedoch später von einem positiven Dopingtest überschattet.

So wurde Taylor in einem Out-of-Competition Test im August positiv auf Estrogen Blocker getestet. Auf diese Substanz wurden im vergangenen Jahr auch schon Brock Lesnar und Jon Jones positiv getestet. Für seine Taten wurde er von der U.S. Anti-Doping Agency (USADA) für ein Jahr suspendiert und darf deswegen bis September 2018 nicht ins Octagon steigen. Sein angesetzter Kampf gegen Belal Muhammed wurde auch abgesagt und der Amerikaner wird durch Tim Means ersetzt. Die Anti-Dopingagentur veröffentlichte auch schon ein Statement zu Taylor.

USADA announced today that UFC® athlete, Jesse Taylor, of San Diego, Calif., has tested positive for a prohibited substance and accepted the maximum one-year sanction for his anti-doping policy violation.

Taylor, 34, tested positive for clomiphene following an out-of-competition urine test conducted on August 22, 2017. Clomiphene is a Specified Substance in the class of Hormone and Metabolic Modulators and is prohibited at all times under the UFC Anti-Doping Policy, which has adopted the World Anti-Doping Agency Prohibited List.

Clomiphene is not approved by the U.S. Food & Drug Administration (FDA) for use in the male population, as its use has not been thoroughly studied for safety and efficacy. Clomiphene also indirectly promotes the secretion of testosterone. Increasing testosterone, especially when combined with strength training, has been demonstrated to increase fat-free mass, muscle size, and strength in males, potentially leading to performance enhancement in sport.

Taylor’s one-year period of ineligibility, the highest sanction for a first offense involving a Specified Substance, began on September 13, 2017, the date his provisional suspension was imposed. As a result of his positive test, Taylor was removed from the Card for the UFC Fight Night event in Sydney, Australia, scheduled for November 18, 2017.

Pursuant to the UFC Anti-Doping Policy, all UFC athletes serving a period of ineligibility for an anti-doping policy violation are required to remain in the USADA registered testing pool and make themselves available for testing in order to receive credit for time completed under his or her sanction.

USADA conducts the year-round, independent anti-doping program for all UFC athletes. USADA is an independent, non-profit, non-governmental agency whose sole mission is to preserve the integrity of competition, inspire true sport, and protect the rights of clean athletes. In an effort to aid UFC athletes, as well as their support team members, in understanding the rules applicable to them, USADA provides comprehensive instruction on the UFC Anti-Doping Program website (UFC.USADA.org) regarding the testing process and prohibited substances, how to obtain permission to use a necessary medication, and the risks and dangers of taking supplements as well as performance-enhancing and recreational drugs. In addition, the agency manages a drug reference hotline, Drug Reference Online (UFC.GlobaDRO.com), conducts educational sessions, and proactively distributes a multitude of educational materials, such as the Prohibited List, easy-reference wallet cards, and periodic athlete alerts.”

Quelle: MMAFighting.com

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