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UFC nimmt de Randamie den Titel ab! „Cyborg“ und Anderson kämpfen bei UFC 214 um Featherweight Gürtel – MMA Legende Matt Hughes nach schwerem Unfall im Krankenhaus – Ehemaliger UFC Fighter Tim Hague nach Boxkampf verstorben

20.06.17, von Benjamin "Cruncher" Jung

UFC nimmt de Randamie den Titel ab! „Cyborg“ und Anderson kämpfen bei UFC 214 um Featherweight Gürtel

Nach über vier Monaten wagt die UFC nun endlich einen Neustart in der Women’s Featherweight Division. Bekanntlich brachte der Marktführer die Gewichtsklasse zu Beginn dieses Jahres in Schwung, als man den Titelkampf zwischen Germaine de Randamie (7-3) und Holly Holm (11-3) angesetzt hatte. De Randamie gewann den kontroversen Kampf via Unanimous Decision, allerdings wurde es seitdem sehr ruhig um die Niederländerin. So verkündete sie kurz nach dem Erfolg, dass sie eine Operation an der Hand benötige und ihren Titel vorerst nicht verteidigen könne.

Vor einigen Wochen verkündete dann de Randamies Manager Brian Butler, dass die Niederländerin nicht gegen Justino antreten werde, da sie eine Schummlerin sei und zuletzt erneut positiv getestet wurde, obwohl ihr so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Das Team von de Randamie denkt deswegen, dass „Cyborg“ nicht einmal in der UFC antreten solle. Sie zeigten sich auch bereit den Titel abzugeben, sollte die UFC bloß einen Kampf gegen Justino ansetzen wollen (Wir berichteten HIER). Dieses Szenario ist nun auch eingetroffen.

So gab die UFC offiziell bekannt, dass man de Randamie den Titel abgenommen habe und sie kein Champion mehr sei. Um den vakanten Titel werden nun Cristiane „Cyborg“ Justino (17-1, 1 NC) und Megan Anderson (8-2) bei UFC 214 antreten. Die UFC begründete ihre Entscheidung damit, dass de Randamie sich weigere, gegen den klaren #1 Contender anzutreten und man in der Company verlange, dass jeder Champion den Titel gegen die besten Kämpfer aufs Spiel setzen muss.

De Randamie reagierte mittlerweile auch schon auf diese Meldung. So erklärte die Niederländerin, dass sie keine Ahnung habe, dass ihr der Titel abgenommen wird und sie es über Social Media erfahren habe. Niemand habe ihr Bescheid gegeben. Die 33-jährige kündigte allerdings auch an, dass dies keinesfalls das Ende ihrer Karriere sei und sie in Zukunft wieder in der Bantamweight Division antreten werde. Nach diesem Vorfall stellt sich allerdings die Frage, ob die UFC de Randamie tatsächlich nochmal in einen großes Fight booken wird.

Mit der Ansetzung zwischen Justino und Anderson, welche am 29. Juni stattfinden wird, wurden nun auch die Pläne für Invicta 24 geändert. Im Hauptkampf des Events sollte Anderson eigentlich ihre Invicta Featherweight Championship gegen Helena Kolesnyk verteidigen. Tonya Evinger wird nun Anderson ersetzen. Die Titelträgerin im Bantamweight wird zum ersten Mal in ihrer langen Karriere im Featherweight antreten. Das Invicta Event findet am 15. Juli statt.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

MMA Legende Matt Hughes nach schwerem Unfall im Krankenhaus

In den letzten Wochen stand der ehemalige UFC Welterweight Champion und Hall of Famer Matt Hughes (45-9) immer wieder in den Schlagzeilen. Der Grund hierfür war ein geplantes Comeback der MMA Legende. So erklärte der zweimalige Welterweight Champion, dass er Interesse habe, wieder einen Kampf zu bestreiten und führte sogar Gespräche mit Bellator Präsident Scott Coker. Nun gibt es jedoch sehr schlechte Neuigkeiten bezüglich Hughes, was dessen Gesundheitszustand angeht.

So wurde vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass der Amerikaner in einem schweren Unfall involviert gewesen ist. Hughes soll mit seinem Truck einen Bahnübergang überquert haben, als in diesem Moment ein Zug seinen Wagen erwischte und ihn fatal traf. Der 43-jährige wurde sofort vom Unfallort abgeholt in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Während der ehemalige UFC Champion in den ersten Tagen noch bewusstlos und in Lebensgefahr war, verkündete seine Familie, dass sich sein Zustand mittlerweile stabilisiert habe.

