Kategorie | MMA News, UFC News

MMA Newsblock vom 22. Februar 2015: UFC kündigt strikte Anti-Doping Maßnahmen an – Drei neue UFC Titelkämpfe – UFC Fight Night 61 Countdown – Fedor, Gracie & Shamrock bei Bellator & mehr *Lesenswert*

22.02.15, von Benjamin "Cruncher" Jung

UFC

UFC führt strikte Anti-Doping Maßnahmen ein – Künftig unterliegt jeder Fighter unangekündigten Tests

Die Verantwortlichen der UFC hatten im Vorfeld eine große Ankündigung für die extra dafür einberufene Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch angekündigt. Im Vorfeld wurde lediglich bekannt gegeben, dass sich unter anderem UFC Teileigner Lorenzo Fertitta und UFC Präsident Dana White öffentlich zu den vielen positiven Dopingtests in den vergangenen Wochen und Monaten äußern werden. Bei der Pressekonferenz kündigten die Offiziellen nun strikte Anti-Doping Maßnahmen an, die den Dopinggebrauch in der UFC reduzieren sollen. Die Maßnahmen sollen ab dem 01. Juli diesen Jahres in Kraft treten.

Den Mitschnitt der kompletten Pressekonferenz findet ihr im folgenden Video:

Maßnahmen für verstärkte Kontrolle

Wichtigster Punkt der neuen Anti-Doping Strategie sind die zufälligen und unangekündigten Dopingtests (sowohl Blut- als auch Urintests sind möglich), denen sich in Zukunft jeder UFC Fighter unterziehen muss. Damit soll nun jeder UFC Kämpfer bereits im Vorfeld seines nächsten Kampfes zufällig getestet werden. Darüber hinaus können die Tester auf außerhalb der Vorbereitung auf einen Kampf auftauchen, die Fighter können also an jedem Tag im Jahr getestet werden. Bisher wurden diese verstärkten Testmaßnahmen nur für Titelkämpfe oder Kämpfe mit bereits vorbestraften Fightern angewendet. Bei allen übrigen UFC Kämpfen wurden die Fighter ansonsten, wie bisher üblich, maximal am Tag des Events getestet.

Im vergangenen Jahr sagten Offizielle der Athletic Commissions aus, dass diese verstärkten Testmaßnahmen pro Kampf (also pro zwei Personen) Kosten im Bereich von 20.000 – 45.000 Dollar verursachen würden. Für die Commissions war dieser Betrag bereits für einzelne Kämpfe bei dem knappen staatlichen Budget kaum zu stemmen. Deshalb erklärte sich die UFC bereits in den vergangenen beiden Jahren dafür bereit, die Mehrkosten der verstärkten Dopingtests zu übernehmen, wenn eine der Athletic Commission diese anforderte. Die Maßnahmen der UFC sollen in Zukunft parallel zu den normalen Dopingtests der Athletic Commissions laufen, die ihre Rolle als unabhängige regulierende Körperschaft des Sports und der Event weiterhin uneingeschränkt einnehmen.

UFC Teileigner Lorenzo Fertitta und UFC Präsident Dana White beschrieben den Prozess folgendermaßen und schickten gleich eine Warnung an seine Angestellten:

Das ist eine Warnung an alle Athleten in unserem Roster. Ihr werden während eurer Vorbereitung getestet und ihr werden außerhalb eurer Vorbereitung getestet. Und falls ihr etwas verwendet, werdet ihr erwischt werden. Dafür wird es auch signifikante Bestrafungen geben.

Länge der Sperren

Darüber hinaus kündigten die Offiziellen bei der Pressekonferenz an, dass sie auch die Sperren für einen positiven Dopingtests massiv erhöhen wollen. Aktuell belegen die Commissions einen Ersttäter üblicherweise mit einer Sperre von 9 Monaten, während Wiederholungstäter für ein bis zwei Jahre keinen Kampf mehr bestreiten dürfen. Fertitta und White wollen die Sperre für Ersttäter mindestens auf zwei Jahre anheben und im Wiederholungsfall eine vierjährige oder gar lebenslange Sperre aussprechen. Auch die Einführung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Regeln ist im Gespräch, die eine sofortige vierjährige Sperre vorsehen.

