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Auf den Spuren von Ronda Rousey? Zweimalige Judo-Olympiasiegerin unterschreibt bei WSOF – Nächster Kampf für Ivan Buchinger – Neuer Arbeitgeber für Scott Jorgensen – Vorschau aufs MMA Wochenende

11.11.16, von Benjamin "Cruncher" Jung

Auf den Spuren von Ronda Rousey? Zweimalige Judo-Olympiasiegerin unterschreibt bei WSOF

Im Jahr 2008 konnte Ronda Rousey (12-1) bei den Olympischen Sommerspielen in Peking, China eine Bronzemedaille im Judo gewinnen. Kurz danach begann sie für den Mixed Martial Arts Sport zu trainieren, gab 2011 ihr MMA-Debüt und wurde Women’s Bantamweight Champion in der UFC und in Strikeforce und gleichzeitige der größte weibliche MMA-Star der Geschichte. Nun bereitet sich eine weitere erfolgreiche amerikanische Judoka darauf vor in den Mixed Martial Arts Sport einzusteigen.

Die Rede ist von Kayla Harrison (0-0). Sie konnte sowohl 2012 in London, als auch 2016 in Rio de Janeiro die Goldmedaille in der 78kg-Gewichtsklasse im Judo gewinnen. Nun plant auch sie eine Mixed Martial Arts Karriere. Dafür hat Harrison bereits erste Boxstunden und Jiu-Jitsu Stunden genommen.

Für den Start ihrer MMA-Karriere hat Kayla Harrison auch schon einen Arbeitgeber gefunden. Sie hat einen Vertrag bei der World Series of Fighting unterschrieben. Laut eigenen Angaben hatte sie auch weitere Angebote von anderen Promotions. Ihr WSOF-Debüt wird sie am 31.12.2016 geben, jedoch noch nicht im Käfig, sondern zunächst als Analyst. Bezüglich der Gewichtsklasse sagte Harrison in einem Interview mit Ariel Helwani, dass sie vermutlich im Women’s Featherweight (145 lbs.) kämpfen wird.

Die Verpflichtung lässt jedoch einige Fragen aufkommen. Wird WSOF nun wieder eine oder mehrere Women’s Gewichtklassen aufbauen oder wird man nur speziell Gegner für Kayla Harrison suchen? World Series of Fighting hatte zu Beginn ebenfalls Women’s MMA im Programm, entschloss sich dann aber keinen Frauen-Kämpfe mehr anzusetzen, da die meisten Kämpferinnen schon bei der UFC, Bellator MMA oder Invicta FC unter Vertrag waren und es deshalb einfach zu wenig gute verfügbare Kämpferinnen gab. Man ließ alle Kämpferinnen ziehen. So wechselte Jessica Aguilar (19-5) zur UFC, Alida Gray (4-3) zu Invicta FC, Ashlee Evans-Smith (5-1) zur UFC, Emi Fujino (17-9) zu DEEP und Kalindra Faria (18-5-1) zu Titan FC. Nun scheint man eine Kehrtwende durchzuführen und doch wieder auf Frauen setzen zu wollen. Das Ganze passt aber gut ins aktuelle WSOF-Schema, denn Insider berichten, dass man sich intern extrem uneinig über die zukünftige Ausrichtung der Liga ist.

Quelle: MMAFighting.com

Nächster Kampf für Ivan Buchinger

Ivan Buchinger (31-4) gilt als eines der besten Featherweights außerhalb der UFC. Der 30-jährige Slowake trainiert in Frankfurt mit dem Team MMA Spirit.

Ivan Buchinger ist der aktuelle Featherweight Champion der russischen Promotion M-1-Global. Er ist seit 10 Kämpfen ungeschlagen und seine letzte Niederlage war gegen niemand geringeren als Conor McGregor (20-3) bei Cage Warriors 51.

Nun soll er seinen M-1 Featherweight Championship bei M-1 Challenge 73: Battle of Narts erneut verteidigen. Sein Herausforderer ist der noch unbesiegte Russe Magomed Idrisov (6-0). Ursprünglich sollten die beiden schon im Juni bei M-1 Challenge 67: Battle in the Land of Fire um Buchingers Titel kämpfen, aber Idrisov musste damals kurzfristig wegen einer Krankheit absagen.

