Rückblick auf UFC 218: Max Holloway bezwingt Jose Aldo erneut! Außerdem: Ist Francis Ngannou der nächste UFC Superstar? Zwei Decisions und ein Fight of the Year Contender › Wrestling News

Rückblick auf UFC 218: Max Holloway bezwingt Jose Aldo erneut! Außerdem: Ist Francis Ngannou der nächste UFC Superstar? Zwei Decisions und ein Fight of the Year Contender

geschrieben am 05.12.17 von The best in the world

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Am vergangenen Samstag fand mit UFC 218: Holloway vs. Aldo II der vorletzte Pay Per View des Jahres statt. Im Main Event des Abends kam es zum größten Rematch der Geschichte der Featherweight Division, als Max Holloway seinen Titel erstmals gegen Jose Aldo verteidigte. Außerdem stand ein riesiger Heavyweight bout zwischen Alistair Overeem und Francis Ngannou auf der Card. Einige andere Ansetzungen versprachen außerdem Chaos, darunter auch der Kampf zwischen Justin Gaethje und Eddie Alvarez, die beide ein Slugfest versprachen. Blicken wir nun auf den Abend zurück.

Max Holloway bezwingt Jose Aldo erneut!

Im Main Event des Abends festigte Max Holloway (19-3) seine Position als bestes Featherweight auf der Welt und leitete eine neue Ära ein. Der Amerikaner konnte auch im zweiten Kampf gegen den jahrelangen König der Gewichtsklasse Jose Aldo (26-4) seinen Willen durchsetzen und den Brasilianer besiegen. Dabei ähnelte das Rematch sehr dem ersten Kampf zwischen den beiden und man konnte keine großen Veränderungen der beiden erkennen.

Wie bereits im Juni, als die beiden bei UFC 212 gekämpft hatten, startete Aldo gut in den Kampf und konnte den Großteil von Holloways Attacken abwehren. Der Amerikaner zeigte sich jedoch von Anfang an deutlich selbstbewusster und obwohl Aldo wohl die erste Runde gewinnen konnte, präsentierte sich Holloway deutlich selbstbewusster und siegessicher. Auch die zweite Runde war noch ziemlich ausgeglichen, jedoch zeigten sich Konditionsprobleme bei Aldo und Holloway landete immer mehr Treffer.

In der dritten Runde startete „Blessed“ dann endgültig durch und versuchte, den Kampf zu beenden. Aldo versuchte alles in seiner Macht, seinerseits den Fight zu gewinnen und landete auch einige Power Treffer, doch Holloway absorbierte diese und setzte seinen Willen durch. Nach einer Reihe von Schlägen versuchte Aldo einen Takedown, doch diesen konnte „Blessed“ stoppen und den Kampf nach hartem Ground and Pound beenden. Damit verteidigte Holloway zum ersten Mal erfolgreich seinen Titel.

Während Holloway höchstwahrscheinlich als Nächstes seinen Titel gegen Frankie Edgar verteidigen wird, ist die Zukunft Aldos noch ungewiss. Fest steht momentan bloß, dass der 31-jährige seine Karriere nicht beenden wird. Ein Wechsel ins Lightweight scheint möglich zu sein, da der harte Weight-Cut bereits seit einigen Jahren ein Problem für Aldo ist und er eventuell deswegen seine Konditionsprobleme hat. Sollte es dazu Neuigkeiten geben, werden wir darüber berichten.

Ist Francis Ngannou der nächste UFC Superstar?

Im Co-Main Event durften wir einen der heftigsten Knockouts aller Zeiten bewundern. Francis Ngannou (11-1), der im Vorfeld bereits als Heavyweight mit dem härtesten Schlag betitelt wurde, konnte den Erwartungen der Fans gerecht werden und einen unglaublichen KO Sieg über die MMA Legende Alistair Overeem (43-16, 1 NC) einfahren. Dabei benötigte Ngannou nur knapp über 90 Sekunden, um den vielleicht besten Striker der Geschichte der Heavyweight Division auszuschalten.

