Kategorie | MMA News, UFC News

MMA Newsblock vom 12. August 2015: Aldo vs. McGregor fest – Fedor verhandelt mit UFC- Kommt eine Fighter Union? – Updates zu Silva & Diaz – UFC Fight Night 73 Event Highlights – Ehemaliger Strikeforce Champion zu Bellator & mehr

12.08.15, von Benjamin "Cruncher" Jung

Einleitung

Hallo und Herzlich Willkommen zu einem weiteren MMA Newsblock. Heute haben wir für euch neben den Event Highlights von UFC Fight Night 73 auch viele weitere News von den Promotions Bellator und Invicta FC. Das gibt es heute in unserem MMA Newsblock! Viel Spaß beim Lesen.

UFC

Aldo vs. McGregor angesetzt – Las Vegas statt Stadion

Wie bereits seit mehreren Tagen und Wochen erwartet, hat die UFC kürzlich den Titelvereinigungskampf zwischen UFC Featherweight Champion Jose Aldo (25-1) und Interimschampion Conor McGregor (18-2) für den 12. Dezember beim UFC 194 PPV angesetzt. Der Brasilianer und der Ire sollten bekanntlich bereits beim UFC 189 PPV im Juli aufeinandertreffen, als Aldo jedoch kurzfristig verletzungsbedingt absagen musste. McGregor traf bei dem Event stattdessen auf den ehemaligen Titelherausforderer Chad Mendes (17-3) und sicherte sich damit die UFC Interim Featherweight Championship.

Das zuerst geplante Superevent fällt laut UFC Präsident Dana White jedoch aus. Zum einen entschied sich die Promotion, dass der UFC 194 PPV erneut in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas stattfinden wird. Zuletzt schien es so, als würde die Promotion ernsthaft mit einem Stadionevent im AT&T Stadium der Dallas Cowboys in Arlington, Texas planen. Als zweiter Main Event für das mögliche Stadionevent wurde der Trilogiekampf zwischen der UFC Women’s Bantamweight Championesse Ronda Rousey (12-0) und ihrer Dauerrivalin Miesha Tate (17-5) gehandelt. Auch diesen Plänen erteilte White jedoch eine Absage.

Rousey und Tate sollen stattdessen erst im kommenden Jahr ihren dritten gemeinsamen Kampf bestreiten. Auch Rousey soll dabei ein Event in Las Vegas headlinen. Etwas Verwirrung kam kurz darauf auf, als Tito Ortiz behauptete, dass die UFC Cristiane „Cyborg“ Justino (14-1-1NC) einen Titelkampf gegen Rousey für den Dezember angeboten habe. White bestritt jedoch diese Gerüchte und sagte aus, dass man mit Justino über einen Kampf in der Bantamweight Division im Dezember verhandelt habe. Solange Justino nicht mindestens einmal die 135-Pfund Marke für einen MMA Kampf erreicht habe, werde sie keinen Titelkampf gegen Rousey erhalten.

Dass Rousey nicht auf der UFC 194 Card steht, tut der Begeisterung jedoch keinen Abbruch. Die Wettanbieter in Las Vegas eröffneten bereits den Vorlauf der Show mit den ersten Wettquoten. Laut Meinung der Wettbüros geht McGregor im Schnitt als 2-1 Favorit in den Titelvereinigungskmapf gegen den amtierenden Champion Aldo. Für das erste geplante Aufeinandertreffen bei UFC 189 sahen die Wettanbieter noch Aldo als Favoriten an.

Quellen: MMAMania.com, MMAJunkie.com

Fedor Emelianenko in Verhandlungen mit der UFC – Großes Interesse an einem Rematch mit Fabricio Werdum

Vor einigen Monaten berichteten wir darüber, dass die MMA Legende Fedor Emelianenko (34-4-1NC) nach einem dreijährigen Karriereende einen Comeback Versuch starten will und sich dafür bereits im Trainings befindet (KLICK!). Als mögliche Promotions für den ehemaligen PRIDE FC Heavyweight Champion kamen vor allem M-1 Global sowie Bellator MMA in Frage. Während M-1 die Promotion seines Managers Vadim Finkelstein ist, steht Bellator Scott Coker als Präsident vor. Mit Coker arbeitete Emelianenko bereits zu Strikeforce Zeiten eng zusammen und nahm zuletzt auch an einigen Aktivitäten im Rahmen von Bellator Events teil.

