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UFC 196: McGregor vs. Diaz Fallout – Steht GSP vor einem UFC Comeback? – Potenzielle Titelkämpfe in drei Gewichtsklassen – Drei weitere Titelkämpfe für UFC Unstoppable

10.03.16, von Benjamin "Cruncher" Jung

UFC Fallout

UFC 196: McGregor vs. Diaz Fallout

Am vergangenen Samstag präsentierte uns die Ultimate Fighting Championship einen der größten Pay Per Views des Jahres. So ging nämlich UFC 196: McGregor vs. Diaz in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas, Nevada über die Bühne. Damit gastierte die Promotion bereits zum dritten Mal in Folge für einen PPV in Las Vegas. Wir wollen nun in unserem Fallout nochmal auf das Event zurückblicken.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Los geht es mit der Zusammenfassung der Ergebnisse. Insgesamt standen zwölf Fights auf der Card. So gab es zunächst erst drei UFC Fight Pass Prelims, danach folgten vier weitere Fights der Preliminary Card auf FOX Sports 1, bevor dann im Anschluss die Pay Per View Main Card mit fünf Fights zu sehen war. Die zusammengerechnete Dauer aller zwölf Fights betrug 2:24:41. Die Wett-Favoriten gewannen nur vier von zwölf Fights. Alles weitere zu den Ergebnissen findet ihr hier: UFC 196: McGregor vs. Diaz Ergebnisse aus Las Vegas, Nevada, USA (05.03.2016)

Im Main Event des Abends vollbrachte Nate Diaz (19-10) einen der größten Upsets der MMA Geschichte, als die #5 der offiziellen UFC Lightweight Fighter Rankings den amtierenden UFC Featherweight Champion Conor McGregor (19-3) in einem Welterweight bout via Submission in der zweiten Runde besiegen konnte. In der ersten Runde hatte McGregor noch klar die Zügel in der Hand, aber in der zweiten Runde sorgten dann konditionelle Probleme dafür, dass der Fight zu Gunsten von Diaz kippte. Ein Rear Naked Choke zwang McGregor letztendlich zum Abklopfen. Der „Stockton Boy“ feierte hier definitiv den größten Erfolg seiner Karriere. Für ihn war es der zweite Sieg in Folge. Er brachte sich damit ins Gespräch für einen zukünftigen Title Fight. Sowohl ein UFC Welterweight Championship Fight gegen Robbie Lawler, als auch ein UFC Lightweight Championship Fight gegen Rafael dos Anjos sind nun möglich. McGregor verlor dagegen erstmals seit November 2010 wieder einen offiziellen Fight. „The Notorious“ behält zwar weiterhin seine UFC Featherweight Championship, aber der Traum vom Lightweight oder gar Welterweight Title Shot dürfte vorerst ausgeträumt sein. Seine nächsten Aufgabe sind erstmal Titelverteidigungen in seiner ursprünglichen Gewichtsklasse gegen die Top Contender José Aldo und Frankie Edgar.

Auch im Co-Main Event gab es einen Ausgang, mit dem viele Fans und Experten wohl nicht gerechnet haben. So konnte nämlich Miesha Tate (18-5) Holly Holm (10-1) in der fünften Runde bewusstlos würgen und sich somit die UFC Women’s Bantamweight Championship sichern. Holm gewann zuvor die Runden 1, 3 und 4 jeweils mit 10-9. In diesen drei Runden schaffte sie es, das Geschehen im Stand zu halten und die Herausforderin mit ihrem Striking zu kontrollieren. Tate konnte lediglich die zweite Runde für sich entscheiden, als sie Holm zu Boden brachte und die Championesse dort mit ihrem Wrestling dominierte. Die Punktrichter honorierten diese Leistung sogar mit einer 10-8 Runde. Daher stand es nach vier Runden 38-37 für Holm. Tate hätte also im Normalfall (10-9 Wertung) nur noch einen Draw erreichen können. Um aber den Titel zu gewinnen, benötigte sie ein Finish oder eine erneute 10-8 Runde. Die 29-Jährige schaffte dann in der fünften Runde tatsächlich einen weiteren Takedown und finishte Holm überraschend mit einem Rear Naked Choke. Damit erfüllte sich „Cupcake“ ihren Lebenstraum. Im zweiten Anlauf konnte sie endlich die UFC Women’s Bantamweight Championship gewinnen. Nach Ronda Rousey und Holly Holm ist sie erst die dritte Championesse der Geschichte. Rousey könnte übrigens ihre nächste Gegnerin werden. Glaubt man den Gerüchten, dann ist „Tate vs. Rousey III“ für UFC 200 geplant. Rousey konnte Tate bereits zweimal besiegen. Holm musste hier derweil die erste Niederlage ihrer MMA Profilaufbahn einstecken. Wie es nun mit der 34-Jährigen „Preacher’s Daughter“ weitergeht, ist noch unklar.

