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„UFC im Madison Square Garden“ mit 13 Ansetzungen offiziell! – „Champion vs. Champion“ Super-Fight zwischen Conor McGregor und Eddie Alvarez, sowie zwei weitere Titelkämpfe headlinen das Mega-Event!

05.10.16, von Benjamin "Cruncher" Jung

Die Ultimate Fighting Championship (UFC) existiert mittlerweile schon seit 23 Jahren und trotzdem schaffte man es in diesem Zeitraum nicht, ein Event im legendären Madison Square Garden in New York City zu veranstalten. Der Hauptgrund dafür war das langjährige Mixed Martial Arts Verbot im US-Bundesstaat New York, welches von September 1995 bis März 2016 Bestand hatte. Im März wurde das Verbot dann endlich von einem New Yorker Gericht aufgehoben. Kurz darauf terminierte die Promotion auch schon ihr Debüt-Event im MSG für den 12. November 2016. Damit wird UFC 205, das erste UFC Event im MSG, genau 23 Jahre nach UFC 1, dem allerersten UFC Event, stattfinden.

Der UFC Präsident Dana White hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, dass das Debüt im MSG das größte UFC Event aller Zeiten werden soll und daher ist es auch kein Wunder, dass etliche Fighter an einem Platz auf der Card interessiert waren. Seit letzter Woche ist die Fightcard mit 13 Ansetzungen vollständig und wir wollen die Entstehung der Card nun nochmal chronologisch für euch aufarbeiten. Vor einigen Wochen berichteten wir HIER, dass Tim Kennedy (18-5) und Rashad Evans (19-5-1) in einem Middleweight bout, Al Iaquinta (12-3-1) und Thiago Alves (21-10) in einem Lightweight bout, sowie Gian Villante (14-7) und Marcos Rogério de Lima (14-3-1) in einem Light Heavyweight bout aufeinandertreffen werden.

Zwei dieser drei Ansetzungen haben sich jedoch schon wieder zerschlagen. Einerseits wurde der Fight zwischen Villante und de Lima aufgrund einer Verletzung seitens Villante abgesagt und andererseits wird Jim Miller (27-8, 1 NC) für Iaquinta einspringen, da dieser aktuell in einen Vertrags-Konflikt mit der UFC verstrickt ist und sich deshalb weigert, bei UFC 205 gegen Alves anzutreten. Iaquinta äußerte sich inzwischen auch zu der Geschichte:

„Mir wurde der Vertrag zugeschickt und ich habe ihn mir dann ein paar Tage lang angeschaut. Ich dachte dabei, du kannst das Ding nicht unterschreiben. Es geht einfach nicht. Ich hatte das Gefühl, dies wäre die falsche Entscheidung. Ich habe daraufhin mit meinem Manager gesprochen. Ich sagte ihm, ich würde so gerne in New York kämpfen, aber der Pay Cut sei für mich einfach zu groß. Ich muss so schon einen dicken Pay Cut hinnehmen, da ich in den letzten 18 Monaten viele meiner Sponsoren verloren habe. Ich wollte deswegen mit der UFC verhandeln, da es zu der Zeit, als ich den Vertrag unterschrieben habe, noch keinen Reebok Sponsoren Deal gab. Ich bekam allerdings keine Antwort.“

Fast zur gleichen Zeit wurde ein Welterweight Super-Fight zwischen dem früheren UFC Welterweight Champion Robbie Lawler (27-11, 1 NC) und dem früheren UFC Lightweight Championship Title Challenger Donald Cerrone (31-7, 1 NC) angekündigt, über den bereits seit längerer Zeit spekuliert wurde. Nur wenige Stunden später meldete sich Lawler bezüglich dieser Ansetzung zu Wort und sagte, dass er sich nicht sicher sei, ob er nach seinem brutalen KO-Titelverlust gegen Tyron Woodley wirklich so schnell ins Octagon zurückkehren wolle. Nach kurzer Bedenkzeit entschied sich der Ex-Champion dagegen und sagte den Fight ab. Als Ersatz wird der The Ultimate Fighter: Team Jones vs. Team Sonnen Middleweight Gewinner Kelvin Gastelum (12-2) fungieren.

Zwischen dem 16. und dem 21. September wurden mehrere hochkarätige Fights bestätigt. So wird der ehemalige UFC Lightweight Champion Frankie Edgar (20-5-1) in einem Featherweight bout auf Jeremy Stephens (25-12) treffen. Außerdem kommt es zu einem Middleweight bout zwischen Tim Boetsch (19-10) und Rafael Natal (21-7-1), sowie einem Women’s Bantamweight bout zwischen Liz Carmouche (10-5) und Katlyn Chookagian (8-0). Die wichtigste Ansetzung in diesem „Fight Update Block“ war allerdings der UFC Welterweight Championship Fight zwischen dem bereits erwähnten Tyron Woodley (16-3) und dem rechtmäßigen Herausforderer #1 Stephen Thompson (13-1). Lange Zeit hatte sich Woodley gegen den Thompson Fight gewehrt. Er war nämlich deutlich heißer auf Money Fights gegen Georges St-Pierre und/oder Nick Diaz, aber am Ende entschied Dana White dann doch, dass es zu dem aus sportlicher Sicht sinnvollsten Fight kommen wird.