Gerüchteweise soll aber auch die UFC dieses Mal ernsthafte Chancen auf eine Verpflichtung des Russen haben. Emelianenko selbst bestätigte in einer kürzlichen Q&A Session, dass er sich aktuell in Verhandlungen mit dem Marktführer befindet. Neben der UFC sollen auch andere Promotions aus Nordamerika und Japan um den Star werben. Ein Vertrag mit der UFC würde Emelianenko eine Chance auf Revanche für seine größte Niederlage geben. Der aktuelle UFC Heavyweight Champion Fabricio Werdum (20-5-1) konnte Emelianenko im Jahr 2010 bekanntlich nach knapp 10 Jahren und 28 ungeschlagenen Kämpfen bezwingen.

Sein Interesse bezüglich eines Kampfes gegen Werdum äußerte Emelianenko mit folgenden Worten:

Aktuell laufen die Verhandlungen, insbesondere mit der UFC, aber auch mit anderen nordamerikanischen und japanischen Promotions. Ich denke die Entscheidung wird bald feststehen. Bezüglich der Gegner muss mein Verlangen erfüllt werden. Ich würde gerne gegen die stärksten Kämpfer in der Welt antreten – wie den UFC Champion Fabricio Werdum. Da ich nun aber seit drei Jahren nicht mehr gekämpft habe, würde ich einen ersten Kampf zum Reinkommen begrüßen, bei dem ich mich selbst überprüfen kann.

Wer des Russischen mächtig ist, kann sich die komplette Q&A Session auf YouTube ansehen:

Sollte es Neuigkeiten bezüglich der Vertragsverhandlungen mit Fedor Emelianenko geben, werden wir selbstverständlich darüber berichten!

Quelle: BloodyElbow

Kommt eine Fighter Union? – UNITE HERE und Teamsters wollen eine Gewerkschaft für UFC Fighter einführen

Seit Jahren ist es ein Thema, das vor allem immer wieder im Zusammenhang mit der Bezahlung der Fighter aufkommt. Müssen sich MMA Fighter bzw. speziell UFC Fighter in einer Gewerkschaft organisieren, um ihre Ziele, Interessen und Forderungen gegenüber den Promotions besser zu vertreten? Viele Fighter und Offizielle haben in dieser Diskussion unterschiedliche Positionen bezogen, aber zu einem ernsthaften Versuch, eine Gewerkschaft zu gründen, kam es bisher noch nicht. Zumindest nicht bis zur letzten Woche.

In der vergangenen Woche kündigten die beiden Gewerkschaften UNITE HERE und Teamsters an, dass sie einen Versuch starten, um MMA Fighter in der UFC in einer Gewerkschaft zu organisieren. Dies ist insofern überraschend und brisant, da die berühmt-berüchtigte Culinary Union 226 eine Verzweigung von UNITE HERE darstellt. Die Culinary Union versucht bekanntlich die Casinos der Fertitta Brüder einzugliedern und zu organisieren. Dies führte bekanntlich in den vergangenen Jahren zu Streitigkeiten, weshalb die Culinary Union öffentlich gegen die MMA-Legalisierung im Bundesstaat New York warb und UFC- und Zuffa-kritische Websites erstellte.

Während UNITE HERE mit rund 265.000 Mitgliedern eine vergleichsweise kleine Gewerkschaft ist, besteht die Arbeitergewerkschaft International Brotherhood of Teamsters aus 1,3 Millionen Mitgliedern und ist damit eine der größten Gewerkschaften in Nordamerika. Teamsters Local 986 arbeitet bereits seit einiger Zeit mit der Mixed Martial Arts Fighter Association (MMAFA) zusammen, um den Muhammad Ali Boxing Reform Act auch für den MMA Sport gültig zu machen. Unter anderem sprach sich kürzlich Bellator Präsident Scott Coker für eine Auweitung des Ali Acts auf den MMA Sport aus. Michael Mazzuli, der neue Präsident der Association of Boxing Commissions (ABC), zu denen auch die MMA Athletic State Commissions gehören, gab daraufhin bekannt, dass man dieses Thema bei ausreichendem Interesse für das gemeinsame Treffen im kommenden Jahr auf die Agenda setzen könnte.

Der Muhammad Ali Boxing Reform Act ist ein Bundesgesetz, das im Jahr 2000 umgesetzt wurde, um die Rechte und das Wohlergehen der Boxer zu schützen, den Boxsport besser zu regulieren und um die Sportlichkeit und Integrität des Sports zu verbessern. Das Gesetz wurde damals eingeführt, nachdem der amerikanische Kongress festgestellt hatte, dass viele Boxer von den Promotern ausgenutzt wurden und die Rankings und Kämpfe anfällig für Manipulation waren.