Quelle: FightNetwork.com

Neuer Arbeitgeber für Scott Jorgensen

Der ehemalige WEC Bantamweight Titel Challenger Scott Jorgensen (15-12) war vor circa einem Jahr nach drei Niederlagen in Folge von der UFC entlassen worden. Scott Jorgensen befand sich zuletzt auf absteigendem Ast, so verlor er acht seiner letzten zehn Kämpfe. kämpfte dabei jedoch auch gegen einige der besten Bantamweight-Kämpfer der Welt. Nach seiner Entlassung fragen sich viele MMA-Fans, wo Jorgensen weitermachen würde, denn seine Karriere wollte der 34-jährige noch nicht beenden.

Diese Frage hat sich nun beantwortet. Scott Jorgensen wird nun für die südkoreanische Top-Liga ROAD FC kämpfen. Sein erster Kampf für seinen neuen Arbeitgeber wird am 10. Dezember 2016 bei ROAD FC 35 gegen den Südkoreaner Soo-Chul Kim (14-5-1) stattfinden. Kim gilt mit seinen 24 Jahren als einer der zukünftigen Stars des südkoreanischen Mixed Martial Arts.

Da in Asien die leichteren Gewichtsklassen deutlich stärker vertreten sind, warten noch viele weitere spannende Kämpfe auf Jorgensen. Vor ihm hat es übrigens schon einige ehemalige UFC-Bantamweights zu ROAD FC gezogen, so kämpften schon Marcus Brimage (7-7), George Roop (15-13) und Albert Cheng (8-3) für ROAD FC.

Quelle: FightNetwork.com

Vorschau auf das MMA Wochenende

Diese Wochenende wird wohl das größte und wichtigste des gesamten MMA-Jahres werden, vielleicht sogar größer als das UFC 200-Wochenende, denn in New York City findet UFC 205 statt. Außerdem gibt Bellator MMA sein Debüt in Israel. Doch von diesem Hype scheinen auch noch viele weitere Veranstalter profitieren zu wollen und so gibt es an diesem Wochenende einige Events.

Den Anfang macht ONE Championship am Freitag mit dem ONE Championship 49: Defending Honor Event in Singapur. Im Main Event wird mit Shinya Aoki (39-6) eines der besten Lightweights der Welt seinen ONE Lightweight Championship gegen Eduard Folayang (16-5) verteidigen. Im Co-Main Event verteidigt der noch ungeschlagene Russe Marat Gafurov (14-0) seinen ONE Featherweight Championship gegen den besten MMA-Kämpfer der Mongolei: Jadambaa Narantungalag (12-4). Außerdem kämpft Timofey Nastyukhin (10-2) gegen Kotetsu Boku (24-11-2) und Roger Huerta (22-9-1) gegen Adrian Pang (22-9-2).

Ebenfalls am Freitag veranstaltet Shooto Brasil in Rio de Janeiro das Shooto Brasil 67 Event. Im Main Event wird der Shooto Brasil Welterweight Champion Ismael de Jesus (14-5-1) gegen Michel Pereira (13-6) kämpfen. Im Co-Main Event wird der ehemalige UFC-Kämpfer Valmir Lazaro (14-4) gegen Francivaldo Trinaldo (6-2) antreten.

Auch Legacy Fighting Championship veranstaltet am Freitag ein Event. Legacy FC 62: Lovato vs. Coleman findet in Oklahoma City, Oklahoma, USA statt. Im Main Event wird der BJJ-Star Rafael Lovato Jr. (3-0) seinen Legacy FC Middleweight Championship gegen Cortez Coleman (13-6) verteidigen. Im Co-Main Event wird Mike Maldonado (5-0) in einem Bantamweight bout auf Justin Rader (4-2) treffen.

Am Samstag findet das Cage Warriors Unplugged Event in London statt. Im Main Event wird Paddy Pimblett (12-1) seinen Cage Warriors Featherweight Titel gegen den ehemaliger UFC-Kämpfer Julian Erosa (17-3) verteidigen. Im Co-Main Event verteidigt Chris Fishgold (15-1-1) seinen Cage Warriors Lightweight Titel gegen Nic Herron-Webb (19-7). Mit einem Sieg könnten die beiden Champions den Sprung zur UFC schaffen.

Quelle: Tapology.com

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