Auf der restlichen Main Card gab es noch drei relativ eindeutige Unanimous Decisions. In den beiden Light Heavyweight bouts gewannen Ilir Latifi (12-4) und Corey Anderson (8-1) gegen Gian Villante (14-7) und Tom Lawlor (10-6, 1 NC). Zuvor setzte sich noch Amanda Nunes (12-4) in einem Women’s Bantamweight bout gegen Valentina Shevchenko (12-2) durch. In den offiziellen UFC Light Heavyweight Fighter Rankings stehen Anderson und Latifi aktuell auf #12 und #13. Ein direkter Fight zwischen den beiden ist in Zukunft durchaus möglich. Immerhin verfügen beide nun über eine 3-Fight Siegesserie. Villante ist durch die Niederlage auf #15 abgerutscht. Für Lawlor endete eine 2-Fight Siegesserie. Nunes steht in den offiziellen UFC Women’s Bantamweight Fighter Rankings auf #4. Sie hat jetzt fünf ihrer sechs Fights unter dem UFC Banner gewinnen können. Da das Titelrennen aber ziemlich eng ist, wäre wohl erstmal ein zweiter Fight gegen Cat Zingano oder ein Duell mit der Contenderin Julianna Peña interessant. Ihre Gegnerin Shevchenko ist auf #11 abgefallen. Für sie war es die erste UFC Niederlage, nachdem sie ihr Debüt im Dezember noch erfolgreich gestalten konnte.

In den beiden wichtigsten Fights der Preliminary Card waren Siyar Bahadurzada (22-6-1) und Diego Sanchez (26-8) erfolgreich. Bahadurzada gewann seinen Welterweight bout gegen Brandon Thatch (11-4) dominant via Submission in der dritten Runde und Sanchez gewann seinen Lightweight bout gegen Jim Miller (25-8, 1 NC) knapp via Unanimous Decision. Bahadurzada feierte hier bekanntlich seine Rückkehr nach über zwei Jahren Pause. Zuvor hatte er zwei Fights in Folge verloren. Dieser Sieg war für den 31-Jährigen also enorm wichtig. Gleiches gilt auch für Sanchez. Vor diesem Fight konnte er nur zwei seiner letzten sechs Fights gewinnen. Nach diesem Sieg hat er sich erstmal wieder etwas Luft nach unten verschafft. Thatch hat nun drei Fights in Folge verloren. Miller konnte nur einen seiner letzten fünf Fights gewinnen. Beide dümpeln momentan im Niemandsland ihrer Divisions rum. Der Thatch-Bahadurzada Fight führte übrigens die FOX Sports 1 Prelims an, der Sanchez-Miller Fight war dagegen der Headliner der UFC Fight Pass Prelims.