Einen ersten Versuch einer Gewerkschaft unternahm vor einigen Jahren Rob Maysey mit der bereits erwähnten MMAFA. Diese hatte aber keinen Erfolg und verschwand weitesgehend in der Versenkung, was Maysey mit der Vormachtstellung der UFC/Zuffa und der Tyrannei der Fighter durch UFC Präsident Dana White begründete. In den vergangenen Wochen und Monaten unterstützte Maysey unter anderem die Gruppe der ehemaligen UFC Fighter um Wanderlei Silva, Nate Quarry und Jon Fitch, die sich in einem Rechtsstreit mit der UFC/Zuffa befinden. Unter anderem sorgte er für Treffen der Fighter mit den Boxkommissionen und der National Football League Players Association (NFLPA). Die Fighter sprachen sich dabei ebenfalls in einem kürzlichen Video für die Ausweitung des Ali Acts auf den MMA Sport aus.

Folgendes Statement veröffentlichte die MMAFA zu den Bemühungen von UNITE HERE und Teamsters:

Die MMAFA arbeitet mit mehreren Gewerkschaften, um Organisation und Strukturen in den MMA Sport zu bringen. Heute haben zwei der größten Gewerkschaften in der „Kampfhauptstadt“ eine Initiative gestartet, um MMA Fighter in der Ultimate Fighting Championship (UFC), dem größten Promoter von professionellen MMA Events, zu organisieren.

„Wir waren überrascht, als wir mitbekommen haben, wie schlecht die professionellen Fighter in der UFC behandelt werden. Wir wollen ihnen dabei helfen, die Bedingungen für sich selbst und die Standarts für den Sport zu verbessern“, sagte Chris Grisworld, Schatzmeister von Teamsters Local 986, mit 17.000 Mitgliedern in South California und Nevada einer der größte Zweige Teamsters im Land.

„UFC Fighter können eine neue Agenda für den Sport setzen und ihn verbessern, wenn sie mit Regulatoren, Sponsoren, Investoren und weiteren Interessensvertretern zusammenarbeiten“, fügte Grisworld hinzu. „Wie unsere Anstrengungen mit Arbeitern in anderen Branchen beweisen, können Fighter gemeinsam einen großen Unterschied machen.“

„Alle Arbeiter verdienen es, mit Respekt und Würde behandelt zu werden“, sagte Geoconda Arguello-Kline, Schatzmeister der UNITE HERE Culinary Workers Union Local 226, der größten Gewerkschaft in Las Vegas mit 55.000 Mitgliedern. „Haushälter, Küchenhilfen und zehntausende weitere Arbeiter sind in Las Vegas zusammengestanden, um für eine Möglichkeit, um ihre Familien zu versorgen, zu kämpfen. Es gibt keinen Grund dafür, warum UFC Fighter das nicht können.“

„Unsere Gewerkschaften bringen mehr Werkzeuge und Ressourcen in’s Spiel, inklusive unserer Beziehungen zu anderen Gewerkschaften von professionellen Athleten“, fügte Arguello-Kline hinzu. „Mixed Martial Arts spielt eine große Rolle für den Erfolg der Tourismus Branche in Las Vegas und UFC Fighter verdienen auch einen Anteil an diesem Erfolg.“

Weitere Informationen können auf Fighters‘ Agenda, der Website der Initiative gefunden werden:
www.FightersAgenda.org

Teamsters Local 986 und UNITE HERE Culinary Local 226 besitzen mehrere gemeinsame Projekte in Las Vegas, inklusive die Station Casinos Organisationskampagne, eine der größten Organisationskampagnen aus dem Privatsektor im Land. Station Casinos, eine Schwesterngesellschaft der UFC, sind die schlimmsten Gesetzesbrecher in der Geschichte der Spielebranche in Las Vegas. Sie haben Bundesarbeitsgesetze 88 Mal gebrochen.

Quellen: BloodyElbow.com, BleacherReport.com, YouTube.com/wandfightteam

Updates zur Anhörung von Anderson Silva und Nick Diaz – Silva erscheint, Diaz nicht

Mit relativ großer Spannung wird am morgigen Donnerstag die Anhörung von Anderson Silva (34-6) und Nick Diaz (26-10-1NC) vor der Nevada State Athletic Commission (NSAC) erwartet. Der ehemalige UFC Middleweight Champion und der ehemalige Strikeforce Welterweight Champion trafen bekanntlich beim UFC 183 PPV am 31. Januar 2015 in Las Vegas aufeinander. Nach dem Sieg via Unanimous Decision für Silva wurden jedoch beide Fighter positiv getestet. Während Silva positiv auf Drostanolon und Andostran, zwei anabole Steroide getestet wurde, wurde Diaz zum wiederholten Mal positiv auf Marijuana getestet.