Der Punkt der längerfristigen Sperren wird jedoch nicht bereits am 01. Juli in Kraft treten. Da die Athletic Commissions weiterhin für die Regulierung des Kampfsports in den USA zuständig sind, werden die Sperren offiziell von den Commissions ausgesprochen. Bevor längere Sperren als die bisher üblichen ausgesprochen werden können, müssen die Commissions jedoch erst das offizielle Regelwerk abändern. Da die Mühlen der Bürokratie bekanntlich auch in den USA langsam mahlen, könnten also noch einige Monate, wenn nicht sogar Jahre, in’s Land gehen, bis längere Sperren für Dopingtäter möglich sind. Mögliche eigenhändige Sperren der UFC, welche die offiziellen Sperren der Commission überschreiten, könnten eventuell zu einem Rechtsstreit zwischen dem Fighter und der Promotion führen.

UFC Präsident Dana White sprach sich mit folgenden Aussagen für längere Sperren aus:

Die Fighter werden sich das Verhältnis der Chancen zum Risiko ansehen. Falls ich mir mit Doping ein paar Millionen Dollar verdienen kann, werde ich das Risiko eingehen. Aber eine Sperre von zwei oder vier Jahren für einen positiven Dopingtests könnte meine Karriere beenden. Das würde die Einnahme von Doping sehr viel gefährlicher machen.

Kosten für die Promotion

Aktuell führen die Offiziellen der UFC noch Gespräche mit unabhängigen Testlaboren, welche die massive Anzahl der Tests in Zukunft aufwerten könnten. Aktuell besitzt die Promotion knapp unter 600 Fightern unter Vertrag, die mit Einführung der neuen Maßnahmen vermutlich alle mehrmals im Jahr getestet werden müssen. Die UFC wird dabei für die kompletten Kosten aufkommen. Laut UFC Präsident Dana White bezahlte die Promotion im Jahr 2014 knapp 500.000 Dollar für die verstärkten Dopingtests. Mit Einführung der neuen Maßnahmen dürfte sich dieser Kostenpunkt auf eine zweistellige Millionensumme pro Jahr erhöhen.

Nach offiziellen Angaben teilten sich diese 500.000 Dollar im Jahr 2014 auf verstärkte und damit auch unangekündigte Dopingtests für 19 Fighter auf. Gleich 5 Fighter wurden durch die unangekündigten Dopingproben überführt. Die mit über 25 Prozent vergleichsweise sehr hohe Rate der positiven Dopingtests war für die Offiziellen alarmierend. Zum Vergleich: In den vergangenen beiden Jahren wurden knapp 900 Fighter bei 79 UFC Events mit den üblichen Maßnahmen getestet. Davon fielen 12 Fighter durch leistungsfördernde Mittel wie Steroide und 10 Fighter durch sonstige Mittel wie Marijuana mit einem positiven Test durch.

Konsequenzen für die Promotion

Laut UFC Teileigner Lorenzo Fertitta befand man sich bereits seit einigen Monaten in Verhandlungen, beschleunigte den Prozess aber nach den vielen prominenten Dopingfällen in den vergangenen Wochen:

Nach den kürzlichen prominenten Fällen haben wir uns vorgenommen, die Angelegenheit lieber früher als später voranzutreiben. Wir versuchen das für die Zukunft und Integrität des Sports und mussten diese Sache jetzt so schnell wie möglich ansprechen. Wir haben uns mit der Sache bereits seit mehreren Jahren befasst. Seit sechs oder sieben Monaten unterhalten wir uns mit unabhängigen Agenturen, um festzustellen, wieviele Tests wir durchführen müssen, um sicher zu sein, dass unsere Athleten sauber sind. Die Sache mit Anderson Silva hat uns dazu gezwungen, den Prozess zu beschleunigen. Wir haben nicht den Luxus, alle Dinge vorher im Detail zu besprechen. Wir mussten jetzt einfach loslegen.

Die Offiziellen sollen sich dabei durchaus bewusst sein, dass es damit in der zweiten Jahreshälfte noch deutlich mehr positive Dopingtests geben könnte. Darüber hinaus sei man sich auch im Klaren, dass damit bedeutende oder sogar Titelkämpfe flach fallen und die Promotion damit eine Menge Geld verlieren könnte. Trotzdem habe man sich zu diesem Schritt entschieden und werde die Maßnahmen auch konsequent durchziehen.