Die FOX Sports 1 Prelims wurden von drei weiteren Fights vervollständigt. Nordine Taleb (12-3) besiegte Erick Silva (18-7, 1 NC) im Welterweight via KO in der zweiten Runde, Vitor Miranda (12-4) besiegte Marcelo Guimarães (9-2-1) im Middleweight via TKO in der zweiten Runde und Darren Elkins (20-5) besiegte Chas Skelly (15-2) im Featherweight via Unanimous Decision. Die UFC Fight Pass Prelims enthielten noch zwei zusätzliche Ansetzungen. Im Lightweight setzte sich Jason Saggo (11-2) via TKO in der ersten Runde gegen Justin Salas (12-7) durch und im Featherweight knockte Teruto Ishihara (8-2-2) Julian Erosa (15-3) in der zweiten Runde aus.

Highlight Videos

Die UFC hat auf ihrem offiziellen YouTube Channel wieder einige Highlight Videos zu dem Event veröffentlicht. Zunächst interviewte der UFC Kommentator Joe Rogan die Fighter Nate Diaz, Conor McGregor und Miesha Tate kurz nach ihren jeweiligen Fights im Octagon. Später sprach dann die UFC Interviewerin Megan Olivi nochmal im Backstage Bereich mit den Dreien. Außerdem äußerte sich natürlich auch wieder der UFC Präsident Dana White zu den Fights.

Octagon Interviews

Backstage Interviews

Post-Fight News

Kommen wir nun zu den Post-Fight News. Hier präsentieren wir euch die Post-Fight Pressekonferenz, die Zuschauerzahl, das Live Gate, die Bonus Awards, die ersten Schätzungen zur PPV-Buyrate, die TV-Ratings, die Reebok Sponsoren Gehälter, die Fighter Gehälter und die medizinischen Suspendierungen.

Post-Fight Pressekonferenz

Zuschauerzahl, Live Gate & Bonus Awards

Auf der Post-Fight Pressekonferenz gab der UFC Präsident Dana White natürlich auch wieder die Gewinner der Bonus Awards, sowie die offizielle Zuschauerzahl und das Live Gate bekannt.

Es besuchten 14.898 Zuschauer die MGM Grand Garden Arena, was für ein Live Gate von $8.100.000 sorgte. Damit liegt man in beiden Bereichen knapp hinter UFC 194, dem letzten Event, welches von Conor McGregor angeführt wurde, zurück, als die Zuschauerzahl 16.516 und das Live Gate $10.100.000 betrugen.

Die mit $50.000 dotierten Bonus Awards gingen an Nate Diaz und Conor McGregor für den Fight of the Night, sowie nochmal an Diaz und Miesha Tate für die Performances of the Night. Diaz sicherte sich somit sogar $100.000.

Erste Schätzungen zur PPV-Buyrate & TV-Ratings

Bekanntlich veröffentlicht die UFC als privates Unternehmen keine eigenen Geschäftszahlen. Dennoch kommen die Pay Per View Buyrates meistens doch ans Licht der Öffentlichkeit. Besonders der Pro Wrestling und MMA Fachmann Dave Meltzer gilt in diesem Bereich als eine sehr verlässliche Quelle. Er nutzt nämlich nicht nur seine Verbindungen zu den Kabelanbietern, um Informationen bezüglich der Verkaufszahlen zu gelangen, sondern er analysiert auch die Google Suchanfragen für den jeweiligen Pay Per View. Bekanntlich sind vor allem die Suchanfragen immer ein relativ guter Indikator für die spätere Buyrate. Meltzer verglich dieses Event im Wrestling Observer Radio mit UFC 194, wo Conor McGregor im Main Event gegen José Aldo antrat. Der PPV zog damals 1.200.000 Buys, allerdings sagte Meltzer, dass UFC 196 etwas dahinter liegen würde. Das Event habe zwar die Million Buys geknackt, aber die UFC 194 Buyrate werde man wohl nicht ganz erreichen. Somit kann man die Buyrate aktuell auf 1.000.000 bis 1.200.000 Buys schätzen. Genauere Zahlen werden sicher in den kommenden Wochen und Monaten folgen.