Im Falle von Diaz wird es jedoch an diesem Donnerstag noch nicht zu einer Anhörung kommen. Wie Anfang der Woche bekannt wurde, ist Diaz‘ Anwalt am Anhörungstag verhindert und kann nicht erscheinen. Aus diesem Grund wird die Anhörung des Fall Diaz auf eine spätere Sitzung der Commission verschoben. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Diaz erwartet eine formale Sperre und Geldstrafe für seinen dritten positiven Dopingtest auf Marijuana.

Im Falle von Silva tauchten bereits Details seiner Verteidigung auf. Laut seiner Verteidigung sollen Mittel zur Erhöhung seiner sexuellen Leistung sowie ein weiteres Ergänzungsmittel für die positiven Dopingtests gesorgt haben. Der Brasilianer fiel bekanntlich einmal im Vorfeld und einmal beim Dopingtest im Rahmen des Events durch. Darüber hinaus wurde er auch auf Temazepam und Oxazepam positiv getestet, beides Mittel, die von der NSAC jedoch mit einer Bescheinigung genehmigt werden. Laut der Commission lag im Fall von Silva aber keine Bescheinigung vor, da der Fighter es versäumt hat, diese Mittel in einem Fragebogen vor dem Kampf zu notieren.

Dagegen will Silvas Verteidigung ebenfalls vorgehen. Laut Aussage von Silvas Anwalt Michael Alonso hat es die Commission versäumt, ausreichende Fakten für diese Behauptung zu sammeln. Temazepam wird üblicherweise als Einschlafmittel verwendet, während Oxazepam ein Medikament gegen Angstzustände ist. Silvas Verteidigung soll angeblich auch Unregelmäßigkeiten anführen, da Silva jeweils einen Dopingtest vor und nach dem Event mit einem negativen Ergebnis bestanden hat. Die Verteidigung fordert, dass die Commission ihrem Klienten mit keiner Sperre und Geldstrafe belegt. Außerdem setzt sich die Verteidigung dafür ein, dass Silvas Sieg über Diaz nicht in einen No Contest abgewandelt wird.

Quellen: MMAJunkie.com, MMAFighting.com

UFC Fight Updates

UFC Fight Night 74: Welterweight bout – Erick Silva vs. Neil Magny
– Co-Main Event
– Magny ersetzt den verletzten Rick Story

UFC 191: Light Heavyweight bout – Jan Blachowicz vs. Corey Anderson
UFC 191: Featherweight bout – Andre Fili vs. Clay Collard
UFC 191: Middleweight bout – Joe Riggs vs. Ron Stallings
UFC 191: Lightweight bout – Joaquim Silva (NEU) vs. Nazareno Malegarie (NEU)

UFC Fight Night 75: Flyweight bout – Kyoji Horiguchi vs. Chico Camus
UFC Fight Night 75: Featherweight bout – Diego Brandao vs. Katsunori Kikuno
UFC Fight Night 75: Lightweight bout – Nick Hein vs. Yusuke Kasuya (NEU)
UFC Fight Night 75: Welterweight bout – Roger Zapata vs. Shinsho Anzai
UFC Fight Night 75: Lightweight bout – Kajan Johnson vs. Naoyuki Kotani

UFC 192: Welterweight bout – Johny Hendricks vs. Tyron Woodley
UFC 192: Bantamweight bout – Chris Cariaso vs. Sergio Pettis
UFC 192: Heavyweight bout – Anthony Hamilton vs. Derrick Lewis
UFC 192: Welterweight bout – Alan Jouban vs. Albert Tumenov

UFC Fight Night 76: Middleweight bout – Bubba Bush vs. Garreth McLellan

UFC Fight Night 77: Lightweight bout – Gilbert Burns vs. Rashid Magomedov

UFC 193: Welterweight bout – Robbie Lawler (c) vs. Carlos Condit
– Main Event
– UFC Welterweight Championship

UFC 194: Featherweight bout – Jose Aldo (c) vs. Conor McGregor (ic)
– Main Event
– UFC Featherweight Championship

*Mit „NEU“ gekennzeichnete Fighter geben ihr UFC Debüt/Comeback*

Eine Übersicht auf alle kommenden UFC Events findet ihr in unserem Board:

Kalender für die kommenden UFC Events

UFC Fight Night 73: Teixeira vs. St.Preux Event Highlights

Am vergangenen Samstag gastierte die Ultimate Fighting Championship (UFC) mit der UFC Fight Night 73: Teixeira vs. St. Preux in der Bridgestone Arena in Nashville, Tennessee. Erstmals seit Januar 2012 veranstaltete man dort ein Event. Wir wollen nun in unseren Event Highlights nochmal auf das Event zurückblicken.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Insgesamt standen 13 Ansetzungen auf der Fightcard. Die zusammengerechnete Dauer aller 13 Fights betrug 2:09:37.

