Interviewhighlights der Woche: Alexa Bliss spricht über Ihren Kampf gegen die Magersucht, Eric Bischoffs Meinung zu drei Stunden Monday Night RAW, Chris Jericho spricht über Nevilles Erfolgschancen außerhalb der WWE, Sami Callihan äußert sich zu Bray Wyatts Transformation zu Sister Abigail + MEHR! › Wrestling News

Interviewhighlights der Woche: Alexa Bliss spricht über Ihren Kampf gegen die Magersucht, Eric Bischoffs Meinung zu drei Stunden Monday Night RAW, Chris Jericho spricht über Nevilles Erfolgschancen außerhalb der WWE, Sami Callihan äußert sich zu Bray Wyatts Transformation zu Sister Abigail + MEHR!

geschrieben am 13.11.17 von T Double

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Viele aktuelle und ehemalige Pro-Wrestler und Pro-Wrestlerinnen waren im Laufe der letzten Woche in verschiedenen Interviewformaten zu Gast und standen Rede und Antwort. Wir haben für euch einige Highlights zusammengefasst! Viel Spaß beim Diskutieren!

– Metro Sports hatte vor Kurzem die Möglichkeit WWE-Star Finn Bálor zu interviewen. Was dabei Interessantes zur Sprache kam, könnt ihr hier nachlesen.

– Die aktuelle WWE RAW Women’s Championesse Alexa Bliss war neulich bei The New York Post im Gespräch. Sie äußerte sich hier auch unter Anderem zu dem sensiblen Thema Magersucht.

– Sam Roberts hatte vor Kurzem wieder einmal prominenten Besuch in seinem Podcastformat „Sam Roberts Wrestling Podcast“. Der ehemalige RAW General Manager Eric Bischoff war zu Gast und sprach unter Anderem über die Problematik, die Fans bei einer dreistündigen Wrestlingshow konstant zu unterhalten.

– Vor Kurzem war Chris Jericho bei Busted Open Radio zu Gast und sprach im Zuge der Promo Tour für seine Band Fozzy auch mit Metal Injunction. Dabei ging es hauptsächlich um die Arbeitsverweigerung vom WWE Superstar Neville, zudem wurde die Entlassung von Jimmy Jacobs gesprochen. Jerichos Meinung und was er über die beiden Superstars sonst noch zu erzählen hat, könnt ihr hier bei uns nachlesen.

– „The New Horror“ Sami Calihan ist bekanntlich ein großer Anhänger des Horrorgenres. Da passt es gut, dass dieser im „Wrestling Inc Podcast“ über die Transformation von Bray Wyatt zu Sister Abigal sprach. Welche Meinung der er dazu vertritt, könnt ihr hier nachlesen.

– Der ehemalige WWE Superstar Justin Gabriel (aka PJ Black) war neulich zu Gast bei der „Pancakes and Powerslams Show“. Dabei sparte Gabriel nicht gerade mit Krititk gegen WWE´s hauseigene Realityshow „Total Divas“.  Was ihn genau an der Show gestört hat, könnt ihr hier nachlesen.

Quellen: Metro Sports, Sam Roberts Wrestling Podcast, Busted Open Radio, Metal Injunction, Wrestling Inc Podcast & Pancakes and Powerslams Show

Diskutiert über dieses Thema mit vielen anderen Wrestling-Fans bei uns im Board! KLICK!

Finn Balor

Seine Zeit in NXT:

„Ich bin in dieser Zeit einfach selbstbewusster geworden. Klar, vorher habe ich die Welt bereist und bin gegen die verschiedensten Wrestler angetreten, daher hat es auch viele überrascht, als ich nach meiner Unterschrift bei WWE erst zu NXT gegangen bin und dort auch für lange Zeit verweilte. Doch wenn ich ehrlich bin, habe ich in den zwei Jahren bei NXT mehr gelernt als in den vorherigen zehn Jahren. Ich lernte, an mich und meine In-Ring Fähigkeiten zu glauben, mir dessen bewusst zu werden. Die Chance von so vielen großartigen Leuten im Performance Center lernen zu dürfen, hat mir so unglaublich viel gebracht. Als ich noch in den Indies war, habe ich mir immer die Frage gestellt, ob ich es überhaupt in der WWE bestehen würde. Bei NXT fragte ich mich dann, ob ich das Zeug fürs Main Roster habe. Jetzt stelle ich mir diese Frage nicht mehr. Ich fühle mich absolut richtig aufgehoben und finde, dass ich genau hier hingehöre.“

Über ein mögliches Match mit Brock Lesnar:

Als Fan war ich immer ein großer Fan der „David gegen Goliath“ Matches. Momentan gibt es viele interessante Paarungen, die in Zukunft bei der WWE über die Bühne gehen könnten. Doch ganz ehrlich, Finn Bálor gegen Brock Lesnar dürfte aus Perspektive der Fans schon das Interessanteste sein. Sowas gab es noch nie. Da treffen zwei komplett verschiedene Stile aufeinander. Das wäre ein richtiges Spektakel.