Die zweistündige Preliminary Card auf FOX Sports 1 wurde laut TheMMAReport.com und MMAPayout.com von durchschnittlich 1,843 Millionen Zuschauern gesehen. Dies ist somit die zweitbeste PPV-Prelim Zahl der UFC-FS1 Historie. Nur UFC 194 zog mit 1,9 Millionen Zuschauer noch besser. Die Pre-Fight Show auf FOX Sports 1 verfolgten zuvor durchschnittlich 767.000 Zuschauer. Ein Bestwert! Für die Post-Fight Show nach dem Pay Per View schalteten auf FOX Sports 1 immerhin 377.000 Zuschauer ein. Auch das ist ein sehr guter Wert. Bereits am Freitag verfolgten 145.000 Zuschauer die Weigh In Show auf FOX Sports 2. Eine spätere Wiederholung davon zog auf FOX Sports 1 nochmal zusätzlich 358.000 Zuschauer. Die größte Konkurrenz am Samstag Abend war für die UFC ein College Basketball Game zwischen UNC und Duke, welches auf ESPN von 3,174 Millionen Zuschauern gesehen wurde. Insgesamt kann die UFC mit den Zahlen dieses Events mehr als zufrieden sein.

Alles weitere zu den PPV-Buyrates & TV-Ratings der UFC Übertragungen findet ihr hier: PPV-Buyrates & TV-Ratings der UFC Events

Reebok Sponsoren Gehälter

Desweiteren haben für euch auch wieder die Reebok Sponsoren Gehälter errechnet. Diese belaufen sich auf insgesamt $220.000. Die Top Verdiener waren hier natürlich die beiden Teilnehmerinnen am UFC Women’s Bantamweight Championship Fight. Holly Holm sicherte sich als Champion $40.000 und Miesha Tate bekam als Herausforderin $30.000. Hier ist die vollständige Verteilung aller 24 Gehälter:

•Nate Diaz: $20.000 def. Conor McGregor: $5.000
•Miesha Tate: $30.000 def. Holly Holm: $40.000
•Ilir Latifi: $5.000 def. Gian Villante: $10.000
•Corey Anderson: $5.000 def. Tom Lawlor: $10.000
•Amanda Nunes: $5.000 def. Valentina Shevchenko: $2.500

•Siyar Bahadurzada: $2.500 def. Brandon Thatch: $2.500
•Nordine Taleb: $2.500 def. Erick Silva: $10.000
•Vitor Miranda: $2.500 def. Marcelo Guimarães: $2.500
•Darren Elkins: $10.000 def. Chas Skelly: $5.000

•Diego Sanchez: $20.000 def. Jim Miller: $20.000
•Jason Saggo: $2.500 def. Justin Salas: $5.000
•Teruto Ishihara: $2.500 def. Julian Erosa: $2.500

Fighter Gehälter

Am Montag veröffentlichte die Nevada State Athletic Commission dann die offiziellen Fighter Gehälter. Insgesamt wurden $2.871.000 an die 24 Fighter ausgezahlt. Conor McGregor schrieb auch hier Geschichte, da er der erste MMA Fighter ist, der ein Gehalt von über einer Million Dollar einsackte. Dahinter kommen Nate Diaz und Holly Holm mit jeweils $500.000. Hier ist die vollständige Verteilung der Payouts:

•Nate Diaz: $500.000 (no win bonus) def. Conor McGregor: $1.000.000
•Miesha Tate: $92.000 (includes $46.000 win bonus) def. Holly Holm: $500.000
•Ilir Latifi: $50.000 (includes $25.000 win bonus) def. Gian Villante: $36.000
•Corey Anderson: $40.000 (includes $20.000 win bonus) def. Tom Lawlor: $28.000
•Amanda Nunes: $56.000 (includes $28.000 win bonus) def. Valentina Shevchenko: $14.000

•Siyar Bahadurzada: $38.000 (includes $19.000 win bonus) def. Brandon Thatch: $22.000
•Nordine Taleb: $30.000 (includes $15.000 win bonus) def. Erick Silva: $34.000
•Vitor Miranda: $32.000 (includes $16.000 win bonus) def. Marcelo Guimarães: $13.000
•Darren Elkins: $74.000 (includes $37.000 win bonus) def. Chas Skelly: $21.000