Main Event: Glover Teixeira vs. Ovince St. Preux

Im Main Event des Abends kam zum heißerwarteten Herausfordererkampf im Light Heavyweight zwischen Glover Teixeira (23-4) und Ovince St. Preux (18-7). Nachdem der Lokalmatador St. Preux in der ersten Runde mit seinem Striking noch recht gut mithalten konnte, übernahm Teixeira in den Runden 2 und 3 mit seinem Grappling die Kontrolle über den Kampf. Teixeira besiegte St. Preux via Technical Submission in der dritten Runde.

Für den Brasilianer war dies ein enorm wichtiger Erfolg. Immerhin verlor er seine letzten beiden Kämpfe gegen den ehemaligen UFC Light Heavyweight Champion Jon Jones und Phil Davis. Nach diesem Sieg ist Teixeira allerdings wieder ein Thema im Titelrennen der 205 Pfund Gewichtsklasse. Er liegt im offiziellen UFC Light Heavyweight Fighter Ranking auf Platz 3 hinter Anthony Johnson und Alexander Gustafsson.

St. Preux verlor hier seinen zweiten Kampf in der UFC. Damit konnte er nur zwei seiner letzten vier Kämpfe für sich entscheiden. Im offiziellen UFC Light Heavyweight Fighter Ranking verweilt der 32-Jährige weiterhin auf Rang 6.

Co-Main Event: Michael Johnson vs. Beneil Dariush

Im Co-Main Event zwischen Michael Johnson (16-9) und Beneil Dariush (12-1) kam es zu einer sehr kontroversen Split Decision. Zwei der drei Punktrichter sahen Dariush vorn und erklärten ihn demnach zum Sieger. Allerdings waren sich Experten und Fans im Nachhinein einig, Johnson hätte diesen Kampf gewinnen müssen! Johnson dominierte die ersten beiden Runden ziemlich klar und gab lediglich die dritte Runde an Dariush ab. Daher werteten viele Experten den Kampf mit 29-28 für Johnson. MMAFighting.com veröffentlichte wenig später die offiziellen Scorecards der Judges:

Dariush feierte damit den fünften Sieg in Folge. Im offiziellen UFC Lightweight Fighter Ranking steht er nun an Position 10.

Johnson ist trotz der Niederlage weiterhin auf Platz 5 gerankt. Zuletzt hatte er eine Siegesserie über vier Fights am Laufen, sodass diese Niederlage für ihn umso ärgerlicher ist.

Main Card

Die restliche Main Card auf FOX Sports 1 enthielt noch vier weitere Ansetzungen. Dort konnten Derek Brunson (14-3), Jared Rosholt (13-2), Amanda Nunes (11-4) und Ray Borg (9-1) gewinnen.

Brunson feierte einen deutlichen TKO Sieg in der ersten Runde über Sam Alvey (26-7). Der 31-Jährige konnte damit seinen dritten Erfolg in Serie verbuchen und im offiziellen UFC Middleweight Fighter Ranking auf Rang 13 vorrücken. Alvey gewann zuletzt drei Fights in Folge und musste hier erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen.

Rosholt schlug Timothy Johnson (9-2) in einem wilden Schwergewichtskampf via Unanimous Decision. „The Big Show“ verbesserte damit seine UFC Bilanz auf 5-1. Seine aktuelle Siegesserie steht bei zwei Siegen. Johnson verlor hingegen erstmals seit März 2011 wieder einen Kampf.

Nunes submittete Sara McMann (8-3) mit einem Rear Naked Choke in der ersten Runde. Nach dieser Performance ist Nunes für viele Experten eine echte Herausforderin für die UFC Women’s Bantamweight Championesse Ronda Rousey. Die selbsternannte „Löwin des Rings“ gewann vier ihrer letzten fünf Kämpfe vorzeitig und kletterte dadurch im offiziellen UFC Women’s Bantamweight Fighter Ranking auf Position 4. McMann ist nach drei Niederlagen in den letzten vier Fights auf Rang 7 abgerutscht.

Im Opener der Main Card setzte sich Borg via Unanimous Decision gegen Geane Herrera (8-1) durch. Das 22-Jährige Talent gewann den Catchweight (126.75 lbs.) bout sehr dominant und feierte damit seinen dritten Sieg hintereinander. Im offiziellen UFC Flyweight Fighter Ranking belegt Borg aktuell Platz 13. Herrera verlor hingegen erstmals in seiner Profilaufbahn.

Preliminary Card

Die Preliminary Card war mal wieder in zwei Teile gesplittet. Drei Fights waren exklusiv auf dem UFC Fight Pass zu sehen, gefolgt von vier Fights auf FOX Sports 2.