Auch soll Hughes keine gebrochenen Knochen oder innere Verletzungen haben. Er habe kleinere Schnittwunden und Prellungen und wird momentan mit einem Beatmungsgerät behandelt. Hughes sei weiterhin bewusstlos und er könne seiner Familie noch nicht antworten. Man erkenne jedoch, dass der Amerikaner kämpft und sich wieder erholen wird. Sollte es weitere Neuigkeiten bezüglich des medizinischen Zustands Hughes‘ geben, werden wir darüber berichten. Wir von wrestling-infos.de wünschen Hughes eine gute Regeneration und seiner Familie viel Kraft.

Quelle: MMAFighting.com

Ehemaliger UFC Fighter Tim Hague nach Boxkampf verstorben

Am vergangenen Freitag bestritt Tim Hague noch einen Boxkampf in seinem Heimatland Kanada. Der ehemalige UFC Fighter verlor den Kampf gegen Adam Braidwood via Knockout in der zweiten Runde, nachdem er bereits vor der Stoppage mehrfach zu Boden geschlagen wurde. Nach dem Fight lag Hague noch einige Minuten am Boden, doch nach einiger Zeit verließ er den Ring dann. Backstage wurde der Kanadier anschließend in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er sich nicht gut erholen konnte vom Kampf.

Dort verblieb Hague für einige Zeit in einem kritischen Zustand. Kurze Zeit später gaben die Ärzte den Tod des 34-jährigen bekannt. Der Kanadier startete seine MMA Karriere im Jahr 2006. Von dort an konnte er zehn seiner ersten elf Kämpfe gewinnen und in die UFC kommen. Für die größte MMA Promotion der Welt trat Hague insgesamt fünf Mal an, verlor jedoch vier seiner Kämpfe. Nachdem er im Januar 2011 von der UFC entlassen wurde, bestritt er in regionalen Companys noch eine Menge Kämpfe. Zuletzt verlor er vier seiner letzten fünf Kämpfe, alle vorzeitig via Knockout.

Insgesamt wurde Hague acht Mal in seiner professionellen MMA Karriere KO geschlagen. Sein letzter Gegner Adam Braidwood äußerte sich auch schon zum tragischen Vorfall und meinte, dass er von Anfang an bemerkt hatte, dass irgendwas nicht richtig ablaufe. Er habe an der Art und Weise wie Hague gefallen ist bereits im Ring bemerkt, dass etwas Schlimmes passiere. Nachdem er seinen Sieg gefeiert hatte, habe er Hague auf die Beine geholfen und an seinem Gesicht gesehen, dass es ihm nicht gut ginge. Niemand habe jedoch Schuld an dem Unfall. Hague wollte weiterkämpfen und der Referee habe ihn auch gelassen. Dies sei die Wahrheit. Das gesamte Team von wrestling-infos wünscht den Angehörigen von Hague viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Quelle: MMAJunkie.com

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3 Antworten auf „UFC nimmt de Randamie den Titel ab! „Cyborg“ und Anderson kämpfen bei UFC 214 um Featherweight Gürtel – MMA Legende Matt Hughes nach schwerem Unfall im Krankenhaus – Ehemaliger UFC Fighter Tim Hague nach Boxkampf verstorben“

Carstix sagt:

Ganz ganz traurige Nachrichten… Das Leben ist manchmal echt beschissen.
Wünsche allen Hinterbliebenen der Familie Hague viel Kraft u Mitgefühl.
Hughes wünsche ich alle Kraft der Welt dass er wieder wird.

ReetMeet sagt:

Hat braidwood nicht in einem Statement via Twitter irgendwas davon geredet, das hague im Ring gestorben ist und das er ihm noch sagte das er ihn liebe oder sowas ?

ReetMeet sagt:

http://m.bild.de/sport/mehr-sport/boxen/nach-boxer-tod-spricht-jetzt-der-gegner-52254126,view=amp.bildMobile.html

Ich muss mich korrigieren, habe dort überlesen, dass er ins Krankenhaus gekommen ist und dort leider verstorben ist. Der Vorfall ist wirklich äußerst traurig, unter evtl großen Schmerzen zu sterben ist mit Sicherheit nicht schön. Finde es aber sehr aufrichtig von Braidwood das er sich dazu geäußert hat und auch ehrlich gesagt wie er sich verhalten hat/gedacht hat und das er sich deswegen schlecht fühle und sich dafür entschuldigt.

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