•Diego Sanchez: $150.000 (includes $75.000 win bonus) def. Jim Miller: $59.000
•Jason Saggo: $20.000 (includes $10.000 win bonus) def. Justin Salas: $16.000
•Teruto Ishihara: $34.000 (includes $17.000 win bonus) def. Julian Erosa: $12.000

Medizinische Suspendierungen

Außerdem wurden auch die medizinischen Suspendierungen von der Nevada State Athletic Commission verkündet. Insgesamt wurden elf Fighter mit einer Sperre bedacht. Unter anderem wird Nate Diaz bis zum 20. April 2016 aussetzen müssen. Hier sind alle Suspendierungen auf einen Blick:

•Nate Diaz: Suspended 45 days with no contact for 30 days for right eye laceration
•Ilir Latifi: Needs X-ray on left toe, if broken then suspended 180 days, or until cleared by doctor
•Valentina Shevchenko: Suspended 30 days with no contact for 21 days for left eye laceration

•Siyar Bahadurzada: Must have jaw cleared by doctor or suspended 180 days; minimum suspension for 21 days with no contact for 14 days
•Brandon Thatch: Needs X-ray on left foot, if broken then suspended 180 days, or until cleared by doctor; minimum suspension 45 days with no contact for 30 days
•Erick Silva: Suspended 45 days with no contact for 30 days
•Nordine Taleb: Needs X-ray or MRI of left knee and must be cleared by doctor, or suspended 180 days
•Marcelo Guimarães: Needs X-ray or MRI of left knee and must be cleared by doctor, or suspended 180 days; minimum suspension 45 days with no contact for 30 days
•Chas Skelly: Suspended 45 days with no contact for 30 days

•Justin Salas: Suspended 30 days with no contact for 21 days for right eye laceration
•Julian Erosa: Suspended 45 days with no contact for 30 days

Informationen zur Wiederholung

Das Event war in Deutschland auf unterschiedlichen Plattformen zu sehen. So gab es zunächst die gesamte Preliminary Card – sowohl die FOX Sports 1 Prelims, als auch die UFC Fight Pass Prelims – auf dem UFC Fight Pass. Um darauf zugreifen zu können, reicht ein normales UFC Fight Pass Abonnement, welches monatlich 7,99€ kostet und euch Zugang zu einem Teil der Live Events (außer den UFC Pay Per View Main Cards, den UFC on FOX Main Cards und den europäischen UFC Fight Night Main Cards), dem Fight/Event Archiv, den Fighter Dokumentationen, den The Ultimate Fighter Staffeln und vielem Mehr bietet. Die Main Card wurde dann wieder exklusiv auf ranFIGHTING, dem Kampfsport Online Streaming Service der ProSiebenSat.1 Pay TV GmbH, ausgestrahlt. Der Pay Per View kostet dort weiterhin 14,99€, kann allerdings ohne zusätzliche Verbindlichkeiten als Einzelkauf erworben werden. Hier findet ihr die Replay Links zu den einzelnen Card Teilen:

UFC Fight Pass Preliminary Card —> KLICK!
FOX Sports 1 Preliminary Card —> KLICK!
Pay Per View Main Card —> KLICK!

Ausblick auf das kommende Event

Das nächste Event der UFC wird die UFC Fight Night 85: Hunt vs. Mir sein und am 20. März 2016 im Brisbane Entertainment Centre in Brisbane, Australien stattfinden. Im Main Event erwartet uns ein Heavyweight Clash zwischen Mark Hunt und Frank Mir. Hier ist schon mal ein kleiner Teaser:

Und damit wollen wir unsere Event Highlights zu UFC 196: McGregor vs. Diaz beenden. Bis zum nächsten Mal!

Quellen: UFC.com, MMAJunkie.com, MMAFighting.com, Sherdog.com, TheMMAReport.com, MMAPayout.com, YouTube.com/UFC

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UFC News

Steht GSP vor einem UFC Comeback?