Am 23. September folgten weitere Fight Updates inklusive eines zusätzlichen Titelkampfes. Die Rede ist vom UFC Women’s Strawweight Championship Fight zwischen Joanna Jędrzejczyk (12-0) und Karolina Kowalkiewicz (10-0). Erstmals in der UFC Geschichte werden es zwei polnische Fighterinnen miteinander zu tun bekommen. Zudem hat die Promotion noch zwei andere Fights offiziell gemacht. Dort werden sich Lyman Good (19-3, 1 NC) und Belal Muhammad (10-1) in einem Welterweight bout duellieren und Raquel Pennington (8-5) wird Miesha Tate (18-6) in einem Women’s Bantamweight bout herausfordern. Für Tate ist dies der erste Auftritt seit ihrem Titelverlust bei UFC 200.

Vervollständigt wurde die Card dann am Dienstag vergangener Woche, als die UFC 205 Tickets on Sale Pressekonferenz in New York auf dem Programm stand. In den Stunden vor der PK kamen die letzten drei Ansetzungen ans Licht der Öffentlichkeit und dabei handelte es sich nochmal um richtig monströse Fights. Unter anderem wird der in den offiziellen UFC Middleweight Fighter Rankings an #2 geführte Chris Weidman (13-1) mit der #4 der Division Yoel Romero (12-1) ins Octagon steigen. Außerdem wird es die #1 der UFC Lightweight Fighter Rankings Khabib Nurmagomedov (23-0) mit der #6 der Contenders Rangliste Michael Johnson (17-10) aufnehmen. Und zu guter Letzt wurde auch die Headliner-Frage geklärt. So erwartet uns nämlich im Main Event des Abends ein „Champion vs. Champion“ Super-Fight zwischen dem amtierenden UFC Lightweight Champion Eddie Alvarez (28-4) und dem amtierenden UFC Featherweight Champion Conor McGregor (20-3).

Das Ganze geht als Lightweight bout über die Bühne, sodass auch nur der Titel von Alvarez auf dem Spiel stehen wird. McGregor kann dadurch also zum ersten „Two Weight Champ“ der UFC Geschichte werden. Nurmagomedov, der rechtmäßige Herausforderer #1 auf den Titel im Leichtgewicht, schaut derweil in die Röhre, genau wie der rechtmäßige Herausforderer #1 auf den Titel im Federgewicht José Aldo. Wie wir HIER bereits berichteten, machte Aldo seinem Ärger vor einigen Tagen deutlich Luft und auch der 28-Jährige Russe hat klargemacht, dass er diese Entscheidung der Promotion nicht auf sich sitzen lassen werde. Obwohl die UFC Offiziellen immer wieder betont haben, dass Nurmagomedov den nächsten Title Shot bekommen werde, hat man ihm diesen letztendlich doch verweigert.

Bei der Pressekonferenz selbst traten dann Dana White, Alvarez und McGregor, Woodley und Thompson, Jędrzejczyk und Kowalkiewicz, Weidman und Romero, Cerrone und Gastelum, sowie Edgar und Stephens auf. Sie alle stellten sich den Fragen der Journalisten. Hier könnt ihr euch alles zu dieser PK ansehen:

Und damit ist die Fightcard mit 13 Ansetzungen komplett. Diese sind wie folgt aufgeteilt: Es kommt zunächst zu drei Fights auf der UFC Fight Pass Preliminary Card, darauf folgen vier weitere Prelims auf FOX Sports 1, bevor uns dann im Anschluss die Pay Per View Main Card mit sechs Fights bevorstehen wird. Wer bei welchem Card Teil aktiv sein wird, könnt ihr hier nochmal in aller Ausführlichkeit nachlesen: UFC 205: Alvarez vs. McGregor Fightcard aus New York City, New York, USA (12.11.2016)

Das Event wird in Deutschland auf mehreren Plattformen zu sehen sein. So gibt es zunächst die vollständige Preliminary Card – sowohl die UFC Fight Pass Prelims, als auch die FOX Sports 1 Prelims – auf dem UFC Fight Pass. Um darauf zugreifen zu können, reicht ein normales UFC Fight Pass Abonnement, welches monatlich 7,99€ kostet und euch Zugang zu einem Teil der Live Events (ALLES, außer den UFC Pay Per View Main Cards, den UFC on FOX Main Cards und den europäischen UFC Fight Night Main Cards), dem Fight/Event Archiv, den Fighter Dokumentationen, den The Ultimate Fighter Staffeln und vielem Mehr bietet. Die Pay Per View Main Card wird derweil exklusiv auf ranFIGHTING, dem Kampfsport Online Streaming Service der ProSiebenSat.1 Pay TV GmbH, ausgestrahlt. Der Pay Per View kostet dort 14,99€ und kann ohne zusätzliche Verbindlichkeiten als Einzelkauf erworben werden.

Quellen: MMAJunkie.com, YouTube.com/Ultimate Fighting Championship

Diskutiert HIER mit vielen anderen UFC Fans über dieses Mega-Event! KLICK!!!





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