Fertitta und White äußerten sich dazu folgendermaßen:

Um ehrlich zu sein, vermutlich wird sich die Situation erst einmal verschlechtern, bevor es besser wird. Falls wir Main Events verlieren, dann ist das eben so. Dann müssen Joe Silva und Sean Shelby eben noch ein Stück kreativer werden. Wie auch immer die Karten fallen, fallen sie eben. Wir werden trotzdem sicher stellen, dass jeder Fighter getestet wird.

Reaktionen auf die Ankündigung

Die Reaktionen von Fans, Journalisten und den Kämpfern fielen natürlich sehr positiv aus. Bisher gab es immer wieder Kritik an den UFC Offiziellen, dass ihre Bemühungen um einen sauberen Sport nur Lippenbekenntnisse seien. Insbesondere die Aussage von UFC Präsident Dana White vor einigen Monaten, dass der Sport und die UFC „sauber“ sei, sorgten in diesem Zusammenhang für Unverständnis. Mehrere Experten und Fighter vermuten, dass in den vergangenen Jahren bis zu 90 Prozent aller Fighter Doping verwendet haben könnten.

Besonders die UFC Women’s Bantamweight Championesse Ronda Rousey zeigte sich im Interview mit FOX Sports erfreut. Als ehemalige Olympia-Teilnehmerin ist sie bereits die Standarts der WADA und damit auch unangekündigte Dopingtests gewohnt. Die California State Athletic Commission (CSAC) gab in Person von Executive Director Andy Foster bereits bekannt, dass sowohl Rousey als auch ihre Herausforderin Cat Zingano ihre unangekündigten Dopingtests in der letzten Woche bestanden haben. Rousey und Zingano stehen beim UFC 184 am kommenden Samstag im Main Event.

Das Interview mit Rousey könnt ihr euch hier nochmal ansehen:

Auch der langjährige UFC Welterweight Champion Georges St-Pierre meldete sich via Twitter über die Ankündigung zu Wort:

Ich bin sehr glücklich darüber, dass die UFC ein neues und umfassendes Programm mit zufälligen Tests auf leistungsfördernde Mittel angekündigt hat. Das ist eindeutig ein Schritt in die richtige Richtung für unseren Sport. Ich kann es kaum erwarten, mehr Details über den tatsächlichen Ablauf, die unabhängigen Test-Agenturen und die neuen Sanktionen zu bekommen.

GSP verließ die UFC bekanntlich Ende 2013 als amtierender UFC Welterweight Champion und legte anschließend eine Pause im MMA Sport ein. Während dieser Pause zog sich der Kanadier einen zweiten Kreuzbandriss zu, stieg jedoch im Oktober 2014 wieder in sein Training ein. Eine Rückkehr in den MMA Sport machte er in den vergangenen Monaten immer von besseren Anti-Doping Maßnahmen abhängig. GSP gilt öffentlich schon seit vielen Jahren als Gegner von Doping.

Update zu Anderson Silva

Im Rahmen der Pressekonferenz schilderte Dana White außerdem noch einmal die Abläufe der beiden prominentesten Dopingfälle Jon Jones und Anderson Silva. Dies könnt ihr den folgenden Videos entnehmen:

Darüber hinaus äußerte sich der langjährige UFC Middleweight Champion Anderson Silva kürzlich erstmals öffentlich zu seiner Situation. Folgenden Post verfasste er auf seinem Instagram Account:

Ich werde kein Wort darüber verlieren, wer ich bin oder was ich durchgemacht habe, um hierher zu gelangen. Was für mich jetzt zählt, ist der Respekt der Leute, die meine Karriere verfolgt haben. Ich habe geblutet, hatte Rückschläge und habe gekämpft, weil ich es liebe und immer die Flagge meines Landes, die ich so sehr liebe, ehren wollte.

Ich weiß nicht, wofür ich mich entschuldigen soll. Ich warte immer noch auf die Resultate und die Analyse der Spezialisten, die daran arbeiten, die Wahrheit aufzudecken. Jedes Mittel, das ich seit meiner Verletzung eingenommen habe, wird analysiert. Ich suche genau so nach der Warheit, wie alle anderen, die von meinem Testergebnis überrascht waren.