Georges St-Pierre (25-2) gilt als einer der größten Stars in der Geschichte der UFC. Nach seiner umstrittenen Titelverteidigung gegen Johny Hendricks (17-4) bei UFC 167 vor rund zweieinhalb Jahren, vakantierte er jedoch als amtierender UFC Welterweight Champion seinen Titel und beendete vorerst seine UFC Karriere. Neben der Belastung war GSP damals auch mit der Anti-Doping Politik der UFC unzufrieden, die seitdem verschärft wurde. Darüber hinaus zog sich der Kanadier Anfang 2014 einen zweiten Kreuzbandriss zu, der ein Comeback immer unwahrscheinlicher werden ließ. Nachdem es anfangs viele Gerüchte um einen möglichen Comeback Fight gab, stand der Name Georges St-Pierre nun bereits seit einigen Monaten nicht mehr zur Diskussion.

Mit seinem Besuch des UFC 196 PPVs änderte sich das jedoch schlagartig. St-Pierre ist nicht gerade dafür bekannt, sich Events vor Ort anzusehen. Auch wenn UFC Präsident Dana White und St-Pierre selbst nach dem Event einstimmig betonten, dass es nur ein Zufall war, verdichten sich aktuell die Gerüchte über ein aktives UFC Comeback des langjährigen Zugpferdes. So sollen White und St-Pierre im Rahmen des Events erste Gespräche geführt haben. Im Mittelpunkt der Spekulationen steht aktuell der UFC 200 PPV am 09. Juli. Für dieses historische Event plant die UFC bereits seit geraumer Zeit mit den größten Namen.

Weitere Nahrung erhielt das Gerücht im Laufe dieser Woche. Nachdem Nate Diaz (19-10) nach seinem Sieg über Conor McGregor (19-3) unter anderem St-Pierre herausgefordert hatte, griff Firas Zahabi das Thema am Mittwoch via Twitter auf. Der Coach und Vertraute von St-Pierre schloss in dem Tweet ein zukünftiges Comeback seines Schützlings keinesfalls aus, sondern befeuerte eher noch die Gerüchte.

@NateDiaz209 lass mich sehen, was ich machen kann… Ich weiß, dass @GeorgesStPierre sehr beeindruckt von deiner Leistung war. Ich war es auch.

Quelle: MMAMania.com

Potenzielle Titelkämpfe in drei Gewichtsklassen

Mit seinen beiden überraschenden Ausgängen in den Main Events hat der UFC 196 PPV am vergangenen Wochenende für einige neue Konstellationen gesorgt. Nicht zuletzt aufgrund der Ergebnisse des Events sind aktuell in der Welterweight, der Featherweight und der Women’s Bantamweight Division mehrere Optionen für einen Titelkampf vorhanden. In dieser News wollen wir euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Szenarien geben.

Welterweight Division

Mit seinem Sieg über Conor McGregor (19-3) hat sich Nate Diaz (19-10) scheinbar in Position für einen Titelkampf gegen UFC Welterweight Champion Robbie Lawler (27-10, 1NC) gebracht. Nach dem Event brachte UFC Präsident Dana White das Gedankenspiel eines Titelkampfes zwischen Lawler und Diaz mit folgender Ausführung auf:

Wisst ihr, was eine Menge Sinn ergeben würde? Ich setze diesen Kampf jetzt nicht an, aber Diaz und Lawler würde eine Menge Sinn ergeben. Sein Bruder hat Lawler besiegt. Robbie ist jetzt der Champion und Nate ist an diesem Abend sehr populär geworden. Wir werden sehen, was mit Nate passiert.