Zukünftige Traummatches:

Ich würde liebend gerne gegen Triple H oder den Undertaker antreten. Das ist genau die Art Wrestler, mit der man im Ring stehen möchte. Sie dominieren das Geschäft seit 20 Jahren. Das wäre für mich der nächste große Schritt.

Alexa Bliss

Über ihren Kampf gegen die Magersucht:

Oh gott… Damals war ich wie eine andere Person. Die Krankheit kontrolliert dich, auf unterschiedlichsten Ebenen sie an dir. Als ich dann im Krankenhaus lag, da hat mir meine Mutter gesagt: „Du wirst vermutlich sterben“. Die Ärzte hatten ihr nämlich gesagt, dass ein Viertel der Erkrankten sterben würden und ihre Tochter mutmaßlich Teil dieses Prozentsatzes sein werde. Mein Körper war zu schwach. Mein Herz hat ebenfalls keine Reaktionen gezeigt. Alles ging den Bach hinunter und ich habe es selbst gar nicht gemerkt. Ich wusste zum Beispiel nicht, warum ich überhaupt im Krankenhaus war. Das ist der Grund, warum ich über dieses Thema so offen spreche. Viele Menschen werden von ihrer Essstörung kontrolliert. Ich möchte zeigen, dass es so nicht sein muss. Man muss sein Leben nicht davon bestimmen lassen! Man kann die Kontrolle zurückgewinnen!

Eric Bischoff

Über die “3-Stunden-Monday-Night-RAW-Problematik”:

Das Ganze ist nicht so einfach. Wenn man drei Stunden lang dasselbe Programm schaut, dann ist es auch egal, wie sehr man Wrestling liebt, irgendwann schaltet man ab. Man schaut sich dann nur noch das an, was einen interessiert. Alles andere wäre zu viel. Man würde sich ja auch nicht 52 Wochen im Jahr jeden Montag drei Stunden „Game of Thrones“ anschauen. Letztendlich hätte man irgendwann genug. Es ist eine wahrliche Herkulesaufgabe, eine dreistündige Weekly zu präsentieren, ohne, dass die Fans ihr Interesse verlieren.

Justin Gabriel aka PJ Black

Über seine Darstellung bei Total Divas:

„Ich wollte absolut kein Teil von “Total Divas“ sein. Man hatte bereits angefangen einige Sachen zu filmen und ich habe angefangen, mich mit JoJo zu unterhalten. Ich habe gar nicht realisiert, wie jung sie war. Zu diesem Zeitpunkt war sie etwa 18 oder 19 Jahre alt, glaube ich. Jedenfalls haben wir angefangen miteinander auszugehen und irgendwann hat man mich gefragt, ob ich ein Teil der Show sein möchte. Ich dachte mir, warum nicht und habe gefragt, was ich den tun müsste. Man hat mir gesagt, ich müsste nichts Besonderes machen. Wir sollten einfach auf ein paar Dates gehen, die dann gefilmt werden. Man hat einige Aufnahmen gemacht, welche übrigens nie ausgestrahlt wurden. Dabei waren da einige tolle Sachen dabei. Irgendwann bin ich zu den Produzenten gegangen und habe ihnen gesagt, ich kann das nicht. Ich bin ein 30-jähriger Mann und sie ist gerade einmal 19. Man hat mir gesagt, das wäre okay, aber ich müsste mit ihr vor der Kamera Schluss machen. Genau diese Szene hat man dann auch gezeigt.“

„Man hat mich wie einen bösen Frauenheld dargestellt und es wurde alles bearbeitet, um mich als „Bösen“ darzustellen. So war es aber gar nicht gewesen. Einiges in der Show ist wirklich real, aber um die 90 Prozent sind vorgeschrieben. Damit kam ich nicht klar. Wenn es eine Reality Show seien soll, dann soll man mich sagen und anziehen lassen, was ich will. Das ganze Konzept war nicht wirklich real und natürlich. Nachdem ich mit JoJo Schluss gemacht hatte, wollte ich mit dieser Show nichts mehr zu tun haben und das war es dann für mich. “

Chris Jericho

Ob Neville die WWE verlassen wird

„Es würde mich nicht überraschen. Jedes Mal, wenn ich mit ihm im Ring stand, hat er wirklich gute Leistungen gezeigt. Er erinnert mich sehr an Chris Benoit. Seine Schläge und Tritte sind hart, er bewegt sich elegant im Ring und geht sehr clever an die Dinge heran. Ich denke, er hat innerhalb der WWE nicht wirklich eine Chance erhalten. Er hat eine große Rolle bei den Cruiserweights gespielt, aber diese Division ist nun mal was sie ist. Neville, als Charakter, bietet deutlich mehr Potenzial, als man es bisher gezeigt hat.“