Ich habe immer sauber gespielt. Ich war nie ein Betrüger. In den 18 Jahren meiner Karriere hatte ich nie ein Problem mit den Tests. In- und außerhalb des Octagons bin ich nie von den Prinzipien, die mich leiten, abgewichen. Wann immer ich gekämpft habe, habe ich mein Land mit viel Ehre und Würde verteidigt. Ich habe nie irgendwelche Substanzen verwendet, um meine Leistung im Kampf zu verbessern.

Ich liebe das, was ich tue und würde niemals das riskieren, was ich mir so lange aufgebaut habe. Ich glaube, dass die Eile, mit der mich die Leute verurteilen, unfair ist. Es dauert wesentlich kürzer einen Ruf zu zerstören, als ihn aufzubauen. Ich brenne am meisten darauf, diese Situation zu klären. Ich will meine Unterstützer wissen lassen, dass ich immer noch darum kämpfe, all die traurigen Dinge dieser Situation zu klären.

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UFC Fight Updates

UFC Fight Night 64: Women’s Strawweight bout – Joanne Calderwood vs. Maryna Moroz (NEU)

UFC 187: Light Heavyweight bout – Jon Jones (c) vs. Anthony Johnson *Main Event*
UFC 187: Middleweight bout – Chris Weidman (c) vs. Vitor Belfort *Co-Main Event*
UFC 187: Lightweight bout – Khabib Nurmagomedov vs. Donald Cerrone
UFC 187: Heavyweight bout – Travis Browne vs. Andrei Arlovski
UFC 187: Flyweight bout – Joseph Benavidez vs. John Moraga

UFC 189: Welterweight bout – Robbie Lawler (c) vs. Rory MacDonald *Co-Main Event*

*Mit „NEU“ gekennzeichnete Fighter geben ihr UFC Debüt/Comeback*

Eine Übersicht auf alle kommenden UFC Events findet ihr in unserem Board:

Kommende UFC Events

UFC Fight Night 61 Countdown

In der heutigen Nacht von Sonntag auf Montag findet mit der UFC Fight Night 61: Bigfoot vs. Mir das sechste UFC Event im Jahr 2015 statt. Im Main Event der ersten UFC Card in Porto Alegre stehen der ehemalige UFC Heavyweight Champion Frank Mir sowie der ehemalige EliteXC Heavyweight Champion Antonio „Bigfoot“ Silva. Die beiden 35-Jährigen konnten bereits seit vier bzw. drei UFC Kämpfen keinen Sieg mehr erringen und dürften sich nur mit einem Sieg noch einmal Hoffnungen in Richtung Spitze der Division machen.

Im Co-Main Event kommt es hingegen zu einem Duell zweier aufstrebender Fighter in der Lightweight Division. Der Brasilianer Edson Barboza ließ seiner Niederlage gegen Donald Cerrone zwei beeindruckende Siege über Evan Dunham und Bobby Green folgen, während der Amerikaner Michael Johnson zuletzt Joe Lauzon, Gleison Tibau und Melvin Guillard bezwingen konnte. Beide sind aktuell in den offiziellen UFC Rankings vertreten und könnten sich mit einem Ausbau der Siegesserie in Richtung Titelkampf orientieren.

Darüber hinaus bietet die Card natürlich vor allem für die brasilianischen Zuschauer noch den ein oder anderen Publikumsliebling. Der TUF: Brazil Gewinner Cezar „Mutante“ Ferreira trifft in der Middleweight Division auf Sam Alvey, der Top 10 Fighter Iuri Alcantara bestreitet in der Bantamweight Division einen Kampf gegen Frankie Saenz und der argentinische TUF: Brazil 2 Finalist Santiago Ponzinibbio kehrt gegen Sean Strickland in’s Octagon zurück. Außerdem steht mit Rustam Khabilov in der Lightweight Division ein weiterer gerankter Fighter auf der Main Card.

Die Preliminary Card bietet vor allem mit der Top 10 Fighterin Jessica Andrade in der Women’s Bantamweight Division einen bekannten Namen auf. Außerdem stehen auch der TUF: Brazil 2 Finalist William „Patolino“ Macario, der in Brasilien zu den absoluten Publikumslieblingen gehört, und der ehemalige Jungle Fight Champion Ivan Jorge auf der Card.

Ursprünglich sollte auch ein Kampf zwischen dem UFC Veteran TJ Waldburger und dem Brasilianer Wendell Oliveira auf der Card stehen. Waldburger soll jedoch bei seinem Weight Cut in der Sauna zusammengebrochen sein, sodass die Ärzte den Kampf absagten. Laut Angaben der UFC bekamen beide Fighter ihre Antrittsgage bezahlt.