Bereits schnell schien Ngannou den Gameplan Overeems durchschaut zu haben und landete den perfekten Kontertreffer gegen den Niederländer. Nach dem Knockout lag „The Reem“ noch einige Minuten bewusstlos am Boden, jedoch stand er später noch auf und veröffentlichte auf seinem Social Media Account ein Statement. Dort erklärte Overeem, dass es ihm gut ginge und er keine größeren Schäden vom Knockout erlitten habe. Er gratulierte außerdem seinem Gegner zum Erfolg und betitelte den KO-Treffer als „Uppercut from Hell“.

Für Ngannou steht als Nächstes ein Title Shot gegen Stipe Miocic auf dem Programm. Dies bestätigte UFC Präsident Dana White auch schon und verkündete, dass er den Kampf eventuell bei UFC 220 ansetzen werde. Miocic verhandelt momentan einen neuen Vertrag aus und könnte schon bald wieder bereit sein. Ngannou verkündete, dass der Titelkampf genauso ausgehen werde wie der Kampf gegen Overeem und kündigte an, der neue Heavyweight Champion zu werden.

Eddie Alvarez und Justin Gaethje mit Fight of the Year Contender

Einer der größten Kämpfe des Jahres fand auf der Undercard des Pay Per Views statt. Im zweiten Fight der Main Card konnte Eddie Alvarez (29-5, 1 NC) das groß gehypte Slugfest gegen Justin Gaethje (18-1) gewinnen und damit den Titel des „brutalsten Kämpfers“ der UFC gewinnen. Beide Männer kündigten im Voraus an, dass sie alles riskieren werden und eine große Show abliefern werden. Trotz der hohen Erwartungen wurde der Kampf diesen gerecht und gewann gemeinsam mit Yancy Medeiros vs. Alex Oliveira den „Fight of the Night“ Award.

Gleich in der ersten Runde ging es voll zur Sache, als Gaethje hauptsächlich auf seine Leg Kicks setzte, während Alvarez auf Gaethjes Körper fixiert war und diesen mit vielen Schlägen treffen konnte. Auch im Clinch gab es viele Schlagabtäusche, die zum Großteil sehr wild waren. Auch in der zweiten Runde sahen wir eine ähnliche Schlacht, in der Alvarez auch wieder die leichten Vorteile hatte. Gaethje schien sich bewusst zu sein, dass er zurückliegt und erhöhte in der letzten Runde nochmal das Tempo.

Er konnte Alvarez mit seinen Leg Kicks fast bezwingen, doch schlussendlich war es ein Knee Strike aus dem Clinch, welcher Alvarez den Sieg brachte. Gaethje ging nach der Attacke sofort zu Boden und versuchte zwar aufzustehen, allerdings wurde der Kampf zu Recht beendet. Damit steht Alvarez wieder voll im Titelgeschehen und könnte als Nächstes womöglich in einem Title Eliminator stehen. Gaethje ist zwar nicht mehr ungeschlagen, doch gilt weiterhin als einer der unterhaltsamsten Kämpfer in der gesamten UFC.

Zwei Decisions von potentiellen Title Contendern

Außerdem standen noch zwei weitere Kämpfe auf der Card. Zum einen konnte Henry Cejudo (12-2) einen weiteren Erfolg einfahren. Gegen Sergio Pettis (16-3) dominierte der ehemalige UFC Title Contender mit seinem Wrestling und konnte jede Runde für sich entscheiden. Da Cejudo vor kurzem noch einen Titelkampf verloren hat, wird er vorerst wohl noch keinen weiteren Shot erhalten. Trotzdem scheint es für Cejudo wieder bergauf zu gehen und er könnte mit einem weiteren Sieg schon wieder um den Titel kämpfen.

Im Opener der Main Card fuhr Tecia Torres (10-1) den wohl größten Sieg ihrer Karriere ein. „Tiny Tornado“ konnte Michelle Waterson (14-6) in einem engen Kampf via Unanimous Decision besiegen und sich für einen Title Shot präsentieren. Torres kämpfte in der Vergangenheit bereits zwei Mal gegen die amtierende Titelträgerin Rose Namajunas, wobei beide jeweils einen Fight für sich entscheiden konnten. Wir können gespannt sein, ob sie als Nächstes um den Titel kämpfen wird.

Die vollständigen Ergebnisse könnt ihr euch hier kompakt noch einmal anschauen:

UFC 218: Holloway vs. Aldo II Ergebnisse aus Detroit, Michigan, USA (02.12.2017)

Quellen: MMAFighting.com, YouTube.com/UFC

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