„Wenn er gehen sollte, dann wird es wie bei Cody Rhodes, den Young Bucks, Will Osprey, oder Marty Scurll sein. Diese Jungs beweisen, dass man nicht zwingend bei der WWE angestellt sein muss, um erfolgreich zu sein. Tommy Dreamer ist mit “House of Hardcore“ ebenfalls sehr erfolgreich. Die Entscheidung, die WWE zu verlassen, trifft man nicht von heute auf morgen. Neville wird sich damit lange beschäftigt haben und hat sich letztendlich dazu entschieden, sein Glück woanders zu suchen. Das ist ein großer und gewagter Schritt. Es ist in etwa mit einem Sprung in die Tiefe zu vergleichen. Es gibt ein Rettungsnetz, welches man aber erst sieht, nachdem man gesprungen ist. Neville ist intelligent, besitzt Charakter und jede Menge Talent. Ich glaube, egal wo es ihn hin verschlägt, er wird dort Erfolg haben.“

Über die Entlassung von Jimmy Jacobs:

„Jimmy ist ein Guter, und wenn ich dort gewesen wäre, hätte ich versucht ihm zu helfen. Wie auch immer, die Aktion war aber natürlich nicht sehr klug von ihm. Wenn ich bei McDoanlads arbeite, dann kann ich nicht ein Foto mit Leuten von Burger King machen und darunterschreiben, wie toll Burger King sei. Es ist klar, dass man sich damit Ärger einhandelt. Jimmy ist ein schlauer Typ und es würde mich nicht verwundern, wenn er über die Konsequenzen Bescheid wusste. Vielleicht hatte er das alles satt. Das Foto mit der Bezeichnung #BCInvasion, dies kann man so einfach nicht veröffentlichen.  Ob dies Grund genug für eine Entlassung ist? Nun, Vince sieht das jedenfalls so. Es gab wohl noch einige andere Sachen, die gelaufen sind und das hier war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Über die Arbeit mit Jimmy Jacobs:

„Letztes Jahr war Jacobs mein persönlicher Schreiber. Ich verzweifelte, wenn er mal nicht zur Verfügung stand, denn dann wurden ständig Sachen für mich geschrieben, die ich nicht mochte. Ich wollte immer Jimmy haben. Er ist so talentiert und hat sofort verstanden, was ich wollte. Irgendwann bin ich zum Chefautor Dave Kapoor gegangen und habe ihm gesagt, dass in Zukunft nur noch Jimmy meine Promos ausarbeiten soll. So viel vertrauen hatte ich in sein Talent und seine Arbeit.

Sami Callihan

Über die Sister Abigail Storyline:

„Als die Sache mit Sister Abigail ins Rollen kam, dachte jeder zunächst, man würde ein kleines Mädchen in die Shows bringen oder eine Person, die zur WWE zurückkehrt. Ich muss sagen, dass es mir gefällt, was die WWE mit dieser Storyline anstellt. Einige Leute werden es nicht mögen, aber als ein Horror Fanatiker weiß ich, was man hier versucht. Man möchte ähnliche Prinzipien verwenden, die auch in Horrorfilmen wie „“der verbotene Schlüssel“, oder „“Insidious“ angewendet worden sind. Bray Wyatt fungiert hier als Projektion für eine andere Person. Vielleicht ist eine Hexe, die von seinem Körper Besitz ergreift, oder etwas komplett anderes.

Nicht alle Fans freunden sich mit der Idee an, dass Bray Wyatt beide Rollen verkörpert. Manche glauben, er stelle transsexuelle Person, oder einen ähnlichen Charakter wie Goldust. Ich glaube, dass diese Leute nicht ganz verstehen, um was es geht, aber so denken einfältigen Menschen eben häufig. Das ist nicht, was die WWE vorhat. Sie versuchen etwas umzusetzen, was es im Horrorgenre schon lange gibt. Ich bin gespannt, was man daraus machen wird. Bray Wyatt ist genau der Richtige dafür, er kann aus allem etwas Besonderes machen. Ich mag ihn sehr und es wird interessant sein, zu beobachten, was er mit seinem neuen Charakter anfängt.




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1 Kommentare für Interviewhighlights der Woche: Alexa Bliss spricht über Ihren Kampf gegen die Magersucht, Eric Bischoffs Meinung zu drei Stunden Monday Night RAW, Chris Jericho spricht über Nevilles Erfolgschancen außerhalb der WWE, Sami Callihan äußert sich zu Bray Wyatts Transformation zu Sister Abigail + MEHR!

  1. Zahnfee2 sagt:

    Mag sein, dass es kitschig ist, jedoch steigt Alexa Bliss wertemäßig immer höher auf in meinen Augen. Wrestlerisch und Showtechnisch betrachtet liegen zwar noch Welten auseinander, jedoch kann nicht jeder ein Typ wie Randy Savage o.ä. sein. Die Kleine Miss Bliss hat Biss 🙂

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