Die komplette Card des Events findet ihr in unserem Board:

UFC Fight Night 61: Bigfoot vs. Mir Fightcard aus Porto Alegre, Brazil (22.02.2015)

Das Event wird dieses Mal bereits um 23:30 Uhr deutscher Zeit mit der Preliminary Card auf dem UFC Fight Pass beginnen. Die TV-Preliminary Card auf FOX Sports 1 folgt um 00:00 Uhr deutscher Zeit und die Main Card auf FOX Sports 1 startet dann ab 02:00 Uhr und wird vermutlich bis 05:30 Uhr andauern. Alle Cards werden in Deutschland auf dem UFC Fight Pass übertragen. Ein Account für den UFC Fight Pass kostet 8 Euro monatlich.

Für das Event hat die UFC natürlich mal wieder einige Preview Videos auf ihrem offiziellen YouTube Kanal hochgeladen. Neben einigen Fighter Videos gibt es auch die Highlights der Open Workouts.

Fighter Videos

Antonio „Bigfoot“ Silva

Frank Mir

Edson Barboza

Open Workout Highlights

Free Fights

Darüber hinaus hat die UFC für das Event zwei Free Fights zur Verfügung gestellt. Dabei gibt es jeweils einen Sieg der beiden Headliner Antonio Silva und Frank Mir zu sehen. Im ersten Video seht ihr Silvas Sieg über Travis Browne während das zweite Video Mirs siegreiches Aufeinandertreffen mit Brock Lesnar zeigt.

UFC on FX 5: Antonio Silva vs. Travis Browne

UFC 81: Frank Mir vs. Brock Lesnar

Weigh-Ins

Da es keine Pre Fight Press Conference für das Event gab, wollen wir den Countdown mit den Weigh In Ergebnissen und dem dazugehörigen Video beenden. Dieses Mal schafften alle Fighter das Gewichtslimit ihrer jeweiligen Division.

MAIN CARD (FOX Sports 1)

Antonio Silva (264) vs. Frank Mir (261)
Edson Barboza (156) vs. Michael Johnson (155)
Cezar Ferreira (185) vs. Sam Alvey (186)
Rustam Khabilov (156) vs. Adriano Martins (156)
Iuri Alcantara (136) vs. Frankie Saenz (136)
Santiago Ponzinibbio (171) vs. Sean Strickland (171)

PRELIMINARY CARD (FOX Sports 1)

Jessica Andrade (135) vs. Marion Reneau (134)
William Macario (168) vs. Matt Dwyer (170)
Tiago Trator (146) vs. Mike De La Torre (146)
Douglas Silva de Andrade (135) vs. Cody Gibson (135)

PRELIMINARY CARD (UFC Fight Pass)

Ivan Jorge (155) vs. Josh Shockley (155)

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Drei neue Titelkämpfe offiziell – Jones vs. Johnson, Weidman vs. Belfort & Lawler vs. MacDonald

Neben der großen Pressekonferenz bezüglich der zukünftigen Anti-Doping Strategie der Promotion, gab die UFC in dieser Woche noch einige weitere große Ankündigungen bekannt. Dabei handelte es sich um gleich drei Titelkämpfe, die neu terminiert bzw. angesetzt wurden. Im Sommer müssen somit Jon Jones, Chris Weidman und Robbie Lawler ihre UFC Titelgürtel auf’s Spiel setzen.

Für UFC 187 am 23. Mai in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas wurde bereits die komplette PPV Main Card bekannt gegeben. Bei dem Event handelt es sich um das Memorial Day Weekend Event, das traditionell zu den größten UFC PPVs des Jahres gehört. Als Headliner wird der Titelkampf zwischen UFC Light Heavyweight Champion Jon Jones und seinem Herausforderer Anthony Johnson fungieren. Jones sorgte nach seiner letzten Titelverteidigung gegen Daniel Cormier mit einem positiven Dopingtest auf Kokain für einen kleinen Eklat, kam jedoch um eine große Strafe herum. Johnson verdiente sich den Titelkampf durch einen überzeugenden Sieg gegen den bisherigen Number One Contender Alexander Gustafsson, der auf ein Rematch mit Jones gehofft hatte.