Auf Anfrage von Lance Pugmire von der Los Angeles Times soll sich auch UFC Mehrheitseigner Lorenzo Fertitta positiv über dieses Gedankenspiel geäußert haben. Diaz war bereits in den Jahren 2010 und 2011 in der Gewichtsklasse aktiv und erreichte dort einen Record von 2-2. Mit dem aktuellen UFC Lightweight Champion Rafael dos Anjos (25-7) hat sich auch noch ein weiterer Fighter in die Verlosung gebracht. Der aktuell verletzte Brasilianer äußerte in der MMA Hour, dass er gegen Lawler antreten würde, sofern sich bei UFC 200 kein Gegner für den UFC Welterweight Champion findet. Dos Anjos war ursprünglich bei UFC 196 als Gegner von McGregor geplant.

Sofern es auf Diaz oder Dos Anjos hinauslaufen würde, müsste jedoch der eigentliche Number One Contender Tyron Woodley (15-3) in die Röhre schauen. Woodley bestritt zwar seit Januar 2015 keinen Kampf mehr, galt aber bis zuletzt in der 170-Pfund Division als Topkandidat für einen Titelkampf gegen Lawler. Diese Einschätzung bestätigte sich auch noch einmal in den vergangenen Tagen, als die UFC einen Kampf zwischen Rory MacDonald (18-3) und Stephen Thompson (12-1), den anderen beiden Topkandidaten, ankündigte.

Featherweight Division

Nachdem der immer noch amtierende UFC Featherweight Champion Conor McGregor mit seinem Ausflug in die Welterweight Division scheiterte, dürfte nun klar sein, dass er in seinem nächsten Kampf seinen Titel verteidigen muss. Nur sein Herausforderer steht noch nicht fest. Die einzigen beiden Kandidaten für einen Titelkampf sind aktuell der ehemalige Champion Jose Also (25-2) sowie der ehemalige UFC Lightweight Champion Frankie Edgar (20-4-1). Beide buhlen auch schon seit geraumer Zeit um eine weitere Chance auf den Titel.

In der Pressekonferenz nach dem UFC 196 Event ließ McGregor zumindest eine leichte Tendenz in Richtung Jose Aldo anmerken:

Es wäre hart, Aldo keinen weiteren Kampf zu geben. Er war zehn Jahre lang ungeschlagen. Aber nochmal, er sagt gerne Kämpfe ab und taucht nicht auf. Frankie ist zumindest da und tritt an. Ich weiß nicht. Ich werde abwarten, wen die Fans lieber sehen wollen.

Sowohl Aldo als auch Edgar forderten bereits vehement über die sozialen Medien das Titelmatch. Seitens der Offiziellen gab es noch keine Äußerung über den nächsten Kampf von McGregor. Während Aldo in seinem letzten Kampf den Titel in Rekordzeit an McGregor verloren hat, konnte Edgar seine letzten fünf Kämpfe allesamt gewinnen.

Women’s Bantamweight Division

Auch in der 135-Pfund Gewichtsklasse der Frauen bieten sich nach dem Titelgewinn von Miesha Tate (18-5) neue Optionen. Natürlich wäre ein Rematch der neuen UFC Women’s Bantamweight Championesse gegen ihre Vorgängerin Holly Holm (10-1) möglich. Ein sofortiges Rematch entspricht auch den Wünschen der vormaligen Titelträgerin. UFC Präsident Dana White hat anscheinend aber andere Pläne im Kopf. Ihm schwebt der Trilogiekampf zwischen Tate und ihrer Erzrivalin Ronda Rousey (12-1) vor. Die langjährige Championesse Rousey, unbestritten der größte weibliche Star der Promotion, hatte den Titel im November des vergangenen Jahres an Holm verloren.

Problematisch soll für White nur der Zeitpunkt des Kampfes sein, wie er nach dem Event gegenüber FOX Sports verriet:

Ich glaube, dass Ronda jetzt gegen Miesha Tate um den Titel kämpfen wird. Das wird passieren. Das habe ich bereits vor diesem Kampf gesagt. Die heutige Siegerin wird gegen Ronda um den Titel antreten. Ich habe Ronda geschrieben, sie hat den Kampf nicht gesehen. Ich habe ihr geschrieben, dass Miesha sie bewusstlos gewürgt hat. Ronda hat nur gesagt, dass es so aussehe, als ob sie zurück an die Arbeit müsse. Planmäßig kommt sie nicht vor Oktober oder November zurück, aber das heißt nicht, dass ich nicht fragen kann.