Im wichtigsten Kampf der FOX Sports 2 Prelims besiegte Uriah Hall (11-5) den UFC Neuling Oluwale Bamgbose (5-1) in einem Middleweight bout via TKO in der ersten Runde. Hall’s Bilanz in der UFC steht nun bei 4-3.

In den restlichen drei Ansetzungen waren Chris Camozzi (22-10), Dustin Ortiz (15-4) und Frankie Saenz (10-2) erfolgreich. Camozzi besiegte Tom Watson (17-9) in einem Middleweight bout via Unanimous Decision, Ortiz finishte Willie Gates (12-6) in einem Flyweight bout via TKO in der dritten Runde und Saenz gewann gegen Sirwan Kakai (12-2) in einem Bantamweight bout via Split Decision.

Zuvor konnten sich bei den UFC Fight Pass Prelims Jonathan Wilson (7-0) in einem Light Heavyweight bout, Marlon Vera (9-2-1) in einem Bantamweight bout und Scott Holtzman (8-0) in einem Lightweight bout gegen ihre jeweiligen Gegner Chris Dempsey (11-3), Roman Salazar (9-4) und Anthony Christodoulou (12-6) durchsetzen.

Highlight Videos

Die UFC hat auf ihrem offiziellen YouTube Channel wieder einige Highlight Videos zum Event veröffentlicht. Dieses Mal gab es die Octagon Interviews mit Glover Teixeira, Ovince St. Preux und Beneil Dariush, sowie die Backstage Interviews mit Teixeira und Dariush zu bestaunen.

Glover Teixeira & Ovince St. Preux Octagon Interviews

Beneil Dariush Octagon Interview

Glover Teixeira Backstage Interview

Beneil Dariush Backstage Interview

Post-Fight News

Kommen wir nun zu den Post-Fight News. Es gibt mal wieder die Post-Fight Pressekonferenz, die Zuschauerzahl, das Live Gate, die Bonus Awards, die TV-Ratings und die Reebok Sponsoren Gelder.

Post-Fight Pressekonferenz

Direkt im Anschluss an das Event gab es natürlich wieder die Post-Fight Pressekonferenz mit allen Beteiligten:

Zuschauerzahl, Live Gate & Bonus Awards

Auf der Post-Fight Pressekonferenz gab ein UFC Offizieller die Gewinner der Bonus Awards, sowie die Zuschauerzahl und das Live Gate bekannt.

Die Bridgestone Arena war mit 7.539 Zuschauern gefüllt. Dies bedeutete ein Live Gate von $454.551.

Die mit $50.000 dotierten Bonus Awards gingen an Glover Teixeira und Ovince St. Preux für den Fight of the Night und an Marlon Vera und Amanda Nunes für die Performances of the Night.

PPV-Buyrates & TV-Ratings

Gestern veröffentlichte TheMMAReport.com die TV-Ratings des Events. So wurde die Main Card auf FOX Sports 1 von durchschnittlich 1,159 Millionen Zuschauern gesehen. Den Spitzenwert erreichte die Übertragung innerhalb der letzten Viertelstunde mit 1,356 Millionen Zuschauern. Damit belegt die UFC Fight Night 73 Main Card aktuell Rang 6 in der Alltime UFC Fight Night on FOX Sports 1 Rating-Rangliste.

Die Preliminary Card auf FOX Sports 2 wurde zuvor von durchschnittlich 306.000 Zuschauern gesehen. Damit sind die UFC Fight Night 73 Prelims die meistgesehensten Vorkämpfe der FOX Sports 2 Geschichte. Generell erreichten nur drei FOX Sports 2 Sendungen jemals bessere Werte.

Auch FOX Sports Live im Anschluss an das Event konnte zufriedenstellende Zahlen verbuchen. Die Nachberichterstattung auf FOX Sports 1 wurde nämlich von 392.000 Zuschauern gesehen. Im Vergleich zum August 2014 verbesserte die FOX Sports Live Show ihre Quoten um 51%.

Insgesamt ein großartiges Ergebnis für die UFC und FOX Sports, denn die Fightcard war lediglich solide und bot nur wenige Stars auf. Allerdings ist auch das wieder ein Beweis dafür, wie „hot“ das Produkt der Promotion aktuell ist.

Alles weitere zu den PPV-Buyrates & TV-Ratings der UFC Übertragungen findet ihr hier:

PPV-Buyrates & TV-Ratings der UFC Events

Medizinische Suspendierungen, Fighter Gehälter & Reebok Sponsoren Gelder

Leider wurden bisher weder die medizinischen Suspendierungen, noch die Fighter Gehälter von der Tennessee Athletic Commission (TAC) veröffentlicht. Daher können wir euch lediglich die Reebok Sponsoren Gelder präsentieren.