Im Co-Main Event wird es dann nach monatelangem Hickhack wahrscheinlich zum Kampf zwischen dem UFC Middleweight Champion Chris Weidman und dem ehemaligen UFC Light Heavyweight Champion Vitor Belfort kommen. Die beiden Fighter führen bereits seit dem Titelgewinn von Weidman eine Rivalität und Belfort wurde nicht zuletzt durch seinen positiven Dopingtest öfter zur Zielscheibe des Champions. Nach mehreren Verletzungen Weidmans ist dies nun bereits die vierte Ansetzung des Kampfes. Belfort machte in der Zwischenzeit mit der Forderung um einen Interim-Championship Kampf gegen Mark Munoz auf sich aufmerksam.

Mit dem neu angekündigten Titelkampf zwischen UFC Welterweight Champion Robbie Lawler und Rory MacDonald kommt es am 11. Juli bei UFC 189 ebenfalls zu einem Doppel-Headliner. Zuvor war bereits der Titelkampf zwischen UFC Featherweight Champion José Aldo und dem polarisierenden Iren Conor McGregor angekündigt. Bei der Ansetzung zwischen Lawler und MacDonald handelt es sich um ein Rematch, nachdem Lawler im November 2013 das erste Aufeinandertreffen per Split Decision gewonnen und sich damit seinen ersten Titelkampf gegen Johny Hendricks gesichert hatte. Das Event wird ebenfalls in der MGM Grand Garden Arena abgehalten und fungiert als Höhepunkt der jährlichen International Fight Week, die im Anschluss an den nationalen Feiertag am 04. Juli beginnt.

Eine Übersicht auf alle kommenden UFC Events findet ihr in unserem Board:

Kommende UFC Events

Bellator

MMA Stars Fedor Emelianenko, Royce Gracie, Tito Ortiz, Ken Shamrock und Kimbo Slice bei Bellator 134! – Ausführliches Update zum kommenden Bellator Event

Mit „Bellator 133: Shlemenko vs. Manhoef“ liegt das letzte Bellator MMA Event nun schon neun Tage hinter uns, allerdings sind es bis zum nächsten mit „Bellator 134: The British Invasion“ auch nur noch fünf. Daher wollen wir euch mal kurz zu dieser Veranstaltung auf den neuesten Stand bringen.

Die Fightcard hat in dieser Woche ihr letztes Fein-Tuning bekommen und ist nun offiziell finalisiert worden:

Bellator 134: The British Invasion Fightcard aus Uncasville, Connecticut, USA (27.02.2015)

Der Bantamweight bout zwischen Randy Costa und Carlos Hernandez wurde aufgrund einer Verletzung Costa’s abgesagt. Dafür ist mit dem Lightweight bout zwischen Michael Mangan und Dean Hancock ein neuer Fight hinzugekommen. Insgesamt steht die Fightcard somit wieder bei zwölf Ansetzungen.

Im Vorfeld des Events wird es eine für Bellator Verhältnisse größere Fight Week geben. Um dieser nochmal zusätzliche Bedeutung zu verleihen, hat sich die Promotion dazu entschlossen, die MMA Megastars Fedor Emelianenko, Royce Gracie, Tito Ortiz, Ken Shamrock und Kimbo Slice für die Fight Week Veranstaltungen zu verpflichten. Hier der genaue Ablaufplan der Fight Week:

Mittwoch, 25. Februar
– „Past, Present & Future of MMA“ Q&A Session mit Royce Gracie, Tito Ortiz und Aaron Pico
– Bellator 134 Pre-Fight Pressekonferenz mit allen Fightern der Main Card

Donnerstag, 26. Februar
– Bellator 134 Weigh Ins mit allen Fightern der Fightcard
– Bellator Fan Fest mit einer Autogramm-/Fotosession der MMA Legenden Fedor Emelianenko, Royce Gracie, Tito Ortiz und Ken Shamrock + Bellator Ring Girls Meet and Greet

Freitag, 27. Februar
– Autogramm-/Fotosession der MMA Legenden Fedor Emelianenko, Royce Gracie, Tito Ortiz und Ken Shamrock
– Sonderpressekonferenz mit Kimbo Slice
– Bellator 134

Alles weitere zum eigentlichen Event erfahrt ihr dann am Freitag in unserem Event Countdown.