Rousey und Tate betrieben im Anschluss auch schon einigen Trash Talk. Seitdem Rousey ihren Aufstieg im Jahr 2012 mit dem Titelgewinn der Strikeforce Women’s Bantamweight Championship über die damalige Championesse Tate begann, sind die beiden Kontrahentinnen verfeindet. Rousey besiegte Tate im Dezember 2013 ein weiteres Mal, womit ein dritter Kampf zwischen den beiden unwahrscheinlich erschien. Die veränderten Vorzeichen könnten nun aber doch noch zur Trilogie führen.

Zu guter Letzt hat neben Holm und Rousey auch noch Cat Zingano (9-1) ihren Hut via Twitter in den Ring geworfen. Die ehemalige Titelherausforderin hatte sich ihren Titelkampf im April 2013 mit einem Sieg über Tate erarbeitet. Damals startete sie in der dritten Runde ein Comeback, die Stoppage wurde aber trotz einer dominanten Zingano von einigen als frühzeitig kritisiert. Keine Chance haben dürfte hingegen Amanda Nunes (12-4). Die Brasilianerin gewann bei UFC 196 gegen Valentina Shevchenko (12-2) und forderte ebenfalls einen Titelkampf, da Rousey keinen verdiene. Angesichts der anderen Möglichkeiten, scheint Nunes aber keine ernsthafte Option zu sein.

Quellen: MMAMania.com, BloodyElbow.com, MMAFighting.com

Drei weitere Titelkämpfe für UFC Unstoppable

Seit einigen Monaten veranstaltet die UFC immer wieder Pressekonferenzen mit prominenten Fightern, um anstehende Events unter einem gemeinsamen Namen zu bewerben. Unter anderem für die anstehenden UFC 198 (14. Mai) und UFC 199 (04. Juni) PPVs hat sich die Promotion nun den Marketingnamen „UFC Unstoppable“ einfallen lassen. Im Rahmen der Pressekonferenz für UFC Unstoppable wurden insgesamt drei Titelkämpfe für die beiden Events angekündigt. So wird es bei UFC 198 zum Aufeinandertreffen zwischen UFC Heavyweight Champion Fabricio Werdum (20-5-1) und Stipe Miocic (14-2) kommen. Für UFC 199 ist der Trilogiekampf zwischen UFC Bantamweight Champion Dominick Cruz (21-1) und seinem langjährigen Rivalen Urijah Faber (33-8) sowie das Rematch zwischen UFC Middleweight Champion Luke Rockhold (15-2) und dem ehemaligen Champion Chris Weidman (13-1) geplant. Insgesamt soll die Kampagne „UFC Unstoppable“ den Zeitraum April bis Juni umfassen.

Neben den Protagonisten in den Titelkämpfen waren auch die Main Eventer der kommenden Events ab Anfang April bei der Pressekonferenz anwesend. Darunter befanden sich auch UFC Light Heavyweight Champion Daniel Cormier (17-1) und Ex-Champion Jon Jones (21-1) sowie UFC Flyweight Champion Demetrious Johnson (23-2-1) und sein Herausforderer Henry Cejudo (10-0), die jeweils bei UFC 197 (23. April) aufeinandertreffen. Außerdem wurden für den 29. Mai und für den 18. Juni zwei Fight Nights angekündigt. Während es noch keine Informationen über das Event im Mai gibt, wurde für die Fight Night im Juni ein vermeintlicher Title Eliminator zwischen Rory MacDonald (18-3) und Stephen Thompson (12-1) als Main Event angekündigt.

Die Pressekonferenz und den Trailer zur „UFC Unstoppable“ lud die Promotion auf ihrem YouTube Kanal hoch:

Quellen: MMAMania.com, UFC.com, YouTube.com/UFC

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