Reebok Sponsoren Gelder

Gesamt: $107.500

Glover Teixeira: $5.000 def. Ovince Saint Preux: $10.000
Beneil Dariush: $5.000 def. Michael Johnson: $10.000
Derek Brunson: $5.000 def. Sam Alvey: $2.500
Jared Rosholt: $5.000 def. Timothy Johnson: $2.500
Amanda Nunes: $5.000 def. Sara McMann: $2.500
Ray Borg: $2.500 def. Geane Herrera: $2.500

Uriah Hall: $5.000 def. Oluwale Bamgbose: $2.500
Chris Camozzi: $10.000 def. Tom Watson: $5.000
Dustin Ortiz: $5.000 def. Willie Gates: $2.500
Frankie Saenz: $2.500 def. Sirwan Kakai: $2.500

Jonathan Wilson: $2.500 def. Chris Dempsey: $2.500
Marlon Vera: $2.500 def. Roman Salazar: $2.500
Scott Holtzman: $2.500 def. Anthony Christodoulou: $2.500

Informationen zur Wiederholung & Ausblick auf das kommende Event

Das vollständige Event ist natürlich auch wieder als onDemand Wiederholung auf dem UFC Fight Pass verfügbar. Zum Anschauen benötigt ihr lediglich ein einfaches Monatsabo für den UFC Fight Pass. Dieses kostet 7,99€ und bietet Zugang zu den aktuellen Live Events (außer den PPV Main Cards, den UFC on FOX Main Cards und den europäischen UFC Fight Night Main Cards), dem Fight/Event Archiv, den Fighter Dokumentationen, den The Ultimate Fighter Staffeln und vielem Mehr. Hier geht’s zu den einzelnen Card Teilen des Events:

UFC Fight Pass Preliminary Card —> KLICK!
FOX Sports 1 Preliminary Card —> KLICK!
FOX Sports 1 Main Card —> KLICK!

Am nächsten Wochenende gibt es eines der seltenen UFC-freien Wochenenden. Erst in zwei Wochen kehrt die UFC mit der UFC Fight Night 74: Holloway vs. Oliveira nach Saskatoon, Saskatchewan, Kanada zurück. Auch darüber werden wir natürlich wieder ausführlich berichten.

Und damit wollen wir unsere Event Highlights zur UFC Fight Night 73: Teixeira vs. St. Preux beenden.

Diskutiert hier mit vielen weiteren UFC Fans über die Event Highlights

Bellator

Ehemaliger Strikeforce Champion wechselt zu Bellator – Josh Thomson unterschreibt bei Promotion

Die Promotion von Bellator Präsident Scott Coker ist immer auf der Suche nach namhaften Fightern oder jungen Talenten. Sobald sich die Möglichkeit ergibt, einen großen Namen von der UFC zu verpflichten, schlägt die Promotion zu. Neben Phil Davis und Josh Koscheck hat man nun einen weiteren Hochkaräter verpflichtet. Für Coker ist es sogar ein alter Bekannter.

In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch meldete Ariel Helwani von MMAFighting.com, dass die UFC sich dazu entschlossen hat, Josh Thomson (20-8-1NC) keinen weiteren Vertrag anzubieten und von nun an getrennte Wege zu gehen. Im gleichen Atemzug erwähnte Helwani, dass Thomson kurz davor sei, einen Vertrag bei Bellator zu unterschreiben. Einige Stunden später gab die Promotion die Verpflichtung von Thomson bekannt. Damit arbeitet der ehemalige Strikeforce Lightweight Champion wieder unter Scott Coker, mit dem er bereits bei Strikeforce zusammengearbeitet hat.

Coker ist begeistert von der Verpflichtung und sagte, dass man mit Thomson einen der besten Lightweight Fighter der Welt ins Roster geholt habe. Thomson tätigte auch eine Aussage in der Pressemitteilung. Er selbst verneinte den Bericht von MMAFighting.com und sagte, er selbst habe sich dazu entschlossen, die UFC zu verlassen. Außerdem rate er jedem Fighter, dessen Vertrag bald ausläuft, zu Bellator zu gehen. Außerdem tätigte er noch einen kleinen Shoot in Richtung UFC, da die Verträge bei Bellator „Fighter-freundlich“ seien.

Wann das Debüt von Thomson stattfinden wird, ist noch nicht bekannt. Wir werden für euch darüber berichten, sobald es Neuigkeiten gibt.