Bellator Präsident Scott Coker im Exklusiv Interview bei John Pollock! – Coker spricht über die aktuelle Situation der Promotion, Ortiz vs. Bonnar, PEDs, Cro Cop und vieles Mehr

Der Bellator Präsident Scott Coker war vor kurzem beim „FightNetwork“ zu Gast und nahm dort ein Exklusiv Interview mit dem kanadischen MMA Journalisten John Pollock auf. Darin sprach Coker über einige interessante Dinge, darunter die aktuelle Situation der Promotion, Ortiz vs. Bonnar, PEDs, Cro Cop und vieles Mehr. Seht selbst:

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One Championship

One Championship 25 Card Update

Nachdem wir kürzlich bereits über „One Championship 25: Age of Champions“ berichteten, gibt es ein weiteres Card Update. Florian Garel wird in einem Featherweight bout auf Amir Khan treffen, während Walaa Abas Angela Lee ersetzt und gegen Ann Osman antreten wird.

Khan konnte seine letzten zwei Kämpfe unter dem One Championship Banner beide via TKO in der ersten Runde gewinnen. Damit ist der Mann aus Singapur seit September 2014 ungeschlagen und wird versuchen, seine Siegesserie fortzuführen.

Sein Kontrahent, Florian Garel aus Frankreich, verlor seine letzten drei Kämpfe, darunter auch einen Kampf bei der asiatischen Promotion. Mit Ausnahme seines ersten Profikampfes, endete jeder seiner Fights in der ersten Runde via Submission. Ein Mal konnte er gewinnen, vier Mal musste der Franzose im Submissionhold aufgeben. Wir können gespannt sein, wer sich in diesem Fight durchsetzen wird.

Walaa Abbas wird dagegen versuchen, nach einer Niederlage wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Sie verlor ihren letzten Kampf bei One FC 23 gegen Ana Julaton via Unanimous Decision. Dies war auch ihr Debütfight bei One Championship (damals FC). Wir können gespannt sein, ob sie die Siegesserie von Osman beenden kann.

Die komplette Card in der Übersicht findet ihr in unserem Board:

One FC 25: Age of Champions Fightcard aus Kuala Lumpur, Malaysia (13.03.2015)

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Invicta FC

Strenge Dopingtests für Cristiane „Cyborg“ Justino

Cristiane „Cyborg“ Justino ist neben Ronda Rousey wohl der größte MMA Star des WMMA. In ihrer Karriere konnte sie bereits das frühere Aushängeschild des Women´s MMA, Gina Carano klar besiegen und sich damit einen großen Namen machen. Bei Invicta FC 11 wird sie im Main Event der Veranstaltung den Invicta FC Featherweight Championship gegen Charmaine Tweet verteidigen, doch bis dahin, muss die Brasilianerin noch einen Dopingtest überstehen.

Die Topathletin wurde bereits im Jahre 2011 positiv auf Stanozolol getestet, als sie den Women’s Featherweight Championship gegen Hiroko Yamanaka erfolgreich verteidigte. Seitdem wird “Cyborg” sehr streng untersucht, so auch dieses Mal. Am vergangenen Dienstag absolvierte sie ihren zweiten Dopingtest, welcher bereits der zweite innerhalb einer Woche ist. Wie auch beim ersten Mal wird es jedoch nur eine Urinprobe sein. Das Ergebnis des ersten Urintestes, welcher am Donnerstag der letzten Woche abgehalten wurde, kommt am 24. Februar zurück, also kurz vor ihrem Kampf am 27. Februar.

Falls er Neuigkeiten bezüglich der Testresultate gibt, werdet ihr es natürlich bei uns erfahren.

Die komplette Fightcard könnt ihr euch hier ansehen:

Invicta FC 11: Cyborg vs. Tweet Fightcard aus Los Angeles, California, USA (27.02.2015)

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Quellen

Quellen: FightLine.com, MMAMania.com, MMAJunkie.com, BloodyElbow.com, MMAFighting.com, Tapology.com, FightNetwork.com, Bellator.com, YouTube.com/TheFightNetwork, YouTube.com/MMAFightingonSBN, YouTube.com/UFCONFOXofficial, YouTube.com/UFC


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  1. DaDOM sagt:

    Allein aus der UFC 187 Fightcard könnte man 3 PPV’s machen, das ja mal die krankeste Card die ich je gesehen hab. Wenn die so bestehen bleibt, 1Mio+ PPV-Buys, zu 100%.

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