Quellen: MMAJunkie.com, BloodyElbow.com

Bellator Fight Updates

Bellator 141: Heavyweight bout – Josh Burns vs. Justin Wren (NEU)
Bellator 141: Featherweight bout – A.J. McKee vs. James Barnes (NEU)
Bellator 141: Light Heavyweight bout – Ray Sloan vs. Luc Bondole
Bellator 141: Middleweight bout – A.J. Matthews vs. Emiliano Sordi
Bellator 141: Women’s Flyweight bout – Maria Rios (NEU) vs. Ilima Macfarlane (NEU)

Bellator 142/Glory 24: Light Heavyweight bout – Saulo Cavalari vs. Zack Mwekassa
– Glory Light Heavyweight Championship
Bellator 142/Glory 24: Featherweight bout – Gabriel Varga (c) vs. Serhiy Adamchuk
– Glory Featherweight Championship
Bellator 142/Glory 24: Welterweight bout – Paul Daley vs. Fernando Gonzalez
– Kickboxing bout
Bellator 142/Glory 24: Women’s Flyweight bout – Keri Anne Taylor-Melendez vs. TBA
– Kickboxing bout

Bellator 143: Bantamweight bout – Joe Warren vs. L.C. Davis
– Main Event
Bellator 143: Middleweight bout – Joey Beltran vs. Kendall Grove
– Co-Main Event

Bellator 144: Bantamweight bout – Marcos Galvão (c) vs. Eduardo Dantas
– Bellator Bantamweight Championship

*Mit „NEU“ gekennzeichnete Fighter geben ihr Bellator Debüt/Comeback*

Eine Übersicht auf alle kommenden Bellator Events findet ihr in unserem Board:

Kalender für die kommenden Bellator Veranstaltungen

Quellen: MMAJunkie.com, FightLine.com

Diskutiert hier mit anderen Bellator Fans über die News

Invicta FC

Invicta FC 14 komplett – Main Event nach Verletzung geändert

Vor gut einem Monat gab die reine Frauen-MMA Promotion Invicta FC ihr nächstes Event bekannt. Nun wurde die Card komplettiert und die Promotion rund um Präsidentin Shannon Knapp und Matchmakerin Julie Kedzie mussten den eigentlich geplanten Main Event verschieben.

Zunächst sollte bei dem Event Invicta FC Strawweight Championesse Livia Renata Souza (8-0) ihren Titel gegen Alexa Grasso (7-0) verteidigen. Doch Grasso verletzte sich im Training und diese Verletzung sei so hartnäckig, dass sie sich nicht zu 100 Prozent auf den Fight vorbereiten kann. Aus diesem Grund verschob die Promotion den Fight auf ein künftiges Event. Der neue Main Event wird die erste Titelverteidigung von Invicta FC Bantamweight Championesse Tonya Evinger (16-5) sein. Sie trifft auf die Schwedin Pannie Kianzad (8-0). Beide Fighterinnen absolvierten ihren letzten Fight bei Invicta FC 13. Evinger konnte sich den vakanten Invicta FC Bantamweight Championship gegen Irene Aldana (5-2) sichern. Kianzad konnte, nach ihrem Weggang von Cage Warriors FC, in ihrem Debüt Jessica Rose-Clark (5-2) via Unanimous Decision. Die 23 Jahre alte Fighterin gilt als Talent in der 135-Pfund Gewichtsklasse.

Der bereits verkündete Co-Main Event zwischend der ehemaligen Invicta FC Strawweight Championesse Katja Kankaanpää (10-2-1) und DeAnna Bennett (7-0) ist weiterhin auf der Card. Weitere bekannte Namen auf der Card sind Roxanne Modafferi (17-12), Rachael Ostovich (2-1) und Andrea Lee (2-1). Auch eine Fighterin aus Deutschland wird bei dem Event antreten. Daniela Kortmann (1-0), 27 Jahre alt aus Berlin, wird ihr Debüt für die Promotion geben. Sie wird auf J.J. Aldrich (1-1) treffen. Das Event wird auf dem UFC Fight Pass ausgestrahlt werden.

Die gesamte Fightcard findet ihr hier: Invicta FC 14: Evinger vs. Kianzad Fightcard aus Kansas City, Missouri, USA (12.09.2015)

Quellen: MMAJunkie.com, FightLine.com

Diskutiert hier mit anderen Invicta FC Fans über die News

Schluss

Damit sind wir mit dem MMA Newsblock durch. Am Donnerstag gibt es dann eine Kurzausgabe des TUF Kompakts mit dem ersten Showbericht von Road to UFC: Japan. Am Freitag gibt es weitere Neuigkeiten im MMA Sport. Wir hoffen, dass ihr auch dort wieder mit dabei seid. Bis dahin, ein schönes Wochenende!

Alles weitere zum MMA Sport auf Wrestling-Infos.de findet ihr hier bei uns im Board: KLICK!


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